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Deutschlandwetter - aktuell


ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Mittwoch, 22.02.2017, 11:30 Uhr

 



Zusammenfassung:
Zu Beginn der Straßenfastnacht am Donnerstag sehr stürmisch!
 


Deutschlandübersicht:

Offenbach, Mittwoch, den 22.02.2017, 11:30 Uhr -

"Das Wetter in Deutschland wird derzeit von Tiefdruckgebieten bestimmt. So sorgt am heutigen Mittwoch Tief "Stefan" vor allem im Norden und in der Mitte für reichlich Regen. Im Süden bleibt es dagegen häufig trocken und an den Alpen zeigt sich auch mal längere Zeit die Sonne. Der Wind nimmt spürbar zu und weht stark bis stürmisch (Bft 7 bis 8) aus Südwest. In exponierten Küstenlagen und im höheren Bergland kommt es zu Sturmböen (Bft 9), in Gipfellagen zu schweren Sturmböen (Bft 10) oder Orkanböen (Bft 11, 12).

Nach einer vorübergehenden Windabnahme in der kommenden Nacht zum Donnerstag erwartet uns morgen mit Tief "Thomas" sehr stürmisches Wetter. Da dann hierzulande die Straßenfastnacht beginnt und das närrische Treiben vermehrt ins Freie verlagert wird, ist dann besondere Vorsicht geboten. Auf Basis der aktuellen Vorhersagen wird das Tief "Thomas" mit seinem Kern von der Deutschen Bucht über das nördliche Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinweg ziehen. Da die stärksten Winde häufig auf der Süd- und Südwestflanke eines Sturmtiefs auftreten, bedeutet das in diesem Fall, dass etwa südlich einer Linie Emsland-Hamburg-Uckermark wiederholt mit Sturmböen (Bft 8 bis 9) gerechnet werden muss, wobei die Windzunahme am Vormittag im Westen und Süden Deutschlands beginnt und sich im Tagesverlauf allmählich ostwärts ausweitet. Dabei kann es insbesondere mit Passage der Kaltfront des Tiefs und auf deren Rückseite am Nachmittag und Abend bis in die tiefen Lagen des No rdwestens und der Mitte schwere Sturmböen (Bft 10), vereinzelt auch orkanartige Böen (Bft 11) geben. In der ersten Nachthälfte zum Freitag muss dann auch im Osten damit gerechnet werden. Auf den Gipfellagen der Mittelgebirge treten den ganzen Tag über diese sehr hohen Windgeschwindigkeiten auf, wobei in exponierten Lagen, wie beispielsweise auf dem Brocken auch Orkanböen (Bft 12) zu erwarten sind. Im Süden ist der Wind - abgesehen vom Bergland - insgesamt etwas schwächer, aber auch dort kommt es zu stürmischen Böen (Bft 8), mit Durchzug der Kaltfront zeitweise auch zu Sturmböen (Bft 9).
Deutlich ruhiger geht es dagegen auf der Nordflanke des Tiefs zu, sodass in Schleswig-Holstein und Teilen Mecklenburg-Vorpommerns kaum etwas von der Sturmentwicklung zu spüren sein wird.

Bezüglich der genauen Windentwicklung ist aber wie bereits erwähnt, noch nicht das letzte Wort gesprochen, sodass die Vorhersagen in den nächsten Stunden ständig präzisiert werden müssen. Diese können dann über die DWD WarnWetter App oder über die DWD Internetseite abgerufen werden.

Der Niederschlag hält im Norden und in der Mitte weiter an, wodurch gebietsweise größere Regenmengen zusammen kommen. Entsprechende Warnungen vor Dauerregen und Tauwetter sind aktiv. Im Süden bleibt es weiterhin überwiegend trocken und mit Unterstützung der Sonne sind frühlingshafte Temperaturen zu erwarten.

Auch der Freitag gestaltet sich nicht weniger turbulent. Der Wind lässt zwar mit Abzug des Tiefs Richtung Osteuropa allmählich nach. In der auf der Rückseite des Tiefs einfließenden kälteren Luft entwickeln sich aber wiederholt Regen-, Graupel- und Schneeschauer, die auch von Blitz und Donner begleitet sein können. Am Wochenende bleibt es in vielen Regionen unbeständig. Dabei ist der Nordwesten von Deutschland benachteiligt. Richtung Alpen gibt es mehr Sonne und dort wird es mit Höchstwerten teils über 15 Grad sehr mild."

Das erklärt Dipl.-Met. Johanna Anger von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

 


Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Mittwoch, 22.Februar 2017
Heute setzt sich das unbeständige Wetter fort. Bei vielfach bedecktem Himmel regnet es vor allem in der Mitte und im Norden, am Nachmittag konzentrieren sich die Niederschläge dann vor allem auf die Mitte, wo es teils länger anhaltend und ergiebig regnen kann. Im Norden zeigen sich hingegen ein paar Auflockerungen, insbesondere an der Nordsee kann die Sonne auch länger scheinen. Im Süden fällt kaum Niederschlag und die Sonne kann sich vor allem an den Alpen häufiger zeigen. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen 8 Grad im Norden von Schleswig-Holstein und 15 Grad im Süden, am Oberrhein sind lokal bis 17 Grad möglich. Der südwestliche bis westliche Wind weht frisch mit starken bis stürmischen Böen. An der See und im Bergland treten Sturmböen, vereinzelt auch schwere Sturmböen, in exponierten Höhenlagen auch Orkanböen auf.
In der Nacht zum Donnerstag hält der Regen in den mittleren Landesteilen an. Zum Teil regnet es kräftig und ergiebig. Am ehesten trocken bleibt es im Norden und Nordosten und südlich der Donau. Dort sind Wolkenauflockerungen möglich und die Temperatur sinkt auf 6 bis 3 Grad. Sonst werden 10 bis 5 Grad erwartet. Der westliche bis südwestliche Wind bleibt gebietsweise in Böen stark bis stürmisch. Auf den Bergen und an der See sind weiterhin Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen, auf den Gipfeln Orkanböen zu erwarten.


für Donnerstag, 23.Februar 2017
Am Donnerstag regnet es von der Mitte bis in den Norden bei vielfach bedecktem Himmel teils länger anhaltend. Von Nordwesten gehen die Niederschläge am Nachmittag und Abend in Schauer über, auch einzelne Gewitter mit Graupel sind möglich. Südlich der Donau bleibt es trocken und es ist oft gering bewölkt. Die Windentwicklung erreicht ihren Höhepunkt. Es muss häufig mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden. Über der nördlichen Mitte treten Sturmböen und schwere Sturmböen bis in tiefe Lagen auf. Dort ist eine unwetterartige Entwicklung mit orkanartigen Böen in Verbindung mit Gewittern nicht ausgeschlossen. Auf den Bergen sind Orkanböen zu erwarten. Die Höchstwerte liegen im äußersten Norden und Nordosten zwischen 6 und 10 Grad, sonst werden 11 bis 14 Grad erreicht. Im Süden gibt es mit Sonnenunterstützung frühlingshafte 14 bis 19 Grad.
In der Nacht zum Freitag gibt es bei wechselnder Bewölkung weitere schauerartig verstärkte Niederschläge, die im Bergland zunehmend in Schnee übergehen und ausgangs der Nacht auch den Süden erreichen. Auch einzelne Gewitter sind weiterhin möglich. Im Norden und Nordosten schneit es zum Teil bis in tiefe Lagen. Der Schwerpunkt des Windes verlagert sich allmählich in den Osten des Landes. Dort sind weiterhin Sturmböen und schwere Sturmböen möglich. Sonst bleibt es bei stürmischen Böen mit nachlassender Tendenz. Die Luft kühlt auf 6 bis -1 Grad ab.


für Freitag, 24.Februar 2017
Am Freitag ist es wechselnd bewölkt. Dabei muss wiederholt mit Schauern und auch einzelnen Gewittern gerechnet werden, die oberhalb 200 bis 600 m als Schnee fallen, sonst als Regen oder Graupel. In den Mittelgebirgen und vor allem am Alpenrand schneit es teils länger anhaltend. Zum Nachmittag ist es im Norden und Nordosten schon häufig trocken. Die Temperatur steigt auf 4 bis 10 Grad, am Oberrhein bis 11 Grad. Der Wind weht zunächst noch stark bis stürmisch aus West, im Bergland treten teils noch Sturmböen auf. Im Tagesverlauf lässt der Wind dann deutlich nach.
In der Nacht zum Samstag werden die Schauer weniger, vor allem im Bergland und am Alpenrand treten diese aber noch häufiger auf, sodass noch etwas Neuschnee möglich ist. Sonst lockert die Wolkendecke teils stärker auf, ehe in der zweiten Nachthälfte erneut dichte Bewölkung von Westen auf Deutschland übergreift. In den Morgenstunden setzt im Nordwesten erster Regen ein. Nur vom Niederrhein bis zum Emsland bleibt es bei 2 bis 0 Grad meist frostfrei, sonst werden 0 bis -5 Grad erwartet, im Bergland über Schnee auch darunter. Es muss streckenweise mit Glätte gerechnet werden. Der Wind weht nur noch im höheren Bergland stark böig bis stürmisch.


für Samstag, 25.Februar 2017
Am Samstag ist es verbreitet stark bewölkt und bedeckt und von Westen greift ein Regengebiet über, das sich im Tagesverlauf auf große Landesteile ausweitet. Anfangs fällt im Bergland noch bis in mittlere Lagen Schnee, dieser geht aber rasch in Regen über. Im Süden bleibt es häufig trocken und es ist zeitweise sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 6 Grad an der Ostsee und 12 Grad am Oberrhein. Der Südwestwind frischt im Tagesverlauf wieder auf. Vor allem im Nordwesten, im Bergland und an den Küsten muss mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden.
In der Nacht zum Sonntag zieht der Regen allmählich nach Osten ab und von Westen können sich einzelne Auflockerungen durchsetzen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 Grad im Westen und 1 Grad im Nordosten. Der Südwestwind weht mäßig bis frisch mit einzelnen starken Böen. Im Bergland treten stürmische Böen, in exponierten Gipfellagen Sturmböen und auf dem Brocken orkanartige Böen auf.
 

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