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Deutschlandwetter - aktuell


ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Dienstag, 06.12.2016, 11:30 Uhr

 



Zusammenfassung:
Wintereinbruch weiter im Wartestand
 


Deutschlandübersicht:

Offenbach, Dienstag, den 06.12.2016, 11:30 Uhr -

"Hoch UWE zieht sich allmählich nach Südosteuropa zurück, sodass es an seinem nordwestlichen Rand eine Schwachstelle bekommt. Damit greifen Tiefausläufer auf den Norden von Deutschland über, während die mittleren und südlichen Landesteile noch weiter vom Hoch profitieren. Am Wochenende dominiert vorübergehend überall Tiefdruckeinfluss, bevor sich in der neuen Wochen erneut ruhiges Hochdruckwetter anbahnt.

Aber der Reihe nach. Am heutigen Dienstag liegen Ausläufer eines Tiefs über Russland, für das kein Name vergeben wurde, über dem Nordosten Deutschlands. Sie kommen bis zum Abend noch ein wenig weiter nach Südwesten bis etwa zur Elbe voran. Gebietsweise dichte Wolken und ein wenig Sprühregen sind die Folge. In allen anderen Gebieten teilen sich Sonnenschein, Nebel und Hochnebel die Anteile. Dort wo Hochnebel ist, kann bei gebietsweisem Dauerfrost etwas Industrieschnee fallen (siehe dazu auch das Thema des Tages vom heutigen Dienstag unter http://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2016/12/6.html). Mit Sonnenschein dagegen sind bis zu 9 Grad möglich, während sonst 2 bis 7 Grad erreicht werden. In der Nacht zum Mittwoch ist neben Nebel und Hochnebel wieder Frost das beherrschende Thema, nur im Küstenumfeld bleibt es meist frostfrei. Sonst sind wieder eiskalte -1 bis -9 Grad zu erwarten, lokal kann es bei längerem Aufklaren sogar noch etwas kälter werden. Morgendliches Autokratzen ist daher für die meisten weiterhin ein Pflichtprogramm.

Bis zum Freitag ergibt sich eine Zweiteilung des Wetters: In der Nordhälfte meist grau, insbesondere nördlich der Mittelgebirge gelegentlich leichter Regen und eher mild bei 6 bis 12 Grad, nach Süden hin dagegen die altbekannte Nebel-Hochnebel-Sonnenschein-Mischung und vom Sonnenschein abhängige Temperaturen zwischen leichtem Dauerfrost und maximal 8 Grad. Frost gibt es entsprechend in den Nächten im Süden, während der Norden frostfrei davon kommt.

Am Samstag und Sonntag "arbeitet" sich das mildere und trübe Wetter aus der Nordhälfte langsam nach Süden voran, sodass überall leichter Regen, in höheren Lagen auch Schnee fallen kann und Nachtfröste deutlich weniger oder schwächer werden. Nach noch wechselhaftem Montag überwiegt in der neuen Woche aber voraussichtlich bald der Hochdruckeinfluss, womit bei dann wieder sinkenden Temperaturen eine neue Runde im Spiel Nebel-Hochnebel-Sonnenschein-Frost eröffnet wird, der große Wintereinbruch aber auch weiterhin nicht vor der Tür steht. Der lässt sich bestimmt Zeit bis Weihnachten."

Das erklärt Dipl.-Met. Simon Trippler von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

 


Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Dienstag, 06.Dezember 2016
Heute Mittag ist es zunächst vielerorts frostig. Dazu gibt es teils dichten Nebel und Hochnebel, der sich gebietsweise den ganzen Tag hält. Im Nordosten fällt etwas Sprühregen mit anfangs noch örtlicher Glatteisgefahr. Der Niederschlag breitet sich am Nachmittag etwa bis zur Elbe aus. Sonst ist es häufig länger sonnig, insbesondere in den Mittelgebirgsregionen, Nordrhein-Westfalen und im Alpenvorland. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 7 Grad, im Rheinland mit Sonne bis 9 Grad, im Dauergrau bleibt es zum Teil dauerfrostig. Der Wind weht nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch ist es teils locker, teils hochnebelartig bewölkt, stellenweise gibt es auch wieder dichten Nebel. Niederschlag fällt kaum noch. Die Temperatur sinkt auf 4 bis 0 Grad an der See, in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern und im äußersten Westen, sonst je nach Nebel und Hochnebel auf -1 bis -9 Grad, lokal auch darunter. Der Wind weht überwiegend schwach aus Ost bis Süd, an der Nordsee auch teils frisch aus Südwest. Auf exponierten Inselabschnitten sind zum Morgen starke Böen möglich.


für Mittwoch, 07.Dezember 2016
Am Mittwoch überwiegt nördlich der Mittelgebirge starke Bewölkung, aus vor allem zu den Küsten hin immer mal wieder etwas Regen oder Sprühregen fällt. Sonst ist es teils neblig-trüb, in den Mittelgebirgen und am Alpenrand auch länger sonnig. Die Temperatur steigt im Westen und Nordwesten sowie in den Sonnengebieten auf 6 bis 9 Grad, am Niederrhein lokal bis 11 Grad. Sonst werden nur 2 bis 6 Grad erwartet, in den Dauernebelgebieten bleibt es zum Teil dauerfrostig. Der Wind weht in der Südhälfte nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Sonst kommt er mäßig, an der See auch frisch und stark böig aus Südwest.
In der Nacht zum Donnerstag fällt nördlich der Mittelgebirge aus dichten Wolken gelegentlich etwas Regen. Sonst ist es vielfach hochnebelartig bedeckt, teils bildet sich dichter Nebel. Im höheren Bergland und in Richtung Alpenrand bleibt es häufig klar. Dabei liegen die Tiefstwerte in der Südhälfte je nach Bedeckung bei 1 bis -8 Grad, sonst zwischen 7 und 1 Grad, mit den höchsten Werten im Nordwesten. Der Wind bleibt im Süden schwach, sonst ist er teils mäßig und an der See frisch mit starken bis stürmischen Böen aus Südwest.


für Donnerstag, 08.Dezember 2016
Am Donnerstag ist es in der Nordhälfte bedeckt mit etwas Regen nördlich der Mittelgebirge. Sonst müssen sich Nebel und Hochnebel aus der Nacht zunächst auflösen, dann scheint langanhaltend die Sonne. Die Maxima liegen zwischen 6 und 12 Grad, mit den höchsten Werten am Niederrhein. In den Nebelgebieten werden nur um 0 Grad erwartet. Im Süden bleibt es schwachwindig, sonst weht der Wind mäßig aus Süd bis Südwest mit starken bis stürmischen Böen an den Küsten und im angrenzenden Binnenland sowie im höheren Bergland.
In der Nacht zum Freitag breiten sich die dichten Wolken mit etwas Regen allmählich bis in die mittleren Landesteile aus. Weiter im Süden ist es gebietsweise klar, teils entsteht auch wieder Nebel. Die Temperatur geht in der Nordhälfte auf 8 bis 1 Grad und in der Südhälfte auf 0 bis -8 Grad zurück.


für Freitag, 09.Dezember 2016
Am Freitag überwiegt in der Nordhälfte weiterhin starke Bewölkung mit geringfügigem Niederschlag. In der Südhälfte zeigt sich hingegen abseits der Dauernebelgebiete häufig die Sonne. Die Höchstwerte liegen im Süden bei 3 bis 8 Grad, im Nebel nur um 0 Grad. Im Norden werden 7 bis 12 Grad erreicht. An den Küsten und im Bergland weht mäßiger bis frischer Südwestwind mit starken Böen, sonst weht meist schwacher Wind.
In der Nacht zum Samstag regnet es im Norden zeitweise, im Süden bleibt es klar und kalt bei 0 bis -7 Grad, örtlich hält sich Nebel. In der Nordhälfte ist es mit 8 bis 2 Grad frostfrei.
 

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