Deutschlandwetter - aktuell


ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Sonntag, 05.04.2026, 10:15 Uhr

 



Schlagzeile:
Wechselhafte und teils windige Ostern. Ab Montag Hochdruckwetter mit deutlichem Temperaturgefälle zwischen dem Südwesten und Nordosten

 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 05.04.2026, 10:15 Uhr -

"Eine Westwetterlage sorgt heute für leicht unbeständiges Osterwetter. Eine Kaltfront über der nördlichen Mitte Deutschlands trennt dabei einsickernde maritime Polarluft im Nordwesten von subtropischer Luft im Südosten. In ihrem Bereich bleibt es wolkenverhangen mit schauerartigem Regen. Ganz im Nordwesten lockert es im Tagesverlauf in der Kaltluft allerdings wieder auf. Bei frischem bis starkem Nordwestwind, der an der Nordseeküste zu teils schweren Sturmböen führt, fühlen sich dort die Höchstwerte zwischen 10 und 15 Grad deutlich kälter an. In der Südosthälfte ist es zunächst sonnig oder locker bewölkt. Das Thermometer steigt auf frühlingshafte Temperaturwerte zwischen 19 und 24 Grad. An der Donau können sogar örtlich 25 Grad erreicht werden. Im Laufe des Nachmittags gibt es vermehrt Quellwolken, Schauer und einzelne kräftige Gewitter. Diese ziehen sich in der Nacht immer weiter zum Alpenrand zurück. Allerdings ist es heute allgemein sehr windig mit steifen bis stürmischen Böen.

Am Montag weitet sich eine Hochdruckzone von Südwesteuropa nach Deutschland aus und sorgt für heiteres, aber relativ kühles Wetter. So bewegen sich die Höchstwerte zwischen 9 und 14 Grad im Norden und zwischen 14 und 18 Grad in der Mitte und im Süden. Am wärmsten wird es im äußersten Südwesten mit 19 bis 22 Grad. Im Norden ist der Wind weiterhin recht flott unterwegs und lässt erst zögerlich nach, im Nordosten passiert das erst am Abend. Die vorher angesprochene Hochdruckzone verlagert sich im weiteren Verlauf unter Verstärkung Richtung Skandinavien und blockiert dort die West-Ost-Zugbahn der Tiefdruckgebiete. Damit findet die wechselhafte Westwetterlage ihr Ende und eine Phase mit stabilerem Hochdruckwetter wird eingeläutet. Mit südwestlicher Strömung gelangt dabei ein Schwall subtropischer Luftmassen in den Südwesten Deutschlands. Währenddessen führt das Hochdruckgebiet mit einer nordöstlichen Strömung trockene, aber kühle arktische Kontinentalluft in den Nordosten Deutschlands. So
bewegen sich die Höchstwerte am Dienstag und Mittwoch im Westen und Südwesten bei 20 bis 25 und im Nordosten bei 11 bis 14 Grad. Die Gefahr von Nachtfrösten steigt besonders in der Nord- und Osthälfte an. Pflanzenliebhaber passen bitte auf: In Bodennähe tritt verbreitet nachts leichter, im Norden und Osten auch mäßiger Frost auf. Es wird erst mal mit viel Sonne weitergehen. Zum Ende der nächsten Woche gleicht sich das Temperaturniveau etwas an: Im Nordosten wird es etwas wärmer, im Südwesten wird die 20-Grad-Marke knapp verpasst werden."


Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Sonntag, 05.April 2026
Heute Morgen vom Süden bis zum Osten des Landes vielfach klar oder nur locker bewölkt. Ansonsten meist stärker bewölkt, im Nordwesten bedeckt und dort erste Regentropfen. Tagsüber bis zu einer Linie Pfalz-Sachsen südostwärts vorankommende dichte Wolken. In einem breiten Streifen vom Rheinland bis nach Vorpommern und der Uckermark zeitweise schauerartiger Regen, ganz vereinzelt mit Blitz und Donner. Ab dem Nachmittag von der Nord- und Ostsee Auflockerungen. Im Süden nach Auflösung lokaler Nebelfelder zunächst sonnig oder nur locker bewölkt. Im Tagesverlauf wolkiger und zum Abend hin einzelne Schauer und Gewitter. Höchsttemperatur 17 bis 24, an der Donau örtlich 25 Grad, im Westen und Nordwesten sowie an den Küsten 10 bis 16 Grad. Mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind. An der Küste sowie im höheren Bergland allgemein stürmisch.
In der Nacht zum Montag teils wolkig, teils aufgelockert. Gebietsweise Schauer, in der zweiten Nachthälfte nachlassend, nur an den Alpen bis zum Morgen anhaltend. Abkühlung auf 8 bis 2 Grad mit den höchsten Werten ganz im Süden. Im Westen und Teilen der Mitte Gefahr von leichtem Frost in Bodennähe. An der See weiterhin sehr windig, sonst nachlassender Wind.
für Montag, 06.April 2026
Am Montag im äußersten Süden und Südosten zunächst noch wolkig bis stark bewölkt und letzte Tropfen. Sonst vielfach sonnig, tagsüber einige Quellwolken und trocken. Höchsttemperatur im Norden 9 bis 14, sonst 14 bis 18, im Südwesten bis zu 22 Grad. Im Nordosten mäßiger bis frischer, an der Ostsee in Böen starker bis stürmischer Wind um West. Im Südwesten überwiegend schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt oder klar, in einigen Flussniederungen Nebelfelder. Abkühlung auf 5 bis -3 Grad. Mit Ausnahme von Helgoland, den Ostfriesischen Inseln und von Darß bis Usedom leichter, im Norden auch mäßiger Frost in Bodennähe.
für Dienstag, 07.April 2026
Am Dienstag im Nordosten zunächst bewölkt, sonst viel Sonne. Höchstwerte im Norden und Nordosten 10 bis 14, sonst 15 bis 20, am Oberrhein bis 23 Grad. Im Westen und Südwesten schwacher, sonst mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch vielfach klar. Abflauender Wind. Abkühlung auf 5 Grad in Rheinnähe und bis -3 Grad im Osten, vielerorts leichter, im Norden und Osten auch mäßiger Frost in Bodennähe.
für Mittwoch, 08.April 2026
Am Mittwoch von Nordwesten Aufzug von Wolkenfeldern, im Süden und Osten vielfach heiter oder sonnig. Erwärmung auf 13 bis 19, im Westen und Südwesten auf 20 bis 24 Grad. In Ostseenähe nur wenig über 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost.
In der Nacht zum Donnerstag teils locker bewölkt, teils klar. Temperaturminima zwischen 7 Grad am Niederrhein und -2 Grad in der Lausitz. Abgesehen vom Westen und Nordwesten verbreitet Bodenfrostgefahr, im Osten teils mäßiger Frost in Bodennähe.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

 

Wetterlage

05-04-2026 03:10

 

Heute schwenkt die Kaltfront eines von Schottland nach Südnorwegen ziehenden Sturmtiefs von der Nordsee bis in die Mitte Deutschlands. Dahinter strömt ein Schwall frischer Meeresluft polaren Ursprungs in den Norden und Westen, während nach Süden hin noch sehr milde Luftmassen wirksam sind. WIND/STURM:Heute in weiten Landesteilen spürbar auffrischender Südwest- bis Westwind. Dabei verbreitet steife Böen um 55 km/h (Bft 7), teils auch stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8). An den Küsten und im höheren Bergland Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9). Auf exponierten Kämmen und Kuppen sowie im äußersten Norden vereinzelt schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Auf dem Brocken orkanartige Böen zwischen 90 und 110 (Bft 10-11) nicht ausgeschlossen. Am Nachmittag und Abend mit Ausnahme der Küsten sowie einiger Hochlagen bereits wieder nachlassender Wind.In der Nacht zum Ostermontag weiter abnehmender Wind. Nur an der See sowie in den Hochlagen des Harzes und der östlichen Mittelgebirge noch Böen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7 bis 8), auf dem Brocken anfangs noch schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), später noch Sturmböen bis 80 km/h aus westlichen Richtungen.GEWITTER:Heute besonders im Süden am späten Nachmittag und Abend bis in die Nacht zum Montag einzelne Gewitter mit Graupel bzw. kleinkörnigem Hagel sowie stürmischen Böen oder Sturmböen bis 80 km/h (Bft 8 bis 9) möglich. Auch im Norden vereinzelte kurze Gewitter nicht gänzlich ausgeschlossen.

 

Deutschlandvorhersage heute

05-04-2026 03:10

 

Heute verbreitet windig bis stürmisch. Im Süden längere Zeit sonnig und sehr mild, sonst wechselhaft. Einzelne Gewitter.

 

Heute früh vom Süden bis zum Osten des Landes vielfach klar oder nur locker bewölkt. Ansonsten meist stärker bewölkt, im Nordwesten zunehmend bedeckt und in Nordseenähe erste Regentropfen. Tagsüber bis zu einer Linie Pfalz-Sachsen südostwärts vorankommende dichte Wolken. Vor allen in einem breiten Streifen vom Rheinland bis nach Vorpommern und der Uckermark zeitweise schauerartiger Regen, ganz vereinzelt mit Blitz und Donner. Ab dem Nachmittag von der Nord- und Ostsee Auflockerungen. Im Süden nach Auflösung lokaler Nebelfelder zunächst sonnig oder nur locker bewölkt. Im Tagesverlauf wolkiger und zum Abend hin einzelne Schauer und Gewitter. Höchsttemperatur 17 bis 24, im Westen und Nordwesten sowie an den Küsten 10 bis 17 Grad. Mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind. An der Küste sowie im höheren Bergland allgemein stürmisch. In der Nacht zum Montag teils wolkig, teils aufgelockert. Gebietsweise Schauer, in der zweiten Nachthälfte nachlassend, nur an den Alpen bis zum Morgen anhaltend. Abkühlung auf 9 bis 2 Grad mit den höchsten Werten ganz im Süden. An der See weiterhin sehr windig, sonst nachlassender Wind.

 

Deutschlandvorhersage morgen

05-04-2026 03:10

 

Am Ostermontag im äußersten Süden und Südosten zunächst noch wolkig bis stark bewölkt und letzte Tropfen. Sonst vielfach sonnig, tagsüber einige Quellwolken und trocken. Höchsttemperatur im Norden 9 bis 14, sonst 14 bis 18, im Südwesten bis zu 20 Grad. Im Nordosten mäßiger bis frischer, an der Ostsee in Böen starker bis stürmischer Wind um West. Im Südwesten überwiegend schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt oder klar, in einigen Flussniederungen Nebelfelder. Abkühlung auf 6 bis -2 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

05-04-2026 03:10

 

Am Dienstag im Nordosten zunächst bewölkt, sonst viel Sonne. Höchstwerte im Norden und Nordosten 10 bis 14, sonst 15 bis 20, am Oberrhein bis 23 Grad. Im Westen und Südwesten schwacher, sonst mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.In der Nacht zum Mittwoch vielfach klar. Abflauender Wind. Abkühlung auf 5 Grad in Rheinnähe und bis -3 Grad im Osten, vielerorts leichter Frost in Bodennähe.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

05-04-2026 03:10

 

Am Mittwoch von Nordwesten Aufzug von Wolkenfeldern, im Süden und Osten vielfach heiter oder sonnig. Erwärmung auf 13 bis 19, im Westen und Südwesten auf 20 bis 24 Grad. In Ostseenähe nur wenig über 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost. In der Nacht zum Donnerstag teils locker bewölkt, teils klar, Temperaturminima zwischen 7 Grad am Niederrhein und -2 Grad in der Lausitz. Abgesehen vom Westen und Nordwesten verbreitet Bodenfrostgefahr.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

05-04-2026 10:50

VHDL17 DWOG 051200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 08.04.2026 bis Mittwoch, 15.04.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 05.04.2026, 12:49 Uhr

Zunächst trocken und teils warm, Donnerstag mit Gewittern Abkühlung,
danach wieder viel Sonne, aber in den Nächten verbreitet Frost oder
Bodenfrost.


Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 12.04.2026,
Am Mittwoch von Nordwesten Aufzug von Wolkenfeldern, im Süden und
Osten vielfach heiter oder sonnig. Erwärmung auf 13 bis 18, im Westen
und Südwesten auf 19 bis 22 Grad. In Ostseenähe nur wenig über 10
Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost.
In der Nacht zum Donnerstag teils locker bewölkt, teils klar,
Tiefstwerte zwischen 7 Grad am Niederrhein und -2 Grad in der
Lausitz. Abgesehen vom Westen und Nordwesten verbreitet
Bodenfrostgefahr.

Am Donnerstag zunächst viel Sonne, später von Westen her Quellwolken
mit Schauern und Gewittern, dabei Gefahr von Sturmböen. In
Nordseenähe und im Nordosten 9 bis 14 Grad, sonst noch einmal mit 15
bis 20, in Rheinnähe bis 22 Grad warm. Meist schwacher Wind um Ost.
In der Nacht zum Freitag weiter nordostwärts und auf den Süden
übergreifend schauerartiger Regen, anfangs noch gewittrig.
Wahrscheinlich nur in Oder- und Neißenähe noch trocken.
Temperaturminima 8 bis 1 Grad, im äußersten Osten Bodenfrost.

Am Freitag in Richtung Alpen abziehender Niederschlag, dort oberhalb
800 m zeitweise Schneefall. Von Norden bis in die Mitte hinein wieder
vermehrt Auflockerungen. In Ostseenähe und im Bergland um 10, auch
sonst mit 11 bis 16 Grad merklich kühler als bisher. Meist mäßiger
Wind aus Nordwest. Im östlichen Bergland und auf Alpengipfeln anfangs
mit Sturmböen. In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar,
Tiefsttemperaturen +4 bis -2 Grad. Abgesehen vom Westen verbreitet
leichter Frost.

Am Samstag viel Sonne und trocken. Bei schwachem und tagsüber etwas
auffrischendem Nord- bis Ostwind nicht mehr als 12 bis 18, in
Ostseenähe und im Bergland um 10 Grad. In der Nacht zum Sonntag
vielfach klar, Tiefstwerte +4 bis -2 Grad, verbreitet leichter Frost
oder zumindest Frost in Bodennähe.

Am Sonntag Wechsel von Sonne und Wolken, dabei trocken. Höchstwerte
13 bis 19, in Ostseenähe und im Bergland um 10 Grad. Meist mäßiger
Wind um Ost. In der Nacht zum Montag teils stärker bewölkt, teils
klar. Frühtemperaturen 8 bis 2 Grad, bei längerem Aufklaren weiterhin
Gefahr von leichtem Frost oder zumindest Frost in Bodennähe.


Trendprognose für Deutschland, von Montag, 13.04.2026 bis Mittwoch,
15.04.2026,
Teils Sonne, teils Wolken, zunehmend leicht wechselhaft mit einzelnen
und meist schwachen Schauern. Größtenteils jedoch Andauer der
Trockenheit. Temperaturen tagsüber wenig geändert, in den Nächten bei
längerem Aufklaren weiterhin Gefahr von leichtem Frost oder zumindest
Frost in Bodennähe.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann
 

Thema des Tages

05-04-2026 13:50


Wissenschaft kompakt

Geschichte der Meteorologie ? Teil 2: Meteorologie im letzten
Jahrtausend vor der christlichen Zeitenwende


Das heutige Thema des Tages behandelt Teil 2 der Geschichte der
Meteorologie und ist damit die Fortsetzung der Entwicklung der
Meteorologie in den Hochkulturen des Altertums. Wesentliche
meteorologische Erkenntnisse gelangen besonders im antiken
Griechenland sowie im alten China und Indien.

Im letzten Thema des Tages zur Geschichte der Meteorologie ging es um
die Ursprünge der Meteorologie, die in der Wetterbeobachtung zu
finden sind, zu ersten zarten Weiterentwicklungen und Deutungen in
den verschiedenen Hochkulturen. Astronomische und meteorologische
Kenntnisse wurden oft zusammenhängend genannt (Astrometeorologie) und
waren eng mit religiösen Vorstellungen verwoben.

Blicken wir zunächst auf den europäischen Kulturkreis. Die ersten
wissenschaftlichen Erkenntnisse stammen von den Ägyptern und den
Mesopotamiern. Diese wurden von den Griechen und den Persern
übernommen. Aus dem alten Perserreich sind wissenschaftliche
Erkenntnisse aus der Mathematik, Architektur und der Hydrologie
überliefert. So wurde für semi-aride und aride Gebiete ein System des
Wassertransports entwickelt, das Bewässerungsfeldbau ermöglichte. Das
Grundwasser lag im Bereich von Siedlungen oft in zu großer Tiefe für
den damaligen Brunnenbau. In Gebirgen war die Grundwasserschicht
leichter anzuzapfen und so wurden leicht aufwärts führende
unterirdische Kanalsysteme, Qanate genannt, in die Berghänge
getrieben, die das dortige Grundwasser anzapfen konnten. Hilfreich
waren hierfür Niederschläge in Form von Steigungsregen, welche in der
Folge in die Grundwasserschicht versickern. Vertikale Zugschächte
förderten das Sickerwasser zum weiter unten liegenden Qanat-Kanal und
von dort zu dessen Austrittsstelle in Tal- und Siedlungsnähe. Auch im
angrenzenden Zentralasien hatten dortige Kulturen gewisse
wissenschaftliche Erkenntnisse, die Forschung dort ist jedoch bisher
vergleichsweise nicht weit fortgeschritten. Explizite chronologisch
nächste meteorologische Überlieferungen stammen aus dem antiken
Griechenland.

Das Gedicht ?Werke und Tage? des griechischen Dichters Hesiod, der um
700 v. Chr. lebte, stellte eine Art Bauernkalender in Versform dar.
Darin brachte er astronomische Ereignisse mit bestimmten
Wetterphänomenen in Verbindung. So schrieb er beispielsweise: "Wenn
die Plejaden in das neblige Meer tauchen, um der rohen Kraft des
Orion zu entkommen, dann toben wahrlich Stürme aller Art" (dies
geschieht Ende Oktober oder Anfang November), und dass "fünfzig Tage
nach der Sonnenwende ? die Zeit der drückenden Hitze zu Ende geht".
Solche Beobachtungen könnten als eine der frühesten Formen
klimatologischer Forschung angesehen werden. "Werke und Tage" steht
am Anfang einer Tradition griechischer und römischer Werke, oft in
Form von Kalendern, die astronomische Phänomene mit dem Wetter in
Verbindung brachten.

Etwa 600 v. Chr. galt der griechische Naturphilosoph Thales von Milet
(um 625?um 545 v. Chr.) möglicherweise als der erste griechische
Meteorologe. Ihm wird die Abgabe saisonaler Ernteprognosen
nachgesagt. Dem griechischen Philosophen Anaximander (610?546 v.
Chr.) wurde bescheinigt, meteorologische Phänomene bzw. die
Meteorologie selbst in die Philosophie eingebracht zu haben, was als
Grundlage nachfolgender Naturforscher gedient haben könnte. Seine
Werke sind jedoch verschollen.

Etwa 400 v. Chr. gibt es Hinweise darauf, dass der griechische
Philosoph Demokrit (um 460?um 370 v. Chr.) Wetteränderungen
prognostizierte und diese Fähigkeit nutzte, um die Menschen davon zu
überzeugen, dass er auch andere zukünftige Ereignisse vorhersagen
könne.

Im selben Zeitraum verfasste der griechische Mediziner Hippokrates
von Kos (um 460?um 370 v. Chr.) antike medizinische Texte, die als
Corpus Hippocraticum zusammengefasst wurden. Eine Abhandlung mit dem
Titel "Über Luft, Wasser und Orte", stellt das früheste bekannte Werk
dar, das sich mit dem Wetter befasst. Allgemeiner gesagt handelt der
Textinhalt über häufige Krankheiten, die an bestimmten Orten, zu
bestimmten Jahreszeiten, bei bestimmten Wind- und unter bestimmten
Luftverhältnissen auftreten. Überliefert ist: "Wer sich ernsthaft mit
der Medizin befassen will, sollte zunächst die Jahreszeiten
betrachten und die Wirkungen, die jede von ihnen hervorruft; denn sie
sind nicht alle gleich, sondern unterscheiden sich in ihrem Einfluss
erheblich voneinander. Als Nächstes sollte man die Winde, die Hitze
und die Kälte untersuchen, insbesondere jene Faktoren, die allen
Ländern gemeinsam sind, und dann jene, die für jeden Ort spezifisch
sind."

340 v. Chr. schrieb der griechische Philosoph Aristoteles (384?322 v.
Chr.) "Meteorologica", ein vierbändiges Werk, das den damaligen
Wissensstand in den Geowissenschaften, einschließlich Wetter und
Klima, zusammenfasst. Es ist das erste bekannte Werk, das versucht,
ein breites Spektrum meteorologischer Themen zu behandeln und stellt
damit die älteste umfassende Abhandlung zum Thema Meteorologie dar.
Die Bände 1 bis 3 wenden Erklärungsmethoden an, die verschiedene
Phänomene als eine Wechselwirkung von Kräften in einem natürlichen
System erklären. In Band 4 werden die Eigenschaften und Auswirkungen
von Wärme und Kälte auf organische Prozesse untersucht. Zum ersten
Mal wurden Niederschläge und die Wolken, aus denen sie fallen, als
?Meteoren? bezeichnet ? ein Begriff, der vom griechischen Wort
"meteoros" stammt, was so viel wie "hoch am Himmel" bedeutet. Von
diesem Wort leitet sich der moderne Begriff "Meteorologie" ab, die
Lehre von den Wolken und dem Wetter.

Auch wenn der Begriff ?Meteorologie? heute als Bezeichnung für ein
Teilgebiet der Atmosphärenwissenschaften verwendet wird, ist
Aristoteles' Werk allgemeiner gehalten. Die ?Meteorologica? stützt
sich auf Intuition und einfache Beobachtung, nicht jedoch auf das,
was heute als wissenschaftliche Methode gilt. Mit seinen eigenen
Worten zusammengefasst, umfasst der Inhalt "alle Eigenschaften, die
wir als der Luft und dem Wasser gemeinsam bezeichnen können, sowie
die Arten und Teile der Erde und die Eigenschaften ihrer Teile".
Kapitel in den vier Bänden gibt es zu den vier Elementen (Luft,
Feuer, Erde, Wasser), Sternschnuppen und Kometen sowie die
Milchstraße, Polarlichter (Aurora borealis), Entstehung von Wolken
und Regen, Nebel, Tau, Schnee, Hagel, Wind, Küstenerosion, Ozean,
Salzgehalt des Meeres, Erdbeben, Donner und Blitz, Wirbelstürme,
Halos und Regenbogen, Hitze und Kälte, Feuchtigkeit und Trockenheit.
Auch die Eigenschaften von Tornados werden beschrieben. Eine der
beeindruckendsten Errungenschaften in der Meteorologie ist seine
Beschreibung dessen, was heute als Wasserkreislauf bekannt ist: "Nun
setzt die Sonne durch ihre Bewegung Prozesse des Wandels, des
Entstehens und des Verfalls in Gang, und durch ihr Wirken wird das
feinste und süßeste Wasser jeden Tag emporgetragen, löst sich in
Dampf auf und steigt in die oberen Schichten auf, wo es durch die
Kälte wieder kondensiert und so zur Erde zurückkehrt. Ebenso sollte
jemand, der in eine ihm unbekannte Stadt kommt, deren Lage im
Hinblick auf die vorherrschenden Winde und den Sonnenaufgang
berücksichtigen; denn ihr Einfluss ist nicht derselbe, je nachdem, ob
sie nach Norden oder Süden ausgerichtet ist oder ob sie der
aufgehenden oder der untergehenden Sonne zugewandt ist."

In der pseudo-aristotelischen Abhandlung "De Mundo", welche nach 322
v. Chr. abgefasst wurde, heißt es: "Eine Wolke ist eine dampfartige
Masse, die sich verdichtet und Wasser bildet. Regen entsteht durch
die Kompression einer dicht verdichteten Wolke, wobei die Stärke des
Regens vom auf die Wolke ausgeübten Druck abhängt; bei geringem Druck
fallen sanfte Tropfen; bei starkem Druck kommt es zu einem heftigeren
Niederschlag, den wir als Schauer bezeichnen, da er stärker ist als
gewöhnlicher Regen und sich als kontinuierliche Wassermassen über die
Erde ergießt. Schnee entsteht durch das Aufbrechen verdichteter
Wolken, wobei die Spaltung bereits vor der Umwandlung in Wasser
stattfindet; es ist dieser Spaltungsprozess, der ihm seine
schaumartige Beschaffenheit und sein strahlendes Weiß verleiht,
während die Ursache für seine Kälte im Gefrieren der darin
enthaltenen Feuchtigkeit liegt, bevor diese sich verteilt oder
verdünnt. Wenn der Schnee heftig ist und stark fällt, nennen wir es
einen Schneesturm. Hagel entsteht, wenn sich Schnee verdichtet und
durch seine dichte Masse an Schwung für einen schnelleren Fall
gewinnt; das Gewicht nimmt zu und der Fall wird umso heftiger, je
größer die abgebrochenen Wolkenfragmente sind. Dies sind also die
Phänomene, die als Folge feuchter Ausdünstung auftreten."

Einige Jahre nach Aristoteles' Werk verfasste sein Schüler, der
griechische Naturforscher und Philosoph Theophrastos von Eresos (um
371?um 287 v. Chr.) ein Buch über Wettervorhersagen mit dem Titel
"Das Buch der Zeichen". Darin wurden verschiedene Anzeichen wie
Sonnen- und Mondhalos, die von hohen Wolken gebildet werden, als
Mittel zur Wettervorhersage vorgestellt. Die gemeinsamen Werke von
Aristoteles und Theophrastos genossen eine solche Autorität, dass sie
fast 2000 Jahre lang den größten Einfluss auf die Erforschung von
Wolken, Wetter und Wettervorhersagen hatten.

Aus dieser Zeit sind auch Zeichnungen von Windrosen entstanden. Heute
kennt man allerdings nur deren Beschreibungen in den Werken, wieviele
Winde es gibt und aus welcher Richtung sie wehen. Keine
zeitgenössische antike Zeichnung einer Windrose hat überlebt.

Allerdings gibt es Objekte aus Stein, die einer Windrose entsprechen.
Das bekannteste ist der achteckige Turm der Winde in Athen aus dem 1.
Jahrhundert vor Christus. Acht Reliefs zeigen die verschiedenen
Windgottheiten der vier Haupt- und vier Nebenwinde mit einem
Attribut, das auf den Charakter des Windes hinweist. Beispielsweise
ist Boreas, der Windgott des Nordens, als bäriger Mann mit Mantel
dargestellt, der in eine Muschel bläst.

Um 250 v. Chr. erforschte der griechische Mathematiker und Physiker
Archimedes von Syrakus (um 287?212 v. Chr.) die Konzepte des
Auftriebs und des hydrostatischen Prinzips. Positiver Auftrieb ist
für die Entstehung von Konvektionswolken (Cumulus und Cumulonimbus)
unerlässlich.

Der bedeutendste der griechischen Astronomen, Hipparchos von Nicäa
(um 190?um 120 v. Chr.), erstellte einen astrometeorologischen
Kalender traditioneller Art, der auf Hesiod zurückging. In ihm wurden
erwartete Wetterbedingungen mit astronomischen Ereignissen wie dem
Auf- und Untergang von Sternen und Sternbildern in Verbindung
gebracht. Leider ist Hipparchos' Kalender heute verloren gegangen.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es noch bei weiteren
Philosophen aus dem antiken Griechenland zu einigen Erwähnungen über
die Meteorologie kam, die oftmals dieselben Inhalte wie bei den hier
beschriebenen Philosophen hatten und an dieser Stelle nicht
detailliert genannt werden.

Zum Abschluss dieses Artikels und der darin beschriebenen Zeitperiode
geht der Blick weit nach Osten: In einigen klassischen Werken aus dem
alten China sind meteorologische Inhalte überliefert. In der Arbeit
"Tao Te Ching", mutmaßlich verfasst vom chinesischen Philosophen
Laozi oder auch Laotse, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben
soll, heißt es, "ein starker Wind kann nicht den ganzen Morgen wehen
und ein heftiger Regen kann nicht einen ganzen Tag andauern."

Etwa 1900 Jahre nach Yu dem Großen (siehe Teil 1 der Geschichte der
Meteorologie) herrschten am Gelben Fluss im Chinesischen Kaiserreich
weiterhin Überschwemmungen in regelmäßigen Abständen. Diese im
wahrsten Sinne des Wortes einzudämmen und einen Ausgleich zwischen
Trocken- und Hochwasserperioden herzustellen, war das Lebenswerk von
Bing Li, Regent von Shu (heute bekannt als Sichuan), der um 250 v.
Chr. lebte. Lis größte Errungenschaft war der Bau des ersten
Staudamms an einem Ort namens Dujiangyan. Der Staudamm war Teil eines
Projekts zur Umleitung des Minjiang, eines Nebenflusses des
Jangtsekiangs. Das umgeleitete Wasser wurde in eine Reihe von
Überläufen und Kanälen geleitet, die in Dürrezeiten zur Bewässerung
der Felder geöffnet und bei Hochwasser geschlossen werden konnten. Li
ließ drei Steinfiguren in Form von Männern, die die Götter des
Hochwasserschutzes darstellten, als Pegel auf den Feldern aufstellen.
Waren ihre Füße zu sehen, ging man von einer Dürre aus, und die
Schleusen wurden geöffnet, um Wasser hereinzulassen. Waren ihre
Schultern unter Wasser, war das Hochwasser zu hoch gestiegen, und die
Schleusen wurden geschlossen.

Auch in Indien entstanden zu dieser Zeit Schriften wie die
"Upanishaden", die zwischen etwa 800 und 200 v. Chr. aus älteren
Überlieferungen niedergeschrieben wurden. Sie beinhalten
Erläuterungen zu den Prozessen der Wolkenbildung und des Regens. Sie
beschreiben Jahreszeitenzyklen, die durch die Umlaufbahn der Erde um
die Sonne bedingt sind. Das bedeutende indische Epos Mahabharata, das
ab 400 v. Chr. aufgezeichnet wurde, beschreibt in Versform die
Ankunft des indischen Sommermonsuns: "und dann (der Gott des Donners
und des Blitzes), den Kadru so sehr verehrte, bedeckte das gesamte
Firmament mit gewaltigen Wolken. Und diese Wolken, vom Blitz erhellt,
donnerten unaufhörlich am Himmel gegeneinander und kochten eine Fülle
von Wasser. Und infolge der unzähligen Wellen, die durch den heftigen
Regenguss, das laute Donnern der Wolken, die Blitze, den heftigen
Wind und das allgemeine Brodeln hervorgerufen wurden, glich der
Himmel einem rauschhaften Tanz. Der Himmel ist vollständig von Wolken
bedeckt, und die Sonnenstrahlen sowie der Mond verschwinden infolge
dieses Aufruhrs ? und Wasser bedeckt die Erde überall." Im gleichen
Werk wird auch ein Sandsturm beschrieben.

Sie sehen, schon vor der christlichen Zeitenwende gab es umfangreiche
Vorstellungen vom Wettergeschehen und spannende Entwicklungen, die
nun auch in Aufzeichnungen vorliegen. Diese Serie wird fortgesetzt
und wir blicken dann auf die Entwicklung der Meteorologie in der Zeit
des Römischen Reiches, die Weiterentwicklung im antiken China sowie
Erkenntnisse zur Meteorologie im europäischen Frühmittelalter.


Dipl.-Met. Markus Eifried

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 05.04.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Sonntag, 05.04.2026, 18:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1013.8 7.5 80 0.0 W 27 49   ---
List/Sylt 26 1011.0 7.8 75 0.0 W 43 63 --- Windböen
Schleswig 43 1012.7 9.0 67 ---- -- --- ---   ---
Leuchtturm Kiel 5 1011.5 8.3 63 ---- W 62 77 --- Sturmböen
Kiel 27 1012.7 8.9 62 0.0 W 40 64 --- Windböen
Fehmarn 3 1011.9 8.3 73 0.0 W 44 57 --- Windböen
Arkona 42 1010.2 8.9 66 0.0 W 51 75 wolkenlos Sturmböen
Norderney 11 1015.2 9.5 70 0.0 W 33 53 Regen Windböen
Cuxhaven 5 1015.0 9.4 70 0.0 W 37 65 --- Windböen
Hamburg-Flh. 11 1014.1 10.9 58 0.0 W 28 50 --- Windböen
Schwerin 59 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Rostock 4 1012.0 11.3 45 0.0 W 33 59 wolkenlos Windböen
Greifswald 2 1011.3 13.0 40 0.0 W 41 57 wolkenlos Windböen
Emden 0 1016.2 8.5 70 0.0 -- --- --- leichter Regen ---
Bremen-Flh. 5 1015.7 9.9 68 0.2 W 25 62 Regen Windböen
Lüchow 17 1013.6 13.9 37 0.0 W 19 57 --- Windböen
Marnitz 81 1012.7 12.7 50 0.0 W 21 42 --- ---
Waren 70 1011.8 13.2 53 0.0 W 16 38 --- ---
Neuruppin 38 1012.8 13.4 49 0.0 W 23 41 --- ---
Angermünde 56 1012.3 12.8 54 0.0 W 31 51 Regen Windböen
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1016.8 12.9 51 0.0 W 28 48 --- ---
Hannover-Flh. 59 1015.8 11.6 62 0.0 -- --- ---   ---
Magdeburg 76 1015.6 12.6 63 0.0 NW 20 53 --- Windböen
Potsdam 81 1013.9 13.4 55 0.0 W 37 66 Regen Sturmböen
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1013.5 14.4 57 0.0 W 32 63 Regen Windböen
Berlin-Tempelhof 48 1013.5 14.1 52 0.0 W 32 56 leichter Regen Windböen
Lindenberg 98 1013.4 13.6 63 0.4 NW 30 57 leichter Regen Windböen
Düsseldorf-Flh. 45 1019.2 10.8 79 0.8 W 18 71 Regen Sturmböen
Essen 150 1019.0 9.1 83 1.2 W 13 42 Regen ---
Kahler Asten 839 ------ 4.8 82 0.0 W 35 54 Regen Windböen
Bad Lippspringe 157 1017.7 9.1 82 0.2 NW 17 53 leichter Regen Windböen
Brocken 1142 ------ 3.0 84 0.0 W 65 95 Regen schwere Sturmböen
Leipzig-Flh. 142 1014.8 16.3 47 0.0 W 35 57 --- Windböen
Dresden-Flh. 227 1014.4 16.5 57 0.0 NW 20 44 --- ---
Cottbus 69 1013.1 17.0 50 0.0 W 17 42 Regen ---
Görlitz 238 1012.9 18.7 42 0.0 W 21 44 --- ---
Aachen 231 1019.6 11.2 66 0.0 W 36 56 Regen Windböen
Nürburg 485 1019.7 11.1 53 0.0 W 27 49 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1020.0 12.9 60 0.0 W 27 53 Regen Windböen
Gießen/Wettenberg 203 1018.3 13.0 61 0.0 W 22 46 leichter Regen ---
Wasserkuppe 921 ------ 9.1 69 0.0 SW 39 63 --- Windböen
Meiningen 450 1017.2 13.6 53 0.0 SW 21 40 --- ---
Erfurt 316 1016.3 13.8 55 0.0 W 33 53 Regen Windböen
Gera 311 1015.2 15.9 54 0.0 W 25 38 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ 10.9 49 0.0 W 56 79 --- Sturmböen
Trier 265 1020.2 13.9 61 0.0 SW 23 46 --- ---
Hahn-Flh. 497 1019.4 12.3 60 0.0 W 25 61 --- Windböen
Frankfurt/M-Flh. 112 1019.3 16.4 50 0.0 SW 31 50 --- Windböen
OF-Wetterpark 119 1019.0 16.2 51 0.0 SW 13 40 --- ---
Würzburg 268 1019.2 15.8 53 0.0 W 31 50 --- ---
Bamberg 239 1017.5 17.7 49 0.0 NW 30 49 --- ---
Hof 567 1015.4 16.2 47 0.0 W 25 52 --- Windböen
Weiden 438 1015.8 19.6 32 0.0 W 19 54 --- Windböen
Saarbrücken-Flh. 320 1021.2 13.6 65 0.0 SW 27 39 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1021.0 16.3 56 0.0 W 17 39 --- ---
Mannheim 96 1020.4 16.8 49 0.0 W 17 39 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1019.3 18.6 41 0.0 W 27 44 --- ---
Öhringen 276 1019.5 16.7 55 0.0 W 24 56 --- Windböen
Nürnberg-Flh. 314 1017.3 19.3 31 0.0 W 37 64 --- Windböen
Regensburg 366 1016.2 22.0 28 0.0 W 27 52 --- Windböen
Straubing 351 1016.4 21.8 35 0.0 W 22 49 Regen ---
Großer Arber 1436 ------ 11.1 57 0.0 W 42 73 --- Sturmböen
Lahr 155 1020.3 20.6 29 0.0 W 29 45 --- ---
Freudenstadt 797 ------ 14.3 51 0.0 W 20 37 --- ---
Stötten 734 1018.5 16.5 31 0.0 W 44 65 Regen Windböen
Augsburg 462 1017.7 19.9 37 0.1 W 22 48 Regen ---
München-Flh. 444 1017.0 21.3 36 0.0 W 37 53 --- Windböen
Fürstenzell 476 1016.3 21.1 34 0.0 W 27 55 --- Windböen
Feldberg/Schw. 1486 ------ 9.6 59 0.0 W 37 59 --- Windböen
Konstanz 443 1018.7 21.5 37 0.0 W 18 44 --- ---
Kempten 705 1018.2 20.0 36 0.0 W 18 36 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 18.3 44 0.0 W 8 28 --- ---
Zugspitze 2960 ------ -1.0 68 ---- W 23 77 --- Sturmböen
Hohenpeißenberg 977 ------ 17.4 46 0.0 W 20 45 --- ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

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Wetterbericht Deutschland

Sonntag, 05.04.2026

 

 
Am Ostersonntag ziehen vom Norden bis zu den Mittelgebirgen graue Wolken und gebietsweise Regenschauer. Im Süden entwickeln sich erst abends Schauer und Gewitter. Später scheint im Norden wieder häufiger die Sonne, während im Süden die Wolken nach freundlichem Beginn dichter werden. Die Temperaturen steigen im Norden und Westen auf 9 bis 19, im Osten und Süden auf 17 bis 23 Grad. Es weht ein mäßiger bis frischer, im Norden starker Wind aus Südwest bis West mit frischen bis starken, an der Küste stürmischen Böen.

In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag ist es bei wechselnd bis starker Bewölkung häufig schon trocken. Vereinzelt an den Küsten, vor allem noch am Erzgebirge und an den Alpen Regen. Die Luuft kühlt sich auf 9 bis 1 Grad ab.

Am Ostermontag sorgt ein kräftiges Hochdruckgebiet für trockenes und meist freundliches Wetter. Dabei wechseln sich nach einzelnen Nebel- und Wolkenfeldern Sonne und Wolken ab. Im Norden ist es am Nachmittag nur noch gering bewölkt und heiter. Die Temperaturen erreichen 9 bis 17, im äußersten Südwesten und am Bodensee 18 bis 20 Grad. An der See sowie im Nordosten und Osten weht ein teils mäßiger bis frischer, teils starker, sonst nur schwacher Wind aus nordwestlichen bis nordöstlichen Richtungen. Dabei treten frische bis starke, an der Ostsee stürmische Böen auf.

In der Nacht zum Dienstag ist es meist gering bewölkt oder klar, und es bleibt trocken. Örtlich entsteht Nebel. Die Temperaturen gehen auf 5 bis 0 Grad zurück.

Am Dienstag geht es nach örtlichem Frühnebel mit heiterem und weitgehend trockenem Wetter weiter. Dabei scheint teils ungestört oder neben ein paar Schönwetterwolken häufig von früh bis spät die Sonne. Die Temperaturen steigen im Norden und Osten auf 9 bis 16, sonst auf 13 bis 23 Grad. Es weht ein teils schwacher, teils mäßiger Wind aus teils nördlichen, teils östlichen Richtungen.

 

Am Mittwoch sorgt kräftiges Hochdruckwetter für nahezu ungestörten Sonnenschein. Teils zeigt sich der Himmel wolkenfrei, teils ist es nur gering, im Nordosten und Osten auch wechselnd wolkig. Dabei bleibt es überall trocken. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 18, im Westen und Südwesten auf 15 bis 23 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, an der Küste auch frischer, in Böen an der Nordsee auch starker Wind aus östlichen Richtungen.

 

Wetteraussichten Deutschland

05.04.2026, 06:36 Uhr | Dipl.-Met. Thomas Schumann
Wetteraussichten
 

Heute schwenkt die Kaltfront eines von Schottland nach Südnorwegen ziehenden Sturmtiefs von der Nordsee bis in die Mitte Deutschlands. Dahinter strömt ein Schwall frischer Meeresluft polaren Ursprungs in den Norden und Westen, während nach Süden hin noch sehr milde Luftmassen wirksam sind. Heute verbreitet windig bis stürmisch. Im Süden längere Zeit sonnig und sehr mild, sonst wechselhaft. Einzelne Gewitter.

Heute früh vom Süden bis zum Osten des Landes vielfach klar oder nur locker bewölkt. Ansonsten meist stärker bewölkt, im Nordwesten zunehmend bedeckt und in Nordseenähe erste Regentropfen. Tagsüber bis zu einer Linie Pfalz-Sachsen südostwärts vorankommende dichte Wolken. Vor allen in einem breiten Streifen vom Rheinland bis nach Vorpommern und der Uckermark zeitweise schauerartiger Regen, ganz vereinzelt mit Blitz und Donner. Ab dem Nachmittag von der Nord- und Ostsee Auflockerungen. Im Süden nach Auflösung lokaler Nebelfelder zunächst sonnig oder nur locker bewölkt. Im Tagesverlauf wolkiger und zum Abend hin einzelne Schauer und Gewitter. Höchsttemperatur 17 bis 24, im Westen und Nordwesten sowie an den Küsten 10 bis 17 Grad. Mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind. An der Küste sowie im höheren Bergland allgemein stürmisch. In der Nacht zum Montag teils wolkig, teils aufgelockert. Gebietsweise Schauer, in der zweiten Nachthälfte nachlassend, nur an den Alpen bis zum Morgen anhaltend. Abkühlung auf 9 bis 2 Grad mit den höchsten Werten ganz im Süden. An der See weiterhin sehr windig, sonst nachlassender Wind.