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Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Montag, 16.02.2026, 10:15 Uhr

 

Schlagzeile:
Wechselhafte Wetterzweiteilung: Im Nordosten winterlich kalt, im Südwesten deutlich milder.
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 16.02.2026, 10:15 Uhr -

"Ein Tiefdruckkomplex mit dem Namen "WALLY" erstreckt sich derzeit mit mehreren Tiefkernen vom Nordostatlantik und dem Europäischen Nordmeer über die Nordsee bis ins Mittelmeer. Dabei griff bereits in der vergangenen Nacht zum Montag von Westen her ein Tiefausläufer auf Deutschland über, der bis in tiefe Lagen teils kräftige Schneefälle brachte. Heute kommen die Schneefälle, die aktuell von der Nordsee bis in den Südosten und Osten fallen, noch etwas weiter nordostwärts voran. Nur in Vorpommern bleibt es bis zum Abend hin trocken. Dort hält ein Hochdruckgebiet namens "FELIX" mit Schwerpunkt über Westrussland und dem Baltikum mit kalter Luft dagegen.
Von Westen her fließt ab den Frühstunden des Montags bereits wieder deutlich mildere Luft ein, sodass die Niederschläge in der Südwesthälfte in Regen übergehen. Dort wird allerdings die in höheren Luftschichten einfließende Kaltluft wetterwirksam. Diese labilisiert die untere Troposphäre, sodass wiederholt Regenschauer auftreten. Selbst einzelne kurze Graupelgewitter sind dabei möglich. Aufgrund der zumindest anfangs noch starken Höhenwinde muss dabei lokal mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden. Auch im Südwesten und Süden weht zudem ein stark böiger Wind, in exponierten Lagen treten stürmische Böen auf, im Bergland Sturmböen.
Schaut man sich die Temperaturverteilung an, fällt ebenfalls eine Wetterzweiteilung auf. Vom Norden bis in den Osten und Nordosten bleiben die Höchstwerte heute tagsüber im Dauerfrostbereich, während am Oberrhein in der milden Luft bereits wieder bis zu 10 Grad erwartet werden. In der kommenden Nacht zum Dienstag bleibt es bei dieser Temperaturverteilung: Im Südwesten bei +5 Grad meist frostfrei, im Nordosten hingegen stellenweise mäßiger Frost bis -7 Grad. Im Übergangsbereich zur milderen Luft, der sich etwa von der Nordsee bis zum Erzgebirge erstreckt, kann es vereinzelt zu gefrierendem Regen mit Glatteisbildung kommen.

Der Tiefdruckeinfluss und das wechselhafte Wetter bleiben uns bis zum Mittwoch noch erhalten. Dabei ist es weiterhin in der Südwesthälfte deutlich milder. Die Dauerfrostregion im Nordosten büßt jedoch etwas an Fläche ein. Auch der böige Wind lässt erst zum Mittwoch nach. Die Niederschläge fallen im Bergland durchgängig als Schnee, aber insbesondere in den Nächten kann es in mittleren Lagen ebenfalls vorübergehend weiß werden.

Am Mittwoch nimmt dann der Hochdruckeinfluss über Deutschland zu. Die Niederschläge klingen in weiten Teilen Deutschlands ab. Von Nordosten her kann die Kaltluft in den Folgetagen wieder Boden gewinnen. Tagsüber muss erneut gebietsweise mit Dauerfrost gerechnet werden, in der Nacht zum Freitag ist vereinzelt auch strenger Frost bis -11 Grad nicht ganz ausgeschlossen.
Die milde Luft gibt sich so leicht jedoch nicht geschlagen. Von Westen und Südwesten her hält hingegen tiefer Luftdruck dagegen. Bereits zum Mittwochabend greift eine Warmfront auf den Südwesten über. So kann es bis in den Donnerstag hinein im Grenzbereich zur Kaltluft schneien, wobei die exakte Lage aktuell noch etwas unsicher ist. Im äußersten Südwesten steigt die Schneefallgrenze zwischenzeitlich auf über 1000 m an, sodass die Niederschläge dort in Regen übergehen.
Am Freitag setzt sich der Hochdruckeinfluss dann in der gesamten Bundesrepublik durch, auch an den Alpen lassen die Schneefälle nach. Aber bereits in der Nacht zum Samstag kündigt sich von Nordwesten her ein neuer Tiefausläufer an, der erneut erst Schnee, dann Regen mit sich bringt. Auf den teils gefrorenen Böden kann es möglicherweise lokal auch zu gefrierendem Regen kommen. "

Das erklärt MSc.-Met. Sebastian Schappert von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Montag, 16.Februar 2026
Heute von der Nordsee bis in den Südosten und Osten Schneefälle, im Bergland teils kräftig, unter Abschwächung bis in den Nordosten vorankommend. Nur in Vorpommern bis zum Abend noch trocken. Sonst wiederholt Regenschauer, teils auch kurze Graupelgewitter. Nordöstlich des Harzes oft Dauerfrost mit -4 bis 0 Grad. Weiter nach Südwesten milder, 1 bis 7, am Oberrhein bis 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, im Norden und Osten aus Südost, sonst aus Südwest. In Gewitternähe, an der Ostsee sowie im Süden und Südwesten starke bis stürmische Böen, im Bergland Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge, im Bergland und im Nordosten durchgängig als Schnee. Sonst zunächst noch Regen, bis zum Morgen in der Westhälfte allmählich auf etwa 600 bis 400 Meter absinkende Schneefallgrenze. Gebietsweise Glätte. Von der Nordsee bis zum Erzgebirge vereinzelt gefrierender Regen möglich. Tiefstwerte in der Südwesthälfte +5 bis 0 Grad und weiter windig, im Bergland stürmisch. In der Nordosthälfte 0 bis -7 Grad.

für Dienstag, 17.Februar 2026
Am Dienstag häufig Regen- oder Schneeschauer, in Nordweststaulagen länger anhaltende Schneefälle, an den Alpen auch kräftig. Im Nordosten sowie oberhalb 600 m durchweg Schnee. Im Süden vereinzelt Gewitter. Im äußersten Nordosten meist leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 7 Grad, am Oberrhein darüber. Im Süden und Westen mäßiger bis frischer, dort im Bergland in Böen stürmischer West- bis Nordwestwind. Sonst schwacher bis mäßiger Wind, im Norden und Nordosten aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch von der Mitte bis in den Osten und Südosten weiterhin Schneeschauer. Sonst weitgehend abklingende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte -2 bis -8, an Rhein und Main um 0 Grad. Vom Nordwesten bis zur Mitte stark böig auffrischender Nordwestwind.

für Mittwoch, 18.Februar 2026
Am Mittwoch im Osten und Norden teils stark bewölkt, dort gebietsweise Schneeschauer. Sonst wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei. Im Südwesten voraussichtlich gegen Abend aufziehende Bewölkung und aufkommender Schneefall. Tageshöchsttemperaturen im Norden und in der Mitte -2 bis +2, im Süden und in Rheinnähe 2 bis 6 Grad. Meist schwachwindig.
In der Nacht zum Donnerstag in der Nordhälfte vielfach klar oder gering bewölkt. An der Ostsee einzelne Schneeschauer. Im Südwesten und Westen aufkommend teils kräftiger Schneefall, im Laufe der Nacht im äußersten Südwesten auf 1000 m ansteigende Schneefallgrenze und Übergang in Regen. Temperaturrückgang auf -1 bis -8 Grad, bei Aufklaren über Schnee auch darunter.

für Donnerstag, 19.Februar 2026
Am Donnerstag vom Westen im Südosten zeitweise Schneefall, im Südwesten teils Regen oder Schneeregen. Sonst wechselnd bewölkt, vor allem im Nordwesten mit Aufheiterungen. Im Nordost sowie in einigen Mittelgebirgslagen teils Dauerfrost bei -3 bis 0 Grad, am Rhein +6 bis +8 Grad. Vorübergehend auffrischender und auf Nordost bis Nord drehender Wind.
In der Nacht zum Freitag in den Alpen anfangs noch etwas Schnee, sonst kaum noch Niederschlag und gebietsweise aufklarend. Abkühlung auf -1 bis -6, bei klarem Himmel im Norden und Osten -6 bis -11 Grad.

 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

16-02-2026 00:40

 

Ein Tiefausläufer greift mit milder Luft auf Deutschland über. Im Nordosten hält sich weiterhin Kaltluft. SCHNEE/GLÄTTE:Bis in den Nordosten vorankommender Schneefall. Im Westen und Südwesten in Niederungen Übergang in Regen. 1 bis 5, im Bergland und in den Alpen 5 bis 10 cm, in Staulagen bis 15 cm Neuschnee. Heute früh im Südosten, später in einem Streifen von der Nordsee nach Sachsen Regen, teils gefrierend mit Glättegefahr. In den Hochlagen der Mittelgebirge mit kräftigen Schauern oder Gewittern 1 bis 5 cm Neuschnee in kurzer Zeit. In der Nacht zum Dienstag im Nordosten geringe Schneefälle, im Süden bei fallender Schneefallgrenze um 5, in exponierten Staulagen (Alpenrand, Schwarzwald) 10 bis 15 cm Neuschnee.GEWITTER:Im Tagesverlauf in der Südwesthälfte kurze Gewitter mit Graupel und Wind- /stürmischen Böen Bft 7/8. Ab dem Abend rasch nachlassend.WIND/STURM:Auffrischender Wind aus Südwest. Im gesamten Bergland und an den Küsten Wind- und einzelne stürmische Böen bis 70 km/h (7/8 Bft), in exponierten Hochlagen Sturmböen Bft 8/9). Auf Schwarzwald- und Alpengipfeln Sturmböen um 100 km/h (10 Bft). Ab Mittag allgemein nachlassender Wind.In der Nacht zum Dienstag nur noch in den Gipfellagen der exponierten südlichen Mittelgebirge steife oder stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7 bis 8).FROST:Heute früh mit Ausnahme der west- und südwestdeutschen Niederungen leichter Frost zwischen -4 und 0 Grad, im Nordosten mäßiger Frost zwischen -5 und -9 Grad. Tagsüber etwa östlich der Elbe Dauerfrost zwischen -4 und 0 Grad.In der Nacht zum Dienstag in der Südwesthälfte abgesehen von einzelnen ungünstigen Mittelgebirgslagen frostfrei. In der Nordosthälfte leichter Frost bis -5 Grad, in Vorpommern mäßiger Frost bis -7 Grad.

 

Deutschlandvorhersage heute

16-02-2026 00:40

 

Bis in den Nordosten ausgreifend Schneefälle, im Bergland auch kräftig. vereinzelt gefrierender Regen. Lokal kurze Gewitter, dabei sowie exponiert Sturmböen.

 

Heute unter Abschwächung bis in den Nordosten vorankommende Schneefälle. Auch im übrigen Land wiederholt Schauer, teils auch kurze Graupelgewitter. Nordöstlich des Harzes oft Dauerfrost mit -4 bis 0 Grad. Weiter nach Südwesten milder, 1 bis 7, am Oberrhein bis +10 Grad. An der Ostsee Südostwind, im Bergland des Südens Südwestwind, beides stark böig mit einzelnen Sturmböen.In der Nacht zum Dienstag verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge, im Bergland und im Nordosten durchgängig als Schnee. Sonst zunächst noch teils Regen, bis zum Morgen in der Westhälfte allmählich auf etwa 600 bis 400 Meter absinkende Schneefallgrenze. Gebietsweise Glätte. Tiefstwerte in der Südwesthälfte +5 bis 0 Grad und weiter windig, im Bergland stürmisch. In der Nordosthälfte 0 bis -7 Grad.

 

Deutschlandvorhersage morgen

16-02-2026 06:41

 

Am Dienstag häufig Regen- oder Schneeschauer, in Nordweststaulagen länger anhaltende Schneefälle, an den Alpen auch kräftig. Im Nordosten sowie oberhalb 600 m durchweg Schnee. Im Süden vereinzelt Gewitter. Im äußersten Nordosten meist leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 7 Grad, am Oberrhein darüber. Im Süden und Westen mäßiger bis frischer, dort im Bergland in Böen stürmischer West- bis Nordwestwind. Sonst schwacher bis mäßiger Wind, im Norden und Nordosten aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch von der Mitte bis in den Osten und Südosten weiterhin Schneeschauer. Sonst weitgehend abklingende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte -2 bis -8, an Rhein und Main um 0 Grad. Vom Nordwesten bis zur Mitte stark böig auffrischender Nordwestwind.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

16-02-2026 06:41

 

Am Mittwoch im Osten und Norden teils stark bewölkt, dort gebietsweise Schneeschauer. Sonst wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei. Im Südwesten voraussichtlich gegen Abend aufziehende Bewölkung und aufkommender Schneefall. Tageshöchsttemperaturen im Norden und in der Mitte -2 bis +2, im Süden und in Rheinnähe 2 bis 6 Grad. Meist schwachwindig.In der Nacht zum Donnerstag in der Nordhälfte vielfach klar oder gering bewölkt. An der Ostsee einzelne Schneeschauer. Im Südwesten und Westen aufkommend teils kräftiger Schneefall, im Laufe der Nacht im äußersten Südwesten auf 1000 m ansteigende Schneefallgrenze und Übergang in Regen. Temperaturrückgang auf -1 bis -8 Grad, bei Aufklaren über Schnee auch darunter.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

16-02-2026 06:41

 

Am Donnerstag vom Westen im Südosten zeitweise Schneefall, im Südwesten teils Regen oder Schneeregen. Sonst wechselnd bewölkt, vor allem im Nordwesten mit Aufheiterungen. Im Nordost sowie in einigen Mittelgebirgslagen teils Dauerfrost bei -3 bis 0 Grad, am Rhein +6 bis +8 Grad. Vorübergehend auffrischender und auf Nordost bis Nord drehender Wind. In der Nacht zum Freitag in den Alpen anfangs noch etwas Schnee, sonst kaum noch Niederschlag und gebietsweise aufklarend. Abkühlung auf -1 bis -6, bei klarem Himmel im Norden und Osten -6 bis -11 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

16-02-2026 12:50

VHDL17 DWOG 161200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Donnerstag, 19.02.2026 bis Donnerstag, 26.02.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Montag, 16.02.2026, 13:48 Uhr

Anfangs winterlich mit lokalen Schneefällen und verbreitet
Nachtfrost. Zum Wochenende unbeständig und deutliche Milderung auch
im Norden und Osten.


Vorhersage für Deutschland bis Montag, 23.02.2026,
Am Donnerstag von der Eifel und dem Saarland bis nach Niederbayern,
teils länger anhaltender Schneefall oder Schneeregen, Richtung
Oberrhein Regen. Sonst wechselnd bewölkt, vor allem im Nordwesten mit
längeren Aufheiterungen. Im Nordosten sowie in einigen
Mittelgebirgslagen leichter Dauerfrost bei -3 bis 0 Grad, sonst 0 bis
5, im Breisgau bis 8 Grad. Vorübergehend auffrischender und auf
Nordost bis Nord drehender Wind.
In der Nacht zum Freitag im Süden noch gebietsweise Schneefall, an
den Alpen teils länger anhaltend und kräftig. Sonst gebietsweise
aufklarend. Rückgang auf -1 bis -6, bei klarem Himmel im Norden und
Osten -6 bis -11 Grad.

Am Freitag an den Alpen anfangs letzte Schneeflocken. Sonst vielfach
heiter und trocken. Später im Westen Wolkenaufzug. Im Nordosten und
in Teilen der Mitte leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 4, in Rheinnähe
bis 6 Grad. An der Küste auffrischender Wind aus Süd bis Südwest,
sonst schwachwindig.
In der Nacht zum Samstag von Nordwesten und Westen her etwas Schnee,
später in (teils gefrierenden) Regen übergehend, dabei erhöhte
Glättegefahr. An Oder und Neiße sowie in Niederbayern wahrscheinlich
noch trocken. Tiefstwerte -1 bis -7, im östlichen und südöstlichen
Bergland bis -10 Grad. An Nieder- und Oberrhein bereits frostfrei. Im
Laufe der Nacht von Westen Milderung.

Am Samstag meist bedeckt und zeitweise Regen, in der Osthälfte
anfangs teils noch mit Schnee oder gefrierend mit Glatteisbildung.
Temperaturanstieg im Westen und Südwesten auf 7 bis 12 Grad, sonst
maximal 2 bis 7 Grad. Mäßiger, an der See und im Bergland frischer
Südwestwind.
In der Nacht zum Sonntag viele Wolken und zeitweise Regen oder
Sprühregen. Weitgehend frostfrei 8 bis 2 Grad, im östlichen Bergland
vereinzelt noch um 0 Grad.

Am Sonntag überwiegend stark bewölkt und immer wieder etwas Regen
oder Sprühregen. Dazu milde 10 bis 15 Grad, im Nordosten 6 bis 9
Grad. Mäßiger, an den Küsten frischer Südwestwind.
In der Nacht zum Montag im Süden örtlich Auflockerungen und länger
trocken. Sonst dicht bewölkt und örtlich noch etwas Regen.
Tiefstwerte zwischen 8 und 2 Grad.

Am Montag bewölkt mit kurzen Auflockerungen, gelegentlich etwas
Regen. Höchstwerte meist zwischen 9 und 15 Grad. Mäßiger, teils
frischer und stark böiger Wind aus Südwest bis West.
In der Nacht zum Dienstag weiter unbeständig und zeitweise nass bei 8
bis 2 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 24.02.2026 bis
Donnerstag, 26.02.2026,
Unbeständig, windig und mild.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Robert Hausen
 

Thema des Tages

16-02-2026 13:50


Wissenschaft kompakt

Einzigartige Schneekristalle


Wie eine weiße Decke hüllt er dieser Tage wieder ganze Landschaften
ein. Schaut man sich den Schnee jedoch genauer an, erkennt man, dass
jede Schneeflocke auf ihre eigene Art und Weise einzigartig ist. Aber
wie entstehen ihre schönen, filigranen Strukturen?

Am gestrigen Sonntagabend (15. Februar 2026) und in der vergangenen
Nacht zum Montag griff der Ausläufer eines Nordseetiefs auf
Deutschland über. Dabei fielen teils kräftige Schneefälle bis in
tiefste Lagen. Die Milderung ließ aber nicht lange auf sich warten.
Bereits im Laufe der zweiten Nachthälfte stieg die Schneefallgrenze
im Südwesten schon deutlich an. Entsprechend gingen die Schneefälle
auf der milderen Seite rasch in Regen über.

Am heutigen Montag (16. Februar 2026) kommen die Schneefälle dann
weiter nordostwärts voran, schwächen sich aber auf ihrem Weg etwas
ab. In der Südwesthälfte treten hingegen Regenschauer auf, nur im
Bergland ab 600 bis 800 m fällt noch Schnee.

Schaut man sich die Nutzermeldungen in der DWD-WarnWetter-App an, so
zeigen sich vielerorts verschneite Landschaften. In einigen Staulagen
der westlichen Mittelgebirge kamen vereinzelt sogar bis zu 16 cm
Neuschnee zusammen, wie an der Station Lichtenau in Westfalen. In
einzelnen Alpenstaulagen fiel sogar noch etwas mehr.

Nun nimmt man den Schnee meist als eine Art Decke war, die sich über
die Landschaft legt. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich die
faszinierenden Strukturen einzelner Schneeflocken. Schon im 17.
Jahrhundert beschrieben Johannes Kepler und René Descartes
verschiedene Formen von Schneekristallen. In den folgenden
Jahrhunderten entstanden zahlreiche Zeichnungen und Fotografien
dieser Eiskristalle.

Besonders bekannt ist das Buch "Snow Crystals" von Bentley und
Humphreys aus dem Jahr 1931 mit über 2400 Fotografien natürlicher
Schneekristalle. Der Fotograf Wilson Bentley, ein Landwirt ohne
wissenschaftliche Ausbildung, inspirierte damit unter anderem den
Physiker Ukichiro Nakaya von der Hokkaido University. Nakaya
fotografierte tausende Schneekristalle, ordnete sie in rund 40
Kategorien und erzeugte als einer der Ersten künstliche Kristalle im
Labor.

Nakaya erkannte zudem den Zusammenhang zwischen Kristallform und
atmosphärischen Bedingungen. Anhand des Aussehens von Schneeflocken
lassen sich Rückschlüsse auf Temperatur und Feuchte in höheren
Luftschichten ziehen, weshalb er sie als "vom Himmel gesandte Briefe"
bezeichnete. Entscheidend für die Kristallbildung sind Temperatur und
Wasserdampfgehalt: Je nach Temperatur entstehen Plättchen oder
prismatische Formen, mit zunehmender Feuchtigkeit werden die
Strukturen komplexer und filigraner.

Da Schneekristalle auf ihrem Weg zur Erde wechselnde Bedingungen
durchlaufen, entstehen zahlreiche Übergangsformen. Schon kleine
Änderungen lassen sie anders weiterwachsen - mal breiter, mal feiner
verzweigt. So erhält jede Schneeflocke ihre einzigartige Gestalt.

In den kommenden Tagen wird man auch weiterhin Schneeflocken
bestaunen können. Insbesondere in mittleren und höheren Lagen sowie
im Nordosten werden weitere Schneefälle vorhergesagt. Ab Mittwoch
sind auch mit etwas Glück im Südwesten und Westen vorübergehend
Schneefälle möglich. Vielleicht schauen Sie dann einmal genauer hin
und lesen die verschiedenen Geschichten der Briefe des Himmels.


MSc.-Met. Sebastian Schappert

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 16.02.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Montag, 16.02.2026, 16:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 992.3 -0.5 94 0.1 SO 31 42 Schneefall ---
List/Sylt 26 993.8 -2.6 85 0.0 SO 33 43 --- ---
Schleswig 43 995.1 -3.1 80 0.0 O 15 30 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Kiel 27 995.9 -3.4 79 0.0 SO 19 30 Schneefall ---
Fehmarn 3 997.0 -3.6 84 0.0 SO 29 41 Glatteisbildung ---
Arkona 42 999.8 -3.0 60 0.0 O 28 63 Glatteisbildung Windböen
Norderney 11 991.7 1.1 95 0.0 S 15 24 --- ---
Cuxhaven 5 993.4 -1.1 83 0.0 SO 23 32 --- ---
Hamburg-Flh. 11 995.0 -2.6 83 0.0 O 19 35 --- ---
Schwerin 59 996.5 -2.9 77 0.0 O 10 27 leichter Schneefall ---
Rostock 4 997.6 -3.2 70 0.0 SO 23 41 --- ---
Greifswald 2 999.3 -3.7 62 0.0 O 20 32 --- ---
Emden 0 992.2 1.0 95 0.0 -- --- --- Dunst oder flacher Nebel ---
Bremen-Flh. 5 993.3 -0.6 93 0.4 SO 13 24 Schneefall ---
Lüchow 17 996.0 -2.4 83 0.1 SO 9 29 Glatteisbildung ---
Marnitz 81 997.0 -3.1 77 0.0 SO 19 31 leichter Schneefall ---
Waren 70 997.9 -3.6 74 0.0 SO 14 26 Schneegriesel ---
Neuruppin 38 997.6 -3.4 82 0.0 O 12 26 --- ---
Angermünde 56 998.8 -4.2 83 0.0 O 19 30 leichter Schneefall ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 993.3 5.3 84 0.0 W 27 38 --- ---
Hannover-Flh. 59 993.9 -0.4 93 0.2 O 10 18 Glatteisbildung ---
Magdeburg 76 995.8 -1.4 89 0.0 SO 9 19 Glatteisbildung ---
Potsdam 81 997.0 -2.9 81 0.0 O 14 31 leichter Schneefall ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 997.6 -2.8 84 0.0 O 17 31 Schneegriesel ---
Berlin-Tempelhof 48 997.6 -2.7 81 0.0 SO 14 28 Glatteisbildung ---
Lindenberg 98 997.8 -3.4 86 0.1 O 15 26 leichter Schneefall ---
Düsseldorf-Flh. 45 994.8 6.1 91 0.3 SW 21 27 leichter Regen ---
Essen 150 994.7 3.6 93 1.9 W 12 28 Regen ---
Kahler Asten 839 ------ -0.4 98 1.9 W 19 27 leichter Regen ---
Bad Lippspringe 157 993.7 3.4 93 0.0 SW 7 12 --- ---
Brocken 1142 ------ -2.4 95 0.1 W 44 60 gefrierender Nebel Windböen
Leipzig-Flh. 142 995.7 -1.0 93 0.0 O 11 15 Glatteisbildung ---
Dresden-Flh. 227 996.2 -1.5 95 0.2 SO 6 11 leichter Schneefall ---
Cottbus 69 997.5 -3.0 84 0.2 O 12 22 leichter Schneefall ---
Görlitz 238 997.7 -3.2 89 0.5 S 11 19 Schneefall ---
Aachen 231 995.8 4.1 96 1.4 W 24 35 Regen ---
Nürburg 485 996.6 2.7 90 0.0 W 20 36 Regen ---
Köln/Bonn-Flh. 92 995.5 5.8 82 0.0 SW 13 30 Regen ---
Gießen/Wettenberg 203 994.8 6.3 76 0.0 SW 26 37 Regen ---
Wasserkuppe 921 ------ 0.2 97 0.0 SW 26 39 Schneefall ---
Meiningen 450 995.0 4.2 79 0.0 S 12 25 --- ---
Erfurt 316 994.6 3.8 80 0.0 W 22 30 --- ---
Gera 311 995.2 2.7 91 0.1 SW 8 24 Regen ---
Fichtelberg 1213 ------ -2.7 96 0.0 W 52 70 leichter Schneefall Sturmböen
Trier 265 998.0 4.1 88 0.0 SW 17 37 --- ---
Hahn-Flh. 497 996.8 2.4 96 0.0 W 26 44 leichter Regen ---
Frankfurt/M-Flh. 112 996.0 5.7 89 0.7 W 23 33 Regen ---
OF-Wetterpark 119 995.7 6.3 86 0.8 W 11 22 leichter Regen ---
Würzburg 268 996.4 4.6 87 0.6 W 15 45 Regen ---
Bamberg 239 996.4 4.9 86 1.1 NW 6 28 leichter Regen ---
Hof 567 995.7 2.6 85 0.2 SW 17 28 Schneefall ---
Weiden 438 997.0 2.9 94 0.0 S 5 15 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 998.8 3.4 89 0.1 W 26 53 Regen Windböen
Karlsruhe-Rheinst. 116 997.9 6.7 79 0.5 W 30 56 Regen Windböen
Mannheim 96 997.0 5.8 88 0.6 W 20 30 Regen ---
Stuttgart-Flh. 371 996.9 6.7 81 0.7 SW 10 41 Regen ---
Öhringen 276 997.3 3.0 94 2.4 NW 18 49 leichter Regen ---
Nürnberg-Flh. 314 996.5 5.9 76 0.1 W 22 35 leichter Regen ---
Regensburg 366 997.5 6.1 78 0.0 W 6 18 Regen ---
Straubing 351 998.3 2.3 93 0.0 O 9 13 Regen ---
Großer Arber 1436 ------ -3.3 97 1.1 W 27 59 kräftiger Schneefall Windböen
Lahr 155 999.5 8.1 76 0.0 SW 19 39 --- ---
Freudenstadt 797 ------ 1.8 91 ---- W 27 59 Regen Windböen
Stötten 734 996.7 4.5 75 0.0 W 34 48 Regen ---
Augsburg 462 997.3 7.1 75 0.1 SW 17 45 Regen ---
München-Flh. 444 997.2 7.3 67 0.0 W 26 47 --- ---
Fürstenzell 476 998.5 3.4 91 0.2 NO 6 12 leichter Regen ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ -2.5 100 0.2 W 62 93 gefrierender Nebel schwere Sturmböen
Konstanz 443 1000.3 4.2 92 2.0 W 16 30 leichter Regen ---
Kempten 705 1000.0 1.9 93 0.9 SW 21 47 leichter Regen ---
Oberstdorf 806 ------ 1.5 91 0.6 S 8 25 leichter Regen ---
Zugspitze 2960 ------ -12.0 88 ---- W 35 65 leichter Schneefall Windböen
Hohenpeißenberg 977 ------ 1.3 87 0.0 SW 23 44 Schneefall ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

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Wetterbericht Deutschland

Montag, 16.02.2026

 

 
Am Montag bringen graue Wolkenfelder dem Norden und Osten bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. Im Westen und Süden fällt meist Regen oder Schneeregen. Hier schneit es erst ab 500 bis 800 Metern Höhe. Örtlich treten mitunter kurze Gewitter und gebietsweise sehr glatte Straßen auf. Mit Höchstwerten zwischen minus 4 und plus 8 Grad bestehen große Temperaturunterschiede. Dazu weht ein mäßiger bis frischer, an der Ostsee auch starker Wind aus westlichen, östlich der Elbe südöstlichen Richtungen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag fällt im Norden, Osten und am Alpenrand bis in tiefere Lagen Schnee, sonst verbreitet Schneeregen oder Regen. Die Luft kühlt sich zwischen dem Südwesten und Nordosten auf plus 4 bis minus 6 Grad ab.

Auch am Dienstag geht es fast überall nass und nasskalt weiter. Aus einer tristen Wolkendecke fällt Regen oder Schneeregen, im Nordosten sowie in höhreren Lagen der Mittelgebirge Schnee. Auf vielen Straßen und Wegen kann es wieder glatt werden. Lediglich im Westen und Südwesten klingen die Regen- und Schneefälle später ab, und vereinzelt zeigt sich auch mal die Sonne. Minus 2 bis plus 8 Grad werden am Nachmittag gemessen. Es weht ein mäßiger bis frischer, teilweise noch frischer Wind aus westlichen, östlich der Elbe südlichen, an der Ostsee östlichen Richtungen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fällt häufig Schnee oder Schneeregen, selten Regen. Auf einigen Straßen kann es dabei gefährlich rutschig sein. Die Temperaturen sinken auf plus 1 bis minus 5 Grad.

Am Mittwoch wechseln sich im Norden Sonnenschein und Wolken ab. Hier bleibt es überwiegend trocken. In der Mitte und im Süden überwiegen graue Wolken, und häufig sorgen Regen- oder Schneefälle noch für glatte Straßen. Die Höchstttemperaturen liegen zwischen minus 2 und plus 8 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an der Ostsee frischer bis starker Wind aus südlichen bis westlichen Richtungen.

 

Auch am Donnerstag bleibt es im Norden und Osten bei einem Mix aus Sonnenschein und mal mehr, mal weniger Wolken oft trocken. Hier gibt es nur in Thüringen und am Erzgebirge Schneeschauer. Im Westen und Süden fällt aus dichten Wolken Regen, Schneeregen oder auf den Höhen Schnee. Minus 3 bis plus 6 Grad werden bis zum Nachmittag erwartet. Es weht ein meist mäßiger, gebietsweise frischer Wind mit frischen bis starken Böen aus überwiegend nördlichen bis nordöstlichen Richtungen.

Am Freitag wird es größtenteils ruhiger, freundlicher und trockener. Dabei wechseln sich nach vereinzeltem Nebel oder Hochnebel Sonnenschein und Wolken häufig miteinander ab. An der Nordsee und am Erzgebirge machen sich nur vereinzelte, an den Alpen mehrere Schneeregen- oder Schneeschauer bemerkbar. Hier kann es auf den Straßen noch glatt sein. Die Temperaturen bewegen sich bis zum Nachmittag zwischen minus 2 und plus 6 Grad. Im Süden weht ein oft nur schwacher, sonst mäßiger, an der Küste frischer bis starker Wind aus südwestlichen bis nordwestlichen Richtungen.

Wetteraussichten Deutschland

16.02.2026, 06:57 Uhr | Dipl.-Met. Olaf Pels Leusden
Wetteraussichten
 

Ein Tiefausläufer greift mit milder Luft auf Deutschland über. Im Nordosten hält sich weiterhin Kaltluft. Bis in den Nordosten ausgreifend Schneefälle, im Bergland auch kräftig. vereinzelt gefrierender Regen. Lokal kurze Gewitter, dabei sowie exponiert Sturmböen.

Heute unter Abschwächung bis in den Nordosten vorankommende Schneefälle. Auch im übrigen Land wiederholt Schauer, teils auch kurze Graupelgewitter. Nordöstlich des Harzes oft Dauerfrost mit -4 bis 0 Grad. Weiter nach Südwesten milder, 1 bis 7, am Oberrhein bis +10 Grad. An der Ostsee Südostwind, im Bergland des Südens Südwestwind, beides stark böig mit einzelnen Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge, im Bergland und im Nordosten durchgängig als Schnee. Sonst zunächst noch teils Regen, bis zum Morgen in der Westhälfte allmählich auf etwa 600 bis 400 Meter absinkende Schneefallgrenze. Gebietsweise Glätte. Tiefstwerte in der Südwesthälfte +5 bis 0 Grad und weiter windig, im Bergland stürmisch. In der Nordosthälfte 0 bis -7 Grad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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