ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Freitag, 07.08.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Sonnig und trocken, ab Samstag wieder zunehmend heiß.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 07.08.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch QUIRIAKUS sorgt vorübergehend für einen ruhigen Witterungsabschnitt. Zudem hat ein Luftmassenwechsel stattgefunden, bei dem kühlere und trockenere Luft eingeflossen ist. Dies führt dazu, dass am heutigen Freitag noch allenfalls ganz lokal Höchsttemperaturen von 30 Grad erreicht werden. In der Südhälfte reicht es aber bei viel Sonnenschein dennoch für sommerliche 25 bis 29 Grad. In der Nordhälfte ziehen hingegen dichtere Wolkenfelder über den Himmel. Ein paar einzelne schwache Schauer sind nicht gänzlich auszuschließen, die aber bei Weitem keine nennenswerten Niederschlagsmengen bringen. Die Höchsttemperaturen liegen dabei zwischen 19 und 24 Grad. An der Ostsee könnte dies als noch etwas kühler empfunden werden, denn der mäßige Nordwestwind lebt vorübergehend böig auf.
Die trockenere Luft sorgt des Weiteren dafür, dass es in der Nacht deutlich besser abkühlen kann. In der Nacht zum Samstag bzw. am Samstagmorgen sollte dieser Umstand also dazu genutzt werden, die Wohnung oder das Haus ordentlich durchzulüften. Denn, so viel sei bereits gesagt, bei diesem Temperaturniveau bleibt es nicht lange. In der Nacht zum Samstag gehen die Temperaturen zurück auf Werte zwischen 15 und 7 Grad, wettertechnisch passiert nichts Nennenswertes.
Bereits im morgigen Tagesverlauf steigen die Temperaturen aber wieder ordentlich an und in weiten Teilen von Südwest- und Süddeutschland wird erneut ein heißer Tag verzeichnet. Dort sind Höchsttemperaturen zwischen 30 und 33 Grad zu erwarten. Bei windschwachen Verhältnissen scheint zudem länger die Sonne, nur an den Alpen besteht ein geringes Schauerrisiko. Einem Wochenendausflug sollte also nichts im Wege stehen. Doch auch in den übrigen Landesteilen ist es heiter bis sonnig bei sommerlichen 25 bis 29 Grad, nur ganz im Norden verbleiben die Temperaturen unter der 25-Grad-Marke.
Am Sonntag wird es dann wieder verbreitet heiß bei Höchsttemperaturen zwischen 30 und 36 Grad, nur im äußersten Norden sind 24 bis 29 Grad zu erwarten. Neben hohen Wolkenfeldern ist es dabei häufig sonnig. Im Tagesverlauf bilden sich über dem Bergland Quellwolken, vereinzelt ist ein Schauer oder ein Gewitter nicht auszuschließen.
Zum Start in die neue Woche kann im äußersten Norden tatsächlich auf ein bisschen Regen gehofft werden, dort verbleiben die Temperaturen dann auch unter der 25-Grad-Marke. Weiter südlich bis zur Mittelgebirgsschwelle reicht es noch für einen Sommertag zwischen 25 und 30 Grad, auch wenn zeitweise Wolkenfelder über den Himmel ziehen. In den übrigen Landesteilen wird es bei viel Sonnenschein erneut heiß bei Höchsttemperaturen zwischen 30 und 35 Grad. Dabei nimmt allerdings das Schauer- und Gewitterrisiko wieder zu, zudem weht ein in Böen frischer Nordwest- bis Westwind.
Am Dienstag beschränkt sich die Hitze vorübergehend auf die Südhälfte, bevor sie im weiteren Wochenverlauf wieder bis in die nördlichen Landesteile vordringen soll. "
Das erklärt M.Sc. Tanja Egerer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Deutschlandvorhersage:
für Freitag, 07.August 2026Heute im Norden dichtere Wolkenfelder mit einzelnen schwachen Schauern. Sonst heiter, teils sonnig, nur an den Alpen mehr Wolken und am Nachmittag und Abend ein geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Höchstwerte 19 bis 30 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Wind aus Nordwest.
In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Tiefstwerte 15 bis 7 Grad.
für Samstag, 08.August 2026
Am Samstag heiter bis sonnig und trocken. Am Alpenrand vereinzelte Schauer. Wieder ansteigende Temperaturen auf 27 bis 33, im Norden auf 23 bis 27 Grad, an den Küsten etwas kühler. Meist schwachwindig.
In der Nacht zum Sonntag locker bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Abkühlung auf 17 bis 9 Grad.
für Sonntag, 09.August 2026
Am Sonntag neben einigen hohen Wolkenfeldern häufig sonnig. Im Bergland im Tagesverlauf Quellwolken und vereinzelt Schauer und Gewitter. Verbreitet heiß bei Höchstwerten zwischen 30 und 36 Grad, im äußersten Norden und an der See 24 bis 29 Grad. Schwacher bis mäßiger, teils böig auffrischender Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag im äußersten Norden Bewölkungszunahme und etwas Regen. Im Süden und Osten noch vereinzelt Schauer und Gewitter. Tiefstwerte zwischen 20 und 13 Grad.
für Montag, 10.August 2026
Am Montag im Norden zeitweise dichter bewölkt und von der Nordsee bis nach Mecklenburg-Vorpommern etwas Regen. Im Tagesverlauf im Süden und Osten einzelne Schauer und Gewitter. Im Nordwesten und Norden Höchstwerte zwischen 20 und 29 Grad, sonst heiß bei 30 bis 35 Grad. Mäßiger, in Böen teils frischer Wind aus Nordwest bis West.
In der Nacht zum Dienstag im Norden und an den Alpen noch vereinzelte Schauer. Sonst nachlassende Schauer- und Gewittertätigkeit und gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 17 bis 9 Grad.
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetterlage
07-08-2026 01:10
Am Rande eines Tiefs über Skandinavien wird die schwül-heiße Subtropikluft langsam südostwärts abgedrängt. Mit einem sich von Frankreich nähernden Hoch fließt aus Nordwesten schubweise etwas kühlere und trockenere Luft ein. GEWITTER Heute Nachmittag und am Abend sowie am Samstagnachmittag und -abend an den Alpen vereinzelte Gewitter, örtlich mit Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen nicht ausgeschlossen.WIND:Heute an exponierten Küstenabschnitten der Ostsee einzelne Böen um 55 km/h (Bft 7).
Deutschlandvorhersage heute
07-08-2026 01:10
Heute heiter bis wolkig, im Norden vereinzelte Schauer, an den Alpen auch vereinzelte Gewitter, etwas kühler.
Heute Früh im Küstenumfeld wolkig und einzelne schwache Schauer bei nachlassendem Nordwestwind. Im Süden bewölkt und einzelne Schauer. Sonst gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. 17 bis 12, in Mittelgebirgstälern bis 7 Grad. Tagsüber im Norden dichtere Wolkenfelder, eventuell mit etwas Regen. Sonst oft gering bewölkt oder wolkenlos. Nur in den Alpen geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Höchstwerte 19 bis 30 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Tiefstwerte 14 bis 7 Grad.
Deutschlandvorhersage morgen
07-08-2026 05:40
Am Samstag heiter bis sonnig und trocken. Am Alpenrand vereinzelte Schauer. Wieder ansteigende Temperaturen auf 27 bis 33, im Norden auf 23 bis 27 Grad, an den Küsten etwas kühler. Meist schwachwindig.In der Nacht zum Sonntag locker bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Abkühlung auf 17 bis 9 Grad.
Deutschlandvorhersage Übermorgen
07-08-2026 06:10
Am Sonntag neben einigen hohen Wolkenfeldern häufig sonnig. Im Bergland im Tagesverlauf Quellwolken und vereinzelt Schauer und Gewitter. Verbreitet heiß bei Höchstwerten zwischen 30 und 36 Grad, im äußersten Norden und an der See 24 bis 29 Grad. Schwacher bis mäßiger, teils böig auffrischender Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag im äußersten Norden Bewölkungszunahme und etwas Regen. Im Süden und Osten noch vereinzelt Schauer und Gewitter. Tiefstwerte zwischen 20 und 13 Grad.
Deutschlandvorhersage Tag 4
07-08-2026 06:10
Am Montag im Norden zeitweise dichter bewölkt und von der Nordsee bis nach Mecklenburg-Vorpommern etwas Regen. Im Tagesverlauf im Süden und Osten einzelne Schauer und Gewitter. Im Nordwesten und Norden Höchstwerte zwischen 20 und 29 Grad, sonst heiß bei 30 bis 35 Grad. Mäßiger, in Böen teils frischer Wind aus Nordwest bis West. In der Nacht zum Dienstag im Norden und an den Alpen noch vereinzelte Schauer. Sonst nachlassende Schauer- und Gewittertätigkeit und gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 17 bis 9 Grad.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
07-08-2026 12:20
VHDL17 DWOG 071200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Montag, 10.08.2026 bis Montag, 17.08.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Freitag, 07.08.2026, 13:58 Uhr
Zu Beginn im Süden einzelne Gewitter, sonst zunehmend freundlich und
heiß bis sehr heiß, zum nächsten Wochenende im Nordwesten etwas Regen
und nachfolgend nicht mehr ganz so heiß
Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 14.08.2026,
Am Montag im Norden zeitweise dichter bewölkt und von der Nordsee bis
nach Mecklenburg-Vorpommern etwas Regen. Im Tagesverlauf im Süden und
Osten einzelne Schauer und Gewitter. Im Nordwesten und Norden
Höchstwerte zwischen 20 und 29 Grad, sonst heiß bei 30 bis 35 Grad.
Mäßiger, in Böen teils frischer Wind aus Nordwest bis West.
In der Nacht zum Dienstag im Norden und an den Alpen noch vereinzelte
Schauer. Sonst nachlassende Schauer- und Gewittertätigkeit und gering
bewölkt oder klar. Tiefstwerte 17 bis 9 Grad.
Am Dienstag im Westen und Südwesten vielfach sonnig, sonst wechselnd
bewölkt, an der Nordsee etwas Regen möglich. Am Alpenrand bilden sich
örtlich einzelne Gewitter. In der Nordhälfte 19 bis 25, sonst 26 bis
32, im Südwesten bis 33 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Wind aus
nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch vielfach klar, im Norden und Süden einzelne
Wolkenfelder. In der Früh 16 bis 6 Grad.
Am Mittwoch im Norden einige hohe Wolkenfelder, sonst sonnig.
Trocken. Erwärmung in der Nordhälfte auf 22 bis 28, sonst 28 bis 33,
im Südwesten bis 34 Grad. Schwacher nordöstlicher Wind.
In der Nacht zum Donnerstag im Norden und Westen hohe Wolkenfelder,
sonst wolkenlos und trocken. Abkühlung auf 16 bis 9 Grad.
Am Donnerstag im Norden wenige Wolkenfelder, sonst sonnig und
trocken. An der Nordsee um 24, sonst im Norden 26 bis 32, im
Südwesten bis 36 Grad. Schwacher östlicher Wind.
In der Nacht zum Freitag im Norden wolkig, sonst klar.
Temperaturrückgang auf 18 bis 12 Grad.
Am Freitag sonnig, im Tagesverlauf einige Quellwolken, trocken. An
der Nordsee um 24, im Norden um 30, im Südwesten um 36 Grad.
In der Nacht zum Samstag im Nordwesten Wolkenaufzug und etwas Regen,
sonst klar. Morgens 19 bis 12 Grad.
Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 15.08.2026 bis Montag,
17.08.2026,
Am Samstag im Norden stärker bewölkt und etwas Regen, sonst heiter
bis wolkig, im Süden auch sonnig und trocken. Am Sonntag und Montag
mehr Wolken, in der Mitte geringes, sonst etwas stärker ausgeprägtes
Niederschlagsrisiko, dabei Modellunsicherheiten. Im Norden um 28, im
Süden um 33 Grad, am Montag Temperaturrückgang auf etwa 20 Grad im
Norden und 29 Grad im Süden.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Markus Eifried
Thema des Tages
07-08-2026 13:20
Wetter aktuell
Starke Bodentrockenheit
Seit Monaten geringe Niederschläge und hohe Verdunstung durch
sonnenscheinreiche und heiße Perioden ließen die Böden ungewöhnlich
stark austrocknen. Als Folge davon nimmt die Bodenfeuchte in diesem
Jahr bisher einen ähnlichen Verlauf wie in den Dürrejahren 2018 und
2022, wobei der Schwerpunkt der aktuellen Trockenheit in der
Südhälfte Deutschlands liegt.
Schon seit März sind die Niederschlagsmengen in fast ganz Deutschland
unterdurchschnittlich. Besonders wenig Niederschlag fiel von der
Pfalz und Rheinhessen bis nach Unterfranken, wo verbreitet weniger
als 150 Liter pro Quadratmeter (l/m²) zusammenkamen. Der Vergleich
zum vieljährigen Mittel 1991 bis 2020 zeigt, dass in den letzten
Monaten besonders in der Südhälfte Deutschlands deutlich weniger
Niederschlag als üblich gefallen ist; im Süden war es gebietsweise
noch nicht einmal die Hälfte des vieljährigen Mittels. Lediglich in
einem Streifen vom Münsterland bis zum Erzgebirge, von
Südniedersachsen bis nach Mecklenburg und im Umfeld der Nordsee
fielen die Regenmengen etwa durchschnittlich aus. Auch das aktuelle,
seit 1. November 2025 laufende hydrologische Jahr zeigt weit
unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen: Der Zeitraum von Anfang
November bis Ende Juli fiel in Deutschland seit 1882 nur zwei Mal
noch trockener aus.
Bereits im Frühjahr sank die Bodenfeuchte im Süden deutlich schneller
als üblich, ab Anfang Mai lag die Bodenfeuchte dort markant unter dem
Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Juni dämpfte Regen die Trockenheit
im Süden zunächst leicht, während der extremen Hitzewelle in der
zweiten Junihälfte sank die Bodenfeuchte bei sehr hoher Verdunstung
jedoch schnell wieder. Seit Ende Juni wechseln sich gelegentliche
Schauer und Gewitter mit längeren trockenen Phasen ab, zudem erhöhten
weitere heiße Perioden erneut die Verdunstung. Die generell
ungleichmäßig verteilten Niederschläge summierten sich vor allem vom
Westen bis in die westliche Mitte und den Südwesten hinein auf meist
nur sehr geringe Mengen. Damit verschärfte sich die Trockenheit in
der Südwesthälfte Deutschlands weiter. In der Nordosthälfte liegt die
Bodenfeuchte zwar großteils auch unter den jahreszeitlichen
Mittelwerten, aber es besteht keine ausgeprägte Trockenheit.
Die Bodenfeuchte der oberen 60 Zentimeter lag seit Ende Mai über
Deutschland gemittelt oft nur leicht über jener in den Dürrejahren
2018 und 2022 (Abbildung 4). Im Süden waren die Böden 2026 verbreitet
sogar trockener als in diesen beiden Vergleichsjahren.
Bis vor einigen Wochen hielten sich die Auswirkungen der Trockenheit
auf die Landwirtschaft noch in Grenzen. Getreide und Raps reiften bei
den seit Mitte Juni hohen Temperaturen rasch ab und die Ernte kam
schnell voran. Allerdings führte die extreme Hitze Ende Juni bei Obst
zu ungewöhnlich starken Sonnenbrandschäden, also zu Schäden an den
Früchten durch Überhitzung des Gewebes in der direkten Sonne. Neben
Äpfeln, bei denen sonst Sonnenbrand oft erst später im Jahr ein Thema
ist, waren vor allem Kirschen, Aprikosen, Zwetschgen und Erdbeeren in
starkem Ausmaß betroffen.
Seit etwa Anfang Juli nehmen die Auswirkungen der trockenen Böden
jedoch deutlich zu. Vor allem Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln, die
jetzt und in den kommenden Wochen einen hohen Wasserbedarf haben,
leiden besonders in der Südhälfte Deutschlands zunehmend stark unter
der Trockenheit, es drohen markante Schäden. Auch das Grünland wird
vielerorts dürr, teils ist bereits ein Grünlandschnitt ausgefallen,
was Futterknappheit bei der Viehhaltung verursachen kann. Bei Obst
und jungen Weinreben können derzeit gebietsweise nur mit Bewässerung
große Schäden abgewendet werden. Die Wälder zehren meist noch von
Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten.
Die Anzahl von Tagen mit hoher Waldbrandgefahr, also an denen ein
Waldbrandgefahrenindex von mindestens der Stufe 4 von 5 (hoch)
erreicht wird, ist in diesem Jahr bisher weit überdurchschnittlich.
Bis einschließlich 2. August traten im Deutschlandmittel bereits rund
22 solcher Tage auf, im Mittel 1991 bis 2020 sind es bis zu diesem
Datum nur etwa 10 Tage. Beim Graslandfeuerindex ist dieses Jahr eine
ähnliche Entwicklung zu verzeichnen. Bei diesem Index gab es bis zum
2. August im Deutschlandmittel 33 Tage mit einer Stufe von mindestens
4, im Mittel 1991 bis 2020 sind es lediglich 18 Tage. In den
vergangenen Wochen traten bereits zahlreiche Wald- und Feldbrände
auf.
Die anhaltend trockene Witterung wirkt sich auch auf Flusspegel und
Grundwasserstände aus. Bei Flüssen spielen auch Einzugsgebiete, die
außerhalb Deutschlands liegen, eine wichtige Rolle. Seit Jahresbeginn
waren die Niederschlagsmengen nicht nur in Deutschland, sondern auch
in den benachbarten Ländern außerordentlich niedrig. Der Schwerpunkt
der trockenen Witterung in der ersten Jahreshälfte erstreckte sich
bei europaweiter Betrachtung vom östlichen Frankreich über den
Alpenraum, das östliche Mitteleuropa und das Baltikum bis nach
Skandinavien. Die Oberläufe von Oder, Neiße, Elbe, Salzach, Inn,
Lech, Rhein und Mosel führten in der Konsequenz weniger Wasser als
üblich nach Deutschland. Zudem bewirkten die unterdurchschnittlichen
Schneemengen im vergangenen Winter einen stark verminderten Beitrag
der Schneeschmelze zur Wasserführung einiger Flüsse im Frühjahr.
Zusammen mit den sehr geringen Niederschlägen der letzten Monate
führt dies aktuell zu einer extremen Niedrigwasserlage in Flüssen und
im Grundwasser. Nähere Informationen dazu finden sich im neuen
Niedrigwasserinformationssystem (NIWIS, https://niwis-online.de/) der
Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), in das auch Beobachtungsdaten
des DWD einfließen.
Eine Entspannung der Lage ist nicht einmal ansatzweise in Sicht. Für
das kommende Wochenende und die zweite Augustwoche wird überwiegend
trockenes und von Süden her zeitweise heißes bis sehr heißes Wetter
erwartet. Insbesondere am Sonntag und Montag sind zwar vereinzelt
Schauer und Gewitter möglich, flächendeckende Niederschläge deuten
sich aber weiterhin nicht an.
Bis Anfang September zeichnet sich in den Witterungsvorhersagen der
Bodenfeuchte unter Gras eine starke Tendenz zu trockeneren
Bedingungen im Vergleich zum Mittel der vergangenen zwanzig Jahre ab.
Folglich ist davon auszugehen, dass die Auswirkungen auf Natur und
Landwirtschaft in den kommenden Wochen eher noch zunehmen und es
weiterhin Perioden mit hoher Waldbrandgefahr geben wird.
Weiterführende Informationen zur Trockenheit
Attributionsstudie zur Trockenheit in Europa
Die internationale Expertinnen- und Expertengruppe World Weather
Attribution (WWA) hat unter Beteiligung des DWD die Dürre der letzten
3 Monate im westlichen Teil Europas bzw. der letzten 6 bis 12 Monate
im östlichen Teil Europas untersucht. Dabei werden die
Extremereignisse mit Hilfe von Klimamodellen für eine Welt mit und
eine Welt ohne menschengemachten Klimawandel simuliert und die
Ergebnisse verglichen.Ein zentrales Ergebnis der aktuellen Studie
ist, dass die landwirtschaftlichen Dürren in Westeuropa etwa fünfmal,
in Osteuropa sogar elfmal wahrscheinlicher sind als ohne Klimawandel.
Mehr Details dazu unter: https://www.worldweatherattribution.org/increasingly-hot-europe-faces
-more-severe-droughts-and-growing-challenges-for-water-and-land-manag
ement/
Bodenfeuchteviewer
Hier finden sich neben einer interaktiven Bodenfeuchteanwendung
weitere Produkte zur Bodenfeuchte sowie zu Wasserhaushaltsgrößen. Sie
ermöglichen einen Überblick über die aktuelle Situation, etwa bei
Starkregenphasen oder Trockenheit. Zusätzlich werden Klimavorhersagen
für die kommenden Monate angeboten. Zum Bodenfeuchteviewer:
www.dwd.de/bodenfeuchteviewer
Waldbrandgefahren- und Graslandfeuerindex
Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) gibt das meteorologische Potential
für die Gefährdung durch Waldbrand in 5 Gefahrenstufen an. Der
Graslandfeuerindex (GLFI) beschreibt die Feuergefährdung von offenem,
nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne
grünen Unterwuchs, ebenfalls in 5 Gefahrenstufen. Mehr Informationen
dazu: www.dwd.de/waldbrand oder www.dwd.de/landwirtschaft unter
"Gefahrenhinweise"
Klimavorhersagen
Die Klimavorhersagen und die Vorhersagegüte werden für
unterschiedliche Zeit- (Wochen, Jahreszeiten, Jahre) und Raumskalen
(deutsche Regionen, Deutschland, Europa, Welt) konsistent
dargestellt. Die Klimavorhersagen stehen in einer interaktiven Basis-
und in einer Profiversion zur Verfügung. Diese werden ergänzt durch
spezifische Klimavorhersagen. Zu den Klimavorhersagen:
www.dwd.de/klimavorhersagen
Nutzbare Feldkapazität
Die nutzbare Feldkapazität (nFK) gibt das pflanzenverfügbare
Bodenwasser in Prozent an. Bei über 100 % nFK kann der Boden kein
weiteres Wasser dauerhaft gegen die Schwerkraft halten, vorübergehend
kann die nutzbare Feldkapazität bei Niederschlag jedoch über 100 %
steigen. Das überschüssige Wasser versickert in den Untergrund. Bei 0
% nFK können die Pflanzen dem Boden kein weiteres Wasser mehr
entziehen (Welkepunkt), es befindet sich aber noch Restfeuchte im
Boden. Ab etwa 30 % nFK kommt es bei den Pflanzen zu deutlichem
Trockenstress.
Dipl.-Met.Andreas Brömser
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.08.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland
Wetterbeobachtungen von Freitag, 07.08.2026, 16:00 Uhr
| STATION | HÖHE | LUFTD. | TEMP. | U% | RR1 | DD | FF | FX | Wetter+Wolken | Böen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Helgoland | 4 | 1023.3 | 18.5 | 66 | 0.0 | W | 16 | 27 | wolkenlos | --- |
| List/Sylt | 26 | 1022.6 | 16.6 | 70 | 0.0 | W | 23 | 43 | --- | --- |
| Schleswig | 43 | 1022.1 | 19.5 | 52 | 0.0 | W | 19 | 33 | --- | --- |
| Leuchtturm Kiel | 5 | ------ | --- | --- | ---- | -- | --- | --- | --- | --- |
| Kiel | 27 | 1022.0 | 18.0 | 55 | 0.0 | NW | 23 | 38 | --- | --- |
| Fehmarn | 3 | 1021.5 | 19.1 | 59 | 0.0 | W | 32 | 40 | --- | --- |
| Arkona | 42 | 1020.9 | 17.9 | 57 | 0.0 | W | 35 | 46 | --- | --- |
| Norderney | 11 | 1023.6 | 19.2 | 57 | 0.0 | W | 17 | 23 | --- | --- |
| Cuxhaven | 5 | 1023.2 | 19.2 | 58 | 0.0 | W | 24 | 33 | --- | --- |
| Hamburg-Flh. | 11 | 1022.9 | 18.2 | 59 | 0.0 | W | 15 | 28 | --- | --- |
| Schwerin | 59 | 1022.3 | 17.9 | 59 | 0.0 | SW | 10 | 20 | --- | --- |
| Rostock | 4 | 1022.0 | 18.9 | 57 | 0.0 | W | 24 | 35 | --- | --- |
| Greifswald | 2 | 1021.6 | 18.5 | 55 | 0.0 | W | 23 | 42 | --- | --- |
| Emden | 0 | 1023.6 | 18.2 | 55 | ---- | SW | 9 | 24 | --- | --- |
| Bremen-Flh. | 5 | 1023.3 | 19.9 | 49 | 0.0 | NW | 11 | 23 | --- | --- |
| Lüchow | 17 | 1023.2 | 18.4 | 58 | 0.0 | W | 8 | 21 | --- | --- |
| Marnitz | 81 | 1022.4 | 18.5 | 56 | 0.0 | NW | 12 | 23 | --- | --- |
| Waren | 70 | ------ | --- | --- | ---- | -- | --- | --- | --- | --- |
| Neuruppin | 38 | 1022.7 | 18.7 | 58 | 0.0 | W | 8 | 18 | --- | --- |
| Angermünde | 56 | 1022.2 | 18.8 | 58 | 0.0 | W | 13 | 22 | --- | --- |
| Münster/Osnabr.-Flh. | 48 | 1023.3 | 21.4 | 45 | 0.0 | N | 10 | 19 | --- | --- |
| Hannover-Flh. | 59 | 1023.4 | 19.1 | 60 | 0.0 | N | 12 | 18 | --- | --- |
| Magdeburg | 76 | 1022.6 | 21.2 | 48 | 0.0 | NW | 10 | 23 | --- | --- |
| Potsdam | 81 | 1022.3 | 20.6 | 51 | 0.0 | NW | 10 | 23 | --- | --- |
| Berlin-Brandenburg-Flgh. | 46 | 1022.3 | 21.0 | 50 | 0.0 | NW | 17 | 28 | --- | --- |
| Berlin-Tempelhof | 48 | 1022.3 | 20.9 | 51 | 0.0 | NW | 18 | 27 | --- | --- |
| Lindenberg | 98 | 1021.6 | 22.1 | 47 | 0.0 | NW | 13 | 31 | --- | --- |
| Düsseldorf-Flh. | 45 | 1023.1 | 22.0 | 43 | 0.0 | N | 12 | 25 | --- | --- |
| Essen | 150 | 1023.1 | 20.4 | 49 | 0.0 | N | 7 | 17 | --- | --- |
| Kahler Asten | 839 | ------ | 16.1 | 55 | 0.0 | N | 11 | 24 | --- | --- |
| Bad Lippspringe | 157 | 1023.0 | 20.4 | 50 | 0.0 | NO | 9 | 19 | --- | --- |
| Brocken | 1142 | ------ | 12.1 | 71 | 0.0 | N | 21 | 32 | --- | --- |
| Leipzig-Flh. | 142 | 1021.7 | 23.4 | 39 | 0.0 | NW | 9 | 26 | --- | --- |
| Dresden-Flh. | 227 | 1021.0 | 23.6 | 38 | 0.0 | NW | 16 | 31 | --- | --- |
| Cottbus | 69 | 1021.2 | 23.3 | 39 | 0.0 | NW | 13 | 30 | --- | --- |
| Görlitz | 238 | 1020.4 | 24.0 | 39 | 0.0 | N | 11 | 27 | --- | --- |
| Aachen | 231 | 1023.0 | 20.5 | 40 | 0.0 | NW | 8 | 23 | --- | --- |
| Nürburg | 485 | 1021.7 | 20.3 | 37 | 0.0 | N | 13 | 26 | --- | --- |
| Köln/Bonn-Flh. | 92 | 1022.6 | 23.3 | 36 | 0.0 | NW | 15 | 28 | --- | --- |
| Gießen/Wettenberg | 203 | 1020.5 | 24.2 | 26 | 0.0 | S | 6 | 23 | --- | --- |
| Wasserkuppe | 921 | ------ | 20.5 | 37 | 0.0 | NW | 6 | 21 | wolkenlos | --- |
| Meiningen | 450 | 1020.3 | 22.8 | 33 | 0.0 | W | 10 | 31 | wolkenlos | --- |
| Erfurt | 316 | 1021.0 | 23.8 | 35 | 0.0 | NW | 9 | 20 | --- | --- |
| Gera | 311 | 1021.0 | 22.4 | 38 | 0.0 | NW | 7 | 20 | --- | --- |
| Fichtelberg | 1213 | ------ | 16.0 | 60 | 0.0 | N | 16 | 29 | --- | --- |
| Trier | 265 | 1020.9 | 24.6 | 31 | 0.0 | N | 8 | 19 | --- | --- |
| Hahn-Flh. | 497 | 1021.0 | 21.2 | 38 | ---- | N | 7 | 20 | --- | --- |
| Frankfurt/M-Flh. | 112 | 1020.7 | 26.1 | 28 | 0.0 | N | 9 | 26 | --- | --- |
| OF-Wetterpark | 119 | 1020.9 | 24.8 | 31 | 0.0 | NO | 6 | 21 | --- | --- |
| Würzburg | 268 | 1019.7 | 28.1 | 22 | 0.0 | W | 9 | 19 | wolkenlos | --- |
| Bamberg | 239 | 1019.5 | 25.9 | 29 | 0.0 | N | 11 | 25 | --- | --- |
| Hof | 567 | 1019.6 | 22.4 | 38 | 0.0 | NO | 8 | 21 | --- | --- |
| Weiden | 438 | 1017.3 | 26.6 | --- | 0.0 | O | 6 | 21 | --- | --- |
| Saarbrücken-Flh. | 320 | 1019.8 | 25.1 | 31 | 0.0 | NO | 14 | 25 | --- | --- |
| Karlsruhe-Rheinst. | 116 | 1019.2 | 28.2 | 29 | 0.0 | N | 14 | 24 | --- | --- |
| Mannheim | 96 | 1020.2 | 26.0 | 30 | 0.0 | N | 17 | 30 | --- | --- |
| Stuttgart-Flh. | 371 | 1018.6 | 27.1 | 30 | 0.0 | N | 9 | 26 | wolkenlos | --- |
| Öhringen | 276 | 1018.7 | 28.1 | 20 | 0.0 | SW | 6 | 23 | --- | --- |
| Nürnberg-Flh. | 314 | 1019.0 | 25.6 | 29 | 0.0 | NW | 12 | 24 | wolkenlos | --- |
| Regensburg | 366 | 1016.8 | 30.7 | 28 | 0.0 | NW | 5 | 24 | wolkenlos | --- |
| Straubing | 351 | 1017.8 | 26.2 | 42 | 0.0 | O | 5 | 13 | wolkenlos | --- |
| Großer Arber | 1436 | ------ | 16.7 | 63 | 0.0 | NW | 9 | 16 | --- | --- |
| Lahr | 155 | 1018.2 | 28.8 | 31 | 0.0 | N | 15 | 32 | wolkenlos | --- |
| Freudenstadt | 797 | ------ | 23.4 | 37 | 0.0 | SO | 8 | 22 | --- | --- |
| Stötten | 734 | 1017.6 | 24.2 | 34 | 0.0 | N | 14 | 28 | wolkenlos | --- |
| Augsburg | 462 | 1017.7 | 25.9 | 38 | 0.0 | NW | 9 | 20 | wolkenlos | --- |
| München-Flh. | 444 | 1017.5 | 26.4 | 34 | 0.0 | NW | 6 | 22 | wolkenlos | --- |
| Fürstenzell | 476 | 1017.2 | 25.6 | 54 | 0.0 | NO | 12 | 17 | --- | --- |
| Feldberg/Schw. | 1486 | ------ | 16.8 | 55 | 0.0 | N | 14 | 26 | wolkenlos | --- |
| Konstanz | 443 | 1016.3 | 28.0 | 33 | 0.0 | O | 8 | 23 | wolkenlos | --- |
| Kempten | 705 | 1016.8 | 23.8 | 48 | 0.0 | O | 9 | 21 | wolkenlos | --- |
| Oberstdorf | 806 | ------ | 24.2 | 54 | 0.0 | N | 13 | 23 | --- | --- |
| Zugspitze | 2960 | ------ | 8.0 | 85 | ---- | W | 8 | 16 | Niederschlag | --- |
| Hohenpeißenberg | 977 | ------ | 21.5 | 54 | 0.0 | NO | 12 | 21 | wolkenlos | --- |
- HÖHE:
- m über NN
- LUFTD.:
- auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
- TEMP.:
- Lufttemperatur in Grad Celsius
- U%:
- Relative Luftfeuchte in %
- RR1:
- Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro m²
- DD:
- Windrichtung
- FF:
- Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
- FX:
- höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
- ---:
- Wert nicht vorhanden
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Wetterbericht Deutschland
Freitag, 07.08.2026

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es sternenklar oder gering bewölkt, an der Küste und an den Alpen wolkig. Dabei bleibt es weitgehend trocken. Die Luft kühlt sich auf 16 bis 8 Grad ab.
Am Samstag scheint über viele Stunden die Sonne. Am Himmel zeigen sich nur gebietsweise helle, lockere Schönwetterwolken. Dabei bleibt es größtenteils trocken. Lediglich an den Alpen und im Bayerischen Wald bilden sich noch einzelne Schauer oder Gewitter. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen 25 und 33 Grad. Lediglich an der Küste ist es mit 21 bis 24 Grad etwas kühler. Der Wind weht schwach, an der Küste, sonst nur vereinzelt mäßig aus verschiedenen Richtungen.
Am Sonntag wird es vom Westen, Südwesten und von den Alpen nach oft noch freundlichem Beginn immer wolkiger. Im Tagesverlauf gehen dabei gebietsweise kräftige Regenschauer, stellenweise Gewitter bis etwa zur Mitte nieder. Im Nordosten, Osten und Südosten bleibt es freundlich und trocken. Hier scheint die Sonne am längsten. Die Temperaturen erreichen bis zum Nachmittag 26 bis 34 Grad. Der Wind weht oft nur schwach, gebietsweise mäßig, an der Küste auch frisch aus südlichen bis unterschiedlichen Richtungen.
Am Montag setzt sich das teils freundliche und trockene, teils im Norden und an den Alpen unbeständige Wetter mit gebietsweise zum Teil kräftigen Regenschauern und örtlichen Gewittern fort. An der Küste liegen die Höchsttemperaturen bei 22 bis 27, sonst wird es mit 27 bis 34 Grad wärmer und heißer. Dazu weht ein oft nur schwacher, gebietsweise mäßiger Wind aus südwestlichen bis westlichen, an der Küste aus vorwiegend nördlichen Richtungen.
Wetteraussichten Deutschland
Am Rande eines Tiefs über Skandinavien wird die schwül-heiße Subtropikluft langsam südostwärts abgedrängt. Mit einem sich von Frankreich nähernden Hoch fließt aus Nordwesten schubweise etwas kühlere und trockenere Luft ein. Heute heiter bis wolkig, im Norden vereinzelte Schauer, an den Alpen auch vereinzelte Gewitter, etwas kühler.
Heute Früh im Küstenumfeld wolkig und einzelne schwache Schauer bei nachlassendem Nordwestwind. Im Süden bewölkt und einzelne Schauer. Sonst gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. 17 bis 12, in Mittelgebirgstälern bis 7 Grad. Tagsüber im Norden dichtere Wolkenfelder, eventuell mit etwas Regen. Sonst oft gering bewölkt oder wolkenlos. Nur in den Alpen geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Höchstwerte 19 bis 30 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Tiefstwerte 14 bis 7 Grad.

