Am Mittwoch meist bedeckt, in der Südwesthälfte teils länger anhaltender, im Stau der Berge auch kräftiger Regen. Sonst nur zeit- und gebietsweise etwas Regen oder
Sprühregen, im Nordosten teils gefrierend. Temperaturanstieg auf 6 bis 12, am Oberrhein bis 14 Grad. Im Norden und Osten schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Südost- bis Ostwind. Sonst
mäßiger, im Süden starker Südwestwind, dort mit steifen bis stürmischen, in Gipfellagen teils schweren Sturmböen.In der Nacht zum Donnerstag weiterer Regen, im Südwesten teils kräftig, im Nordosten
teils gefrierend oder auch Schnee möglich, dabei Glättegefahr. Im Nordosten +2 bis -1 Grad, sonst frostfrei bei 7 bis 2 Grad.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
08-02-2026 12:50
VHDL17 DWOG 081200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 11.02.2026 bis Mittwoch, 18.02.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 08.02.2026, 13:20 Uhr
Im Südwesten teils Dauer-, im Nordosten gefrierender Regen. Windig,
teils stürmisch. Zunächst oft sehr mild, am Wochenende wieder
winterlicher.
Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 15.02.2026,
Am Mittwoch meist bedeckt, in der Südwesthälfte teils länger
anhaltender, im Stau der Berge auch kräftiger Regen. Sonst nur zeit-
und gebietsweise etwas Regen oder Sprühregen, im Nordosten teils
gefrierend. Temperaturanstieg auf 6 bis 12, am Oberrhein bis 14 Grad.
Im Norden und Osten schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer
Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind,
dort mit steifen bis stürmischen, in Gipfellagen teils schweren
Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag weiterer Regen, im Südwesten teils
kräftig, im Nordosten teils gefrierend oder auch Schnee möglich,
dabei Glättegefahr. Im Nordosten +2 bis -1 Grad, sonst frostfrei bei
7 bis 2 Grad.
Am Donnerstag erneut viele Wolken und regnerisch, im Nordwesten im
Tagesverlauf nachlassend. Im Ostseeumfeld gefrierender Regen oder
Schneefall nicht ausgeschlossen. Höchstwerte im Nordosten um 4 Grad,
sonst 6 bis 12 Grad, am Oberrhein noch etwas milder. Im Süden starker
Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, in
Gipfellagen teils schweren Sturmböen. Sonst schwacher bis mäßiger, an
den Küsten frischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag im Nordwesten Auflockerungen, sonst weiter
viele Wolken. Nachlassende Niederschläge, im Bergland teils in Schnee
übergehend. Tiefstwerte im Norden und im Bergland +2 bis -1 Grad,
sonst 6 bis 2 Grad. Im Süden nachlassender, an den Küsten zunehmender
West- bis Nordwestwind, dort mit steifen bis stürmischen Böen.
Am Freitag und Samstag wechselnd bewölkt und zeit- und gebietsweise
Niederschläge, am Freitag noch meist als Regen, am Samstag zunehmend
als Schnee oder Schneeregen. Erwärmung von Nord nach Süd am Freitag
auf 3 bis 12 Grad, am Samstag auf 2 bis 7 Grad. Schwacher bis mäßiger
Wind aus westlichen Richtungen, an den Küsten stark böig auflebend
mit einzelnen stürmischen Böen.
In den Nächten verbreitet frostig mit Glättegefahr bei Tiefstwerten
zwischen 0 und -5 Grad, in der Nacht zum Samstag im Südwesten noch
mitunter frostfrei, in der Nacht zum Sonntag im Bergland und am
Alpenrand mäßiger Frost um -7 Grad.
Am Sonntag wechselnde Bewölkung, im Südosten auch hochnebelartig
bedeckt. Örtlich Schneeschauer oder etwas Schneegriesel.
Höchsttemperatur 1 bis 6 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus
westlichen Richtungen, an den Küsten stark böig auffrischend.
In der Nacht zum Montag aus Westen Bewölkungsverdichtung und im
Westen und Südwesten aufkommender Niederschlag, teils als Schnee,
teils als mitunter gefrierender Regen. Tiefsttemperatur 0 bis -6
Grad, am Alpenrand um -9 Grad.
Trendprognose für Deutschland, von Montag, 16.02.2026 bis Mittwoch,
18.02.2026,
Von Montag bis Mittwoch unbeständig und überwiegend nasskalt mit
Nachtfrost, im Bergland winterlich mit Schneefall. Zur Wochenmitte
hin wieder etwas milder.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Thema des Tages
08-02-2026 14:50
Wissenschaft Kompakt
Tag des Koffeins
Heute ist der Geburtstag von Friedlieb Ferdinand Runge. Er gilt als
der Entdecker des Koffeins - ein Stoff, der durch so manchen trüben
Tag hilft.
Friedlieb Ferdinand Runge lebte von 1794 bis 1867. Er war ein
deutscher Chemiker, den schon früh die Leidenschaft für die Chemie
und damit verbundene Experimente packte. Er wurde bekannt durch seine
Untersuchungen von Steinkohlenteer und Koffein. Außerdem erfand er
die Kerzen aus Palmwachs (Stearin) und entwickelte die Palmölseife.
Und er war ein Pionier auf dem Gebiet der Papierchromatographie.
Doch nun zum Koffein: Während seines Chemiestudiums in Jena soll
Runge auf Johann Wolfgang von Goethe getroffen sein, der ihm einige
Kaffeebohnen schenkte, um damit zu experimentieren. Und das tat Runge
dann auch. Im Jahre 1819 gelang es ihm erstmals Koffein aus den
Bohnen zu extrahieren. Zwei Jahre später gelang es auch französischen
Apothekern den Reinstoff Koffein aus Bohnen zu gewinnen. Etliche
Jahre später bestimmten Christoph Heinrich Pfaff und Justus von
Liebig die Summenformel für den Stoff, der gemeinhin als
Aufputschmittel gilt.
Koffein steigert nicht nur die Aktivität von Nerven, ihm wird neben
vielem anderen auch eine Bronchialerweiterung, Pulssteigerung und die
Anregung der Darmbewegung zugeschrieben. Es kommt nicht nur in Kaffee
vor, sondern auch in Tee, Cola, Mate, Guarana, Energydrinks und sogar
in Kakao. In chemischer Form ist es ein weißes und geruchsloses
Pulver mit bitterem Geschmack. In der Natur kommt es in über 60
verschiedenen Pflanzen vor. Die umgangssprachliche Unterscheidung von
Koffein (aus Kaffee) und Tein (aus Tee) beruht auf der
unterschiedlichen Wirkung im Körper. Die gerösteten Kaffeebohnen
setzen in Verbindung mit Magensäure sofort Koffein frei, es wirkt
also bereits im Magen. Beim Teegenuss wird das Koffein erst im Darm
freigesetzt, die Wirkung tritt später ein, hält dafür länger an.
Die wichtigste Eigenschaft des Koffeins bleibt die Stimulanz. Sie
tritt bereits bei geringer Dosierung auf und beeinflusst vor allem
psychische Grundfunktionen wie Antrieb und Stimmung. Daher ist den
meisten Menschen der Kaffee oder Tee auch so lieb, denn er hebt die
Laune und lässt Müdigkeit verschwinden. Gleiches tut übrigens auch
die Sonne. Allerdings setzt sie im Körper kein Koffein frei, sondern
sorgt für die Bildung von Glückshormonen bei gleichzeitiger
Unterdrückung der Melatoninbildung (Schlafhormon).
Nun ist die Sonne aktuell eher Mangelware. An etwa 145 Messstationen
gab es in diesem Februar bis heute weniger als 2 Stunden Sonne. An
mehr als 250 Stationen gab es bis heute im Februar nur an knapp der
Hälfte der Tage (3 von 7) überhaupt Sonnenschein. Grund genug also,
sich nach alternativen Stimulanzen umzusehen und da kommt das von
Friedlieb Ferdinand Runge entdeckte Koffein gerade recht, denn es ist
unabhängig der Tageszeit verfügbar.
Dipl.-Met. Jacqueline Kernn
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 08.02.2026
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