Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Sonntag, 15.03.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Heute und morgen unbeständig, ab Dienstag zunehmend freundlicher
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 15.03.2026, 10:15 Uhr -
"Die nächsten Tage steht eine wechselhafte Wetterlage bevor, bei der sich freundliche Abschnitte und unbeständige Wetterphasen rasch abwechseln. Zur Wochenmitte wird es freundlicher.
Am heutigen Sonntag ist es bewölkt und im Südosten und Osten regnet es zeitweise leicht, im Nordwesten und Westen zeigt sich im Tagesverlauf die Sonne. Die Höchstwerte erreichen 5 Grad in höheren
Lagen der Mittelgebirge, sonst 7 bis 10 Grad im Süden, Osten sowie an der Nordsee, im Nordwesten und Westen werden 10 bis 12 Grad erreicht.
In der Nacht zum Montag erreicht ein neues Regenband den Nordwesten. Dieser Regen zieht bis zum Montag Mittag über die Nordhälfte ostwärts. Von Nordwesten treten sonst zum Montag Morgen Schauer auf,
die sich rasch südostwärts ausbreiten. In höheren Lagen der Mitte ist anfangs Schnee dabei, sonst auch Graupel. Eventuell entwickelt sich auch ein kurzes Gewitter. Lediglich im äußersten Süden gibt
es längere trockene Abschnitte. Der Wind frischt etwas auf, so dass sich der Wochenbeginn wie ein typischer Apriltag anfühlt. Mit 6 bis 12 Grad ändern sich die Höchstwerte kaum.
Am Dienstag ist es im Osten zunächst freundlich, während sich sonst der Himmel stark bewölkt präsentiert. Im Norden und Nordwesten gibt es gelegentlich leichten Regen, sonst bleibt es trocken. Im
Südwesten wird es bereits zum Vormittag freundlicher. Mit 10 bis 15 Grad wird es etwas wärmer. Am Rhein werden verbreitet 16 Grad erwartet, an der Mosel wird es mit 17 Grad am wärmsten.
Der Mittwoch präsentiert sich sonnenscheinreich. Lediglich im äußersten Norden zeigen sich hin und wieder einige Wolken. Es bleibt überall trocken. Das Thermometer steigt an der See auf Werte um 11
Grad, im Südosten auf Werte um 13 Grad. Sonst erreichen die Höchstwerte 15 bis 19 Grad. In süddeutschen Hochlagen frischt der Ostwind etwas auf, so dass dort auch tagsüber eine leichte Jacke
vorteilhaft sein kann.
Die nachfolgenden Tage bleiben meist freundlich mit viel Sonnenschein, wenn auch der Ostwind für etwas niedrigere Höchstwerte sorgen wird."
Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333
Deutschlandvorhersage:
für Sonntag, 15.März 2026
Heute in der Südosthälfte stark bewölkt, gebietsweise noch etwas Regen, in den Alpen und höheren Lagen der Mittelgebirge anfangs Schnee, nachlassend. Sonst wechselnd bewölkt oder heiter und trocken.
Höchstwerte 6 bis 12 Grad. Meist schwacher Wind aus West bis Süd. Im Nordwesten zunehmender Süd- bis Südwestwind.
In der Nacht zum Montag von Nordwesten her Regen, bis zur Mitte ausbreitend. In höheren Lagen der Mittelgebirge Schnee. Auch im äußersten Südosten etwas Regen. Dazwischen gebietsweise gering bewölkt
und trocken. Abkühlung auf 5 bis 0 Grad, bei aufgelockerter Bewölkung leichter Frost bis -2 Grad. Allgemein zunehmender, im Bergland sowie an der Nordsee in Böen steifer bis stürmischer Süd- bis
Südwestwind.
für Montag, 16.März 2026
Am Montag im Osten und Süden anfangs gebietsweise trocken. Sonst wolkig bis stark bewölkt und wiederholt Schauer und einzelne Graupelgewitter, im Bergland teils Schnee. Tageshöchstwerte 7 bis 12
Grad. Vorübergehend mäßiger Westwind, gebietsweise steife Böen.
In der Nacht zum Dienstag abseits der Alpen meist rasch nachlassende Niederschläge und gebietsweise Wolkenauflösung. Örtlich Nebel. Tiefstwerte im Nordwesten um 3 Grad, sonst 1 bis -3 Grad.
Nachlassender Wind.
für Dienstag, 17.März 2026
Am Dienstag im Westen und Nordwesten wolkig und gebietsweise
leichter Regen. Sonst anfangs wolkig oder neblig-trüb, im Verlauf heiter. Im Südosten zeitweise Schauer. Höchsttemperatur 8 bis 14 Grad. Schwacher Wind aus Süd, im Süden aus Ost.
In der Nacht zum Mittwoch im Nordwesten teils wolkig, sonst überwiegend klar, im Nordwesten und Südosten örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Norden und Westen 6 bis 0 Grad, sonst 1 bis -4 Grad, an den
Alpen bis -6 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
für Mittwoch, 18.März 2026
Am Mittwoch im Südosten anfangs neblig, später wolkig bei 9 bis 15 Grad. Nach Norden und Westen hin viel Sonnenschein bei 12 bis 17 Grad. Trocken. Im Süden teils starker Ostwind, im Bergland
stürmische Böen. Sonst schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind.
In der Nacht zum Donnerstag im Süden teils wolkig, sonst gering bewölkt oder klar. Im Nordwesten 6 bis 2, sonst 3 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetterlage
15-03-2026 06:41
Die eingeflossene Meeresluft polaren Ursprungs gerät unter leichten Hochdruckeinfluss. In der Nacht zum Montag greift ein neues Frontensystem auf Deutschland
über.SCHNEE/GLÄTTE: An Alpen kaum noch Schnee. Dort und im Mittelgebirgsraum Glätte. Nach Osten durch geringe Neuschneemengen, nach Westen durch gefrierende Nässe.Im Laufe der Nacht zum Montag in den
westlichen Mittelgebirgen aufkommender Niederschlag. Vor allem in höheren Lagen wenige Zentimeter Neuschnee.FROST:Heute früh und am Vormittag im Mittelgebirgsraum leichter Frost bis -2 Grad. Auch im
Westen und Nordwesten bei längerem Aufklaren vereinzelt leichter Frost. In der Nacht zum Montag im Osten und Südosten örtlich Frost um -1 Grad.NEBEL:Heute früh vornehmlich im Nordwesten einige
Nebelfelder, örtlich Sichtweiten unter 150 m nicht ausgeschlossen. WIND:In der Nacht zum Montag an und auf der Nordsee, im äußersten Westen sowie im westlichen und zentralen Bergland auffrischender
Süd- bis Südwestwind. Dabei steife, exponiert stürmische Böen 7 bis 8 Bft (55 bis 70 km/h). Auf dem Brocken (schwere) Sturmböen 9 bis 10 Bft (75 bis 95 km/h).
Deutschlandvorhersage heute
15-03-2026 06:41
Bis in den Vormittagsstunden an den Alpen noch Schnee. Sonst gebietsweise leichter Frost und im Bergland Glätte. Tagsüber nachlassende Niederschläge und gebietsweise
Auflockerungen.
Heute in der Südosthälfte stark bewölkt, gebietsweise noch etwas Regen, in den Alpen und höheren Lagen der Mittelgebirge anfangs Schnee,
nachlassend. Sonst wechselnd bewölkt oder heiter und trocken. Höchstwerte 6 bis 12 Grad. Meist schwacher Wind aus West bis Süd. Im Nordwesten zunehmender Süd- bis Südwestwind.In der Nacht zum Montag
von Nordwesten her Regen, bis zur Mitte ausbreitend. In höheren Lagen der Mittelgebirge Schnee. Auch im äußersten Südosten etwas Regen. Dazwischen gebietsweise gering bewölkt und trocken. Abkühlung
auf 5 bis 0 Grad, bei aufgelockerter Bewölkung leichter Frost bis -2 Grad. Allgemein zunehmender, im Bergland sowie an der Nordsee in Böen starker bis stürmischer Süd- bis Südwestwind.
Deutschlandvorhersage morgen
15-03-2026 07:41
Am Montag im Osten und Süden anfangs gebietsweise trocken. Sonst wolkig bis stark bewölkt und wiederholt Schauer und einzelne Graupelgewitter, im Bergland teils
Schnee. Tageshöchstwerte 7 bis 12 Grad. Vorübergehend mäßiger Westwind, gebietsweise steife Böen. In der Nacht zum Dienstag abseits der Alpen meist rasch nachlassende Niederschläge und gebietsweise
Wolkenauflösung. Örtlich Nebel. Tiefstwerte im Nordwesten um 3 Grad, sonst 1 bis -3 Grad. Nachlassender Wind.
Deutschlandvorhersage Übermorgen
15-03-2026 07:41
Am Dienstag im Westen und Nordwesten wolkig und gebietsweise leichter Regen. Sonst anfangs wolkig oder neblig-trüb, im Verlauf heiter. Im Südosten zeitweise
Schauer. Höchsttemperatur 8 bis 14 Grad. Schwacher Wind aus Süd, im Süden aus Ost.In der Nacht zum Mittwoch im Nordwesten teils wolkig, sonst überwiegend klar, im Nordwesten und Südosten örtlich
Nebel. Tiefsttemperatur im Norden und Westen 6 bis 0 Grad, sonst 1 bis -4 Grad, an den Alpen bis -6 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
Deutschlandvorhersage Tag 4
15-03-2026 16:10
Am Mittwoch im Südosten anfangs neblig oder hochnebelartig bewölkt, später wolkig bei 9 bis 15 Grad. Nach Norden und Westen hin viel Sonnenschein bei 14 bis 19
Grad. Trocken. Im Süden teils starker Ostwind, im Bergland stürmische Böen. Sonst schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind.In der Nacht zum Donnerstag im Süden teils wolkig, sonst gering bewölkt
oder klar, im mittleren Bergland teils Nebel. Im Nordwesten 6 bis 2, sonst 3 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
15-03-2026 13:20
VHDL17 DWOG 151200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 18.03.2026 bis Mittwoch, 25.03.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 15.03.2026, 14:11 Uhr
Erst Hochdruckeinfluss und sehr mild, in der Folge Passage eines
Kaltlufttropfen und vorübergehend wechselhafter. Nächte Frostgefahr.
Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 22.03.2026,
Am Mittwoch im Südosten anfangs neblig, später wolkig bei 9 bis 15
Grad. Nach Norden und Westen hin viel Sonnenschein bei 12 bis 17
Grad. Trocken. Im Süden teils starker Ostwind, im Bergland stürmische
Böen. Sonst schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind.
In der Nacht zum Donnerstag im Norden teils wolkig, sonst gering
bewölkt oder klar. Im Nordwesten 6 bis 2, sonst 3 bis -2 Grad.
Verbreitet Frost in Bodennähe.
Am Donnerstag im Norden Bewölkungsverdichtung und nachfolgend etwas
Regen. Über der Mitte erst sonnig, später wechselnd bewölkt, im Süden
durchweg sonnig und trocken. Höchstwerte im Norden 10 bis 14 Grad,
sonst 15 bis 20 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nord, im Süden
aus Nordost. Im Hochschwarzwald böiger Wind aus Nordost.
In der Nacht zum Freitag über der Mitte und dem Osten bedeckt und
zeitweise Regen. Im Verlauf im oberen östlichen Bergland etwas
Neuschnee (Schneefallgrenze dann um 700 m). Im Süden erst klar,
später von Norden stark bewölkt, aber trocken. Im Norden nach
Mitternacht zunehmende Auflockerungen und nur einzelne Schauer.
Tiefstwerte +4 bis -3 Grad, bodennah verbreitet leichter, im Süden
auch mäßiger Frost.
Am Freitag im Norden sonnig und trocken. Sonst wechselnd, über der
Mitte auch stark bewölkt und zeitweise Regen, oberhalb von 700 m im
zentralen Bergland etwas Neuschnee. Höchstwerte 8 bis 14 Grad, im
Niederschlag sowie im Bergland kälter. Mäßiger bis frischer Wind aus
Nordost.
In der Nacht zum Samstag im Norden klar und trocken. Sonst stark
bewölkt bis bedeckt mit einigen Schauern, im oberen Bergland als
Schnee. Tiefstwerte +3 bis -3 Grad, bodennah leichter bis mäßiger
Frost.
Am Samstag erst hochnebelartig bedeckt, im Tagesverlauf zunehmend
freundlich. Abgesehen von einzelnen schwachen Schauern meist trocken.
Höchstwerte 8 bis 14 Grad. Mäßiger bis frischer Wind aus Nordost.
In der Nacht zum Sonntag meist klar und trocken. Tiefstwerte +3 bis
-3 Grad, bodennah leichter bis mäßiger Frost.
Am Sonntag teils sonnig, teils locker bewölkt und trocken.
Höchstwerte 10 bis 16 Grad. Mäßiger bis frischer Wind aus Ost bis
Nordost.
In der Nacht zum Montag meist klar und trocken. Tiefstwerte +5 bis -3
Grad, verbreitet leichter, im Süden auch mäßiger Frost in Bodennähe.
Trendprognose für Deutschland, von Montag, 23.03.2026 bis Mittwoch,
25.03.2026,
Von Montag bis Mittwoch freundlich mit nur einzelnen Schauern.
Tagsüber mild, nachts Frostgefahr.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy
Thema des Tages
15-03-2026 15:20
Wissenschaft Kompakt
Gezeiten an Nord- und Ostsee, Windstau- und Sturmflutwarndienst und
amphidromische Punkte
Besonders an der Nordsee ändert sich die Wasserstandhöhe täglich - es
treten die Gezeiten Ebbe und Flut auf. Neben astronomischen Ursachen
spielt dabei auch die Wetterlage eine bedeutende Rolle. Der Deutsche
Wetterdienst am Standort Hamburg berät hierbei den Windstaudienst des
Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie mit Windprognosen,
welche dort in die Berechnung der Pegelstände an deutschen Küsten
eingehen. An drei Punkten der Nordsee bleibt der Wasserstand immer
gleich (amphidromische Punkte).
Das heutige Thema des Tages blickt in die Nachbarschaft der
Meteorologie: die Ozeanographie. Zu den eindrucksvollsten Phänomenen,
die das Meer einem Betrachter an der Küste bietet, gehören Ebbe und
Flut. Diese Änderung des Wasserstandes zeigt sich auch an der
Nordseeküste (und in subtiler Variante auch an der Ostsee). Neben
astronomischen Ursachen ist auch die Wetterlage verantwortlich dafür,
wie stark die Gezeiten ausfallen. Der Deutsche Wetterdienst am
Standort Hamburg berät hierbei den Windstaudienst des Bundesamtes für
Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit Windprognosen, welche dort
in die Berechnung der Pegelstände an deutschen Küsten eingehen.
Jedoch treten nicht an allen Punkten der Nordsee täglich Hoch- und
Niedrigwasser auf. Es gibt drei Punkte, an denen der Wasserstand
gleich bleibt, die sogenannten amphidromischen Punkte.
Vergleicht man den Zeitpunkt des Eintreffens eines Hochwassers an der
deutschen Nordseeküste, stellt man fest, dass die Flut auf Borkum zu
einem anderen Zeitpunkt eintrifft als in Cuxhaven oder Westerland.
Dasselbe gilt für das Niedrigwasser, die Ebbe. Warum ist das so?
Gezeiten entstehen durch gravitative Anziehung von Sonne und Mond,
die jedoch nicht gleichmäßig auf die Erde einwirken, sondern auf der
jeweils zugewandten Seite etwas stärker und auf der jeweils
abgewandten Seite etwas schwächer ausfallen. Die Unterschiede wirken
nach beiden Seiten, wobei diejenigen in und entgegengesetzt zur
Mondrichtung etwa doppelt so stark ausfallen wie die in und
entgegengesetzt zur Sonnenrichtung. Beobachtet man das Ganze von
einem festen Punkt auf der Erde, bspw. von Cuxhaven aus, wird dieser
Einfluss mit der täglichen Erdrotation ein periodischer Vorgang, der
sich zweimal jeden Tag wiederholt. Da sich der Mond zusätzlich einmal
im Monat um die Erde dreht, ist dessen periodischer Einfluss rund 20
bis 30 Minuten länger. Je nach Winkel zwischen Mond- und
Sonnenrichtung addieren sich die Wirkungen des dominierenden Mondes
und der Sonne. Mit der um die Erdachse rotierenden Streckung der Erde
hebt und senkt sich die Oberfläche periodisch. Zwischen den Punkten
stärkster Hebung und Senkung der Erde werden horizontale Komponenten
der Gezeitenkräfte angeregt, die die stärkste Ursache der
Gezeitenströmungen in den Tiefen des Ozeans ausmachen. Diese werden
durch die Kontinente und die Corioliskraft beeinflusst. So gibt es
Küstenabschnitte mit größeren und kleineren sich ändernden
periodischen Wasserständen (Tiden), die bei günstiger Stellung des
Mondes (bei Voll- und Neumond) zur Sonne auf einer Linie eine
besonders große Tide, die Springtide, und bei rechtwinkliger Stellung
von Sonne und Mond (bei Halbmond) eine besonders kleine Tide, die
Nipptide hervorrufen.
Unterschiedliche Verteilungen der Landmassen auf dem Globus
verhindern eine gleichmäßige Bewegung der Tidenwellen um die gesamte
Weltkugel, so dass sich in einzelnen Meeresbecken eine oder mehrere
stehende Wellen bilden, die durch die Corioliskraft in Rotation
gesetzt werden.
Die Nordsee selbst ist als Randmeer zu klein und flach für die
Ausbildung eigener Gezeitenwellen. Die Gezeiten werden durch
eindringende Gezeitenwellen aus dem Nordatlantik ausgelöst. Sie
laufen vom nordwestlichen Teil der Nordsee an der schottischen und
englischen Ostküste südwärts Richtung Straße von Dover. Von dort, vom
Südwestteil der Nordsee, werden sie von zur deutschen Nordseeküste
ostwärts und weiter zur dänischen Westküste nordwärts gelenkt, wo sie
im Skagerrak auslaufen. Dadurch, dass auch Gezeitenanteile durch den
Englischen Kanal in die Nordsee einlaufen können und die oben
erwähnten Gezeitenwellen hier um einen amphidromischen Punkt (siehe
unten) laufen, sind die Gezeiten in den Niederlanden teilweise
gesplittet, so dass mehrere kleinere Hoch- oder Niedrigwasser in
kürzerer Zeit ablaufen können. Typische Gezeitenunterschiede im
Bereich der deutschen Nordseeküste liegen bei 2,5 bis 4 Metern, der
größte Tidenhub an der Nordsee zeigt sich im Mündungstrichter The
Wash in Ostengland mit 6,8 Metern.
Die Ostsee als ein weitgehend geschlossenes Binnenmeer ist im
Vergleich zur Nordsee noch flacher und ihre Verbindung zum Atlantik
noch mehr begrenzt. Dementsprechend wirken gravitative Kräfte durch
Mond und Sonne weit moderater, so dass typische Änderungen der
Wasserstandshöhen hier bei 10 bis 30 Zentimetern liegen.
Meteorologische Einflüsse auf Wasserstandsschwankungen sind von
größerer Bedeutung: Starkwind kann den Wasserstand um einige
Dezimeter anheben oder senken, Luftdruckunterschiede beeinflussen die
Wasserhöhe, entsprechende Windrichtungen sorgen für eine Änderung der
Wasserverteilung und saisonale Temperaturschwankungen wirken sich auf
die Höhe des Wasserstandes aus. Letztere sind durch die Jahreszeiten
geprägt: Im Sommer herrschen vorwiegend ruhige Bedingungen, im Herbst
und Winter können Sturmtiefs für erhöhte Wasserstände sorgen.
Bedeutender sind jedoch windbedingte Veränderungen: Bei anhaltend
starkem Nordostwind wird das Wasser der Ostsee im Bereich der
deutschen Küste gestaut, was für anhaltenden höheren Wasserstand
sorgt. Im umgekehrten Fall sorgen dort anhaltende starke Südwestwinde
für niedrigere Wasserstände.
Im Bereich der Nordsee wirken Starkwinde mitunter additiv auf Hoch-
oder Niedrigwasser. Besonders die Kombination aus Flut und
anhaltendem stürmischem Nordwestwind sorgt für höhere Pegelstände,
während längerer stürmischer Südostwind bei Ebbe stärkeres
Niedrigwasser an der Nordsee bedeutet.
Vor diesem Hintergrund versorgt der Deutsche Wetterdienst im Rahmen
des Seewetterdienstes am Standort Hamburg das Kollegium im Bereich
des Windstau- und Sturmflutwarndienstes des BSH mit Windprognosen für
die deutschen Küsten, die zu Hoch- und Niedrigwasserterminen in die
Berechnungen der Pegelstände einfließen. Für die Nordsee wird im
Routinefall hierfür viermal täglich das BSH beraten, für die Ostsee
erfolgt zweimal wöchentlich eine Beratung, die dann mehrere
Vorhersagetage abdeckt. Im Bedarfsfall, beispielsweise bei einer
Sturmflut, wird die Beratung intensiviert und die Häufigkeit erhöht,
um die Vorhersage der höchsten Pegelstände der Sturmflut zu
optimieren. In einem solchen Fall ist die Ausgabe und nachfolgende
Kommunikation von Sturmflutwarnungen durch das BSH wahrscheinlich.
Der Deutsche Wetterdienst übernimmt diese Warnungen bei der
Kommunikation der Sturm-Wetterlage. Erreicht an der Nordseeküste eine
Tide eine Höhe von 1,5 bis 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser,
spricht man von einer Sturmflut. Eine schwere Sturmflut hat eine Höhe
von 2,5 bis 3,5 Meter über dem mittleren Hochwasser, noch höhere
Fluten bezeichnet man als sehr schwere Sturmflut. Beträgt der
Wasserstand an der Ostsee 1 bis 1,24 Meter über Normalhöhennull,
tritt dort eine leichte Sturmflut auf, bei 1,25 bis 1,49 Meter über
Normalhöhennull eine mittlere Sturmflut, bei 1,5 bis 1,99 Meter über
Normalhöhennull eine schwere Sturmflut und bei höherem Hochwasser
eine sehr schwere Sturmflut.
Nicht in allen Gebieten der Nordsee ändert sich der Wasserstand
täglich. Die oben angesprochene Rotation stehender Wellen durch die
Corioliskraft in Meeresbecken um einen Punkt herum wird als
Amphidromie bezeichnet. An diesen Punkten treffen alle Phasenlinien
einer schwingenden Wasserstandshöhe (gleiche zeitliche Phase
desselben Wasserstandes, also auch die Linien mit Ebbe
(Schwingungstal) oder Flut (Schwingungsberg) zur selben Zeit)
zusammen. Damit treten Hoch- und Niedrigwasser zusammen auf, was
Schwingungen aufhebt und zu einem permanent konstanten Wasserstand
führt. In der Nordsee findet man drei solcher amphidromischen Punkte:
einer im Südwestteil der Nordsee zwischen East Anglia (Ostanglien)
und Holland, einer im östlichen Zentralteil der Nordsee in der Mitte
der Jütlandbank zwischen Nordengland und Jütland sowie einer im
Nordostteil der Nordsee vor der norwegischen Küste bei Stavanger.
Auf den Weltmeeren findet man drei solcher amphidromischen Punkte im
Bereich des Indischen Ozeans, sechs sind im Pazifik, vier außerhalb
der Nordsee im Atlantik und zwei im Bereich des Südlichen Ozeans.
Im Gegensatz zu diesen Punkten, wo es kein Hoch- und Niedrigwasser
gibt, findet sich der größte Unterschied zwischen Ebbe und Flut, der
größte Tidenhub, mit 13 Metern an der Bay of Fundy zwischen Nova
Scotia (Neuschottland) und New Brunswick (Neubraunschweig) vor dem
Ostteil Kanadas. Bei Springflut sind es sogar 16 Meter.
Dipl.-Met. Markus Eifried
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 15.03.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland
Wetterbeobachtungen von Sonntag, 15.03.2026, 16:30 Uhr
| Station |
HÖHE |
LUFTD. |
TEMP. |
U% |
RR30 |
DD |
FF |
FX |
Wetter+Wolken |
Böen |
| Helgoland |
4 |
1012.3 |
5.8 |
86 |
0.0 |
S |
12 |
20 |
|
--- |
| List/Sylt |
26 |
1011.4 |
7.0 |
75 |
0.0 |
S |
33 |
42 |
--- |
--- |
| Schleswig |
43 |
1013.4 |
7.3 |
73 |
0.0 |
S |
16 |
29 |
--- |
--- |
| Leuchtturm Kiel |
5 |
1013.3 |
7.3 |
68 |
---- |
SW |
32 |
35 |
--- |
--- |
| Kiel |
27 |
1013.6 |
7.6 |
65 |
0.0 |
SW |
18 |
30 |
--- |
--- |
| Fehmarn |
3 |
1013.9 |
2.5 |
96 |
0.0 |
O |
8 |
12 |
Nebel |
--- |
| Arkona |
42 |
1014.8 |
6.3 |
76 |
0.0 |
W |
15 |
23 |
--- |
--- |
| Norderney |
11 |
1012.2 |
10.1 |
58 |
0.0 |
S |
18 |
32 |
wolkenlos |
--- |
| Cuxhaven |
5 |
1013.4 |
8.7 |
65 |
0.0 |
S |
17 |
27 |
--- |
--- |
| Hamburg-Flh. |
11 |
1014.7 |
7.1 |
70 |
0.0 |
SW |
14 |
22 |
--- |
--- |
| Schwerin |
59 |
1014.6 |
8.9 |
58 |
0.0 |
W |
10 |
22 |
--- |
--- |
| Rostock |
4 |
1014.4 |
7.2 |
74 |
0.0 |
N |
4 |
6 |
--- |
--- |
| Greifswald |
2 |
1014.9 |
8.2 |
64 |
0.0 |
S |
9 |
16 |
--- |
--- |
| Emden |
0 |
1012.6 |
10.2 |
56 |
0.0 |
-- |
--- |
--- |
|
--- |
| Bremen-Flh. |
5 |
1014.5 |
7.8 |
70 |
0.0 |
S |
13 |
18 |
--- |
--- |
| Lüchow |
17 |
1015.4 |
8.7 |
65 |
0.0 |
S |
9 |
16 |
--- |
--- |
| Marnitz |
81 |
1015.0 |
7.8 |
68 |
0.0 |
SW |
8 |
18 |
--- |
--- |
| Waren |
70 |
1015.1 |
7.4 |
71 |
0.0 |
S |
10 |
14 |
--- |
--- |
| Neuruppin |
38 |
1015.7 |
7.4 |
70 |
0.0 |
SW |
5 |
13 |
--- |
--- |
| Angermünde |
56 |
1015.6 |
7.7 |
62 |
0.0 |
S |
4 |
6 |
--- |
--- |
| Münster/Osnabr.-Flh. |
48 |
1014.6 |
9.6 |
57 |
0.0 |
S |
14 |
24 |
--- |
--- |
| Hannover-Flh. |
59 |
1015.5 |
8.1 |
65 |
0.0 |
W |
14 |
22 |
--- |
--- |
| Magdeburg |
76 |
1016.0 |
8.1 |
66 |
0.0 |
NW |
6 |
15 |
--- |
--- |
| Potsdam |
81 |
1016.0 |
6.9 |
73 |
0.0 |
W |
6 |
12 |
--- |
--- |
| Berlin-Brandenburg-Flgh. |
46 |
1016.1 |
7.5 |
73 |
0.0 |
W |
9 |
12 |
--- |
--- |
| Berlin-Tempelhof |
48 |
1016.0 |
7.5 |
71 |
0.0 |
W |
6 |
13 |
--- |
--- |
| Lindenberg |
98 |
1015.8 |
7.7 |
71 |
0.0 |
SW |
5 |
8 |
--- |
--- |
| Düsseldorf-Flh. |
45 |
1015.4 |
9.1 |
59 |
0.0 |
S |
14 |
27 |
--- |
--- |
| Essen |
150 |
1015.2 |
8.6 |
66 |
0.0 |
S |
10 |
20 |
--- |
--- |
| Kahler Asten |
839 |
------ |
1.2 |
83 |
0.0 |
W |
7 |
13 |
--- |
--- |
| Bad Lippspringe |
157 |
1015.7 |
7.7 |
65 |
0.0 |
NW |
10 |
26 |
--- |
--- |
| Brocken |
1142 |
------ |
-2.2 |
91 |
0.0 |
W |
18 |
27 |
--- |
--- |
| Leipzig-Flh. |
142 |
1016.4 |
6.3 |
80 |
0.0 |
NO |
5 |
9 |
leichter Regen |
--- |
| Dresden-Flh. |
227 |
1015.9 |
6.8 |
78 |
0.0 |
N |
6 |
9 |
--- |
--- |
| Cottbus |
69 |
1016.1 |
7.9 |
70 |
0.0 |
SW |
5 |
9 |
--- |
--- |
| Görlitz |
238 |
1016.1 |
6.5 |
82 |
0.0 |
N |
5 |
8 |
--- |
--- |
| Aachen |
231 |
1015.5 |
8.4 |
65 |
0.0 |
SW |
15 |
23 |
wolkenlos |
--- |
| Nürburg |
485 |
1015.8 |
7.0 |
55 |
0.0 |
W |
4 |
14 |
--- |
--- |
| Köln/Bonn-Flh. |
92 |
1016.0 |
9.7 |
50 |
0.0 |
SW |
8 |
17 |
wolkenlos |
--- |
| Gießen/Wettenberg |
203 |
1016.3 |
7.6 |
62 |
0.0 |
SW |
10 |
15 |
--- |
--- |
| Wasserkuppe |
921 |
------ |
1.0 |
91 |
0.0 |
NW |
4 |
11 |
--- |
--- |
| Meiningen |
450 |
1015.9 |
5.8 |
66 |
0.0 |
N |
7 |
13 |
--- |
--- |
| Erfurt |
316 |
1016.2 |
6.1 |
68 |
0.0 |
N |
5 |
8 |
--- |
--- |
| Gera |
311 |
1016.1 |
5.3 |
92 |
0.0 |
NO |
6 |
13 |
leichter Regen |
--- |
| Fichtelberg |
1213 |
------ |
-0.3 |
99 |
0.0 |
NO |
6 |
11 |
gefrierender Nebel |
--- |
| Trier |
265 |
1016.6 |
8.6 |
48 |
0.0 |
W |
6 |
14 |
wolkenlos |
--- |
| Hahn-Flh. |
497 |
1016.4 |
6.4 |
60 |
0.0 |
NW |
9 |
19 |
--- |
--- |
| Frankfurt/M-Flh. |
112 |
1016.7 |
8.8 |
51 |
0.0 |
SW |
5 |
10 |
--- |
--- |
| OF-Wetterpark |
119 |
1016.7 |
8.3 |
57 |
0.0 |
SW |
6 |
11 |
--- |
--- |
| Würzburg |
268 |
1016.9 |
6.5 |
73 |
0.0 |
W |
8 |
12 |
Regen |
--- |
| Bamberg |
239 |
1015.8 |
8.1 |
60 |
0.0 |
W |
7 |
12 |
--- |
--- |
| Hof |
567 |
1015.8 |
4.2 |
88 |
0.0 |
NO |
4 |
7 |
leichter Regen |
--- |
| Weiden |
438 |
1015.6 |
5.9 |
81 |
0.0 |
N |
4 |
9 |
--- |
--- |
| Saarbrücken-Flh. |
320 |
1016.5 |
7.8 |
52 |
0.0 |
W |
4 |
13 |
--- |
--- |
| Karlsruhe-Rheinst. |
116 |
1016.9 |
8.5 |
59 |
0.0 |
SW |
3 |
5 |
--- |
--- |
| Mannheim |
96 |
1016.7 |
8.5 |
60 |
0.0 |
O |
3 |
8 |
--- |
--- |
| Stuttgart-Flh. |
371 |
1016.7 |
6.5 |
66 |
0.0 |
NW |
9 |
15 |
--- |
--- |
| Öhringen |
276 |
1016.8 |
6.5 |
71 |
0.0 |
NW |
6 |
10 |
--- |
--- |
| Nürnberg-Flh. |
314 |
1015.7 |
7.7 |
57 |
0.0 |
W |
8 |
15 |
--- |
--- |
| Regensburg |
366 |
1015.5 |
7.5 |
64 |
0.0 |
NW |
3 |
10 |
--- |
--- |
| Straubing |
351 |
1015.6 |
6.7 |
75 |
0.0 |
NO |
8 |
11 |
--- |
--- |
| Großer Arber |
1436 |
------ |
-1.0 |
99 |
0.0 |
S |
6 |
11 |
gefrierender Nebel |
--- |
| Lahr |
155 |
1017.0 |
8.0 |
63 |
0.0 |
O |
3 |
7 |
--- |
--- |
| Freudenstadt |
797 |
------ |
2.1 |
88 |
0.0 |
SW |
4 |
8 |
--- |
--- |
| Stötten |
734 |
1016.6 |
3.1 |
75 |
0.0 |
W |
6 |
9 |
--- |
--- |
| Augsburg |
462 |
1016.2 |
5.4 |
70 |
0.0 |
N |
7 |
10 |
--- |
--- |
| München-Flh. |
444 |
1015.6 |
6.7 |
66 |
0.0 |
N |
8 |
15 |
--- |
--- |
| Fürstenzell |
476 |
1015.6 |
5.7 |
76 |
0.0 |
NW |
6 |
9 |
--- |
--- |
| Feldberg/Schw. |
1486 |
------ |
-3.1 |
100 |
0.0 |
N |
6 |
14 |
gefrierender Nebel |
--- |
| Konstanz |
443 |
1016.1 |
6.4 |
65 |
0.0 |
N |
8 |
12 |
--- |
--- |
| Kempten |
705 |
1015.4 |
4.3 |
73 |
0.0 |
NO |
6 |
17 |
--- |
--- |
| Oberstdorf |
806 |
------ |
3.9 |
74 |
0.0 |
S |
4 |
9 |
--- |
--- |
| Zugspitze |
2960 |
------ |
-5.8 |
84 |
---- |
S |
27 |
40 |
--- |
--- |
| Hohenpeißenberg |
977 |
------ |
1.4 |
84 |
0.0 |
NO |
8 |
15 |
--- |
--- |
- HÖHE:
- m über NN
- LUFTD.:
- auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
- TEMP.:
- Lufttemperatur in Grad Celsius
- U%:
- Relative Luftfeuchte in %
- RR30:
- Niederschlagsmenge, halbstündig, mm ist gleich Liter pro m²
- DD:
- Windrichtung
- FF:
- Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
- FX:
- höchste Windspitze während der letzten halben Stunde in km/h
- ---:
- Wert nicht vorhanden
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Wetterbericht Deutschland
Sonntag, 15.03.2026
Am Sonntag ist es in der Südosthälfte überwiegend stark bewölkt, und gebietsweise fällt noch etwas Regen, auf den Höhen auch Schnee. Auch sonst überwiegen zunächst die Wolken,
im Tagesverlauf kann sich die Sonne aber häufiger zeigen, und es bleibt meist trocken. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen 3 und 12 Grad. Dazu weht ein schwacher, gebietsweise mäßiger, an
der Nordsee auch frischer Wind aus teils südwestlichen, teils nordwestlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag breiten sich von Nordwesten her erneut Regenfälle aus. Diese kommen im Laufe der Nacht bis zur Mitte voran. In den höheren Lagen fällt Schnee. Auch im
äußersten Südosten gibt es anfangs noch Regen-, im Bergland Schneefälle. Die Temperaturen gehen auf plus 5 bis minus 2 Grad zurück.
Der Montag beginnt im Süden noch gebietsweise freundlich und trocken. Sonst verdecken graue Wolkenfelder immer wieder die Sonne, und es kommt zu Regen- oder Graupelschauern.
Vereinzelt entwickeln sich auch kurze Gewitter. Im höheren Bergland fällt Schnee, in den Alpen liegt die Schneefallgrenze in 800 bis 1000 Metern Höhe. Zum Abend hin lassen die Schauer aber schon
größtenteils nach. Die Temperaturen erreichen nur 6 bis 12 Grad. Es weht ein mäßiger, mitunter auch frischer Wind aus Südwest bis West. Dabei treten verbreitet starke Böen auf.
In der Nacht zum Dienstag kommt es nur noch örtlich zu Regen-, im Bergland Schneeschauern. Meist ist es bei wechselnder Bewölkung zunächst trocken. Über den Nordwesten ziehen
später aber erneut dichte Wolken mit etwas Regen oder Sprühregen. Die Temperaturen gehen auf plus 3 bis minus 3 Grad zurück.
Am Dienstag ist es im Nordwesten und Norden oft stark bewölkt, und gebietsweise fällt zunächst noch etwas Regen. Am Alpenrand gibt es noch ab und zu Schauer. Sonst kann sich nach
anfänglichen Wolken- und Nebelfeldern im Tagesverlauf immer öfter die Sonne durchsetzen, und es bleibt trocken. Dabei werden Höchstwerte von 8 bis 14 Grad erreicht. Der Wind weht oft nur schwach, im
Nordwesten und Norden mäßig aus südlichen, im Süden aus unterschiedlichen Richtungen.
Am Mittwoch zeigt sich das Wetter überwiegend freundlich und trocken mit viel Sonnenschein und meist nur einigen hohen Wolkenfeldern. Lediglich im Südosten ist es nach
Nebelauflösung gebietsweise wolkig. Die Temperaturen steigen auf 10 bis 17 Grad. Im äußersten Süden weht ein frisch, zum Teil auch starker Wind aus Ost, sonst weht der Wind schwach bis mäßig aus Ost
bis Süd.
Wetteraussichten Deutschland
15.03.2026, 07:21 Uhr | Dipl.-Met. Jacqueline Kernn
Die eingeflossene Meeresluft polaren Ursprungs gerät unter leichten Hochdruckeinfluss. In der Nacht zum Montag greift ein neues Frontensystem auf Deutschland über. Bis in den
Vormittagsstunden an den Alpen noch Schnee. Sonst gebietsweise leichter Frost und im Bergland Glätte. Tagsüber nachlassende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen.
Heute in der Südosthälfte stark bewölkt, gebietsweise noch etwas Regen, in den Alpen und höheren Lagen der Mittelgebirge anfangs Schnee, nachlassend. Sonst wechselnd bewölkt oder heiter und
trocken. Höchstwerte 6 bis 12 Grad. Meist schwacher Wind aus West bis Süd. Im Nordwesten zunehmender Süd- bis Südwestwind. In der Nacht zum Montag von Nordwesten her Regen, bis zur Mitte ausbreitend.
In höheren Lagen der Mittelgebirge Schnee. Auch im äußersten Südosten etwas Regen. Dazwischen gebietsweise gering bewölkt und trocken. Abkühlung auf 5 bis 0 Grad, bei aufgelockerter Bewölkung
leichter Frost bis -2 Grad. Allgemein zunehmender, im Bergland sowie an der Nordsee in Böen starker bis stürmischer Süd- bis Südwestwind.