Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Sonntag, 19.04.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Nach turbulentem Wochenwechsel wieder Wetterberuhigung, nachts frostig
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 19.04.2026, 10:15 Uhr -
"Der Sonntag und der Start in die neue Woche gestalten sich teils turbulent. Ursache ist ein kleines Tief über Ostdeutschland und Polen, auf das sich die Aufmerksamkeit der Meteorologen zieht.
Nachfolgend dehnt sich vom Atlantik rasch wieder ein Hochdruckgebiet aus, sodass sich das Wetter beruhigt. Die Sonne zeigt sich im Laufe der Woche wieder häufiger. Die klaren Nächte werden aber recht
kalt, teils auch frostig.
Am heutigen Sonntag regnet es vor allem im Osten teils schauerartig. Örtlich kann es auch mal kräftiger schütten. Auch Gewitter sind mit von der Partie, die vor allem in der Lausitz auch kräftig
ausfallen können. Auch südlich der Donau entwickeln sich teils kräftige Gewitter mit Starkregen. In der Nacht zum Montag geht der gewittrige Starkregen mehr und mehr in länger anhaltenden Regen über.
Vor allem in einem Bereich nördlich von Berlin bis in die Osthälfte Mecklenburg-Vorpommerns simulieren die Modelle teils sogar unwetterartige Mengen zwischen 40 und 70 l/qm. Kleinräumig kann es
dadurch zu Überschwemmungen und ansteigenden Wasserständen von Bächen und kleineren Flüssen kommen. Da es in den letzten Wochen aber sehr trocken war, ist nicht mit einem größeren Hochwasser zu
rechnen. Auch der Wind weht im Bereich des Tiefs teils böig.
Am morgigen Montag verlagert sich der Regen vom Norden und Nordosten langsam südwärts bis in die Mitte Deutschlands, lässt aber an Intensität nach. Pollenallergiker werden sich über den Regen freuen,
der die Pollen aus der Luft auswäscht. Ganz im Süden kann es erneut einzelne Schauer geben, Blitz und Donner ist dabei nicht ausgeschlossen. Ansonsten zeigt sich in einem Streifen von Rheinland-Pfalz
über Südhessen und Baden-Württemberg bis nach Franken auch mal länger die Sonne. Nach Abzug des Regens wird es ab dem Nachmittag auch ganz im Norden wieder sonnig. Im Regen werden kaum 10 Grad
erreicht. Wärmer wird es mit bis zu 18 Grad am Ober- und Hochrhein. Bleibt noch der Wind zu erwähnen, der teils lebhaft, an der Ostsee auch stürmisch weht.
In der Nacht zum Dienstag lassen die Niederschläge dann endgültig nach. Reste der Front bleiben aber in Form von Wolken noch über der Südhälfte hängen. Nördlich der Mittelgebirge klart es hingegen
auf und es kühlt ordentlich ab. Verbreitet muss dort mit leichtem Bodenfrost gerechnet werden, auch im Südwesten ist stellenweise Bodenfrost möglich.
Der Dienstag gestaltet sich dann schon deutlich freundlicher. Neben ein paar Quellwolken im Süden und in der Mitte scheint auch öfter mal die Sonne. Im Norden wird es sogar richtig sonnig. Etwas
Regen gibt es allenfalls noch vereinzelt. Auch die Temperaturen steigen langsam wieder an und erreichen meist 11 bis 18 Grad. In der sternenklaren Nacht zum Mittwoch wird es aber nochmals richtig
kalt. Vielfach sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich ab, gebietsweise ist auch leichter Frost bis -2 Grad wahrscheinlich. Bodenfrost ist verbreitet zu erwarten, sodass man empfindliche
Pflanzen schützen sollte.
Mittwoch und Donnerstag gestalten sich ebenfalls freundlich mit viel Sonnenschein und keinen Niederschlägen. Während die Temperaturen wieder von Tag zu Tag ansteigen, werden die Nächte aber weiterhin
frisch ausfallen. Vor allem in der Nacht zum Donnerstag muss nochmals verbreitet mit Bodenfrost, teils auch mit Luftfrost gerechnet werden. "
Das erklärt Dr. rer. nat. Markus Übel von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333
Deutschlandvorhersage:
für Sonntag, 19.April 2026
Heute von der Mitte und den Osten verlagernder teils kräftiger Regen, vereinzelt mit Blitz und Donner. Im Süden am Nachmittag Bildung teils kräftiger Gewitter. Im Westen und Nordwesten im
Tagesverlauf erneut Schauer und einzelne Gewitter, bis zum Abend in die Mitte vorankommend. Im Südwesten längere sonnige Abschnitte. Höchstwerte zwischen 10 Grad in Vorpommern und an der Küste und 19
Grad am Oberrhein. Mäßiger und zeitweise böig auffrischender Wind, überwiegend aus nordwestlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag im Osten und Nordosten weiterhin regnerisch, im Nordosten teils ergiebig. Sonst abklingende Schauer und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad. Bei Aufklaren
stellenweise Frost in Bodennähe.
für Montag, 20.April 2026
Am Montag im Südwesten, zwischen Main und Donau und am Nachmittag an den Küsten länger sonnig und trocken. Sonst stark bewölkt und vom Norden und Nordosten südwärts bis in die Mitte verlagernder
Regen. Südlich der Donau vereinzelt Schauer, Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchstwerte meist 8 bis 14 Grad, an Oberrhein, Neckar und Donau bis 17 Grad. Mäßiger, teils böiger Wind aus West bis Nord,
im Nordosten frischer Nordostwind, an der Ostsee mit stürmischen Böen oder einzelnen Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag im Norden und im Südwesten oft gering bewölkt oder klar, sonst wolkig bis stark bewölkt. In der Mitte und im Osten sowie im Südosten noch etwas Regen, im Verlauf
nachlassend. Temperaturrückgang auf 6 bis 0 Grad, vereinzelt auch leichter Frost bis -1 Grad. Gebietsweise Frost in Bodennähe.
für Dienstag, 21.April 2026
Am Dienstag in der Südhälfte wolkig bis stark bewölkt und örtlich noch ein wenig Regen. Nördlich der Mittelgebirge meist sonnig und trocken. Höchstwerte zwischen 11 und 18 Grad. Schwacher bis mäßiger
Nordostwind.
In der Nacht zum Mittwoch verbreitet Aufklaren. Tiefstwerte +6 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
für Mittwoch, 22.April 2026
Am Mittwoch verbreitet sonnig, nur im Osten teils wolkig. Trocken. Höchstwerte 15 bis 20 Grad, an der Küste etwas kühler. Schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Wind, im Nordosten aus
Nordwest, im Südwesten aus Nordost.
In der Nacht zum Donnerstag im Süden klar, im Norden und Nordwesten teils Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte auf +6 bis -1 Grad, verbreitet Frost in Bodennähe.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetterlage
19-04-2026 05:42
Eine Kaltfront überquert Deutschland südostwärts. Dabei wird die zuvor wetterwirksame feucht-warme und zu Gewittern neigende Luft von erwärmter Meereskaltluft
verdrängt. GEWITTER/STARKREGEN:Heute von der Mitte bis in den Osten verlagernder, teils gewittriger Regen. Dabei stellenweise Regenmengen zwischen 20 und 30 l/qm in wenigen Stunden.Ansonsten im Süden
und Osten zunächst nur einzelne Gewitter mit Windböen (Bft 7) und lokalem Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit. Am Nachmittag vornehmlich entlang und südlich der Donau sowie vom Erzgebirge bis zur
Niederlausitz häufiger, teils kräftige Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm, Sturmböen (Bft 8-9) und kleinem Hagel. Lokale Unwetter aufgrund von heftigem Starkregen bis 30 l/qm und Hagel um 2 cm
gering wahrscheinlich.Auch im Nordwesten und Westen am Nachmittag vereinzelte kurze Gewitter mit Windböen (Bft 7).In der Nacht zum Montag rasch süd- und ostwärts abziehende bzw. abklingende
Gewitter.DAUERREGEN:Ab dem Nachmittag bis in die Nacht zum Montag hinein m äußersten Osten und im Nordosten aufkommender, länger anhaltender Regen. Dabei gebietsweise Mengen von 20-40 l/qm, örtlich
darüber. WIND/STURM:Heute im Süden und Osten sowie in der Mitte im Tagesverlauf auffrischender, auf West bis Nordwest drehender Wind. Dabei auch abseits der Gewitter einzelne steife Böen um 60 km/h
(Bft 7). In Hochlagen der Alpen, des Bayerwaldes und des Erzgebirges auch stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) und exponiert Sturmböen um 80 km/h (Bft 9), eingangs der Nacht zum Montag langsam
nachlassend.Dafür im Laufe der Nacht zum Montag an der Ostsee auffrischender, auf Nordost drehender Wind mit steifen bis stürmischen Böen zwischen 60 und 70 km/h (Bft 7-8).
Deutschlandvorhersage heute
19-04-2026 06:41
Heute vor allem in der Mitte und im Osten, schauerartiger, teils gewittriger Regen. Am Nachmittag im Süden starke Gewitter. Kommende Nacht im Nordosten teils ergiebiger
Dauerregen.
Heute von der Mitte und den Osten verlagernder teils kräftiger Regen, vereinzelt mit Blitz und Donner. Im Süden am Nachmittag Bildung teils
kräftiger Gewitter. Im Westen und Nordwesten im Tagesverlauf erneut Schauer und einzelne Gewitter, bis zum Abend in die Mitte vorankommend. Im Südwesten längere sonnige Abschnitte. Höchstwerte
zwischen 10 Grad in Vorpommern und an der Küste und 19 Grad am Oberrhein. Mäßiger und zeitweise böig auffrischender Wind, überwiegend aus nordwestlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag im Osten
und Nordosten weiterhin regnerisch, im Nordosten teils ergiebig. Sonst abklingende Schauer und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad. Bei Aufklaren stellenweise Frost in
Bodennähe.
Deutschlandvorhersage morgen
19-04-2026 06:41
Am Montag im Südwesten, zwischen Main und Donau und am Nachmittag an den Küsten länger sonnig und trocken. Sonst stark bewölkt und vom Norden und Nordosten südwärts
bis in die Mitte verlagernder Regen. Südlich der Donau vereinzelt Schauer, Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchstwerte meist 8 bis 14 Grad, an Oberrhein, Neckar und Donau bis 17 Grad. Mäßiger, teils
böiger Wind aus West bis Nord, im Nordosten frischer Nordostwind, an der Ostsee mit stürmischen Böen oder einzelnen Sturmböen.In der Nacht zum Dienstag im Norden und im Südwesten oft gering bewölkt
oder klar, sonst wolkig bis stark bewölkt. In der Mitte und im Osten sowie im Südosten noch etwas Regen, im Verlauf nachlassend. Temperaturrückgang auf 6 bis 0 Grad, vereinzelt auch leichter Frost
bis -1 Grad. Gebietsweise Frost in Bodennähe.
Deutschlandvorhersage Übermorgen
19-04-2026 07:10
Am Dienstag in der Südhälfte wolkig bis stark bewölkt und örtlich noch ein wenig Regen. Nördlich der Mittelgebirge meist sonnig und trocken. Höchstwerte zwischen 11
und 18 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.In der Nacht zum Mittwoch verbreitet Aufklaren. Tiefstwerte +6 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
Deutschlandvorhersage Tag 4
19-04-2026 07:10
Am Mittwoch verbreitet sonnig, nur im Osten teils wolkig. Trocken. Höchstwerte 15 bis 20 Grad, an der Küste etwas kühler. Schwacher bis mäßiger, in Böen
auffrischender Wind, im Nordosten aus Nordwest, im Südwesten aus Nordost. In der Nacht zum Donnerstag im Süden klar, im Norden und Nordwesten teils Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte auf +6 bis -1
Grad, verbreitet Frost in Bodennähe.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
19-04-2026 11:20
VHDL17 DWOG 191200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 22.04.2026 bis Mittwoch, 29.04.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 19.04.2026, 13:03 Uhr
Zur Wochenmitte wieder freundliches und trockenes Wetter, ab Freitag
von Norden her erneut unbeständig und kälter, teils windig, an der
See stürmisch windig.
Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 26.04.2026,
Am Mittwoch im Nordseeumfeld und an den Alpen im Tagesverlauf
Quellbewölkung, im Osten heiter bis wolkig, sonst vielfach sonnig,
trocken. Höchstwerte 15 bis 20 Grad, an der Küste kühler. Schwacher
bis mäßiger, in Böen auffrischender Wind, im Nordosten aus Nordwest,
im Südwesten aus Nordost mit einzelnen steifen Böen.
In der Nacht zum Donnerstag im Norden und der nördlichen Mitte teils
Nebel oder Hochnebel, sonst gering bewölkt oder klar, und abgesehen
von wenigen Tropfen in Mecklenburg-Vorpommern meist
niederschlagsfrei. Tiefstwerte auf +6 bis -2 Grad, verbreitet Frost
in Bodennähe.
Am Donnerstag in der Nordhälfte teils wolkig, zeitweise auch stärker
bewölkt, aber weitgehend trocken. Nach Süden und Südwesten
überwiegend heiter bis sonnig. Erwärmung auf 10 bis 16 Grad im
Norden, sonst 15 bis 23 Grad mi den höchsten Werten am Oberrhein.
Schwacher, im Norden und Osten mäßiger, an der Nordsee auch frischer
und stark böiger Nordwestwind.
In der Nacht zum Freitag in der Nordhälfte weiter viele Wolken und
örtlich, bevorzugt an der Nordsee etwas Regen. Sonst gering bewölkt
oder klar, örtlich Nebel, niederschlagsfrei. Abkühlung auf 7 bis 0
Grad, in der Mitte und im Süden verbreitet Frost in Bodennähe.
Am Freitag im Norden und Osten wolkig oder stark bewölkt und
gebietsweise etwas Regen. Sonst abgesehen von Schleierwolken
weitervielfach sonnig. Temperaturanstieg auf 9 bis 14 Grad im Norden,
sonst 14 bis 22 Grad. Mäßiger, im Norden und Osten teils auch
frischer und stark böiger Nordwestwind mit einzelnen stürmischen Böen
an den Küsten Schleswig-Holsteins.
In der Nacht zum Samstag im Norden und der Mitte wechselnd bis stark
bewölkt und örtlich noch ein paar Tropfen. Im Süden nochmals gering
bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Temperaturrückgang auf 7 bis 1
Grad, in der Mitte und im Süden gebietsweise Frost in Bodennähe.
Am Wochenende im Südwesten wechselnd bewölkt mit längeren sonnigen
Abschnitten und bei geringer Niederschlagsneigung weitgehend trocken.
Sonst von Norden und Osten zunehmend unbeständig, an den Alpen am
Sonntag regnerisch, sinkende Schneefallgrenze, nachts teils bis in
tiefe Lagen nasse Flocken oder Schneeregen nicht ausgeschlossen.
Tagsüber Höchstwerte zwischen 8 und 18 Grad, im Südwesten am Samstag
nochmals bis 21 Grad, nachts Abkühlung auf 6 bis 0 Grad, im Bergland
bis -2 Grad, vielerorts Frost in Bodennähe. Mäßiger, am Samstag in
der Nordosthälfte auch frischer Nordwestwind mit steifen bis
stürmischen Böen, auf den Alpengipfeln Sturm.
Trendprognose für Deutschland, von Montag, 27.04.2026 bis Mittwoch,
29.04.2026,
Anfangs unbeständig, im Verlauf von Südwesten tendenziell trockener
und sonniger, bei Maxima zwischen 12 und 20 Grad wieder etwas milder,
nachts abnehmende Frostgefahr, gebietsweise aber weiter Frost in
Bodennähe, vor allem an der See und im höheren Bergland weiter
windig.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
Thema des Tages
19-04-2026 13:50
Wissenschaft kompakt
Petrichor ? Der Duft des Regens
Jeder kennt ihn, den "Duft nach Regen", wenn nach längerer
Trockenheit die ersten Regentropfen auf den Boden fallen. Aber wie
entsteht dieser unverkennbare Geruch?
Nach einer langen Periode ohne Regen stieg mir heute Morgen auf dem
Weg zur Arbeit ein bekannter Geruch in die Nase ? der Duft nach
Regen. Kaum fallen die ersten Regentropfen auf den Boden, kann man
den erdig-frischen und leicht feuchten Geruch aufspüren. Jeder kennt
diesen "Regenduft" und die meisten empfinden diesen Geruch als
angenehm. Aber was riecht man da eigentlich? Regentropfen bestehen ja
aus reinem Wasser, also H2O, und das ist bekanntlich geruchlos. Im
heutigen Thema des Tages gehen wir dieser Frage auf den Grund.
Anscheinend haben sich schon vor vielen Jahrzehnten die Leute genau
diese Frage gestellt. Im Jahre 1964 veröffentlichten nämlich die
beiden australischen Wissenschaftler I.J. Bear und R.G. Thomas im
auch heute noch angesehenen Wissenschaftsmagazin "Nature" einen
Artikel, in dem sie dem unverkennbaren Geruch den Namen "Petrichor"
gaben. Dieser Name leitet sich von den beiden griechischen Wörtern
"petros" (dt.: Stein) und "ichor" (dt.: Flüssigkeit in den Adern der
griechischen Götter) ab.
In dieser Studie haben die beiden Forscher einen wesentlichen
Bestandteil des Regengeruchs identifizieren können. Sie fanden
heraus, dass Pflanzen während Trockenphasen ein gelbliches Öl
produzieren und absondern. Dieses ätherische Öl wird von Böden und
Gesteinen (daher der Namensbestandteil "petros") absorbiert, also
auch von Gehwegen und Straßen. Neuere Studien haben ergeben, dass
noch ein weiterer Stoff für den Geruch verantwortlich ist. Die Rede
ist von einem Alkohol namens Geosmin, der von Bakterien im Erdboden
produziert wird. Diese Mikroorganismen fahren bei Hitze und/oder
Trockenheit ihren Stoffwechsel auf das Nötigste herunter. Sobald die
Bakterien mit Wasser in Kontakt kommen, werden sie wieder aktiv und
geben unter anderem das flüchtige und stark riechende Geosmin ab.
Manchmal genügt schon Tau an einem kühlen Frühlingsmorgen, um die
Bakterien zu aktivieren. Zusammen mit dem ätherischen Öl der Pflanzen
und Staub auf Steinen entsteht so das bekannte erdige und frische
Aroma des Petrichor.
Im Jahre 2015 fanden Forscher des "Massachusetts Institute of
Technology" mittels Hochgeschwindigkeitskameras einen weiteren
wichtigen Effekt heraus, der den intensiven Geruch erklärt. Wenn die
Regentropfen auf den staubigen Boden treffen, bilden sich kleine
Luftbläschen, in denen die winzigen Geruchspartikel eingeschlossen
sind. Diese Bläschen platzen allerdings rasch auf und bereits ein
schwacher Luftzug oder Luftverwirbelungen genügen, um das Aroma in
der Luft zu verbreiten. Der gleiche Effekt verursacht übrigens auch
den intensiven Geruch beim Öffnen von Sekt- oder
Erfrischungsgetränkeflaschen, da die aufsteigende Kohlensäure
aufplatzt und so der Duft der Getränke verbreitet wird.
Wie intensiv der Petrichor ist, hängt von der Porosität und
Feuchtigkeit des Bodens ab. Besitzt der Boden viele Hohlräume und ist
sehr trocken, ist das förderlich für ein starkes Regenaroma. Beste
Voraussetzung bildet leichter Regen, der auf einen feinporigen und
staubtrockenen Boden fällt, aus dem sich zahlreiche Partikel lösen
können. Deshalb riecht man den Regen meist nach längeren
Trockenperioden oder im Sommer bei Gewittern, wenn die Hitze den
Erdboden zuvor stark ausgetrocknet hat. Neben Lehmböden sind
Waldböden gute Quellen für einen intensiven Duft, da sich in diesen
Bodenarten genügend Hohlräume befinden, aus denen die Luftblasen
heraussteigen können. Regnet es hingegen sehr stark oder
langanhaltend, dann ist der Boden schnell durchnässt und eine
Wasserschicht legt sich über den Boden, durch die keine Luftbläschen
mehr emporsteigen können - der Regenduft versiegt bzw. tritt erst gar
nicht auf. Aus diesem Grund kann man den Geruch auch nur zum Beginn
des Regens wahrnehmen.
Manchmal riecht man den Petrichor schon einige Zeit vor Eintreffen
des Regens und bisweilen bleibt der Regen auch gänzlich aus. Nähert
sich beispielsweise im Sommer eine Gewitterlinie, dann frischt oft
schon einige Zeit im Voraus aus Richtung der aufziehenden Gewitter
der Wind böig auf und die Luft kühlt ab. Man bekommt den kalten
Ausfluss der Gewitterlinie zu spüren, der den Regengeruch mit sich
führt und mitunter auch in Regionen transportiert, die später vom
Regen gar nichts abbekommen. Man riecht also förmlich den Regen aus
der Ferne.
Zum Abschluss noch eine kleine Kuriosität: Da die meisten Leute den
Regenduft als angenehm empfinden, kann man Petrichor sogar als Duftöl
für den Einsatz in Kerzen oder als Zugabe in Luftbefeuchtern kaufen.
Selbst als Eau de Cologne kann man diesen Duft tragen. Manch ein
Regen- oder Naturliebhaber würde sich als Geschenk vielleicht über
eines dieser doch sehr ausgefallenen Produkte freuen.
Dr. rer. nat. Markus Übel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 19.04.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland
Wetterbeobachtungen von Sonntag, 19.04.2026, 19:00 Uhr
| STATION |
HÖHE |
LUFTD. |
TEMP. |
U% |
RR1 |
DD |
FF |
FX |
Wetter+Wolken |
Böen |
| Helgoland |
4 |
1021.0 |
8.7 |
81 |
0.0 |
NW |
22 |
29 |
|
--- |
| List/Sylt |
26 |
1019.8 |
8.4 |
85 |
0.0 |
NW |
41 |
51 |
--- |
Windböen |
| Schleswig |
43 |
1018.8 |
9.7 |
85 |
0.0 |
W |
9 |
23 |
Regen |
--- |
| Leuchtturm Kiel |
5 |
1018.5 |
7.4 |
90 |
---- |
O |
4 |
11 |
--- |
--- |
| Kiel |
27 |
1018.4 |
10.2 |
76 |
0.0 |
N |
10 |
18 |
--- |
--- |
| Fehmarn |
3 |
1018.2 |
7.8 |
92 |
0.0 |
NW |
19 |
23 |
--- |
--- |
| Arkona |
42 |
1016.2 |
5.8 |
95 |
0.2 |
N |
18 |
35 |
leichter Regen |
--- |
| Norderney |
11 |
1021.9 |
9.0 |
80 |
0.0 |
NW |
36 |
41 |
--- |
--- |
| Cuxhaven |
5 |
1020.4 |
9.1 |
83 |
0.0 |
NW |
31 |
47 |
--- |
--- |
| Hamburg-Flh. |
11 |
1018.7 |
9.2 |
89 |
0.4 |
N |
10 |
27 |
Regen |
--- |
| Schwerin |
59 |
1017.6 |
7.8 |
92 |
0.5 |
N |
9 |
16 |
leichter Regen |
--- |
| Rostock |
4 |
1017.1 |
6.7 |
97 |
2.3 |
N |
19 |
25 |
leichter Regen |
--- |
| Greifswald |
2 |
1015.2 |
6.6 |
93 |
0.4 |
NW |
16 |
29 |
leichter Regen |
--- |
| Emden |
0 |
1021.7 |
9.4 |
76 |
0.0 |
-- |
--- |
--- |
|
--- |
| Bremen-Flh. |
5 |
1020.2 |
9.9 |
76 |
0.0 |
N |
24 |
44 |
--- |
--- |
| Lüchow |
17 |
1017.5 |
10.3 |
70 |
0.0 |
N |
13 |
22 |
--- |
--- |
| Marnitz |
81 |
1017.1 |
7.0 |
93 |
1.4 |
NW |
14 |
26 |
leichter Regen |
--- |
| Waren |
70 |
1015.8 |
7.0 |
92 |
4.1 |
NW |
13 |
32 |
Regen |
--- |
| Neuruppin |
38 |
1015.8 |
6.0 |
90 |
4.1 |
NW |
17 |
39 |
--- |
--- |
| Angermünde |
56 |
1012.8 |
8.3 |
91 |
0.5 |
NW |
24 |
41 |
Niederschlag |
--- |
| Münster/Osnabr.-Flh. |
48 |
1021.1 |
10.6 |
71 |
0.0 |
NW |
15 |
32 |
Regen |
--- |
| Hannover-Flh. |
59 |
1019.4 |
9.4 |
79 |
0.0 |
-- |
--- |
--- |
leichter Regen |
--- |
| Magdeburg |
76 |
1017.1 |
10.3 |
74 |
0.0 |
NW |
11 |
30 |
--- |
--- |
| Potsdam |
81 |
1015.6 |
5.4 |
93 |
5.1 |
NW |
28 |
55 |
Regen |
Windböen |
| Berlin-Brandenburg-Flgh. |
46 |
1014.2 |
6.6 |
93 |
5.1 |
NW |
38 |
57 |
Regen |
Windböen |
| Berlin-Tempelhof |
48 |
1014.6 |
6.6 |
90 |
4.9 |
NW |
35 |
54 |
leichter Regen |
Windböen |
| Lindenberg |
98 |
1012.9 |
7.3 |
96 |
7.7 |
NW |
26 |
54 |
Regen |
Windböen |
| Düsseldorf-Flh. |
45 |
1021.0 |
13.6 |
55 |
0.0 |
N |
19 |
35 |
--- |
--- |
| Essen |
150 |
1021.0 |
12.4 |
59 |
0.0 |
N |
17 |
35 |
--- |
--- |
| Kahler Asten |
839 |
------ |
5.0 |
81 |
0.0 |
NW |
21 |
43 |
--- |
--- |
| Bad Lippspringe |
157 |
1019.9 |
10.2 |
77 |
0.0 |
NW |
15 |
28 |
--- |
--- |
| Brocken |
1142 |
------ |
0.9 |
98 |
1.8 |
NW |
33 |
47 |
Nebel |
--- |
| Leipzig-Flh. |
142 |
1017.2 |
8.1 |
89 |
0.0 |
W |
17 |
34 |
Regen |
--- |
| Dresden-Flh. |
227 |
1016.0 |
7.0 |
95 |
0.2 |
W |
24 |
49 |
Regen |
--- |
| Cottbus |
69 |
1013.1 |
8.4 |
91 |
4.4 |
W |
24 |
53 |
Regen |
Windböen |
| Görlitz |
238 |
1013.6 |
8.9 |
90 |
0.0 |
W |
24 |
46 |
Regen |
--- |
| Aachen |
231 |
1021.5 |
11.5 |
67 |
0.0 |
N |
10 |
15 |
Regen |
--- |
| Nürburg |
485 |
1021.2 |
9.8 |
63 |
0.0 |
N |
13 |
26 |
--- |
--- |
| Köln/Bonn-Flh. |
92 |
1020.7 |
13.2 |
51 |
0.0 |
NW |
21 |
35 |
--- |
--- |
| Gießen/Wettenberg |
203 |
1019.8 |
11.7 |
63 |
0.0 |
N |
13 |
37 |
--- |
--- |
| Wasserkuppe |
921 |
------ |
--- |
--- |
---- |
-- |
--- |
--- |
|
--- |
| Meiningen |
450 |
1020.2 |
5.7 |
80 |
0.1 |
N |
40 |
59 |
kräftiger Regen |
Windböen |
| Erfurt |
316 |
1018.8 |
9.0 |
67 |
0.0 |
N |
8 |
25 |
--- |
--- |
| Gera |
311 |
1018.9 |
5.4 |
92 |
0.3 |
NW |
20 |
31 |
leichter Regen |
--- |
| Fichtelberg |
1213 |
------ |
0.0 |
97 |
0.6 |
NW |
45 |
66 |
Nebel |
Sturmböen |
| Trier |
265 |
1020.5 |
13.2 |
52 |
---- |
N |
13 |
30 |
|
--- |
| Hahn-Flh. |
497 |
------ |
--- |
--- |
---- |
-- |
--- |
--- |
--- |
--- |
| Frankfurt/M-Flh. |
112 |
1020.2 |
13.9 |
50 |
0.0 |
N |
21 |
35 |
wolkenlos |
--- |
| OF-Wetterpark |
119 |
1020.1 |
13.1 |
53 |
0.0 |
NW |
15 |
31 |
--- |
--- |
| Würzburg |
268 |
1019.4 |
12.7 |
54 |
0.0 |
N |
8 |
24 |
--- |
--- |
| Bamberg |
239 |
1018.8 |
11.9 |
56 |
0.0 |
NW |
14 |
31 |
--- |
--- |
| Hof |
567 |
1019.3 |
5.4 |
84 |
0.0 |
NW |
17 |
30 |
--- |
--- |
| Weiden |
438 |
1018.7 |
7.8 |
87 |
0.4 |
N |
14 |
42 |
Regen |
--- |
| Saarbrücken-Flh. |
320 |
1020.2 |
13.7 |
47 |
0.0 |
W |
13 |
24 |
--- |
--- |
| Karlsruhe-Rheinst. |
116 |
1020.2 |
15.5 |
41 |
0.0 |
N |
6 |
26 |
--- |
--- |
| Mannheim |
96 |
1020.0 |
14.8 |
45 |
0.0 |
N |
17 |
37 |
--- |
--- |
| Stuttgart-Flh. |
371 |
1019.7 |
13.4 |
40 |
0.0 |
NW |
20 |
41 |
--- |
--- |
| Öhringen |
276 |
1019.6 |
12.7 |
48 |
0.0 |
NW |
9 |
30 |
--- |
--- |
| Nürnberg-Flh. |
314 |
1019.0 |
10.7 |
65 |
0.0 |
NW |
18 |
34 |
wolkenlos |
--- |
| Regensburg |
366 |
1017.7 |
12.2 |
69 |
0.1 |
NW |
13 |
35 |
Regen |
--- |
| Straubing |
351 |
1017.3 |
12.0 |
65 |
0.0 |
NW |
23 |
43 |
wolkenlos |
--- |
| Großer Arber |
1436 |
------ |
2.4 |
98 |
0.1 |
NW |
26 |
47 |
Niederschlag |
--- |
| Lahr |
155 |
1019.5 |
15.4 |
45 |
0.0 |
N |
21 |
35 |
--- |
--- |
| Freudenstadt |
797 |
------ |
10.1 |
54 |
0.0 |
N |
11 |
27 |
--- |
--- |
| Stötten |
734 |
1019.3 |
9.7 |
56 |
0.0 |
NW |
24 |
38 |
--- |
--- |
| Augsburg |
462 |
1018.6 |
12.3 |
46 |
0.0 |
NW |
28 |
41 |
--- |
--- |
| München-Flh. |
444 |
1017.3 |
13.6 |
59 |
0.0 |
NW |
27 |
44 |
--- |
--- |
| Fürstenzell |
476 |
1015.6 |
13.4 |
63 |
0.0 |
W |
33 |
45 |
--- |
--- |
| Feldberg/Schw. |
1486 |
------ |
4.5 |
68 |
0.0 |
N |
24 |
38 |
--- |
--- |
| Konstanz |
443 |
1017.7 |
15.7 |
46 |
0.0 |
N |
14 |
32 |
--- |
--- |
| Kempten |
705 |
1018.2 |
11.6 |
71 |
0.0 |
N |
9 |
21 |
--- |
--- |
| Oberstdorf |
806 |
------ |
9.0 |
90 |
0.9 |
SO |
6 |
14 |
leichter Regen |
--- |
| Zugspitze |
2960 |
------ |
-4.8 |
94 |
---- |
N |
28 |
49 |
Schneefall |
--- |
| Hohenpeißenberg |
977 |
------ |
8.7 |
86 |
0.0 |
N |
8 |
28 |
--- |
--- |
- HÖHE:
- m über NN
- LUFTD.:
- auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
- TEMP.:
- Lufttemperatur in Grad Celsius
- U%:
- Relative Luftfeuchte in %
- RR1:
- Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro m²
- DD:
- Windrichtung
- FF:
- Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
- FX:
- höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
- ---:
- Wert nicht vorhanden
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Wetterbericht Deutschland
Sonntag, 19.04.2026
Der Sonntag beginnt mit dichten Wolken, und vor allem in der Mitte, im Osten und Süden gibt es häufig Regengüsse, örtlich entladen sich auch Gewitter. Im Tagesverlauf zieht sich
der Regen zu den Alpen und in den äußersten Osten zurück, vom Westen und Nordwesten ziehen aber neue Schauer und einzelne Gewitter in die Mitte. Im Südwesten und Süden werden 15 bis 19 Grad, sonst 8
bis 15 Grad erreicht. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an der Nordsee und vereinzelt in Böen frischer bis starker Wind aus Nordwest bis West.
In der Nacht zum Montag ziehen über den Nordosten dichte Wolken, und es regnet gebietsweise. Auch an den Alpen ist es überwiegend stark bewölkt, und vor allem anfangs gibt es noch
Schauer oder Gewitter. Sonst ist es wechselnd bewölkt, vom Südwesten bis zur Mitte später auch zum Teil gering bewölkt und trocken. Die Temperaturen gehen auf 7 bis 1 Grad zurück.
Am Montag ziehen über den Norden und Osten dichte Wolken, und es regnet gebietsweise. An der Ostsee setzt sich später wieder die Sonne durch. In den anderen Regionen ist es teils
heiter, teils wolkig, und vor allem an den Alpen gibt es einzelne Schauer oder Gewitter. 6 bis 18 Grad werden erreicht. An der Ostsee weht ein starker, in Böen stürmischer Nordostwind, sonst weht der
Wind meist schwach bis mäßig und kommt aus Nordost bis Nordwest.
In der Nacht zum Dienstag fällt in der MItte, im Osten und im Südosten gelegentlich noch etwas Regen. Sonst zeigt sich der Himmel unterschiedlich bewölkt, und es bleibt meist
trocken. Bis zum Morgen kühlt sich die Luft auf 5 bis 0 Grad ab.
Am Dienstag scheint im Norden bei nur wenigen lockeren Wolken die Sonne oft ungestört. In der Mitte und im Süden wechselt sich die Sonne mit den Wolken ab, dabei bleibt es
größtenteils trocken. Schauer machen sich allenfalls noch am Erzgebirge oder an den Alpen bemerkbar. Die Temperaturen steigen auf 7 bis 17 Grad. Der Wind weht überwiegend mäßig, an der Nordsee auch
frisch aus Nordost bis Ost.
Am Mittwoch scheint häufig die Sonne, und nur wenige Wolken ziehen vorüber. Es bleibt überall trocken. Die Temperaturen steigen in den Nachmittagsstunden auf 11 bis 19 Grad. Dazu
weht ein schwacher, an der Küste und im Südwesten auch mäßiger Wind, im Norden und Osten aus Nordwest, sonst aus Nordost bis Ost.
Am Donnerstag scheint häufig die Sonne, im Norden und Nordwesten ziehen zeitweise auch dichtere Wolkenfelder vorüber. Es bleibt weitgehend trocken. 11 bis 21 Grad werden
erreicht.
Wetteraussichten Deutschland
19.04.2026, 07:29 Uhr | MSc Felix Dietzsch
Eine Kaltfront überquert Deutschland südostwärts. Dabei wird die zuvor wetterwirksame feucht-warme und zu Gewittern neigende Luft von erwärmter Meereskaltluft verdrängt. Heute vor allem in
der Mitte und im Osten, nachmittags auch ganz im Süden Schauerartiger Regen, teils auch mit Gewittern. 10 bis 19 Grad.
Heute zunächst in der Mitte, später auch im Osten teils kräftiger Regen, Richtung Lausitz und Vorpommern bis zum Abend anhaltend, vereinzelt mit Blitz und Donner. Im Süden am Nachmittag Bildung
teils kräftiger Gewitter. Sonst von Nordwesten rasch nachlassende Niederschläge, im Tagesverlauf aber vom Nordwesten bis in die Mitte erneut örtlich Schauer und einzelne Gewitter. Im Südwesten
längere sonnige Abschnitte. Höchstwerte im Süden und Südwesten 15 bis 19 Grad, sonst 10 bis 15 Grad, an der Küste auch kühler. Mäßiger, zumeist nordwestlicher Wind, an der Nordsee und im Bergland
stark böig auffrischend. In der Nacht zum Montag im Osten und zunehmend auch im Norden stark bewölkt und vor allem im Nordosten teils kräftiger Regen. Im Alpenraum dagegen langsam nachlassender
Regen. Vom Südwesten bis nach Ostbayern auflockernde Bewölkung, teils klar. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad. Bei Aufklaren örtlich Frost in Bodennähe.