Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Sonntag, 08.03.2026, 10:15 Uhr

 

Schlagzeile:
Zunehmend leicht wechselhaft aber weiterhin sehr mild.
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 08.03.2026, 10:15 Uhr -

"Am heutigen Sonntag darf man sich vielerorts wieder über reichlich Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen freuen. Damit steht einem ausgedehnten Frühlingsspaziergang wettertechnisch nichts im Wege. Vor allem in der Südwesthälfte ist die Fernsicht aber eingeschränkt. Dort ist der Himmel durch den Saharastaub leicht eingetrübt. Im äußersten Norden sind die Wolken etwas dichter und hier und da fällt dort sogar bis zum Mittag etwas Regen. Sonst bleibt es trocken. Die Temperaturen steigen erneut auf sehr milde Werte von 13 bis 20 Grad an. Am wärmsten wird es dabei erneut in den Niederungen des Südwestens und Westens.

In der kommenden Nacht sinken die Temperaturen bei vielfach klarem Himmel erneut wieder schnell ab. Am Morgen ist vor allem in der Südosthälfte wieder Scheiben kratzen angesagt. Dort liegen die Tiefstwerte nämlich in den Tälern häufig bei 0 bis -3 Grad. Nach Westen hin und auf den Bergen bleibt es dagegen meist frostfrei.

Auch zu Wochenbeginn ändert sich an dem ruhigen Vorfrühlingswetter nicht allzu viel. Im Südwesten entstehen über dem Bergland im Tagesverlauf aber im Vergleich zu den Vortagen teils dichtere Quellwolken. Dort ist am Nachmittag auch der eine oder andere Schauer möglich. Sonst bleibt es trocken und vielfach sehr sonnig. Dazu wird es mit 15 bis 19 Grad erneut frühlingshaft mild.

Am Dienstag hat es die Sonne gerade im Norden und Nordwesten deutlich schwerer. Grund dafür ist dichte hochnebelartige Bewölkung, die sich auch tagsüber zäh hält. Sonst gibt es nach Auflösung von einzelnen Nebelfeldern erneut viel Sonnenschein. Im Tagesverlauf gesellen sich im Westen und Südwesten Quellwolken dazu und vereinzelt sind ganz zur Freude der langsam aufblühenden Natur Schauer und Gewitter möglich.

Am Mittwoch erfasst uns von Westen ein Frontensystem. Damit kommt von im Tagesverlauf dort schauerartiger Regen auf. Nach Osten hin bleibt es aber voraussichtlich noch längere Zeit trocken und sonnig. Im Vorfeld kann es ab dem Mittag im Südosten und Osten auch einzelne Schauer und Gewitter geben. Die Tagestemperaturen gehen etwas zurück. Mit 14 bis 18 Grad ist es aber immer noch deutlich zu mild für die Jahreszeit. Zudem frischt der Wind auf. In Schauer - und Gewitternähe sowie and der See gibt es starke Böen.

Bis zum Wochenende bleibt es vor allem in der Mitte und im Süden weiterhin sehr mild. Mehr dazu aber an dieser Stelle in den nächsten Tagen. "

Das erklärt M.Sc. Meteorologe Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Sonntag, 08.März 2026
Heute im Norden und Nordosten teils dicht bewölkt und vor allem im äußersten Norden anfangs hier und da ein paar Tropfen Regen. In der Osthälfte recht verbreitet hohe und mittelhohe Wolkenfelder, aber trocken. Bevorzugt im Süden und Westen erneut vielfach sonnig, durch Saharastaub aber oft milchig trüb. Höchstwerte zwischen 13 und 20 Grad, an der See bei auflandigem Wind um 10 Grad. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt oder klar. Zum Morgen hin vor allem im Süden und Nordwesten gebietsweise Nebel. Tiefstwerte 7 bis 0, in der Südosthälfte regional bis -3 Grad.
für Montag, 09.März 2026
Am Montag meist heiter. Am Nachmittag im Südwesten Quellwolken und vor allem dort in den Mittelgebirgen vereinzelte Schauer möglich. Erwärmung auf 15 bis 19, an der See um 10 Grad. Schwachwindig. Richtung Lausitz mäßiger Südostwind.
In der Nacht zum Dienstag zunächst verbreitet gering bewölkt oder klar, im Laufe der Nacht gebietsweise dichter Nebel, trocken. Abkühlung auf 6 bis 0 Grad. Außer im Westen größtenteils Frost in Bodennähe.
für Dienstag, 10.März 2026
Am Dienstag nach Auflösung lokaler Frühnebelfelder wolkig mit Aufheiterungen, an der See teils länger neblig oder hochnebelartig bedeckt. Im Westen und Südwesten am Nachmittag einzelne Schauer und kurze Gewitter möglich. Höchstwerte an der See um 10, sonst 13 bis 19 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Südwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch wechselnd, im Norden und Nordwesten oft stark bewölkt, und stellenweise Schauer. Sonst überwiegend niederschlagsfrei. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad.
für Mittwoch, 11.März 2026
Am Mittwoch vor allem im Süden und Osten länger sonnig, sonst wolkig. Im Tagesverlauf von Westen her schauerartiger Regen, im Osten und Südosten im Tagesverlauf Schauer und vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen, häufig aber bis zum Abend trocken. Höchstwerte 13 bis 18 Grad, an den Küsten um 10 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee und in Schauer- bzw. Gewitternähe in Böen starker Wind aus Südost bis Südwest.
In der Nacht zum Donnerstag stellenweise noch einzelne Schauer oder etwas Regen, im Laufe der Nacht vielerorts trocken und auflockernde Bewölkung. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad, im Südosten und Osten örtlich leichter Frost.

 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

08-03-2026 01:41

 

Deutschland verbleibt überwiegend unter Hochdruckeinfluss. Nur der Norden wird von einem schwachen Tiefausläufer mit etwas feuchterer Luft gestreift. NEBEL:Heute früh und in der Nacht zum Montag im Nordwesten und entlang der Donau lokal dichtere Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 m. FROST:Heute früh und in der Nacht zum Montag vor allem in der Südosthälfte stellenweise leichter Frost bis -2 Grad, im Süden lokal bis -4 Grad.

 

Deutschlandvorhersage heute

08-03-2026 06:41

 

Vorerst ruhiges Hochdruckwetter. Tagsüber ungewöhnlich mild. Nachts örtlich Nebel und vor allem in der Südosthälfte teils leichter Frost.

 

Heute im Norden und Nordosten teils dicht bewölkt und vor allem im äußersten Norden anfangs hier und da ein paar Tropfen Regen. In der Osthälfte recht verbreitet hohe und mittelhohe Wolkenfelder, aber trocken. Bevorzugt im Süden und Westen erneut vielfach sonnig, durch Saharastaub aber oft milchig trüb. Höchstwerte zwischen 13 und 20 Grad, an der See bei auflandigem Wind um 10 Grad. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt oder klar. Zum Morgen hin vor allem im Süden und Nordwesten gebietsweise Nebel. Tiefstwerte 7 bis 0, in der Südosthälfte regional bis -3 Grad.

 

Deutschlandvorhersage morgen

08-03-2026 06:41

 

Am Montag meist heiter. Am Nachmittag im Südwesten Quellwolken und vor allem dort in den Mittelgebirgen vereinzelte Schauer möglich. Erwärmung auf 15 bis 19, an der See um 10 Grad. Schwachwindig. Richtung Lausitz mäßiger Südostwind.In der Nacht zum Dienstag zunächst verbreitet gering bewölkt oder klar, im Laufe der Nacht gebietsweise dichter Nebel, trocken. Abkühlung auf 6 bis 0 Grad. Außer im Westen größtenteils Frost in Bodennähe.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

08-03-2026 06:41

 

Am Dienstag nach Auflösung lokaler Frühnebelfelder wolkig mit Aufheiterungen, an der See teils länger neblig oder hochnebelartig bedeckt. Im Westen und Südwesten am Nachmittag einzelne Schauer und kurze Gewitter möglich. Höchstwerte an der See um 10, sonst 13 bis 19 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Südwestwind. In der Nacht zum Mittwoch wechselnd, im Norden und Nordwesten oft stark bewölkt, und stellenweise Schauer. Sonst überwiegend niederschlagsfrei. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

08-03-2026 06:41

 

Am Mittwoch vor allem im Süden und Osten länger sonnig, sonst wolkig. Im Tagesverlauf von Westen her schauerartiger Regen, im Osten und Südosten im Tagesverlauf Schauer und vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen, häufig aber bis zum Abend trocken. Höchstwerte 13 bis 18 Grad, an den Küsten um 10 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee und in Schauer- bzw. Gewitternähe in Böen starker Wind aus Südost bis Südwest.In der Nacht zum Donnerstag stellenweise noch einzelne Schauer oder etwas Regen, im Laufe der Nacht vielerorts trocken und auflockernde Bewölkung. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad, im Südosten und Osten örtlich leichter Frost.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

08-03-2026 12:20

VHDL17 DWOG 081200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 11.03.2026 bis Mittwoch, 18.03.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 08.03.2026, 13:11 Uhr

Zunehmend unbeständig, im Süden vereinzelte Gewitter, im Nordwesten
und Norden teils windig, im Bergland auch stürmisch, im Verlauf nicht
mehr so warm.


Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 15.03.2026,
Am Mittwoch von der Neiße bis zum östlichen Alpenrand nochmals
vielfach leicht bewölkt oder sonnig und bei geringer Schauerneigung
auch weitgehend trocken. Ansonsten wechselnd bewölkt und vom
Südwesten und den Alpen bis in die Mitte vereinzelte Schauer, vor
allem im Schwarzwald und dem westlichen Alpenvorland Gewitter nicht
ausgeschlossen. Im Tagesverlauf von Nordwesten und Westen weitere
Bewölkungsverdichtung und von der Eifel bis zur Nordsee und nach
Schleswig-Holstein einsetzender Regen. Höchstwerte 13 bis 18 Grad, an
den Küsten um 10 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee und in
Schauer- bzw. Gewitternähe in Böen starker Wind aus Südost bis
Südwest.
In der Nacht zum Donnerstag von der Nordwesthälfte über die Mitte in
den Südosten und Osten verlagernde dichte Bewölkung mit Regen. Im
Nordwesten nachfolgend teils stärker auflockernd. Im Südosten anfangs
noch gering bewölkt bis klar. Tiefstwerte 8 bis 0 Grad, mit den
kältesten Werten am Alpenrand.

Am Donnerstag in der Südosthälfte anfangs noch stärker bewölkt und
etwas Regen, im Verlauf nach Österreich und Tschechien abziehend.
Ansonsten zunächst heiter bis wolkig, im Tagesverlauf im Nordwesten
und äußersten Westen erneut Bewölkungsaufzug, aber noch meist
trocken. Erwärmung auf 12 bis 17 Grad, an der Nordsee kühler. Der
Wind lebt im Nordwesten stark böig auf, an der Nordsee und auf dem
Brocken einzelnen stürmische Böen.
In der Nacht zum Freitag in der Nordwesthälfte dicht bewölkt und etwa
vom Emsland und Ostfriesland bis zur Ostsee Regen. Ansonsten gering
bewölkt, nach Südosten zu klar, gebietsweise Nebel. Abkühlung auf 10
bis 4 Grad im Norden und Westen, sonst 5 bis 0 Grad, im Süden
gebietsweise leichter Frost bis -2 Grad.

Von Freitag bis Sonntag in der Nordwesthälfte bei stärkerer Bewölkung
regnerisch. Von der Oder bis zu den Alpen dagegen heiter bis wolkig,
nach Südosten auch länger sonnig, trocken. Temperaturmaxima am
Freitag zwischen 13 und 18 Grad, an der See kühler, am Samstag und
Sonntag zurückgehende Maxima. Nachts Abkühlung auf +6 bis 0 Grad,
zunächst bevorzugt im Südosten leichter Frost bis -2 Grad, im Verlauf
auch sonst gebietsweise bis -2 Grad möglich. Der Wind weht am Freitag
mäßig, in der Nordwesthälfte frisch und stark böig um Südwest mit
steifen bis stürmischen Böen, an der See und in Hochlagen Sturmböen,
auf dem Brocken auch schwerer Sturm. Ab Samstag nachlassender
Südwest- bis Südwind.



Trendprognose für Deutschland, von Montag, 16.03.2026 bis Mittwoch,
18.03.2026,
Bei sehr unsicherer Wetterentwicklung bei wechselnder Bewölkung
voraussichtlich leicht unbeständig. Der Wind weht wohl meist mäßig,
im Bergland teils auch stark böig und dreht von Südwest über Nord auf
Ost. Im Zustrom kühlere Luft polaren Ursprungs bei Höchstwerten von 7
bis 13 Grad und nächtlichen Tiefstwerten von +4 bis -3 Grad
anscheinend kühler als zuvor und im höheren Bergland evtl. mit
Schnee- oder Schneeregenschauern.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
 

Thema des Tages

08-03-2026 12:50


Wissenschaft kompakt

Gewitter und Saharastaub


Aktuell sorgt Saharastaub teils für eine deutliche Eintrübung des
Himmels. Diese Staubpartikel können das Wettergeschehen maßgeblich
beeinflussen. Können sie auch Gewitter verstärken?

Hoch KONRAD und sein Mitspieler JANNIS bestimmen das Wettergeschehen
in weiten Teilen von Mitteleuropa. Auf der Rückseite des Hochs werden
dabei sehr milde Luftmassen nach Deutschland geführt. Gleichzeitig
beeinflusst ein Höhentief den südwestlichen Mittelmeerraum sowie
Teile Nordafrikas. Dort kommt es über Nordafrika und der Sahara zu
Schauern und Gewittern, wodurch Saharastaub aufgewirbelt und weit
nach Norden bis nach Mitteleuropa transportiert wird.
Trotz Hochdruckeinfluss präsentiert sich der Himmel am heutigen
Sonntag daher vielerorts nicht völlig klar. Sichtbar wird der
Saharastaub durch eine milchig-weiße bis leicht gelbliche Einfärbung
des Himmels. Diese entsteht durch die Streuung des Sonnenlichts an
den Staubpartikeln in der Atmosphäre.
Die Staubaerosole wirken zudem als Eiskeime und können dadurch die
Wolkenbildung beeinflussen. Bei solchen Wetterlagen bilden sich daher
häufig hohe Schleierwolken, die die Sonneneinstrahlung dämpfen.
Dadurch kann auch die Temperaturentwicklung etwas geringer ausfallen
als ursprünglich prognostiziert.
Doch welchen Einfluss haben solche Staubausbrüche auf die
Gewitterbildung?

Gelangen größere Mengen Saharastaub in höhere Schichten der
Troposphäre, kann dies die atmosphärische Stabilität verändern.
Staubpartikel absorbieren einen Teil der kurzwelligen einfallenden
Sonnenstrahlung, wodurch sich in der Höhe eine relativ warme
Luftschicht bildet. Diese wirkt wie eine Art Deckel und kann die
Entwicklung von Schauern und Gewittern zunächst hemmen.
Gleichzeitig agieren Staubpartikel jedoch auch als Kondensations- und
Eiskeime. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass
Hagelereignisse bei erhöhter Staubbelastung über Mitteleuropa
häufiger auftreten können. In den untersuchten Fällen lag die
Staubkonzentration an Tagen mit Hagel im Durchschnitt etwa 1,8-mal
höher als an Tagen ohne Hagel.
Durch die erhöhte Anzahl an Aerosolen in der Troposphäre verzögert
sich häufig der Niederschlagsbeginn. Dadurch können sich mehr
unterkühlte Wassertröpfchen bilden - ein entscheidender Prozess für
die Entstehung von Hagel.
Allerdings zeigt sich dieser Effekt vor allem bei moderaten
Staubmengen. Bei sehr hohen Staubkonzentrationen überwiegt die
stabilisierende Wirkung der erwärmten Luftschicht. In diesem Fall
werden Aufwinde abgeschwächt und die Entwicklung kräftiger Gewitter
kann teilweise unterdrückt werden.
Betrachtet man verschiedene Gewittertypen, zeigt sich ein
differenziertes Bild: Schwache Einzelzellengewitter werden durch
Saharastaub häufig eher gehemmt. Multi- und Superzellengewitter
können hingegen unter bestimmten Bedingungen sogar begünstigt werden.
Durch die größere Anzahl an Aerosolen entstehen mehr unterkühlte
Wassertröpfchen und der Niederschlagsbeginn verzögert sich. Dies kann
langlebige Gewitterzellen fördern.
Zudem kann bei solchen Gewittern auch eine erhöhte Blitzaktivität
auftreten. Durch die größere Anzahl an Eispartikeln in der
Gewitterwolke kommt es verstärkt zu Ladungstrennungen - ein wichtiger
Prozess für die Blitzentstehung. Besonders Wolkenblitze können
dadurch häufiger auftreten.
Aktuell ist vor allem im Südwesten des Landes eine erhöhte
Staubkonzentration erkennbar. Dazu sind bereits Morgen über dem
südwestlichen Bergland einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Am
Dienstag und vor allem am Mittwoch treten dann voraussichtlich etwas
häufiger Gewitter auf. Da es sich dabei meist um schwache
Einzelzellengewitter handeln dürfte, könnte die erhöhte Konzentration
an Saharastaub in der Troposphäre einen hemmenden Einfluss auf deren
Entwicklung nehmen.

M.Sc. Meteorologe Nico Bauer

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 08.03.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Sonntag, 08.03.2026, 17:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1024.8 6.2 96 0.0 NO 13 20   ---
List/Sylt 26 1025.4 9.6 92 0.0 NO 13 18 Dunst oder flacher Nebel ---
Schleswig 43 1025.9 11.3 75 0.0 O 12 17 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 1025.9 6.8 81 ---- O 29 30 --- ---
Kiel 27 1025.8 9.4 80 0.0 NO 5 10 --- ---
Fehmarn 3 1026.3 8.3 85 0.0 O 7 10 --- ---
Arkona 42 1028.1 8.5 59 0.0 S 16 20 --- ---
Norderney 11 1024.3 6.3 91 0.0 NO 19 24 Dunst oder flacher Nebel ---
Cuxhaven 5 1024.7 10.2 70 0.0 O 9 18 --- ---
Hamburg-Flh. 11 1025.2 15.4 46 0.0 O 18 27 --- ---
Schwerin 59 1025.9 16.0 33 0.0 SO 8 18 --- ---
Rostock 4 1026.5 16.6 42 0.0 SO 13 22 --- ---
Greifswald 2 1027.9 14.2 50 0.0 S 11 25 --- ---
Emden 0 1023.6 15.3 59 0.0 -- --- ---   ---
Bremen-Flh. 5 1024.0 16.3 46 0.0 O 13 22 wolkenlos ---
Lüchow 17 1025.7 16.0 41 0.0 O 12 21 --- ---
Marnitz 81 1026.3 15.0 44 0.0 SO 8 23 --- ---
Waren 70 1027.0 15.7 41 0.0 SO 8 17 --- ---
Neuruppin 38 1026.9 14.3 51 0.0 O 11 20 --- ---
Angermünde 56 1028.1 12.7 48 0.0 O 8 12 --- ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1022.8 17.7 38 0.0 O 6 14 wolkenlos ---
Hannover-Flh. 59 ------ --- 47 0.0 O 12 19 --- ---
Magdeburg 76 1025.4 16.8 38 0.0 SO 13 24 --- ---
Potsdam 81 1026.6 14.1 46 0.0 O 11 19 --- ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1027.2 15.5 35 0.0 SO 17 24 --- ---
Berlin-Tempelhof 48 1027.1 15.9 37 0.0 O 15 28 --- ---
Lindenberg 98 1027.6 14.7 35 0.0 O 11 21 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1022.1 18.6 38 0.0 SW 8 17 --- ---
Essen 150 1022.1 18.6 30 0.0 SW 4 13 wolkenlos ---
Kahler Asten 839 ------ 11.2 51 0.0 SO 10 17 wolkenlos ---
Bad Lippspringe 157 1023.0 15.9 48 0.0 SO 10 19 wolkenlos ---
Brocken 1142 ------ 7.3 56 0.0 S 28 40 --- ---
Leipzig-Flh. 142 1025.2 15.2 40 0.0 O 21 29 --- ---
Dresden-Flh. 227 1026.2 14.0 50 0.0 O 15 21 --- ---
Cottbus 69 1027.1 15.0 33 0.0 O 8 16 --- ---
Görlitz 238 1027.1 12.3 51 0.0 NO 15 23 --- ---
Aachen 231 1021.6 17.2 49 0.0 NO 6 14 --- ---
Nürburg 485 1021.8 15.5 37 0.0 S 7 19 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1022.2 18.9 32 0.0 SO 10 21 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Wasserkuppe 921 ------ 10.8 61 0.0 SO 16 25 --- ---
Meiningen 450 1023.3 14.5 49 0.0 S 6 15 --- ---
Erfurt 316 1023.8 14.9 43 0.0 O 13 23 --- ---
Gera 311 1024.4 14.4 37 0.0 O 17 31 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ 4.8 63 0.0 SO 26 31 --- ---
Trier 265 1021.6 17.9 38 0.0 O 2 16 wolkenlos ---
Hahn-Flh. 497 1022.2 14.2 46 0.0 SO 12 21 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1022.9 17.6 40 0.0 SO 6 15 --- ---
OF-Wetterpark 119 1023.0 17.1 41 0.0 S 6 10 --- ---
Würzburg 268 1023.7 15.4 51 0.0 O 6 14 --- ---
Bamberg 239 1023.3 16.2 45 0.0 NW 4 9 --- ---
Hof 567 1024.1 13.0 47 0.0 O 12 22 --- ---
Weiden 438 1024.3 13.1 50 0.0 O 7 18 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1022.0 16.9 43 0.0 SO 3 11 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1022.6 17.5 44 0.0 N 3 8 wolkenlos ---
Mannheim 96 1022.8 17.1 44 0.0 SO 4 10 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1022.5 15.8 37 0.0 NO 4 9 --- ---
Öhringen 276 1022.8 15.5 43 0.0 NO 7 12 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1023.2 15.4 48 0.0 O 13 18 --- ---
Regensburg 366 1023.7 13.9 51 0.0 SO 7 13 --- ---
Straubing 351 ------ --- 62 0.0 NO 5 12 --- ---
Großer Arber 1436 ------ 5.2 72 0.0 NO 8 11 --- ---
Lahr 155 1022.2 16.7 59 0.0 N 9 16 --- ---
Freudenstadt 797 ------ 12.8 53 0.0 SO 8 14 --- ---
Stötten 734 1022.5 12.3 50 0.0 O 4 12 --- ---
Augsburg 462 1023.3 12.6 67 0.0 NO 12 15 --- ---
München-Flh. 444 1023.4 13.2 58 0.0 NO 9 15 --- ---
Fürstenzell 476 1023.3 13.8 52 0.0 S 5 11 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 6.0 90 0.0 N 6 12 --- ---
Konstanz 443 1022.3 14.1 54 0.0 S 8 12 --- ---
Kempten 705 1021.9 13.7 54 0.0 N 6 14 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 13.8 51 0.0 N 16 26 --- ---
Zugspitze 2960 ------ -4.0 75 ---- SO 10 18 --- ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 10.1 60 0.0 NO 10 18 --- ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden


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Wetterbericht Deutschland

Sonntag, 08.03.2026

 

 
Am Sonntag sorgen Nebel- oder Hochnebelfelder vor allem an der Nordsee und über dem Donauraum für einen längere neblig-trüben Beginn. In den übrigen Regionen wechseln sich Sonnenschein und Wolken ab. Im Westen und Südwesten kommen trotz Saharastaub die meisten Sonnenstunden zusammen. Es bleibt meist trocken, nur in Nordfriesland und auf den Nordfriesischen Inseln kann es anfangs regnen. Die Temperaturen steigen bis zum Nachmittag auf 10 bis 20 Grad. Auf manchen Nordseeinseln und Hochlagen der Mittelgebirge bleibt es kühler. Es weht ein schwacher, östlich der Elbe mäßiger Wind aus meist südöstlichen bis östlichen Richtungen.

In der trockenen Nacht von Sonntag auf Montag ist es oft wechselnd wolkig, in der Norddeutschen Tiefebene auch gering bewölkt. Die Luft kühlt sich auf plus 8 bis minus 1 Grad ab.

Am Montag hält sich in den Morgenstunden im Westen und Südwesten zäher Nebel oder Hochnebel und teilweise ziehen über den Osten und Südosten dichtere Wolken. In der Nord- und Westhälfte setzt sich bei teils wolkenfreiem, teils gering bewölktem Himmel die Sonne über viele Stunden durch. Allenfalls zwischen dem Schwarzwald, der Alb und im Alpenvorland können sich örtlich Schauer bilden. Die Temperaturen bewegen sich am Nachmittag zwischen 9 Grad auf Sylt und 19 Grad im Rheintal. Es weht ein überwiegend schwacher Wind aus südlichen bis westlichen Richtungen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es gering bis wechselnd, am Erzgebirge und teilweise an den Alpen stark bewölkt, aber weitgehend trocken. Nebel bildet sich nur stellenweise. Die Temperaturen sinken auf 8 bis 0 Grad.

Am Dienstag bleibt es nicht mehr überall trocken, aber viele Regenschauer machen sich zwischen dem Westen und der Mitte auch nicht bemerkbar. Häufig wechseln sich Sonnenschein und Wolken ab, und es bleibt größtenteils trocken. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag Werte zwischen 8 Grad auf Sylt und bis zu 17 Grad am Oberrhein. Es weht ein schwacher bis mäßiger, im Nordwesten auch frischer Wind aus südwestlichen bis westlichen Richtungen.

 

Am Mittwoch wechseln sich im äußersten Nordosten und Südosten Sonnenschein und Wolken bei einem trockenen Tagesverlauf ab. In den meisten Gebieten gehen bis zum Abend bei wechselnd bis starker Bewölkung allerdings ein paar Regenschauer nieder. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 8 Grad auf den Nordfriesischen Inseln, 12 auf Rügen und 17 Grad am Rhein. Dazu weht ein im Süden zunächst nur schwacher, sonst mößiger bis frischer, in Böen frischer bis starker Wind aus südwestlichen Richtungen.

Am Donnerstag gibt es einen Mix aus Sonnenschein und mal mehr, mal weniger dichten Wolken. Im äußersten Norden und Süden, aber auch vereinzelt über der Mitte fallen ein paar Regenschauer. Am Nachmittag bewegen sich die Temperaturen zwischen 9 und 16, im Südwesten bis 18 Grad. Es weht ein mäßiger, im Norden und Nordwesten frischer Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen. Dabei treten dort frische bis starke, an der Nordsee vereinzelt auch stürmische Böen auf.

 

Wetteraussichten Deutschland

08.03.2026, 07:48 Uhr | Dipl.-Met. Jens Winninghoff
Wetteraussichten
 

Deutschland verbleibt überwiegend unter Hochdruckeinfluss. Nur der Norden wird von einem schwachen Tiefausläufer mit etwas feuchterer Luft gestreift. Vorerst ruhiges Hochdruckwetter. Tagsüber ungewöhnlich mild. Nachts örtlich Nebel und vor allem in der Südosthälfte teils leichter Frost.

Heute im Norden und Nordosten teils dicht bewölkt und vor allem im äußersten Norden anfangs hier und da ein paar Tropfen Regen. In der Osthälfte recht verbreitet hohe und mittelhohe Wolkenfelder, aber trocken. Bevorzugt im Süden und Westen erneut vielfach sonnig, durch Saharastaub aber oft milchig trüb. Höchstwerte zwischen 13 und 20 Grad, an der See bei auflandigem Wind um 10 Grad. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt oder klar. Zum Morgen hin vor allem im Süden und Nordwesten gebietsweise Nebel. Tiefstwerte 7 bis 0, in der Südosthälfte regional bis -3 Grad.