Deutschlandwetter - aktuell


ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Samstag, 07.03.2026, 10:15 Uhr

 



Schlagzeile:
Unter Hochdruckeinfluss tagsüber (sehr) mild und meist trocken. In den Nächten Frostgefahr. Am Wochenende im Norden leicht wechselhaft, zum Wochenbeginn aus Südwesten zunehmende Schauertätigkeit mit einzelnen Gewittern.
 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 07.03.2026, 10:15 Uhr -

"Das Wochenende verläuft unter dem Einfluss des Hochdruckgebietes KONRAD besonders über der Mitte und dem Süden nach Nebelauflösung sonnig oder leicht bewölkt und trocken. Allerdings beeinflusst uns weiterhin der von Nordafrika herangewehte Saharastaub, sodass der Himmel teils milchig-trüb erscheint. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 19 Grad, örtlich wird wohl auch die 20 Grad-Marke erreicht. Dank günstiger Ausstrahlung kühlen die meist klaren Nächte weiterhin kräftig aus, sodass mit Minima zwischen +5 und örtlich -5 Grad die Nächte erneut überregional frostig verlaufen.
Etwas trüber sieht es heute (Samstag) im Nordwesten und am Sonntag auch im Umfeld der Ostsee aus. Grund hierfür ist ein kleinräumiger Kaltlufttropfen über der südlichen Nordsee, der nicht nur eine feuchte (und somit auch nebelanfälligere) Luftmasse ins Binnenland drückt, sondern auch für dichte Bewölkung und etwas Regen sorgt. Am meisten Regen fällt heute dabei in der Nähe zu Dänemark, wo 24std. Mengen um 10 l/qm nicht ausgeschlossen sind. Sonst fallen die Mengen im Norden aber heute und morgen nur gering aus, häufig bleibt es auch ganz trocken. Die Nacht zum Sonntag verläuft im Umfeld der Deutschen Bucht zudem sehr nebelanfällig.
Fehlende Sonneneinstrahlung und das kühle Wasser drücken die Maxima auf 5 bis 13 Grad (am kältesten direkt am Wasser) und die Tiefstwerte liegen zwischen +5 und +1 Grad.
Der schwache Wind aus Nordost, am Sonntag aus Ost spielt warntechnisch keine Rolle.

Zum Beginn der neuen Woche (Montag und Dienstag) ändert sich bei den Höchstwerten wenig, die meist zwischen 14 und 19 Grad verweilen, küstennah bleibt es mit rund 5 bis 8 Grad kälter.
Allerdings sickert von Westen eine feuchtere Luftmasse ein, sodass am Montag im Südwesten und am Dienstag im gesamten Westen im Tagesverlauf Schauer und einzelne Gewitter zu erwarten sind. Sonst bleibt es trocken und am Montag deutschlandweit sonnig oder leicht bewölkt, bevor sich am Dienstag im Nordwesten wieder dichter Nebel/Hochnebel ausbreitet, der sich in der Folge ostwärts ausdehnt und in der Nacht zum Mittwoch den ganzen Norden beeinflusst. Mit der zunehmenden Bewölkung besonders im Nordwesten gestalten sich dort die Nächte meist frostfrei, während sonst weiterhin überregional mit leichtem Nachtfrost zu rechnen ist. Der Wind dreht zunehmend auf West bis Südwest, bleibt allerdings meist schwach bis mäßig und somit ohne Warnrelevanz. "

Das erklärt Dipl. Met. Helge Tuschy von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Samstag, 07.März 2026
Heute tagsüber im Nordwesten und Norden zeitweise stärker bewölkt, an der Nordsee neblig trüb. Richtung Dänische Grenze etwas Regen nicht ausgeschlossen. Sonst nur wenige Wolken, aber mit Saharastaub eingetrübter Sonnenschein. Trocken. Höchstwerte meist zwischen 15 und 21 Grad mit den höchsten Werten im Rheinland. Auf den Nordseeinseln nur 7 Grad. Schwachwindig.
In der Nacht zum Sonntag im Norden, Nordwesten und Teilen des Ostens stark bewölkt und vor allem in Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg vereinzelt etwas Regen. Sonst gering bewölkt bis klar, gebietsweise Nebel. Tiefstwerte zwischen +6 und -1 Grad, im Süden bis -4 Grad.
 
für Sonntag, 08.März 2026
Am Sonntag im Norden und Nordosten teils dicht bewölkt und vor allem im Ostseeumfeld noch etwas Regen oder ein kurzer Schauer. In der Osthälfte recht verbreitet hohe und mittelhohe Wolkenfelder aber trocken. Bevorzugt im Süden und Westen erneut vielfach sonnig oder durch den Saharastaub milchig trüb. Höchstwerte zwischen 13 und 20 Grad, an der See um 10 Grad. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt oder klar. Zum Morgen hin vor allem im Süden wieder gebietsweise Nebel. Tiefstwerte 7 bis 0, in der Südosthälfte regional bis -3 Grad.
für Montag, 09.März 2026
Am Montag meist heiter. Am Nachmittag im Südwesten Quellwolken und vor allem in den Mittelgebirgen geringe Schauerneigung. Erwärmung auf 15 bis 19, an der See um 10 Grad. Schwachwindig. Richtung Lausitz mäßiger Südostwind.
In der Nacht zum Dienstag zunächst verbreitet gering bewölkt oder klar, im Laufe der Nacht gebietsweise dichter Nebel, trocken. Abkühlung auf 6 bis 0 Grad. Außer im Westen verbreitet Frost in Bodennähe.
für Dienstag, 10.März 2026
Am Dienstag nach Auflösung lokaler Frühnebelfelder wolkig mit Aufheiterungen, an der See teils länger neblig oder hochnebelartig bedeckt. Im Westen und Südwesten am Nachmittag einzelne Schauer und kurze Gewitter. Höchstwerte an der See um 10, sonst 13 bis 18 Grad. Schwacher, an der See mäßiger Südwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch wechselnd, im Norden oft stark bewölkt, aber meist niederschlagsfrei. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad.

 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

07-03-2026 06:10

 

Der Hochdruckeinfluss hält auch über das Wochenende an. Nur der Norden wird von schwachen Tiefausläufern gestreift und dort fließt etwas feuchtere Luft ein. NEBEL:Anfangs von der Donau bis zu den Alpen, aber auch in der Mitte und im Nordwesten lokal dichtere Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 m.Tagsüber nur an der Nordsee zäher Nebel oder Hochnebel, sonst auflösend.In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten sowie erneut entlang der Donau mitsamt Nebenflüssen lokal dichtere Nebelfelder mit Sichten unter 150 m. FROST:Anfangs vor allem in der Osthälfte gebietsweise leichter Frost, meist um -2 Grad, lokal bis -5 Grad.In der Nacht zum Sonntag erneut vor allem in der Südosthälfte leichter Frost bis -2 Grad, im Süden gebietsweise bis -4 Grad.

 

Deutschlandvorhersage heute

07-03-2026 06:10

 

Ruhiges und vielfach freundliches Hochdruckwetter. Tagsüber ungewöhnlich mild, nachts gebietsweise Nebel und vor allem im Süden und Osten leichter Frost.

Heute tagsüber im Nordwesten und Norden zeitweise stärker bewölkt, an der Nordsee neblig trüb. Richtung Dänische Grenze etwas Regen nicht ausgeschlossen. Sonst nur wenige Wolken, aber mit Saharastaub eingetrübter Sonnenschein. Trocken. Höchstwerte meist zwischen 15 und 21 Grad mit den höchsten Werten im Rheinland. Auf den Nordseeinseln nur 7 Grad. Schwachwindig. In der Nacht zum Sonntag im Norden, Nordwesten und Teilen des Ostens stark bewölkt und vor allem in Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg vereinzelt etwas Regen. Sonst gering bewölkt bis klar, gebietsweise Nebel. Tiefstwerte zwischen +6 und -1 Grad, im Süden bis -4 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

07-03-2026 11:20

VHDL17 DWOG 071200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Dienstag, 10.03.2026 bis Dienstag, 17.03.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Samstag, 07.03.2026, 11:53 Uhr

Leicht wechselhaft mit einzelnen Schauern oder kurzen Gewittern,
insgesamt weiterhin mild.


Vorhersage für Deutschland bis Samstag, 14.03.2026,
Am Dienstag nach Auflösung lokaler Frühnebelfelder wolkig mit
Aufheiterungen, an der See teils länger neblig oder hochnebelartig
bedeckt. Im Westen und Südwesten am Nachmittag einzelne Schauer und
kurze Gewitter. Höchstwerte an der See um 10, sonst 13 bis 18 Grad.
Schwacher, an der See mäßiger Südwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch wechselnd, im Norden oft stark bewölkt,
aber meist niederschlagsfrei. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, in der
Osthälfte in ungünstigen Lagen leichter Frost.

Am Mittwoch vor allem im Süden und Osten länger sonnig, sonst wolkig.
Im Tagesverlauf von Westen her einzelne Schauer oder kurze Gewitter,
im Osten und Südosten bis zum Abend aber oft trocken. Höchstwerte 13
bis 18 Grad, an den Küsten um 10 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der
Nordsee und in Schauer- bzw. Gewitternähe in Böen starker Wind aus
Südost bis Südwest.
In der Nacht zum Donnerstag vor allem im Westen und Norden noch
einzelne Schauer oder etwas Regen, sonst vielerorts trocken und
auflockernde Bewölkung. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad, im Südosten und
Osten örtlich leichter Frost.

Am Donnerstag unterschiedlich bewölkt, gebietsweise auch längere
sonnige Abschnitte. Am ehesten in der Mitte und im Süden noch
einzelne Schauer. Höchstwerte weiterhin zwischen 13 und 18 Grad, im
Nordwesten mit 9 bis 13 Grad etwas kühler. Schwacher bis mäßiger, an
der Nordsee und in Böen frischer Wind aus Südost bis Südwest.
In der Nacht zum Freitag überwiegend trocken und oft auch gering
bewölkt, örtlich Nebel. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, vor allem im Süden
und Osten in ungünstigen Lagen leichter Frost.

Am Freitag nach teils zögernder Nebelauflösung zunächst sonnig bzw.
locker bewölkt. Im Westen und Norden im Tagesverlauf dichtere Wolken,
aber noch meist trocken. Höchstwerte 12 bis 17 Grad, an der See um 10
Grad. Auffrischender südlicher Wind, an der Nordsee starke bis
steife, auf dem Brocken stürmische Böen.
In der Nacht zum Samstag im Westen und Nordwesten meist stärker
bewölkt und gebietsweise etwas Regen. Sonst aufgelockert bis gering
bewölkt und trocken, im Südosten örtlich Nebel. Tiefstwerte im
Nordwesten 8 bis 4 Grad, sonst 7 bis 0 Grad, im Südosten örtlich
leichter Frost.

Am Samstag in der Nordwesthälfte weiterhin bewölkt und gebietsweise
Regen oder Schauer. Sonst meist locker bewölkt, im Südosten und Osten
nach Nebelauflösung auch länger sonnig und trocken. Höchstwerte im
Nordwesten 9 bis 13 Grad, sonst 12 bis 17 Grad. Meist schwacher,
zeitweise mäßig auflebender, an der Nordsee in Böen frischer bis
starker Wind aus Süd bis Südost.
In der Nacht zum Sonntag wenig Wetteränderung bei Tiefstwerten
zwischen 7 und 0 Grad, im Südosten erneut leichter Frost möglich.
.

Trendprognose für Deutschland, von Sonntag, 15.03.2026 bis Dienstag,
17.03.2026,
Am Sonntag in der Westhälfte leicht unbeständig mit einzelnen
Schauern, am Montag und Dienstag insgesamt auch im Osten und Süden
etwas wechselhafter bei leichtem Temperaturrückgang.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff
 

Thema des Tages

07-03-2026 12:50


Wissenschaft kompakt

Radaranalyse an einem Gewittertag: Ein kleiner Einblick


Auch wenn die aktuell sehr ruhigen, sonnigen und teils sehr milden
Tage noch nicht direkt darauf hindeuten, so steht die Gewittersaison
2026 nun (endlich?) in den Startlöchern. Heute stellen wir einige
Radarsignaturen vor, die für den Meteorologen/die Meteorologin im
Warndienst für die Analyse von Gewittern von großer Bedeutung sind.

Keine Frage, beim Thema der Gewittervorhersage fließen unzählige
Informationen in die Entscheidungsfindung ein, und es kommen einige
Fragen auf. Welche Begleiterscheinungen wie Hagel, Starkregen oder
Böen werden mit den Gewittern bevorzugt auftreten? Darf sich der
Warnmeteorologe/die Warnmeteorologin im Dienst (und letztendlich auch
die Bevölkerung) nur auf kurzlebige Gewitter einstellen, die hier und
da einen Regenguss mit etwas Wind bringen, oder fördern die
Bedingungen langlebige Konvektion, die mit allen Schikanen einhergeht
und über Stunden durch die Landschaft zieht? Diese Art der Vorhersage
wird u.a. mit Hilfe der "Zutatenmethode" durchgeführt und zielt auf
eine rechtzeitige Abschätzung des Gewitterpotenzials teils mehrere
Tage im Voraus ab.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der Folge im Text
verallgemeinernd das generische Maskulinum verwendet. Diese
Formulierungen umfassen gleichermaßen weibliche, männliche und
diverse Personen, sodass alle Personen damit selbstverständlich
gleichberechtigt angesprochen werden.

Heute interessiert uns aber nicht der Zeitraum vor der Entwicklung
von Gewittern, sondern wir schauen uns die Ausgangslage an, wo sich
die Gewitter bereits entwickelt haben, und zwar aus dem Blickwinkel
eines Warnmeteorologen. Ein Warnmeteorologe ist dafür zuständig,
Warnungen rechtzeitig zu erstellen und diese zeitnah an die Kunden zu
verschicken. Dafür ist er beim Deutschen Wetterdienst in der
glücklichen Position, unzählige Werkzeuge zur Hand zu haben, mit
denen er die Gewitterzellen genau verfolgen und ggf. korrigierend ins
Warnwesen eingreifen kann. Eines dieser Werkzeuge ist das
Wetterradar.

Die Analyse von Radarbildern stellt eine sehr komplexe und äußerst
umfangreiche Aufgabe dar, weshalb wir uns heute der Übersicht wegen
nur auf einen sehr kleinen Teilaspekt der Radarsignaturerkennung
fokussieren. Bei der Gewitteranalyse mit Hilfe eines Wetterradars
steht besonders die Frage im Raum, wie organisiert (und folglich auch
schadensträchtig) das Gewitter in Echtzeit ist. Auch das heftigste
Gewitter fängt mal klein und schwach an, kann jedoch unter bestimmten
Bedingungen (siehe ?Zutatenmethode?) innerhalb kürzester Zeit an
Intensität und somit auch an Gefahrenpotenzial gewinnen. Der
Meteorologe muss daher die zahlreichen Hinweise und Signaturen im
Radar erkennen und richtig deuten.

Bei einem organisierten Gewitter, das eine hohe Lebenserwartung hat
und nicht selten mit unwetterartigen Begleiterscheinungen einhergeht,
kann man z.B. im Radar einen rotierenden Aufwind erkennen. Wie ein
Wetterradar solche Bewegungen erkennt, wurde u.a. im Thema des Tages
vom 25. August 2021 beschrieben und kann dort gerne nachgelesen
werden. Wieso ist es von Interesse, ob ein Aufwind innerhalb eines
Gewitters rotiert oder nicht? Wenn es zur Rotation kommt, dann sind
die Ausgangsbedingungen für sogenannte Superzellen gegeben, die grob
gesagt sehr dynamische Gewitter darstellen und meist mit den
heftigsten Begleiterscheinungen einhergehen. Auch dazu gab es bereits
diverse Themen des Tages, wie z.B. vom 28.07.2023 und auch mit
beeindruckenden Bildern u.a. vom 29. August 2025.

Von großer Bedeutung bei der Analyse von Radarbildern ist die
Information, wo sich das Radar im Vergleich zur analysierten
Gewitterzelle befindet, denn nur dann kann man die Daten richtig
interpretieren. Mit diesem Wissen kann man abschätzen, ob eine
Bewegung auf den Radarstandort zu oder von diesem weg stattfindet.
Bewegungen zum Radar werden z.B. mit grüner Farbe dargestellt,
Bewegungen vom Radar weg in roter Einfärbung. Wichtig ist auch zu
wissen, in welcher Höhe das Radargerät misst, denn der ausgesandte
Radarstrahl gewinnt dank der Erdkrümmung zum Erdboden stetig an Höhe.
Ob eine Rotation z.B. in 5 km über Grund oder bodennah vorhanden ist,
hat natürlich für die aktuelle Erstellung von Gewitterwarnungen eine
große Bedeutung.

Nehmen wir nun mal einen fiktiven Sommertag an. Die Sonne scheint,
die Luftmasse ist drückend schwül und die Tage zuvor wurde bereits
von den Meteorologen darauf hingewiesen, dass die Ausgangsbedingungen
für Superzellen am heutigen (fiktiven) Tag sehr gut sind: hohe
Windscherung, also eine Änderung der Windgeschwindigkeit und
Windrichtung mit der Höhe und eine feuchte sowie energiereiche
Luftmasse überlagern sich. Dass die Hebung ausreicht, ist beim Blick
auf das Wetterradar ersichtlich, denn es haben sich soeben die ersten
Gewitter entwickelt, die vom Warnmeteorologen argwöhnisch beobachtet
werden. Dabei richtet sich der Blick rasch auf die Information vom
Wetterradar, die uns die Bewegungskomponente der
Niederschlagsteilchen anzeigt. Dabei sieht er, wie bei einem Gewitter
die rote Farbe (Bewegung weg vom Radar) und die grüne Farbe (Bewegung
zum Radar hin) sehr nahe beieinander liegen. Als visuelles Beispiel
dienen die Fälle vom 15. September 2025 bei Fürstenwalde/Spree (BB)
sowie vom 25. Mai 2025 in der Nähe von Güstrow (MV).

An beiden Tagen handelte es sich in der Tat jeweils um einen
rotierenden Aufwind. Für den 15. September wurde die Herangehensweise
gezeigt, wie man (gedanklich) nachweist, dass es sich in der Tat um
eine reine Rotation gehandelt hat. Die Bilder 1b bis 1d heben im Zoom
direkt die Rotation mit nahe beieinander liegenden Windmaxima hervor,
die vom Radar weg (rot) und auf den Radarstandort zu zeigen (grün).
In 1d wurde in gelber Farbe ein fiktiver Radarstrahl eingezeichnet
(durchgezogene Linie). Liegen die beiden Windmaxima normal und nahezu
in demselben Abstand zu der gelben Linie (gestrichelt), dann liegt
eine reine Rotation vor (mit ähnlicher Signatur eines
Rankine-Wirbels). Mit dieser Erkenntnis lassen sich nun Rückschlüsse
treffen, wie sich das Windböen- und/oder Tornadopotenzial zeitnah
entwickelt.

Von Bedeutung ist auch, wie fokussiert die Rotation im Wetterradar
erscheint. Während diese bei Fürstenwalde (15. September) sehr
kompakt ausfällt, sieht sie am 25. Mai (Bild 1e) deutlich diffuser
und schwächer aus. Sollten zahlreiche weitere Umgebungsbedingungen
günstig sein, dann muss man bei beiden Signalen auf jeden Fall mit
einer erhöhten Gefahr vor Windböen rechnen. Besonders bei der
Rotation nördlich von Fürstenwalde kann aber auch ein Tornado nicht
ausgeschlossen werden, wobei aber dieser vor allem in dieser
Entfernung nicht direkt vom Radar erfasst wird.

Man darf nicht vergessen: Dies ist nur ein Höhenbereich (eine
Radarelevation), der hier betrachtet wurde. In Echtzeit muss der
Warnmeteorologe noch alle anderen Radarelevationen anschauen und
analysieren, wie hochreichend die Rotation ist, ob es
Intensivierungs- oder Abschwächungshinweise beim Aufwind gibt und
vieles, vieles mehr.

Doch wie so oft in der Natur gibt es nicht nur das Eine (eine reine
Rotation), sondern auch zahlreiche Mischformen. Dies wird versucht in
der folgenden Skizze hervorzuheben.

Nun wird es noch spannender, aber auch komplexer bei der
Interpretationsfindung, denn jetzt ergeben sich versetzte Maxima der
Bewegungsfelder, die zudem auch nicht die gleiche Entfernung zum
Radarstandort aufweisen. Dabei handelt es sich also nicht mehr um
eine reine Rotation, sondern eher um eine die Rotation überlagernde
Konvergenz (Zusammenströmen) oder Divergenz (Auseinanderströmen).
Dieser Aspekt ist wichtig, denn im Falle einer zyklonalen Konvergenz
(gegen den Uhrzeigersind) befindet sich z.B. ein rotierender Aufwind
in der Intensivierungsphase und bietet dadurch dem Warnmeteorologen
etwas Vorlauf, um Intensitätsänderungen der Gewitter abschätzen zu
können. Als Beispiel dient der 15. Juli 2025 (Bild 3).

Die gelbe Linie stellt einen fiktiven Radarstrahl dar und das Plus-
und Minuszeichen jeweils die stärkste Bewegung zum Radar hin bzw. vom
Radar weg. In 3c) erkennt man, dass die beiden Vorzeichen keinen
Dipol in gleicher Entfernung zum Radar bilden, der Meteorologe hier
aber eine zyklonale Konvergenz ausmachen kann (die rote Farbe liegt
näher am Radar, hebt also eine Bewegung weg vom Radar hervor, während
die Bewegung zum Radar mit der grünen Farbe links davon liegt und die
zyklonale Natur der vorhandenen (kleinräumigen) Rotation anzeigt,
eingebettet in umfangreicher Konvergenz). Der Warnmeteorologe weiß
also, dass man auf diese Gewitterzelle besonders Acht geben muss und
dass die Warnung ggf. zeitnah verschärft werden muss. Nur 15 Minuten
später (Bild 3d bis 3f) liegen beide Vorzeichen in gleicher
Entfernung zum Radar und bilden einen fokussierten Dipol. Zu dem
Zeitpunkt kann man (bei günstigen Umgebungsbedingungen) auch die
Bildung eines Tornados nicht ausschließen. Mit der Analyse vom Radar
ergibt das eine Vorlaufzeit von zumindest 10 min, was bei der
Gewittervorhersage viel (und wertvolle) Zeit darstellt.

Diese Gegensätze der Bewegung enden jedoch nicht bei einer Rotation,
sondern können auch in einer Linie auftreten.

Dabei kann ein Warnmeteorologe z.B. einen Bereich herausarbeiten, wo
ein zeitnah auftretendes und sehr lokales Windmaximum auftreten kann
(Abwind, engl. "downburst?), das je nach Intensität auch mit
Orkanböen für Furore sorgt (Bild 4 a, Reflektivität oben und
Geschwindigkeitsfeld unten). Man erkennt hier, dass die grüne
Einfärbung näher am Radarstandort zu finden ist als die rote
Einfärbung und somit ein bodennahes Ausfließen dargestellt wird. Im
Beispielbild erkennt man, wie lokal so ein Ereignis ausfallen kann.
In Bild 4b sind die Vorzeichen verkehrt und hier erkennt der
Warnmeteorologe starke Konvergenz, also Zusammenströmen der
Luftmassen. Dies ist ein Anzeichen, dass die Konvektionslinie sehr
kräftig ist und entsprechende Begleiterscheinungen wie starke Böen
wahrscheinlich sind. Auch bei dieser linienhaften Anordnung der
Farben muss man sehr genau darauf achten, ob nicht irgendwo lokal die
Rotation an Dominanz gewinnt, sodass wir z.B. wieder in den Bereich
einer zyklonalen/antizyklonalen Konvergenz gelangen. Dies würde
bedeuten, dass z.B. das Tornadopotenzial zeitnah/vorübergehend
zunimmt.

Behält man nun auch noch im Hinterkopf, wie störanfällig ein
Radarsignal sein kann (durch meteorologische oder andere Faktoren),
so wird schnell klar, wie komplex und umfangreich die Radaranalyse
ist, die vom Warnmeteorologen während einer Gewitterlage über Stunden
durchgeführt werden muss. Natürlich findet eine gewisse Unterstützung
von automatischen Verfahren statt, die jedoch nicht alles erkennen
und ebenfalls der Störanfälligkeit beim Radar unterworfen sind.

An dieser Stelle soll nun aber der kurze Ausflug in die
Interpretation von Radardaten beendet werden. Auch wenn die
vergangenen Tage beim Blick aufs Radar sehr ruhig ausfielen, so
hatten die Warnmeteorologen des Deutschen Wetterdienstes bereits Ende
Februar dieses Jahres die ersten rotierende Aufwinde auf dem
Bildschirm ? ein dezenter Hinweis, dass die Gewittersaison nun
wirklich in den Startlöchern steht. Vielleicht können ja auch Sie das
gewonnene Wissen bald bei der eigenen Gewitteranalyse anwenden.

(Die Bilder und Links zum heutigen Thema des Tages finden Sie wie
immer im Internet unter www.dwd.de/tagesthema.)

Dipl. Met. Helge Tuschy

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.03.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Samstag, 07.03.2026, 15:30 Uhr

 
Station HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR30 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1026.4 5.3 94 0.0 NW 15 19   ---
List/Sylt 26 1025.7 4.6 97 0.0 NW 17 23 --- ---
Schleswig 43 1025.2 15.1 61 0.0 NW 6 11 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 1025.3 12.5 61 ---- O 13 14 --- ---
Kiel 27 1025.1 16.6 49 0.0 SO 3 9 --- ---
Fehmarn 3 1025.6 9.7 66 0.0 NO 8 9 --- ---
Arkona 42 1026.5 7.8 58 0.0 NO 10 12 --- ---
Norderney 11 1026.8 4.5 100 0.0 N 9 12 Nebel ---
Cuxhaven 5 1025.8 8.5 82 0.0 NW 12 17 Dunst oder flacher Nebel ---
Hamburg-Flh. 11 1025.0 17.1 42 0.0 S 5 9 --- ---
Schwerin 59 1025.2 16.0 40 0.0 O 6 11 --- ---
Rostock 4 1025.9 9.0 58 0.0 NO 10 15 --- ---
Greifswald 2 1026.1 11.4 56 0.0 NO 9 15 --- ---
Emden 0 1026.3 8.3 85 0.0 -- --- ---   ---
Bremen-Flh. 5 1025.1 16.8 53 0.0 NW 6 11 --- ---
Lüchow 17 1025.3 17.1 39 0.0 SW 3 8 --- ---
Marnitz 81 1025.2 16.3 40 0.0 O 4 8 --- ---
Waren 70 1025.5 15.5 48 0.0 S 4 6 --- ---
Neuruppin 38 1025.5 16.8 43 0.0 S 4 13 --- ---
Angermünde 56 1025.7 16.3 44 0.0 SO 13 19 wolkenlos ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1024.8 17.6 42 0.0 N 10 16 wolkenlos ---
Hannover-Flh. 59 ------ --- 48 0.0 N 11 17 wolkenlos ---
Magdeburg 76 1025.0 17.0 40 0.0 S 6 13 wolkenlos ---
Potsdam 81 1025.1 17.6 37 0.0 SO 9 21 wolkenlos ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1025.4 17.3 37 0.0 S 12 19 wolkenlos ---
Berlin-Tempelhof 48 1025.4 17.6 41 0.0 SW 6 16 wolkenlos ---
Lindenberg 98 1025.5 17.1 39 0.0 SO 8 15 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1024.1 18.7 41 0.0 NO 10 16 wolkenlos ---
Essen 150 1024.1 17.6 41 0.0 NO 13 22 wolkenlos ---
Kahler Asten 839 ------ 14.7 42 0.0 O 6 13 --- ---
Bad Lippspringe 157 1024.0 17.2 50 0.0 W 14 20 --- ---
Brocken 1142 ------ 8.7 33 0.0 NO 10 14 wolkenlos ---
Leipzig-Flh. 142 1024.4 17.0 33 0.0 O 9 18 --- ---
Dresden-Flh. 227 1024.9 16.2 39 0.0 SO 18 32 wolkenlos ---
Cottbus 69 1025.4 18.0 30 0.0 SO 10 17 wolkenlos ---
Görlitz 238 1025.2 16.9 36 0.0 NO 6 11 --- ---
Aachen 231 1023.9 16.0 51 0.0 NO 13 18 wolkenlos ---
Nürburg 485 1023.0 15.9 40 0.0 SO 8 15 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1023.8 18.4 39 0.0 W 4 9 wolkenlos ---
Gießen/Wettenberg 203 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Wasserkuppe 921 ------ 14.6 31 0.0 N 9 14 wolkenlos ---
Meiningen 450 1022.8 16.9 35 0.0 NW 10 18 --- ---
Erfurt 316 1024.0 16.0 31 0.0 NO 9 18 --- ---
Gera 311 1023.9 16.2 42 0.0 NO 12 20 wolkenlos ---
Fichtelberg 1213 ------ 8.6 57 0.0 O 25 33 --- ---
Trier 265 1022.5 17.7 42 0.0 NO 15 30 --- ---
Hahn-Flh. 497 1023.0 15.3 39 0.0 O 11 18 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1023.5 18.2 31 0.0 N 12 18 --- ---
OF-Wetterpark 119 1023.4 18.2 39 0.0 NW 4 10 --- ---
Würzburg 268 1023.6 17.0 41 0.0 N 6 15 wolkenlos ---
Bamberg 239 1023.0 17.4 40 0.0 W 8 15 wolkenlos ---
Hof 567 1023.0 14.8 43 0.0 N 8 18 wolkenlos ---
Weiden 438 1023.0 15.1 46 0.0 O 7 15 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1021.9 17.4 41 0.0 NO 11 20 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1022.3 17.9 43 0.0 N 14 21 wolkenlos ---
Mannheim 96 1022.9 18.6 42 0.0 N 9 17 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1021.8 17.5 46 0.0 N 10 19 --- ---
Öhringen 276 1022.4 18.2 36 0.0 O 8 15 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1022.9 16.5 36 0.0 N 12 24 --- ---
Regensburg 366 1022.6 17.2 39 0.0 NW 5 12 --- ---
Straubing 351 ------ --- 49 0.0 NO 5 9 --- ---
Großer Arber 1436 ------ 6.4 70 0.0 N 7 13 --- ---
Lahr 155 1022.3 15.5 57 0.0 N 11 18 wolkenlos ---
Freudenstadt 797 ------ 15.1 25 0.0 O 9 19 --- ---
Stötten 734 1021.6 14.6 45 0.0 O 11 16 wolkenlos ---
Augsburg 462 1022.6 14.6 37 0.0 N 13 20 wolkenlos ---
München-Flh. 444 1022.5 15.2 48 0.0 O 10 18 wolkenlos ---
Fürstenzell 476 1022.6 14.7 47 0.0 SW 5 12 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 9.0 37 0.0 O 20 25 --- ---
Konstanz 443 1021.3 16.4 52 0.0 SW 5 10 wolkenlos ---
Kempten 705 1020.8 15.5 43 0.0 NO 7 17 wolkenlos ---
Oberstdorf 806 ------ 15.9 36 0.0 N 14 21 wolkenlos ---
Zugspitze 2960 ------ -0.4 55 ---- S 10 15 wolkenlos ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 12.5 51 0.0 NO 10 18 wolkenlos ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR30:
  • Niederschlagsmenge, halbstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten halben Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

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Wetterbericht Deutschland

Samstag, 07.03.2026

 

 
Am Samstag halten sich im Emsland und über der Nordsee, aber auch an der Donau und teilweise im Osten Bayerns zähe Nebel- oder Hochnebelfelder. Im äußersten Norden und Nordosten ziehen auch zeitweise dichte Wolken vorüber, aber Regen fällt nur vereinzelt. Sonst scheint häufig die Sonne, dabei kann der erwartete Saharastaub das Sonnenlicht eintrüben. Die Höchsttemperaturen liegen am Nachmittag zwischen 10 und fast 20 Grad. Es weht ein schwacher, an der Ostsee auch mäßiger Wind aus verschiedenen Richtungen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es teils gering, teils wechselnd, an der Küste auch stärker bewölkt. Dabei bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen sinken auf plus 7 Grad am Niederrhein und minus 2 Grad an den Alpen.

Am Sonntag sorgen Nebel- oder Hochnebelfelder vor allem an der Nordsee und über dem Donauraum für einen längere neblig-trüben Beginn. In den übrigen Regionen wechseln sich Sonnenschein und Wolken ab. Im Westen und Südwesten kommen trotz Saharastaub die meisten Sonnenstunden zusammen. Es bleibt meist trocken, nur in Nordfriesland und auf den Nordfriesischen Inseln kann es anfangs regnen. Die Temperaturen steigen bis zum Nachmittag auf 10 bis 18 Grad. Auf manchen Nordseeinseln und Hochlagen der Mittelgebirge bleibt es kühler. Es weht ein schwacher, östlich der Elbe mäßiger Wind aus meist südöstlichen bis östlichen Richtungen.

In der trockenen Nacht von Sonntag auf Montag ist es oft wechselnd wolkig, in der Norddeutschen Tiefebene auch gering bewölkt. Die Luft kühlt sich auf plus 8 bis minus 1 Grad ab.

Auch am Montag hält sich anfangs gebietsweise zäher Nebel oder Hochnebel. Häufig wechselt sich die Sonne mit hellen Wolken ab. Bis zum Abend bilden sich an der Saar, im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen können sich örtlich Schauer und Gewitter bilden. Die Temperaturen bewegen sich am Nachmittag zwischen 9 Grad auf Sylt und 19 Grad im Rheintal. Es weht ein überwiegend schwacher Wind aus südlichen bis westlichen Richtungen.

 

Am Dienstag bleibt es nicht mehr überall trocken, aber viele Regenschauer machen sich zwischen dem Westen und der Mitte auch nicht bemerkbar. Häufig wechseln sich Sonnenschein und Wolken ab, und es bleibt größtenteils trocken. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag Werte zwischen 8 Grad auf Sylt und bis zu 17 Grad am Oberrhein. Es weht ein schwacher bis mäßiger, im Nordwesten auch frischer Wind aus südwestlichen bis westlichen Richtungen.

Am Mittwoch wechseln sich im äußersten Nordosten und Südosten Sonnenschein und Wolken bei einem trockenen Tagesverlauf ab. In den meisten Gebieten gehen bis zum Abend bei wechselnd bis starker Bewölkung allerdings ein paar Regenschauer nieder. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 8 Grad auf den Nordfriesischen Inseln, 12 auf Rügen und 17 Grad am Rhein. Dazu weht ein im Süden zunächst nur schwacher, sonst mößiger bis frischer, in Böen frischer bis starker Wind aus südwestlichen Richtungen.

 

Wetteraussichten Deutschland

07.03.2026, 06:45 Uhr | Dipl.-Met. Jacqueline Kernn
Wetteraussichten
 

Der Hochdruckeinfluss hält auch über das Wochenende an. Nur der Norden wird von schwachen Tiefausläufern gestreift und dort fließt etwas feuchtere Luft ein. Ruhiges und vielfach freundliches Hochdruckwetter. Tagsüber ungewöhnlich mild, nachts gebietsweise Nebel und vor allem im Süden und Osten leichter Frost.

Heute tagsüber im Nordwesten und Norden zeitweise stärker bewölkt, an der Nordsee neblig trüb. Richtung Dänische Grenze etwas Regen nicht ausgeschlossen. Sonst nur wenige Wolken, aber mit Saharastaub eingetrübter Sonnenschein. Trocken. Höchstwerte meist zwischen 15 und 21 Grad mit den höchsten Werten im Rheinland. Auf den Nordseeinseln nur 7 Grad. Schwachwindig. In der Nacht zum Sonntag im Norden, Nordwesten und Teilen des Ostens stark bewölkt und vor allem in Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg vereinzelt etwas Regen. Sonst gering bewölkt bis klar, gebietsweise Nebel. Tiefstwerte zwischen +6 und -1 Grad, im Süden bis -4 Grad.