Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Mittwoch, 05.08.2026, 10:15 Uhr
 

Schlagzeile:
Hitze und Gewitter räumen allmählich zumindest zeitweise das Feld für angenehm-ruhiges Wetter und kühle Nächte.
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 05.08.2026, 10:15 Uhr -

"Nachdem die gestrigen Tageshöchsttemperaturen vor allem in der Südhälfte Deutschlands noch einmal häufiger auf Werte um 38 °C gestiegen sind, zeigt sich heute bereits eine Milderung in Hinblick auf die erwarteten Höchstwerte. Allerdings wird auch heute noch auf der Vorderseite des ausgeprägten Tiefdruckgebiets JUSTINE bei Schottland feucht-heiße Subtropikluft Richtung Deutschland transportiert. Die Warnkarte ist für den heutigen Mittwoch bezüglich Wärmebelastung größtenteils "nur noch" hell-rosa für starke Wärmebelastung eingefärbt, dies allerdings weiterhin relativ verbreitet, außen vor ist nur der äußersten Nordwesten wo ein erster Luftmassenwechsel bereits stattgefunden hat. Im Osten und Südosten wird erneut vor teils extremer Wärmebelastung gewarnt. Dementsprechend steigen die Temperaturen heute bis auf im Nordwesten erneut auf über 30 Grad, bis zu 37 Grad sind im Südosten an der Donau möglich. Die feucht-heiße Luft bietet heute erneut das Potenzial für stärkere Schauer und
Gewitter, dabei zeichnen sich ab dem Nachmittag zwei Schwerpunkte ab: Zum einen von der Mitte bis in den Osten und Nordosten ausgreifend. Außerdem ist der Südosten betroffen, wobei sich hier der Schwerpunkt für die Region etwa südlich der Donau abzeichnet. Aufgrund der Eigenschaften der Luftmasse ist insbesondere dort auch die Unwettergefahr durch Starkregen erhöht. Letzter Warnparameter für den heutigen und auch morgigen Tag ist der Wind, welcher im Zusammenhang mit dem anfangs erwähnten Tief im Norden erst an der Nordsee und morgen auch an der Ostsee und teils bis ins Binnenland ausgreifend merklich auffrischt.
Am morgigen Donnerstag schreitet der Luftmassenwechsel von Nordwesten aus weiter voran, die feucht-heiße Luft wird zunehmend in den Südosten verdrängt, dementsprechend konzentriert sich die Gewitteraktivität dann auch auf die Region südlich der Donau. Höchsttemperaturen über 30 Grad sind am Donnerstag nur noch selten zu finden, am ehesten im Donautal und am Oberrhein. Bei zunehmendem Hochdruckeinfluss zeigt sich die Sonne dann häufig, einzig zu beachten ist wie erwähnt der in Böen teils stürmische Wind im äußersten Norden. Wie in der Überschrift versprochen erwarten uns dann bei oft klarem Nachthimmel sowohl in der Nacht auf Freitag als auch in der Nacht aus Samstag deutlich angenehmere nächtliche Tiefsttemperaturen, bei merklich geringerer Luftfeuchtigkeit fallen die Temperaturen erst vom Westen bis zur Mitte auf teils unter 10 Grad, in der Nacht auf Samstag ist dies verbreiteter in der Nordhälfte der Bundesrepublik möglich.
Der Freitag verläuft unter Hochdruckeinfluss verbreitet störungs- und niederschlagsfrei bei Temperaturen um 23 Grad in der Nordhälfte und um 28 Grad in der Südhälfte. Nur im äußersten Südosten liegt die Schauer- und Gewitteraktivität in den vorläufig letzten Atemzügen.
Zum Samstag strömt dann erneut heiße Luft aus Südwesten Richtung Deutschland, was in der Süd- und Südwesthälfte bei viel Sonnenschein mit verbreiteten Tageshöchsttemperaturen über 30 Grad einhergehen wird. Aktuelle Informationen über den weiteren Verlauf des Wettergeschehens am Wochenende erhalten Sie in den kommenden Tagen an dieser Stelle."


Das erklärt Diplom Meteorologe Thorsten Kaluza von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Deutschlandvorhersage:

für Mittwoch, 05.August 2026
Heute früh im Norden und Nordosten bedeckt mit Regen teils gewittrig. Sonst zunächst heiter, im Verlauf zunehmende Quellbewölkung. Ab Mittag bevorzugt in der Südosthälfte sowie von der Mitte in den Nordosten verlagernd Schauer und teils kräftige Gewitter. Gegen Abend südlich der Donau Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential. Höchstwerte 30 bis 37 Grad mit den höchsten Werten in Ostbayern, im Nordwesten 25 bis 30 Grad, an der See kühler. Schwacher bis mäßiger Westwind, im Nordseeumfeld merklich auffrischender Wind mit steifen Böen.
In der Nacht zum Donnerstag bei dichterer Quellbewölkung bevorzugt im Südosten und Osten zunächst weitere Schauer und teils kräftige Gewitter, nachlassend bzw. abziehend. Sonst auflockernd, oft gering bewölkt oder klar und weitgehend niederschlagsfrei. Tiefstwerte 21 bis 16 Grad in der Südosthälfte, sonst 17 bis 13 Grad.
für Donnerstag, 06.August 2026
Am Donnerstag im Südosten wolkig, teils stärker bewölkt mit teils länger anhaltenden schauerartigen, teils gewittrigen Regenfällen, Unwetter nicht ausgeschlossen. Im Nordseeumfeld ins Binnenland ausgreifend bei wechselnder Bewölkung Schauerwetter. Sonst heiter bis wolkig, trocken. Höchstwerte in der Nordwesthälfte 21 bis 26 Grad, sonst 25 bis 31 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus West, an der Nord- und Ostseeküste teils bis ins Binnenland ausgreifend steife bis stürmische Böen.
In der Nacht zu Freitag im Küstenumfeld wolkig und noch einzelne Schauer. Im Südosten stark bewölkt und weiter teils kräftiger und gewittriger Regen, allmählich südostwärts abziehend. Sonst gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Abkühlung auf 17 im Südosten und bis 8 Grad im Westen.
für Freitag, 07.August 2026
Am Freitag im Norden dichtere Wolkenfelder, vereinzelt etwas Regen möglich. Sonst heiter bis wechselnd bewölkt, im Südwesten auch länger sonnig, trocken. Nur in den Bayrischen Alpen geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Höchstwerte im Norden 19 bis 23, sonst 24 bis 29 Grad. Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Tiefstwerte 14 bis 7 Grad.
für Samstag, 08.August 2026
Am Samstag heiter bis wolkig und weitgehend trocken. Höchsttemperatur 26 bis 34, im Norden 23 bis 27 Grad, an der Küste etwas weniger warm. Meist schwachwindig.
In der Nacht zum Sonntag von Westen zunehmend bewölkt, dabei Abkühlung auf 19 bis 13 Grad mit nächtlichen Höchstwerten im Westen und Südwesten.
Hinweis:

Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

05-08-2026 05:40

 

Auf der Vorderseite eines hochreichenden Tiefs bei den Britischen Inseln gelangt weiterhin feucht-heiße Subtropikluft nach Deutschland. Am Donnerstag schwenkt ein Ausläufer des Tiefs über uns hinweg und aus Nordwesten fließt deutlich kühlere Luft ins Land. GEWITTER, lokale UNWETTER:Heute Vormittag im Osten und Nordosten schauerartige, teils gewittrige Regenfälle, dabei in kurzer Zeit, aber auch mehrstündig Starkregen zwischen 15 bis 20 l/qm, allmählich ostwärts abziehend.Etwa ab dem Mittag/Nachmittag vor allem in der Südosthälfte aber auch über der Landesmitte und dann nordostwärts verlagernd erneut auflebende Gewitteraktivität. Dabei Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit oder mehrstündig, kleinkörniger Hagel und Sturmböen bis 80 km/h wahrscheinlich. Lokal vor allem südlich der Donau heftiger Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit oder mehrstündig, Hagel um 3 cm und schwere Sturmböen bis 100 km/h. In der Nacht zum Donnerstag im Südosten weitere, teils kräftige Gewitter. Dabei Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm, auch mehrstündig, wahrscheinlich, nachlassende Unwettergefahr.WIND:Heute von Ostfriesland bis ins nördliche Schleswig-Holstein auffrischender westlicher Wind mit Böen bis 60 km/h (Bft 7), exponiert in Nordfriesland auch bis 65 km/h (Bft 8). Im Laufe des Abends vorübergehend wieder nachlassender Wind.HITZE:Heute abgesehen vom Westen und Teilen des Nordens nochmals verbreitet starke Wärmebelastung.Am Donnerstag nur noch im äußersten Südosten starke Wärmebelastung.

 

Deutschlandvorhersage heute

05-08-2026 06:10

 

Heute teils heiter, teils wolkig, dabei in der Früh im Osten und Nordosten, später in der Südosthälfte starke Gewitter, lokal Unwetter. Weiterhin sehr warm bis heiß mit starker Wärmebelastung.

 

Heute früh im Norden und Nordosten bedeckt mit Regen teils gewittrig. Sonst zunächst heiter, im Verlauf zunehmende Quellbewölkung. Ab Mittag bevorzugt in der Südosthälfte sowie von der Mitte in den Nordosten verlagernd Schauer und teils kräftige Gewitter. Gegen Abend südlich der Donau Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential. Höchstwerte 30 bis 37 Grad mit den höchsten Werten in Ostbayern, im Nordwesten 25 bis 30 Grad, an der See kühler. Schwacher bis mäßiger Westwind. In der Nacht zum Donnerstag bei dichterer Quellbewölkung bevorzugt im Südosten und Osten zunächst weitere Schauer und teils kräftige Gewitter, nachlassend bzw. abziehend. Sonst auflockernd, oft gering bewölkt oder klar und weitgehend niederschlagsfrei. Tiefstwerte 21 bis 16 Grad in der Südosthälfte, sonst 17 bis 13 Grad.

 

Deutschlandvorhersage morgen

05-08-2026 06:10

 

Am Donnerstag im Südosten wolkig, teils stärker bewölkt mit teils länger anhaltenden schauerartigen, teils gewittrigen Regenfällen, Unwetter nicht ausgeschlossen. Im Nordseeumfeld ins Binnenland ausgreifend bei wechselnder Bewölkung Schauerwetter. Sonst heiter bis wolkig, trocken. Höchstwerte in der Nordwesthälfte 21 bis 26 Grad, sonst 25 bis 31 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus West.In der Nacht zu Freitag im Küstenumfeld wolkig und noch einzelne Schauer. Im Südosten stark bewölkt und weiter teils kräftiger und gewittriger Regen, allmählich südostwärts abziehend. Sonst gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Abkühlung auf 17 im Südosten und bis 8 Grad im Westen.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

05-08-2026 06:10

 

Am Freitag im Norden dichtere Wolkenfelder, vereinzelt etwas Regen möglich. Sonst heiter bis wechselnd bewölkt, im Südwesten auch längersonnig, trocken. Nur in den Bayrischen Alpen geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Höchstwerte im Norden 19 bis 23, sonst 24 bis 29 Grad. Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei.Tiefstwerte 14 bis 7 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

05-08-2026 06:10

 

Am Samstag heiter bis wolkig und weitgehend trocken. Höchsttemperatur 26 bis 34, im Norden 23 bis 27 Grad, an der Küste etwas weniger warm. Meist schwachwindig.In der Nacht zum Sonntag von Westen zunehmend bewölkt, dabei Abkühlung auf 19 bis 13 Grad mit nächtlichen Höchstwerten im Westen und Südwesten.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

05-08-2026 10:50

VHDL17 DWOG 051200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Samstag, 08.08.2026 bis Samstag, 15.08.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Mittwoch, 05.08.2026, 12:47 Uhr

Sommerlich heiß und immer mal wieder auf kräftige Gewitter.


Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 12.08.2026,
Am Samstag heiter bis wolkig und weitgehend trocken. Am Alpenrand
einzelne Schauer. Höchsttemperatur 26 bis 34, im Norden 23 bis 27
Grad, an der Küste etwas weniger warm. Meist schwachwindig.
In der Nacht zum Sonntag von Westen zunehmend bewölkt, dabei
Abkühlung auf 19 bis 13 Grad.

Am Sonntag im Westen aufziehende Wolken mit schauerartig verstärkten
Regen und kurzen Gewittern. Im Osten und Südosten freundlich und
trocken. Höchstwerte zwischen 27 und 34 Grad. Der Wind dreht auf
Südwest und frischt böig auf.
In der Nacht zu Montag gebietsweise leichter, teils schauerartig
verstärkter Regen. Tiefstwerte zwischen 17 und 12 Grad. Schwacher bis
mäßiger Südwestwind.

Am Montag Durchzug mehrschichtiger Bewölkung und teils gewittriger
Regen. Höchsttemperatur zwischen 24 und 32 Grad. Es weht ein
lebhafter Wind aus West.
In der Nacht zu Dienstag vielfach Wetterberuhigung. Oft trocken und
teils klar. Nachtwerte zwischen 16 und 11 Grad.

Am Dienstag und Mittwoch vielfach sonnig und trocken, verbreitet heiß
mit Maxima zwischen 28 und 35 Grad, nachts kühlt es auf Minima
zwischen 18 und 14 Grad ab. Meist schwacher Wind aus Ost.

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 13.08.2026 bis
Samstag, 15.08.2026,
Unbeständig mit Schauern und Gewittern und gebietsweise wieder sehr
heiß.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Christina Speicher

 

Thema des Tages

05-08-2026 14:20


Wissenschaft kompakt

Noch ganz stabil? Atmosphärische Instabilitäten, Turbulenz und
Klimawandel


In der vergangenen Woche wurde aus gegebenem Anlass im Thema des
Tages auf den Einfluss des menschengemachten Klimawandels auf Hitze,
Dürre und Vegetationsbrände eingegangen. Der heutige Beitrag widmet
sich einer etwas spezielleren Veränderung in der Atmosphäre infolge
der gestörten Energiebilanz des Erdsystems.

"Big whirls have little whirls,
That feed on their velocity;
And little whirls have lesser whirls,
And so on to viscosity."

So lautet das - zumindest in der Meteorologie - berühmte Zitat des
britischen Meteorologen Lewis Fry Richardson. Richardson beschäftigte
sich unter anderem ausgiebig mit dem Phänomen der Turbulenz, worauf
sich auch das obige Zitat bezieht. Frei übersetzt beschreibt das
Gedicht das Konzept turbulenten Zerfalls atmosphärischer Strömungen
aufgrund von Instabilitäten. Dabei übertragen zunächst große Wirbel
ihre Bewegungsenergie auf immer kleinere Wirbel. Dieser Prozess setzt
sich über eine Vielzahl von Größenskalen fort und wird als
Energiekaskade bezeichnet. Erst auf den kleinsten Skalen, auf denen
die viskosen Kräfte dominieren, wird die ursprünglich geordnete
Bewegungsenergie der Strömung durch molekulare Reibung schlussendlich
in innere Energie, sprich Wärme umgewandelt.

Für das Auftreten atmosphärischer Turbulenz gibt es eine Vielzahl
bekannter und mathematisch beschriebener Instabilitäten. Das Konzept
der Instabilität beschreibt dabei eine Zusammensetzung von
Strömungsparametern, in denen eine kleine Störung in der Strömung -
beispielsweise die Auslenkung einer Luftmasse in der Vertikalen oder
in der Horizontalen - immer weiter anwächst, anstatt durch
rückstellende Kräfte wieder in seine Ausgangslage zurückzukehren. Ein
Beispiel für eine solche Instabilität, mit dem wir es dieser Tage
häufig zu tun haben, ist die Grundlage für das Auftreten von
Gewittern: die statische Instabilität. Im Kontext des oben genannten
Konzepts lohnt sich erst eine Betrachtung des Gegenbeispiels, nämlich
einer stabilen Ausgangslage. Eine Luftmasse in Bodennähe wird
vertikal ausgelenkt, etwa durch das Überströmen eines Berges. Dabei
kühlt sich die Luft entsprechend der Abnahme des Luftdrucks und der
resultieren Expansion mit der Höhe mit etwa 1 °C pro 100 Meter
Aufstieg ab. Kühlt sich die Luftmasse dabei mit der Höhe schneller ab
als ihre Umgebungsluft, erfährt sie aufgrund ihrer höheren Dichte
einen negativen Auftrieb. Die Schwerkraft wirkt dann als
rückstellende Kraft, sodass die Luftmasse wieder in Richtung ihrer
ursprünglichen Höhe absinkt - die Luft ist statisch stabil
geschichtet. Bei Konvektion und Gewittern ist das Gegenteil der Fall,
die ausgelenkte Luftmasse bleibt trotz Abkühlung mit 1 °C pro 100
Metern wärmer als ihre Umgebung. Sie erfährt einen Auftrieb aufgrund
der geringeren Dichte und steigt immer weiter auf - die Luft ist
statisch instabil geschichtet. Mit dem Erreichen von
Wasserdampfsättigung infolge der Abkühlung und der anschließenden
Kondensation von Wasserdampf in Wassertröpfchen - also der
Wolkenbildung - wird latente Energie freigesetzt und das
Aufrechterhalten der statischen Instabilität weiter begünstigt.

Quasi als Äquivalent zur statischen Instabilität in der Vertikalen
mit der Dichte als maßgebende Größe kann in der Horizontalen die
sogenannte Trägheitsinstabilität gesehen werden, mit dem absoluten
Drehimpuls als maßgebende Größe. Denn ebenso wie hierbei Luftmassen
mit dem "richtigen" Impuls bei Auslenkung in der Horizontalen aus der
zwischen Druckunterschieden und Corioliskraft balancierten
großskaligen Strömung eine rückstellende Kraft erfahren, so gilt für
Luftmassen mit dem "falschen" Impuls erneut das oben genannte Konzept
der Instabilität. Interessanterweise existiert auch eine
faszinierende Kombination aus statischer und Trägheitsinstabilität.
Dabei weisen Luftmassen für sich genommen sowohl statische Stabilität
in der Vertikalen als auch Trägheitsstabilität in der Horizontalen
auf. Erfolgt eine Auslenkung jedoch entlang einer geneigten Bahn,
kann die Störung dennoch anwachsen. Diese Form der Instabilität wird
als symmetrische Instabilität bezeichnet und spielt insbesondere in
Frontensystemen eine wichtige Rolle. Sie ist der physikalische
Mechanismus hinter der sogenannten geneigten Konvektion (slantwise
convection).

Die genaue Ausprägung der Energiekaskade hin zu kleineren Skalen
dieser Instabilitäten kann sehr unterschiedlich verlaufen, wir wollen
hier nur - um allmählich zum Punkt zu kommen - ein gemeinsames
Konzept erläutern: Die Kelvin-Helmholtz Instabilität (KHI). In
gewisser Weise ist dies eine durch die genannten Instabilitäten
oftmals ausgelöste weitere Instabilität auf kleineren Skalen.
Abbildung 1 zeigt eine Aufnahme einer solchen KHI in der Atmosphäre
des Saturn, aufgenommen vom Cassini Orbiter der NASA. Die Grundidee
ist dabei folgende: Zwei Luftschichten mit 1) unterschiedlicher
Dichte und 2) unterschiedlicher horizontaler Windgeschwindigkeit sind
dabei derart geschichtet, dass statische Stabilität vorherrscht, und
Auslenkungen durch die rückstellende Kraft wellenartig auf und ab
schwingen. Die Windscherung zwischen den beiden Schichten führt
jedoch zur Verstärkung von Wellen an ihrer Grenzfläche. Durch das
Aufsteilen und Überschlagen dieser Wellen wird die Temperatur- und
Dichteschichtung lokal so stark verformt, dass statisch instabile
Bereiche entstehen. Diese führen schließlich zum turbulenten
Zusammenbrechen der ursprünglich geordneten Wellenströmung.

Und jetzt zurück zum Ausgangspunkt: Das Kriterium für das kritische
Verhältnis zwischen statischer Stabilität und Windscherung für das
Auftreten solcher Kelvin-Helmholtz Instabilitäten, welche letzten
Endes in atmosphärischer Turbulenz münden, wird beschrieben durch die
sogenannte Richardson-Zahl, benannt nach Lewis Fry Richardson. Zurück
zu Ausgangspunkt Nummer 2: Was hat das Ganze mit dem Klimawandel zu
tun? Nun, im anfangs erwähnten Thema des Tages vom 28.07.2026 wurde
erläutert, dass ein mit der globalen Erwärmung abnehmender
Temperaturunterschied zwischen hohen und niedrigen Breiten
Auswirkungen auf das Wettergeschehen hat, da dieses in erster Linie
auf Ausgleichsströmungen aufgrund der Temperaturunterschiede basiert.
Ändern sich die Temperaturgradienten, ändert sich die großskalige
Strömung. Die Jetstreams, auf deutsch auch Strahlströme, also jene
Starkwindbänder, welche die großskalige Dynamik in unseren Breiten
maßgeblich gestalten, liegen diesen Temperaturgegensätzen zugrunde.
Nun muss man der Vollständigkeit halber, und um den letzten Bogen in
dieser Ausführung zu ziehen, erwähnen, dass der Temperaturgradient
nicht unmittelbar eine Windgeschwindigkeit vorgibt. Vielmehr ergibt
sich aus den zugrundeliegenden Bewegungsgleichungen der
Atmosphärendynamik ein Zusammenhang zwischen der horizontalen
Temperaturänderung und der Änderung der Windgeschwindigkeit mit der
Höhe: der Windscherung. Und hier schließt sich der Kreis. Wenn sich
aufgrund der globalen Erwärmung der meridionale Temperaturgradient
ändert, und dadurch auch die Windscherung, so ändert dies auch die
Grundvoraussetzung für das Auftreten von Instabilitäten.

Um zur allgemeinen Verwirrung und Komplexität beizutragen, verhält es
sich nun so, dass im Gegensatz zu der unteren Troposphäre der
Temperaturgradient in Höhen um 10 km mit der Anpassung der Atmosphäre
an die globale Erwärmung nach aktuellem Wissensstand nicht abnimmt,
sondern zunimmt. Höherer Temperaturgradient bedeutet höhere
Windscherung, was bessere Voraussetzungen für das Auftreten von
Scherungsinstabilitäten bedeutet. Dementsprechend zeigen
wissenschaftliche Studien eine signifikante Steigerung der
Auftrittswahrscheinlichkeit von Turbulenzen mit Fortschreiten des
Klimawandels, insbesondere in den atlantischen und pazifischen
Flugkorridoren der kommerziellen Luftfahrt. Nach Meinung des Autors
des heutigen Thema des Tages sind ungemütlichere oder auch weniger
sichere Transkontinentalflüge nicht unbedingt ganz oben einzuordnen
in der Prioritätenliste von Auswirkungen des Klimawandels. Deutlich
relevanter könnte die Auswirkung von häufiger auftretender Turbulenz
auf die Tropopausenregion in eben diesen Höhenbereichen sein. Die
Tropopause stellt nämlich konzeptionell eine Transportbarriere
zwischen der Troposphäre als erdnächste Atmosphärenschicht und der
darüber liegenden Stratosphäre dar. Turbulenz ist ein Prozess der
durch das Mischen von Luftmassen und ihrer Eigenschaften diese
Transportbarriere durchdringen kann. Ein klassisches Beispiel für die
Auswirkung des Eintrags von an der Erdoberfläche emittierten
Spurengasen in die Stratosphäre ist die Entstehung des Ozonlochs
durch Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW). Ein weiteres sehr
relevantes Thema und Gegenstand aktueller Forschung ist die nicht zu
vernachlässigende Auswirkung der Mischung von Spurengasen an der
Tropopause auf den Strahlungshaushalt der Atmosphäre - ein
potenzieller Rückkopplungseffekt.

Diplom Meteorologe Thorsten Kaluza

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 05.08.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Mittwoch, 05.08.2026, 16:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1012.9 21.5 80 0.0 W 22 37 wolkenlos ---
List/Sylt 26 1011.9 21.2 78 0.0 SW 39 58 --- Windböen
Schleswig 43 1012.5 24.6 63 0.0 W 22 40 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Kiel 27 1012.2 27.2 51 0.0 W 23 51 --- Windböen
Fehmarn 3 1012.2 23.2 77 0.0 W 18 24 --- ---
Arkona 42 1012.4 28.0 46 0.0 W 35 56 wolkenlos Windböen
Norderney 11 1013.2 22.5 76 0.0 W 29 42 --- ---
Cuxhaven 5 1013.2 23.4 68 0.0 W 23 38 --- ---
Hamburg-Flh. 11 1012.5 29.2 46 0.0 W 23 42 --- ---
Schwerin 59 1012.7 28.2 52 0.0 W 16 26 --- ---
Rostock 4 1012.6 25.9 60 0.0 W 20 32 --- ---
Greifswald 2 1012.4 30.5 45 0.0 W 21 31 --- ---
Emden 0 1013.2 26.0 48 0.0 SW 23 46 --- ---
Bremen-Flh. 5 1013.0 27.6 50 0.0 W 23 39 --- ---
Lüchow 17 1013.0 30.7 47 0.0 W 13 30 --- ---
Marnitz 81 1012.6 29.8 48 0.0 W 8 37 --- ---
Waren 70 1012.7 30.1 46 0.0 W 11 25 --- ---
Neuruppin 38 1012.9 31.6 42 0.0 W 9 22 --- ---
Angermünde 56 1013.2 29.5 54 0.0 W 10 21 --- ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1013.7 27.9 47 0.0 S 14 30 --- ---
Hannover-Flh. 59 1013.1 29.2 47 0.0 W 19 33 --- ---
Magdeburg 76 1012.7 33.3 37 0.0 SW 6 23 --- ---
Potsdam 81 1013.5 30.3 51 0.0 S 6 18 --- ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1013.8 29.9 52 0.0 W 13 26 --- ---
Berlin-Tempelhof 48 1013.7 30.2 52 0.0 W 16 25 --- ---
Lindenberg 98 1013.8 29.6 56 0.0 W 8 21 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1014.3 29.2 44 0.0 W 24 41 --- ---
Essen 150 1014.1 27.8 43 0.0 SW 17 36 --- ---
Kahler Asten 839 ------ 24.0 54 0.0 SW 18 40 --- ---
Bad Lippspringe 157 1013.3 28.7 47 0.0 W 15 33 --- ---
Brocken 1142 ------ 21.5 57 0.0 SW 35 57 --- Windböen
Leipzig-Flh. 142 1013.8 31.3 37 0.0 SW 18 33 --- ---
Dresden-Flh. 227 1013.5 31.2 44 0.0 W 15 26 --- ---
Cottbus 69 1013.8 30.4 52 0.0 NW 6 18 --- ---
Görlitz 238 1013.4 31.0 43 0.0 NW 7 21 --- ---
Aachen 231 1014.4 27.2 46 0.0 SW 25 41 --- ---
Nürburg 485 1014.6 26.5 40 0.0 W 27 47 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1014.3 29.0 44 0.0 NW 16 32 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 1013.5 31.4 32 0.0 SW 31 46 wolkenlos ---
Wasserkuppe 921 ------ 26.8 43 0.0 SW 23 44 --- ---
Meiningen 450 1013.1 30.6 31 0.0 SW 17 35 --- ---
Erfurt 316 1013.0 31.4 34 0.0 SW 19 34 --- ---
Gera 311 1013.6 30.0 46 0.0 S 5 18 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ 27.1 47 0.0 W 16 32 --- ---
Trier 265 1015.5 27.9 40 0.0 W 19 49 --- ---
Hahn-Flh. 497 1014.7 27.2 41 ---- W 26 51 --- Windböen
Frankfurt/M-Flh. 112 1014.3 32.8 31 0.0 W 27 45 --- ---
OF-Wetterpark 119 1014.3 33.1 34 0.0 SW 15 33 --- ---
Würzburg 268 1014.0 33.0 32 0.0 SW 17 39   ---
Bamberg 239 1013.9 32.6 36 0.0 W 9 22 --- ---
Hof 567 1013.2 30.3 44 0.0 W 14 32 --- ---
Weiden 438 1012.5 32.8 --- 0.0 W 12 26 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1015.3 29.4 41 0.0 W 24 42 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1015.2 32.6 34 0.0 W 13 31 --- ---
Mannheim 96 1014.7 33.2 33 0.0 W 12 27 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1014.6 30.4 44 0.0 N 12 23 wolkenlos ---
Öhringen 276 1014.4 32.2 32 0.0 W 14 27 wolkenlos ---
Nürnberg-Flh. 314 1014.2 30.7 42 0.0 W 12 24 --- ---
Regensburg 366 1012.6 36.4 29 0.0 SW 7 23 --- ---
Straubing 351 1013.0 34.3 31 0.0 W 8 21 wolkenlos ---
Großer Arber 1436 ------ 25.0 44 0.0 SW 18 30 Niederschlag ---
Lahr 155 1015.4 32.0 39 0.0 SW 13 24 --- ---
Freudenstadt 797 ------ 27.7 44 0.0 W 10 35 --- ---
Stötten 734 1014.6 26.8 49 0.0 N 14 33 Regen ---
Augsburg 462 1013.4 31.5 37 0.0 NW 8 25 wolkenlos ---
München-Flh. 444 1013.3 32.8 32 0.0 NW 10 22 wolkenlos ---
Fürstenzell 476 1012.9 32.6 33 0.0 N 7 15 wolkenlos ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 21.2 56 0.0 W 17 32 --- ---
Konstanz 443 1013.8 32.0 36 0.0 W 16 22 wolkenlos ---
Kempten 705 1013.0 30.4 38 0.0 W 7 22 wolkenlos ---
Oberstdorf 806 ------ 29.1 47 0.0 N 13 29 wolkenlos ---
Zugspitze 2960 ------ 12.0 84 ---- SO 9 23 --- ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 28.7 40 0.0 N 5 21 wolkenlos ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

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Wetterbericht Deutschland

Mittwoch, 05.08.2026

 

 
Am Mittwoch ist es im Osten und Süden wechselnd bewölkt, und im Laufe des Tages entwickeln sich erneut einige zum Teil kräftige Regengüsse und Gewitter. Im Norden und Westen ist es dagegen freundlicher. Dort wechseln sich Sonnenschein und Wolkenfelder ab, und es gibt nur noch vereinzelt Schauer oder Gewitter. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 25 und 35 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden und Westen mitunter auch frisch aus West bis Südwest.

In der Nacht zum Donnerstag ist es weiterhin wechselnd bewölkt, und vor allem im Südosten und Osten kommt es noch zu einigen Schauern, örtlich auch Gewittern. Die Luft kühlt sich auf Tiefstwerte zwischen 21 und 15 Grad ab.

Am Donnerstag gibt es im Südosten dichte Wolkenfelder, weitere Regengüsse und örtlich kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Auch im Umfeld der Nordsee gibt es wechselhaftes Schauerwetter. In den anderen Regionen bleibt es bei einem freundlichen Mix aus Sonnenschein und Wolken meist trocken. Die Temperaturen steigen im Nordwesten auf 18 bis 25 Grad, sonst werden 25 bis 32 Grad erreicht. Es weht ein schwacher bis mäßiger, im Norden mäßiger bis frischer, an der Nordsee zeitweise auch starker Wind aus westlichen Richtungen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es oft nur gering, sonst wechselnd bis stark bewölkt und trocken. Nur noch im äußersten Südosten treten Schauer auf. Die Luft kühlt sich auf 17 bis 9 Grad ab.

Der Freitag beginnt im Südosten Bayerns noch wechselhaft mit Regenschauern und örtlichen Gewittern. Sonst setzt sich freundlicheres Wetter durch. Bei einem Mix aus Sonnenschein und Wolkenfeldern gibt es nur noch im Norden und Nordosten vereinzelt kurze Regenschauer. Die Temperaturen sind deutlich angenehmer als an den Vortagen. Die Höchstwerte liegen im Norden zwischen 19 und 25 Grad. Im Süden werden 23 bis 29 Grad erreicht.

 

Am Samstag scheint häufig die Sonne. Im Tagesverlauf ziehen aber vor allem über den Norden und die Mitte auch mal Wolkenfelder. Die Wahrscheinlichkeit für Schauer oder Gewitter bleibt gering. Die Temperaturen steigen wieder an und erreichen 25 bis 34 Grad, lediglich an der Küste ist es mit 21 bis 24 Grad etwas kühler. Der Wind weht schwach, an der See mäßig aus Ost bis Süd.

Am Sonntag wechseln sich häufig Sonnenschein und Wolken ab. Ganz vereinzelt ist es heiter und dabei nur gering bewölkt. Schauer oder Gewitter entwickeln sich vor allem im Alpenvorland. Am Nachmittag steigen die Temperaturen im äußersten Norden auf 23 bis 28, sonst auf 27 bis 34 Grad.

 

Wetteraussichten Deutschland

05.08.2026, 08:07 Uhr | Dipl.-Met. Jens Winninghoff
Wetteraussichten
 

Auf der Vorderseite eines hochreichenden Tiefs bei den Britischen Inseln gelangt weiterhin feucht-heiße Subtropikluft nach Deutschland. Am Donnerstag schwenkt ein Ausläufer des Tiefs über uns hinweg und aus Nordwesten fließt deutlich kühlere Luft ins Land. Heute teils heiter, teils wolkig, dabei in der Früh im Osten und Nordosten, später in der Südosthälfte starke Gewitter, lokal Unwetter. Weiterhin sehr warm bis heiß mit starker Wärmebelastung.

Heute früh im Norden und Nordosten bedeckt mit Regen teils gewittrig. Sonst zunächst heiter, im Verlauf zunehmende Quellbewölkung. Ab Mittag bevorzugt in der Südosthälfte sowie von der Mitte in den Nordosten verlagernd Schauer und teils kräftige Gewitter. Gegen Abend südlich der Donau Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential. Höchstwerte 30 bis 37 Grad mit den höchsten Werten in Ostbayern, im Nordwesten 25 bis 30 Grad, an der See kühler. Schwacher bis mäßiger Westwind. In der Nacht zum Donnerstag bei dichterer Quellbewölkung bevorzugt im Südosten und Osten zunächst weitere Schauer und teils kräftige Gewitter, nachlassend bzw. abziehend. Sonst auflockernd, oft gering bewölkt oder klar und weitgehend niederschlagsfrei. Tiefstwerte 21 bis 16 Grad in der Südosthälfte, sonst 17 bis 13 Grad.