Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Samstag, 14.02.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Andauerndes Winterwetter im Nordosten, sonst nur zeitweise winterlich.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 14.02.2026, 10:15 Uhr -
" Es bleibt dabei: Je weiter man nach Nordosten fährt, desto winterlicher ist es in Deutschland. Teile von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern konnten in den letzten Tagen nur vorübergehend
einmal auftauen. Mittlerweile ist der Dauerfrost zurück, und es hat auch wieder etwas Schnee gegeben. Im Norden gibt es verbreitet eine dünne Schneedecke. Diese ist an der Ostseeküste von
Schleswig-Holstein stellenweise sogar richtig dick - in Kiel liegen 18 cm.
Je weiter man sich nach Süden und Südwesten bewegt, desto milder wird es. Am Oberrhein werden heute nochmals knapp 10 Grad erwartet. Gebietsweise fällt Regen, und Schnee findet man nur in den höheren
Berglagen.
Die Umzüge am Nelkensamstag fallen mit den Niederschlägen vor allem über Teilen der Südhälfte recht nass aus.
Im Tagesverlauf gelangt die Kaltluft allmählich über die Mitte bis in den Süden. Nur am Oberrhein bleibt es dann noch frostfrei. Gleichzeitig muss vor allem in Schleswig-Holstein bei Aufklaren mit
strengem Frost bis -12 Grad gerechnet werden.
Am Sonntag setzt sich dann ein Zwischenhoch durch, sodass die Tulpensonntagsumzüge oft von Sonnenschein begleitet werden. Dafür muss man sich gut einpacken. In der Nordosthälfte steigt die Temperatur
nur auf -3 bis +1 Grad. Aber auch sonst bleibt es mit 1 bis 6 Grad recht frisch.
Ab dem Abend greifen von Westen und Südwesten her Schneefälle auf Deutschland über. Diese gehen bei positiven Temperaturen im Westen und Südwesten schon in der Nacht zum Montag rasch in Regen
über.
In der Nacht und am Montag selbst kommen die Niederschläge bis in den Nordosten voran. Je weiter nach Nordosten, desto länger hält sich die Schneephase. Im Nordosten selbst bleibt es durchgängig bei
Schnee.
Auch im Rest des Landes und in den Narrenhochburgen im Westen und Südwesten muss am Rosenmontag mit wiederholten Schauern und kurzen Graupelgewittern gerechnet werden. Dazu kann der Wind in
Verbindung mit den Schauern und Gewittern stark bis stürmisch auffrischen. Es könnte also durchaus turbulent werden - bei 4 bis 10 Grad in der Südwesthälfte und -3 bis 4 Grad in der Nordosthälfte.
Dauerfrost gibt es grob nordöstlich des Harzes.
Am Veilchendienstag geht es unbeständig weiter. Am ehesten trocken bleibt es im Nordwesten Deutschlands. Die Sonne zeigt sich bei den Umzügen nur selten, dafür kann es immer wieder schauerartig
verstärkte Niederschläge geben - in der Südwesthälfte in tiefen Lagen häufig als Regen, sonst als Schnee.
Und auch am Aschermittwoch ist in Sachen Winterwetter noch lange nicht alles vorbei, denn auch die zweite Wochenhälfte bietet die eine oder andere winterliche Überraschung. "
Das erklärt Dipl.-Met. Marcus Beyer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333
Deutschlandvorhersage:
für Samstag, 14.Februar 2026
Heute vielfach bedeckt, nur im Nordwesten auch zeitweise Sonne. Dazu in der Nordhälfte etwas Schnee, nachlassend. In der Südhälfte regnerisch, im Verlauf sinkende Schneefallgrenze, bis zum Abend
teils bis in die Niederungen. An den Alpen am Abend beginnende teils länger andauernde und kräftige Schneefälle. Höchstwerte -1 Grad in Schleswig-Holstein und bis +8 Grad in Südostbayern. Schwacher
bis mäßiger, im Bergland auch stark böiger Nordwind.
In der Nacht zum Sonntag im Süden und am Nordrand des Erzgebirges Schneefall, an den Alpen kräftig. Sonst nur einzelne Schneeschauer über der Mitte. Von Norden bis in die mittleren Landesteile
ausgreifen zunehmend Auflockerungen, teils sternenklar. Gebietsweise Glätte durch Überfrieren. Verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -9 Grad, in Schleswig-Holstein bis -12 Grad, am
Oberrhein +1 Grad.
für Sonntag, 15.Februar 2026
Am Sonntag an den Alpen nachlassende Dauerschneefälle. Sonst freundlich mit längeren Sonnenphasen von der Mitte bis in den Norden. Zum Abend von Westen und Südwesten aufkommende Schneefälle.
Höchstwerte im Norden und Osten -2 bis +1 Grad, sonst 0 bis 6 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, nachmittags im Westen stark böig auffrischender Wind aus Süd bis Südost, im westlichen Bergland und auf
den Nordseeinseln exponiert teils stürmische Böen.
In der Nacht zum Montag im Osten und Nordosten noch länger aufgelockert oder klar, später auch dort Wolkenverdichtung. Von Westen und Südwesten nordostwärts über die Mitte sich ausbreitende
Schneefälle. Im Westen und Südwesten in den Niederungen in der zweiten Hälfte der Nacht Übergang in Regen. Gebetsweise erhöhte Glättegefahr! In der Südhälfte Windböen, im höheren Bergland stürmisch.
Tiefstwerte +5 Grad am Oberrhein und bis -9 Grad in Ostvorpommern.
für Montag, 16.Februar 2026
Am Montag unter Abschwächung bis in den Nordosten vorankommende Schneefälle. Auch im übrigen Land vielfach stärker bewölkt und nur selten Sonne. Dazu wiederholt Schauer, teils auch kurze
Graupelgewitter. Nordöstlich des Harzes oft dauerfrostig mit -3 bis 0 Grad. Weiter nach Südwesten milder, am Oberrhein bis +10 Grad. An der Ostsee frischer und stark böiger Südostwind, exponiert
stürmisch. In der Südhälfte frischer, im Bergland starker West- Südwestwind mit Windböen, im höheren Bergland Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge, im Bergland und im Nordosten durchgängig als Schnee. Sonst zunächst noch teils Regen, bis zum Morgen allmählich absinkende
Schneefallgrenze. Gebietsweise Glätte. Tiefstwerte in der Südwesthälfte +5 bis 0 Grad und weiter windig, im Bergland stürmisch. In der Nordosthälfte 0 bis -6 Grad.
für Dienstag, 17.Februar 2026
Am Dienstag weitere schauerartig verstärkte Niederschläge, in der Südwesthälfte in den Niederungen häufig als Regen, im Bergland und nach Nordosten als Schnee. Höchstwerte -1 Grad auf Rügen und bis 9
Grad am Oberrhein. In der Südhälfte mäßiger bis frischer, im Bergland starker und in Böen stürmischer West- bis Nordwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch an Erzgebirge und Alpen noch längere Schneefälle, sonst meist abklingende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte zwischen +1 Grad am Oberrhein und bis -8
Grad in Schleswig-Holstein. Nachlassender West- bis Nordwestwind.
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Wetterlage
14-02-2026 04:10
Unter Tiefdruckeinfluss bleibt es in Deutschland zunächst wechselhaft. Dabei setzt sich Polarluft allmählich auch wieder im Süden des Landes durch. Diese gelangt im
Verlauf des Wochenendes von Nordwesten allmählich unter Zwischenhocheinfluss. SCHNEE/GLÄTTE:Heute früh im Norden und Osten gebietsweise leichter Schneefall, dabei 1 bis 3 cm Neuschnee. In einem
Streifen über der Mitte etwa vom Süden NRWs und der Eifel bis nach Sachsen lokal gefrierender Sprühregen mit Glatteisgefahr nicht ausgeschlossen, bevorzugt im Bergland. Zudem streckenweise
Glättegefahr durch überfrierende Nässe oder etwas Schnee.Tagsüber vor allem im Osten und der nördlichen Mitte gebietsweise weitere leichte Schneefälle, dabei nur stellenweise Neuschneemengen bis 2
cm. Auch in den südlichen Mittelgebirgen zunehmend Übergang in Schneefall, dort bis zum Abend bis 5 cm Neuschnee.In der Nacht zum Sonntag im Süden und am Erzgebirge verbreitet Schneefall und
Neuschneehöhen zwischen 1 und 5 cm. Im südlichen Alpenvorland meist 5 bis 10 cm Neuschnee, am unmittelbaren Alpenrand und in den Alpen 10 bis 20 cm Neuschnee bis Sonntagvormittag. In den übrigen
Regionen allenfalls geringfügiger Schneefall, gebietsweise aber Glättegefahr durch überfrierende Nässe.FROST:Heute früh bis auf einige Regionen im Süden und Südwesten verbreitet leichter Frost
zwischen -1 und -5 Grad.Tagsüber im Norden gebietsweise leichter Dauerfrost.In der Nacht zum Sonntag im Süden und in der Mitte meist leichter Frost zwischen -1 und -5 Grad, im höheren zentralen
Bergland und im Norden oft mäßiger Frost zwischen -5 und -10 Grad.