Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Montag, 24.08.2026, 10:30 Uhr
 

Schlagzeile:
Kurzer Spätsommer endet mit kräftigen Gewittern am Ende der Woche.
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 24.08.2026, 10:15 Uhr -

" In den nächsten Tagen kehrt der Sommer nochmals zurück. Die Ursache dafür sind zwei Protagonisten: Einerseits liegt Hoch STEFFEN über dem nördlichen Mitteleuropa und sorgt vorwiegend im Nordosten Deutschlands für ruhiges Wetter. Andererseits kommt ein atlantisches Tief namens QUIRIA von Westen näher und setzt sich über Westeuropa fest. Auf seiner Vorderseite wird zunehmend warme, subtropische Luft in Richtung Mitteleuropa gelenkt.
Das Tief sorgt allerdings für leicht unbeständiges Wetter im Südwesten und Westen, da dort immer wieder Störungen durchziehen. Am Donnerstag wird dann der Höhepunkt des Spätsommers erreicht. Dabei kann es in der Südhälfte wieder verbreitet heiß mit Höchstwerten von über 30 Grad werden.
Allerdings hält das sommerliche Wetter nicht lange an. Bereits im Laufe des Donnerstags erfasst eine Kaltfront den Westen und überquert Deutschland spätestens am Freitag. Damit verbunden sind teils schwere Gewitter mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und auch wieder größerem Hagel, sodass uns dann wohl die nächste Unwetterlage erwartet.
Keine guten Bedingungen also für die Beobachtung der partiellen Mondfinsternis am Freitagmorgen, bei der der Mond fast vollständig verfinstert wird. Nicht nur die Wolken stören: Selbst wenn man größere Wolkenlücken findet, steht der Mond zum Zeitpunkt der maximalen Verfinsterung kurz vor seinem Untergang nur knapp über dem Westhorizont. Zudem ist der Himmel dann bereits recht hell.
Spätestens am Wochenende hat sich die Wetterlage dann wieder hin zu einer sogenannten Westwetterlage umgestellt, bei der Tiefdruckgebiete in rascher Abfolge über Nordeuropa ziehen und ihre Fronten bei uns für unbeständiges, wechselhaftes und nur mäßig warmes Wetter sorgen."



Das erklärt MDipl.-Met. Christian Herold von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Deutschlandvorhersage:

für Montag, 24.August 2026
Heute im Norden und Osten heiter, zeitweise wolkig, allenfalls zwischen Vorpommern und Uckermark vereinzelt noch kurze Schauer. Sonst vielfach sonnig, von Südwesten zeitweise hohe Wolkenfelder. Erwärmung auf 22 bis 25 Grad, im Südwesten bis 28 Grad, an der See um 20 Grad. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag im Südwesten zunehmende Bewölkung und zum Morgen von Frankreich und der Schweiz her Regen. Ansonsten gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. Abkühlung auf 16 bis 7 Grad.
für Dienstag, 25.August 2026
Am Dienstag in der Nordosthälfte sonnig und trocken. Im Südwesten dichte Bewölkung und bereits am Vormittag gebietsweise etwas Regen, im Laufe des Tages auf den Süden und die Mitte übergreifend. Am Nachmittag dort teils Schauer und einzelne Gewitter. Höchstwerte 20 bis 27 Grad. Schwacher im Nordwesten mäßiger Wind aus Ost bis Südost.
In der Nacht zum Mittwoch im Westen und Südwesten weiterhin wolkig und einzelne Schauer und Gewitter, im Nordosten locker bewölkt oder klar. Tiefstwerte 17 bis 14 Grad im Westen und 13 bis 10 Grad im Osten.
für Mittwoch, 26.August 2026
Am Mittwoch in einem Streifen vom Saarland - Rheinland bis Niederbayern bereits am Vormittag schauerartiger, zum Teil gewittriger Regen, im tagesverlauf Nordostwärts über die Mitte ziehend. Im Südwesten, später auch im Süden heiter, zeitweise Wolkig, einzelne kräftige Schauer und Gewitter. Im Nordosten heiter und trocken. Tagesmaxima zwischen 22 Grad direkt an der See und 30 Grad im Markgräfler Land. Schwacher, gebietsweise mäßiger Wind aus Ost.
In der Nacht zum Donnerstag meist abklingende Schauer und Gewitter, nachfolgend vielerorts gering bewölkt und trocken. Frühwerte zwischen 18 und 11 Grad.
für Donnerstag, 27.August 2026
Am Donnerstag zunächst meist heiter, im Westen zunehmend wolkig und im tagesverlauf kräftige Schauer und Gewitter. Höchstwerte zwischen 28 und 34 Grad. Im Norden frischer Wind aus Ost, im Südwesten mäßig aus Süd bis Südwest, in Schauer- und Gewitternähe auch stark bis stürmisch.
In der Nacht zum Freitag in der Westhälfte weitere teils kräftige Schauer und Gewitter. In der Osthälfte locker bewölkt und trocken. Tiefstwerte zwischen 17 und 14 Grad.
Hinweis:

Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

24-08-2026 01:10

 

Die nach Deutschland eingeflossene Meeresluft und hoher Luftdruck bestimmen das Wetter zu Beginn der neuen Woche. NEBEL:Heute früh vor allem in den Flusstälern der Mittelgebirge Nebelfelder. Lokal Sichtweiten unter 150 m.GEWITTER:In der Nacht zum Dienstag im äußersten Südwesten aufkommender schauerartiger Regen, lokal gewittrig.

 

Deutschlandvorhersage heute

24-08-2026 01:10

 

Heute heiter bis wolkig, kaum noch Schauer. 20 bis 28 Grad.

 

Heute im Norden und Osten heiter, zeitweise wolkig, allenfalls zwischen Vorpommern und Uckermark vereinzelt noch kurze Schauer. Sonst vielfach sonnig, von Südwesten zeitweise hohe Wolkenfelder. Erwärmung auf 22 bis 25 Grad, im Südwesten bis 28 Grad, an der See um 20 Grad. In der Nacht zum Dienstag im Südwesten zunehmende Bewölkung und zum Morgen von Frankreich und der Schweiz her teils gewittriger Regen. Ansonsten gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. Abkühlung auf 16 bis 7 Grad.

 

Deutschlandvorhersage morgen

24-08-2026 01:10

 

Am Dienstag in der Nordosthälfte sonnig und trocken. Im Südwesten dichte Bewölkung und bereits am Vormittag gebietsweise etwas Regen, im Laufe des Tages auf den Süden und die Mitte übergreifend. Am Nachmittag dort teils Schauer und einzelne Gewitter. Höchstwerte 20 bis 27 Grad. Mäßiger Südostwind.In der Nacht zum Mittwoch im Westen und Südwesten weiterhin wolkig und einzelne Schauer und Gewitter, im Nordosten locker bewölkt oder klar. Tiefstwerte 17 bis 14 Grad im Westen und 13 bis 10 Grad im Osten.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

24-08-2026 06:42

 

Am Mittwoch in einem Streifen vom Saarland - Rheinland bis Niederbayern bereits am Vormittag schauerartiger, zum Teil gewittriger Regen, im tagesverlauf Nordostwärts über die Mitte ziehend. Im Südwesten, später auch im Süden heiter, zeitweise Wolkig, einzelne kräftige Schauer und Gewitter. Im Nordosten heiter und trocken. Tagesmaxima zwischen 22 Grad direkt an der See und 30 Grad im Markgräfler Land. Schwacher, gebietsweise mäßiger Wind aus Ost.In der Nacht zum Donnerstag meist abklingende Schauer und Gewitter, nachfolgend vielerorts gering bewölkt und trocken. Frühwerte zwischen 18 und 11 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

24-08-2026 06:42

 

Am Donnerstag zunächst meist heiter, im Westen zunehmend wolkig und im tagesverlauf kräftige Schauer und Gewitter. Höchstwerte zwischen 28 und 34 Grad. Im Norden frischer Wind aus Ost, im Südwesten mäßig aus Süd bis Südwest, in Schauer- und Gewitternähe auch stark bis stürmisch.In der Nacht zum Freitag in der Westhälfte weitere teils kräftige Schauer und Gewitter. In der Osthälfte locker bewölkt und trocken. Tiefstwerte zwischen 17 und 14 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

24-08-2026 12:20

VHDL17 DWOG 241200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Donnerstag, 27.08.2026 bis Donnerstag, 03.09.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Montag, 24.08.2026, 13:52 Uhr

Anfangs sehr warm bis heiß und teils schwere Gewitter, ab dem
Wochenende warm und vor allem im Norden und der Mitte unbeständig,
windig.


Vorhersage für Deutschland bis Montag, 31.08.2026,
Am Donnerstag zunächst meist heiter, im Westen zunehmend wolkig und
besonders am Abend kräftige Schauer und Gewitter, örtlich
Unwettergefahr! Höchstwerte zwischen 28 und 34 Grad. Im Norden
mäßiger bis frischer Wind aus Ost, im Südwesten mäßig aus Süd bis
Südwest, in Schauer- und Gewitternähe starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Freitag in der Westhälfte weitere kräftige Schauer
und Gewitter, gebietsweise auch mehrstündiger gewittriger Regen. In
der Osthälfte locker bewölkt und trocken. Tiefstwerte zwischen 19 und
14 Grad.

Am Freitag wechselnd bewölkt und vor allem im Nordwesten und Südosten
Schauer und kräftige Gewitter, in Bayern örtlich unwetterartig.
Dazwischen in einem Streifen vom Südwesten in den Nordosten nur
örtlich Schauer oder Gewitter. Höchstwerte 23 bis 29 Grad, im
äußersten Osten und Südosten nochmals um 30 Grad. Mäßiger bis
frischer Südwestwind, vor allem in der Westhälfte Windböen.
In der Nacht zum Samstag in der Südosthälfte schauerartiger Regen,
örtlich Gewitter. Sonst bei wechselnder Bewölkung örtlich Schauer.
Tiefstwerte 17 bis 12 Grad.

Am Samstag Mix aus Sonne und Wolken und im Norden und Westen häufig
Schauer, örtlich Gewitter. Sonst örtlich Schauer, an den Alpen auch
Gewitter. Erwärmung auf 20 bis 27 Grad. Mäßiger bis frischer
Südwestwind, bei Schauern und Gewittern sowie im Bergland Wind- oder
stürmische Böen.
In der Nacht zum Sonntag in der Nordwesthälfte wechselnd bewölkt mit
Schauern. Sonst gebietsweise gering bewölkt und weitgehend trocken.
Tiefstwerte 17 bis 10 Grad.

Am Sonntag im Norden und der Mitte Mix aus Sonne und Wolken vor allem
am Nachmittag Schauer, vereinzelt kurze Gewitter. Im Süden meist
heiter und trocken. Höchstwerte 21 bis 27 Grad. Mäßiger bis frischer
Südwestwind, gebietsweise mit Windböen.
In der Nacht zum Montag im Süden teils gering bewölkt und überwiegend
trocken, sonst wolkig und zeitweise schauerartiger Regen. Tiefstwerte
16 bis 10 Grad.

Am Montag im Norden wechselnd bewölkt und wiederholt Schauer und
kurze Gewitter, in der Mitte und am Alpenrand örtlich Schauer, sonst
meist trocken und heiter. Höchstwerte 20 bis 27 Grad, am wärmsten
entlang des Oberrheins. Mäßiger bis frischer Südwestwind,
gebietsweise mit Windböen.
In der Nacht zum Dienstag im Küstenumfeld wolkig und einige Schauer,
sonst wechselnd wolkig oder gering bewölkt und vereinzelt Schauer.
Abkühlung auf 16 bis 10 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 01.09.2026 bis
Donnerstag, 03.09.2026,
Wahrscheinlich unbeständige Westwetterlage bei kaum geänderten
Temperaturen.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc.-Met. Thore Hansen
 

Thema des Tages

23-08-2026 11:50


Wissenschaft kompakt

Mögliche Auswirkungen eines starken El-Niño auf Europa?


Im Pazifik bahnt sich eines der stärksten El-Niño-Ereignisse seit
Beginn der Aufzeichnungen an. Dieses Phänomen hat weitreichende
Auswirkungen auf das Wetter vor Ort, kann aber über die großräumige
atmosphärische Zirkulation auch Regionen fernab des Pazifiks
beeinflussen. Doch wie stark ist Europa davon betroffen?

Ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen im östlichen Pazifik vor der
Küste Südamerikas und gleichzeitig deutlich niedrigere
Wassertemperaturen im westlichen Pazifik verändern das
Wettergeschehen in diesen Regionen deutlich. Während es in Südamerika
selbst in sonst trockenen Gebieten zu kräftigen Niederschlägen kommen
kann, herrscht in Teilen Südostasiens häufig schwere Dürre. Diese
veränderten Niederschlagsmuster haben nicht nur weitreichende
ökologische und wirtschaftliche Konsequenzen für die betroffenen
Regionen, sondern beeinflussen auch die großräumige atmosphärische
Zirkulation.
Während eines starken El Niño bilden sich über dem zentralen und
östlichen Pazifik vermehrt hochreichende Gewitterwolken. Dabei werden
beim Kondensationsprozess große Mengen latenter Wärme in die
Atmosphäre freigesetzt. Diese zusätzliche Wärme beeinflusst die
tropische Zirkulation und kann über die Hadley-Zirkulation auch die
atmosphärische Dynamik in höheren Breiten modifizieren. Dadurch
können sich die großräumigen Zirkulationsmuster und in der Folge auch
die Lage und Stärke des Jetstreams verändern. Insbesondere im
Winterhalbjahr kann dies Auswirkungen auf das Wettergeschehen in
Europa haben.
Je stärker ein El-Niño-Ereignis ausgeprägt ist, desto größer kann
grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit sein, dass solche
Wechselwirkungen auftreten. Der Zusammenhang ist allerdings nicht
linear und von Ereignis zu Ereignis unterschiedlich.
Deshalb lohnt sich derzeit ein Blick auf den Pazifik. Dort könnte
sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der stärksten
El-Niño-Ereignisse seit Beginn der Aufzeichnungen herausbilden. Die
Entwicklung ist bereits deutlich erkennbar. Über dem zentralen und
östlichen Pazifik lagen die Meeresoberflächentemperaturen im Juli
deutlich über dem Klimamittel. Vor der Küste Perus wurden teilweise
Anomalien von mehr als 3 °C gegenüber der Referenzperiode 1991-020
registriert. Gleichzeitig wurde über Südostasien eine deutlich
unterdrückte Konvektion beobachtet. Über dem zentralen Pazifik kam es
dagegen bereits zu häufiger und stärker ausgeprägter Konvektion, die
sich unter anderem auch auf die Wetterbedingungen rund um die
Urlaubsinsel Hawaii auswirkte.

Die El-Niño-Bedingungen werden sich im weiteren Verlauf des
Spätsommers und Herbstes noch verstärken. Nach den aktuellen
Prognosen wird das Ereignis seinen Höhepunkt voraussichtlich im
Spätherbst beziehungsweise Frühwinter erreichen. Bei den bisher
stärksten Ereignissen 1997/98 und 2015/16 lag der Relative Oceanic
Niño Index (RONI) bei etwa +2,4 °C. Der RONI beschreibt, wie stark
die Meeresoberflächentemperaturen im zentralen tropischen Pazifik im
Verhältnis zu den Temperaturen des übrigen tropischen Ozeans vom
Normalzustand abweichen.
Die aktuellen Prognosen deuten darauf hin, dass dieser Wert im
kommenden Winter überschritten werden könnte. Sollte dies eintreten,
könnte sich 2026/27 als eines der stärksten El-Niño-Ereignisse seit
Beginn der Aufzeichnungen herausstellen.
Die Auswirkungen eines starken El Niño sind in vielen Teilen der Welt
deutlich ausgeprägter als in Europa. Besonders betroffen können unter
anderem Teile Amerikas, Australiens, Asiens und Afrikas sein. Für
Europa sind die Signale dagegen wesentlich schwächer und treten vor
allem indirekt über Veränderungen der großräumigen atmosphärischen
Zirkulation auf.
Studien zeigen, dass ein starkes El-Niño-Ereignis im Verlauf des
Winters die Wahrscheinlichkeit für Veränderungen des
stratosphärischen Polarwirbels erhöhen kann. Bei vergangenen
El-Niño-Ereignissen trat zudem häufiger eine negative Phase der
Nordatlantischen Oszillation (NAO) auf. Eine negative NAO kann die
Voraussetzungen für Kaltlufteinbrüche nach Europa begünstigen.
Allerdings wäre es falsch, daraus unmittelbar auf einen kalten
europäischen Winter zu schließen. Die Reaktion der Atmosphäre
unterscheidet sich signifikant zwischen einzelnen
El-Niño-Ereignissen. Ob es tatsächlich zu einer ausgeprägten Störung
des Polarwirbels kommt, hängt von einer Vielzahl weiterer Faktoren
ab. Dazu gehören beispielsweise die Quasi-Biennale- Oszillation
(QBO), die arktische Meereisbedeckung, die solare Aktivität sowie die
regionalen Meeresoberflächentemperaturen im Atlantik.
Damit lässt sich aus einem starken El Niño allein kein kalter Winter
in Europa ableiten!
Interessanterweise zeigen Beobachtungen vergangener
El-Niño-Ereignisse im Frühwinter sogar häufig eine andere Tendenz: In
weiten Teilen Mittel- und Westeuropas kann zunächst mildes und
niederschlagsreiches Wetter vorherrschen. Ursache ist eine erhöhte
Wahrscheinlichkeit für eine ausgeprägte Westwindzirkulation, die
durch tiefen Luftdruck im Bereich Islands und höheren Luftdrucks über
den Azoren begünstigt wird. Dadurch gelangt vergleichsweise milde und
feuchte Atlantikluft nach Europa. Dieser Effekt ist insbesondere in
Westeuropa ausgeprägt.
Allerdings zeigt die Statistik, dass auch dies nicht bei jedem El
Nino Ereignis auftritt. Jedes Ereignis hat eine etwas andere
Ausdehnung und Intensität, die einen konträren Einfluss auf die im
Winterhalbjahr vorherrschenden Wetterlagen in Europa nehmen kann.
Darüber hinaus spielt auch der klimatologische Grundzustand eine
wichtige Rolle. Veränderungen der mittleren
Meeresoberflächentemperaturen und der großräumigen atmosphärischen
Zirkulation können beeinflussen, wie sich die durch El Niño
angeregten atmosphärischen Wellen ausbreiten und wo sie ihre Wirkung
entfalten. Dadurch kann sich der Einfluss auf Europa von einem
ähnlich starken El-Niño-Ereignis von Jahrzehnt zu Jahrzehnt
unterscheiden.

El Niño kann damit auch in Europa die Wahrscheinlichkeit bestimmter
Wetterlagen verändern - wie sich das Signal letztlich auswirkt, hängt
jedoch nicht nur von der Stärke und Ausdehnung des Ereignisses ab,
sondern auch von den großräumigen Wetter- und Meeresbedingungen, die
zu diesem Zeitpunkt vorherrschen und aktuell noch nicht adäquat
prognostizierbar sind.


M.Sc.-Met. Nico Bauer

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 23.08.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Montag, 24.08.2026, 16:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1023.0 18.7 61 0.0 NO 5 11 --- ---
List/Sylt 26 1022.8 18.4 57 0.0 W 9 23 wolkenlos ---
Schleswig 43 1022.3 20.1 54 0.0 W 7 18 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Kiel 27 1022.1 20.5 51 0.0 N 6 19 --- ---
Fehmarn 3 1022.7 17.9 67 0.0 W 12 22 --- ---
Arkona 42 1022.2 18.0 75 0.0 W 21 34 --- ---
Norderney 11 1022.8 18.9 57 0.0 N 15 20 wolkenlos ---
Cuxhaven 5 1022.8 18.9 59 0.0 -- --- ---   ---
Hamburg-Flh. 11 1022.6 19.0 57 0.0 NW 4 16 --- ---
Schwerin 59 1022.7 18.0 64 0.0 NO 5 11 --- ---
Rostock 4 1022.8 18.5 67 0.0 NW 17 25 wolkenlos ---
Greifswald 2 1022.2 19.5 63 0.0 W 11 23 --- ---
Emden 0 1022.2 19.8 58 0.0 O 10 20 --- ---
Bremen-Flh. 5 1022.4 19.3 53 0.0 N 7 15 --- ---
Lüchow 17 1022.6 21.2 49 0.0 W 4 15 wolkenlos ---
Marnitz 81 1022.3 20.0 55 0.0 W 4 11 --- ---
Waren 70 1022.2 20.4 60 0.0 SW 14 23 --- ---
Neuruppin 38 1022.6 19.8 54 0.0 SW 5 13 --- ---
Angermünde 56 1022.0 20.6 57 0.0 NW 8 17 --- ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1021.5 20.3 52 0.0 O 7 26 --- ---
Hannover-Flh. 59 1022.1 20.3 48 0.0 S 12 20 --- ---
Magdeburg 76 1022.3 19.9 49 0.0 SO 6 11 --- ---
Potsdam 81 1022.3 20.0 54 0.0 NW 6 15 wolkenlos ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1022.5 20.0 53 0.0 N 9 24 wolkenlos ---
Berlin-Tempelhof 48 1022.4 20.8 50 0.0 N 10 22 wolkenlos ---
Lindenberg 98 1022.3 19.9 62 0.0 N 5 18 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1019.5 22.0 46 0.0 NO 18 34 --- ---
Essen 150 1019.6 21.5 46 0.0 NO 10 28 wolkenlos ---
Kahler Asten 839 ------ 15.5 57 0.0 O 12 23 wolkenlos ---
Bad Lippspringe 157 1021.1 19.9 49 0.0 O 16 30 wolkenlos ---
Brocken 1142 ------ 11.4 70 0.0 -- --- 21   ---
Leipzig-Flh. 142 1022.4 19.4 50 0.0 NO 6 15 --- ---
Dresden-Flh. 227 1022.3 18.2 52 0.0 N 7 19 wolkenlos ---
Cottbus 69 1022.3 20.4 50 0.0 N 5 17 wolkenlos ---
Görlitz 238 1022.3 18.6 55 0.0 W 7 17 wolkenlos ---
Aachen 231 1018.1 21.2 46 0.0 O 25 40 --- ---
Nürburg 485 1018.5 17.8 54 0.0 O 14 26 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1019.1 22.3 41 0.0 O 21 33 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 1019.0 22.1 38 0.0 O 14 25 --- ---
Wasserkuppe 921 ------ 17.5 48 0.0 O 14 26 --- ---
Meiningen 450 1019.2 21.0 40 0.0 O 8 19 --- ---
Erfurt 316 1021.4 18.1 52 0.0 NO 14 26 --- ---
Gera 311 1021.6 18.1 55 0.0 NO 11 23 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ 15.9 58 0.0 O 13 26 --- ---
Trier 265 1017.4 19.8 43 0.0 NO 20 33 Regen ---
Hahn-Flh. 497 1018.4 17.6 48 ---- O 18 24 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1018.6 22.8 32 0.0 O 13 24 --- ---
OF-Wetterpark 119 1018.7 22.7 33 0.0 O 10 21 --- ---
Würzburg 268 1019.1 22.4 33 0.0 O 13 30 --- ---
Bamberg 239 1019.1 22.3 39 0.0 O 8 24 --- ---
Hof 567 1019.8 19.5 50 0.0 NO 13 25 --- ---
Weiden 438 1018.9 21.7 36 0.0 O 8 19 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1017.1 19.5 45 0.0 O 22 36 Regen ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1016.1 25.5 36 0.0 NO 19 36 --- ---
Mannheim 96 1017.8 23.1 38 0.0 O 15 24 leichter Regen ---
Stuttgart-Flh. 371 1016.0 24.7 34 0.0 O 14 32 --- ---
Öhringen 276 1017.2 24.1 35 0.0 O 16 28 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1018.4 23.1 31 0.0 -- --- ---   ---
Regensburg 366 1018.0 24.3 34 0.0 NO 9 17 --- ---
Straubing 351 1017.9 23.2 37 0.0 O 7 15 --- ---
Großer Arber 1436 ------ 13.9 61 0.0 O 8 15 --- ---
Lahr 155 1015.5 21.8 57 0.4 NW 13 28 leichter Regen ---
Freudenstadt 797 ------ 20.1 44 0.0 O 17 28 --- ---
Stötten 734 1016.4 21.0 39 0.0 O 18 33 --- ---
Augsburg 462 1016.8 23.6 39 0.0 O 18 30 --- ---
München-Flh. 444 1017.1 23.1 41 0.0 NO 13 28 --- ---
Fürstenzell 476 1017.2 23.7 33 0.0 NO 7 15 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 14.5 70 0.0 O 26 35 Regen ---
Konstanz 443 1013.9 25.6 46 0.0 O 9 20 --- ---
Kempten 705 1014.6 23.1 48 0.0 O 12 22 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 23.6 54 0.0 N 14 23 --- ---
Zugspitze 2960 ------ 7.5 80 ---- SO 16 28 --- ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 20.6 55 0.0 NO 13 28 --- ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

Copyright © Deutscher Wetterdienst

 

 

Wetterbericht Deutschland

Montag, 24.08.2026

 

Am Montag geht es größtenteils freundlich und trocken weiter. Häufig wechseln sich Sonne und lockere Wolken ab, und nur an den Küsten sowie im süddeutschen Bergland besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne Schauer. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 17 und 27 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus nordwestlichen bis östlichen Richtungen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag zeigt sich der Himmel in weiten Landesteilen klar. In der zweiten Nachthälfte breiten sich im äußersten Südwesten Schauer und einzelne Gewitter aus. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 6 Grad.

Am Dienstag scheint im Norden und Osten häufig die Sonne. Im Tagesverlauf zeigen sich gebietsweise ein paar harmlose Wolkenfelder. Auch im Osten Süddeutschlands beginnt der Tag noch freundlich. Sonst überwiegen zeitweise dichte Wolkenfelder, und von Südwesten breiten sich im Tagesverlauf Regenschauer und einzelne Gewitter bis zur Landesmitte aus. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 19 und 28 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an der Küste auch frischer Wind aus östlichen Richtungen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zeigen sich im äußersten Nordosten häufig die Sterne. Sonst ziehen viele Wolken vorüber, und teilweise gibt es Schauer oder Gewitter. Die Temperaturen gehen auch 17 bis 11 Grad zurück.

Am Mittwoch gibt es bei wechselnder Bewölkung vor allem in der Westhälfte einige Schauer und Gewitter. Im Nordosten und Osten bleibt es überwiegend freundlich und bis zum Abend meist trocken. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei Werten zwischen 22 und 29 Grad in der Südhälfte. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Südost. An den Küsten treten frische bis starke Böen auf.

 

Am Donnerstag scheint zunächst häufig die Sonne. Am Nachmittag verdichten sich in der Westhälfte die Wolken, und es gehen einige Schauer und Gewitte nieder, die zum Teil unwetterartig ausfallen können. In der Osthälfte bleibt es bis zum Abend sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 und 30 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südost.

 

Wetteraussichten Deutschland

24.08.2026, 07:00 Uhr | Dipl.-Met. Christina Speicher
Wetteraussichten
 

Die nach Deutschland eingeflossene Meeresluft und hoher Luftdruck bestimmen das Wetter zu Beginn der neuen Woche. Heute heiter bis wolkig, kaum noch Schauer. 20 bis 28 Grad.

Heute im Norden und Osten heiter, zeitweise wolkig, allenfalls zwischen Vorpommern und Uckermark vereinzelt noch kurze Schauer. Sonst vielfach sonnig, von Südwesten zeitweise hohe Wolkenfelder. Erwärmung auf 22 bis 25 Grad, im Südwesten bis 28 Grad, an der See um 20 Grad. In der Nacht zum Dienstag im Südwesten zunehmende Bewölkung und zum Morgen von Frankreich und der Schweiz her teils gewittriger Regen. Ansonsten gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. Abkühlung auf 16 bis 7 Grad.