Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Mittwoch, 11.02.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Erst viel Regen, dann wieder Schnee fegen
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 11.02.2026, 10:15 Uhr -
"Nach einer in manchen Regionen längeren, winterlichen Episode hat sich die Großwetterlage erstmal grundlegend umgestellt und Platz gemacht für tiefen Luftdruck, der von den beiden Tiefs TAMARA und
ULRIKE angeführt wird. Damit einhergehend haben sich auch neue Regenfälle auf Deutschland ausgebreitet, die teilweise ein starkes Tauwetter, insbesondere im Schwarzwald und Bayerwald sowie den
angrenzenden Regionen, hervorrufen. Lokal sind vor allem im Stau der südlichen Mittelgebirge noch größere Regensummen zu erwarten.
Ansonsten muss man weit in den Norden fahren, um den Winter zu finden, aber ihn gibt es noch immer: Über dem äußersten Norden und Nordosten lauert die Kaltluft weiterhin und wartet nur darauf, wieder
gen Süden vorzustoßen. Damit bleibt das große Temperaturgefälle bestehen, und so sind am heutigen Mittwoch ganz im Norden und Nordosten nur +1 bis +2 Grad, im Südwesten dagegen bis +14 Grad zu
erwarten.
Mit dem Ausgreifen der Niederschläge in nördliche Richtungen am morgigen Donnerstag startet der Winter im Norden dann in die nächste Staffel: Vor allem im Norden Schleswig-Holsteins bis zur dänischen
Grenze, aber auch im Nordosten schneit es wieder länger anhaltend, sodass hier einige Zentimeter Neuschnee zusammenkommen können. Dabei zeichnet sich eine relativ scharfe Grenze zwischen Weiß und
Grün ab.
Weiter südlich nämlich regnet es immer wieder von vorne los, sodass es in einigen Staulagen der (südlichen) Mittelgebirge weiterhin zu Dauerregen kommt. Und auch der Wind spielt unentwegt eine Rolle
mit und pfeift vornehmlich in höheren Lagen stürmisch um West/Südwest.
Zum Freitag tut sich dann aber was bei der bis dahin eher gleichbleibenden Witterung: Ein Tief aus dem Tiefdruckkomplex zieht unter Abschwächung nach Osten und damit dreht auf dessen Rückseite die
Strömung auf eine immer nördlichere Komponente. Daher kann die Kaltluft wieder ordentlich Boden nach Süden gut machen und erreicht am Freitagabend bereits die Mitte, sodass die abklingenden
Niederschläge hier wieder mehr und mehr in Schnee übergehen werden.
Diese Kaltluft bestimmt dann auch das Wettergeschehen am Wochenende, sodass etwaige Niederschläge, die jedoch vorerst nicht mehr allzu verbreitet simuliert werden, überall als Schnee fallen können.
Auch nachts gehen die Temperaturen wieder ordentlich in den Keller und liegen bei teils -5 bis -10 Grad.
Was den Karneval betrifft, so bestehen noch gewisse Unsicherheiten in der Prognose. Es deutet sich aber für ab Sonntagabend ein neues Tief mit Niederschlägen an, das verbreitet erst Schnee, später
eher (vielleicht gefrierenden) Regen bringt. Ob die Rosenmontagsumzüge daher zur Rutschpartie werden, muss noch abgewartet werden.
Aber der Grundfahrplan bis dahin steht: Nach viel Regen kommt wieder das Schneefegen!"
Das erklärt M.Sc.-Met. Oliver Reuter von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333
Deutschlandvorhersage:
für Mittwoch, 11.Februar 2026
Heute bei dichter Bewölkung regnerisch, im Bereich der südlichen, westlichen und zentralen Mittelgebirge länger anhaltendender und regional ergiebiger Regen sowie Tauwetter. In Mecklenburg-Vorpommern
anfangs noch gefrierender Regen, im äußersten Nordosten teils Schnee. Erwärmung auf +1 Grad auf Rügen und bis +14 Grad im Breisgau. Im Norden und Nordosten schwacher bis mäßiger, an den Küsten teils
frischer Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, mit steifen bis stürmischen, in Hochlagen Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag weitere Regenfälle, von Südwesten erneut intensivierend und länger anhaltend. Dabei im äußersten Nordosten örtlich wieder gefrierender Regen mit Glättegefahr, an der
Grenze zu Dänemark auch Schnee. Abkühlung auf Werte um 0 Grad im Ostseeumfeld und bis +9 Grad am Oberrhein.
für Donnerstag, 12.Februar 2026
Am Donnerstag bei starker Bewölkung weitere, teils länger andauernde und in Staulagen kräftige Regenfälle, von Schleswig-Holstein bis ins nördliche Vorpommern Schnee. Temperaturmaxima zwischen +1
Grad bei Flensburg und bis +13 Grad am Neckar. Schwacher bis mäßiger, im Süden frischer bis starker Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, in Hochlagen Sturmböen, in Gipfellagen
teils schwere Sturmböen. Im Küstenumfeld frischer und stark böiger Wind um Nordost.
In der Nacht zum Freitag bei dichter Bewölkung gebietsweise weitere, teils kräftige Regenfälle, in Schleswig-Holstein und dem äußersten Nordwesten als Schnee, im Nordosten erneut örtlich gefrierender
Regen möglich. Glättegefahr. Tiefstwerte zwischen -3 Grad im Norden von Schleswig-Holstein und bis +7 Grad am Oberrhein. An den Küsten auflebender Wind aus Nordost mit steifen bis stürmischen Böen,
sonst nachlassender Südwest- bis Westwind.
für Freitag, 13.Februar 2026
Am Freitag südlich der Donau und in Südostbayern wechselnd bewölkt und später an den Alpen teils länger sonnig, weitgehend trocken. Sonst überwiegend stark bewölkt oder bedeckt und in der Mitte und
im Südwesten zeitweise schauerartiger Regen, im Norden und Nordosten Schnee, Glätte. Höchstwerte zwischen 0 Grad bei Flensburg und bis 12 Grad im Breisgau. Im Süden anfangs noch frischer und stark
böiger Westwind, im Verlauf langsam abflauend. Sonst schwacher bis mäßiger, an der See auch frischer und stark böiger Wind aus Nordost bis Nord.
In der Nacht zum Samstag in der Mitte und im Norden teils aufgelockert, teils stärker bewölkt. Sonst weitere Niederschläge, bis an die Donau zunehmend in Schnee übergehend, im Osten nachlassender
Schneefall. Tiefstwerte im Süden +2 bis -2 Grad, sonst +1 bis -7 Grad. Glättegefahr.
für Samstag, 14.Februar 2026
Am Samstag verbreitet dichter bewölkt und vor allem im Süden weitere Niederschläge, auch dort verbreitet bis in die Niederungen in Schnee übergehend, an den Alpen teils länger andauernde und kräftige
Schneefälle. Glätte. In der Mitte und im Nordwesten noch einzelne Schneeschauer, sonst teils aufgelockert bewölkt. Erwärmung auf -2 Grad in Schleswig-Holstein und +6 Grad in Südostbayern. Meist
schwacher bis mäßiger, im Bergland auch stark böiger Nordwind.
In der Nacht zum Sonntag gelegentlich noch einzelne Schneeschauer, nachfolgend häufig größere Auflockerungen, gebietsweise Glätte durch Überfrieren. Verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -3
und -9 Grad, bei Aufklaren über Schnee auch darunter.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetterlage
11-02-2026 02:41
Auf der Süd- bis Südwestflanke eines Tiefdruckkomplexes von den Britischen Inseln bis nach Norddeutschland verlagern sich wiederholt atlantische Tiefausläufer über
Deutschland hinweg ostwärts und führen vorübergehend feuchte und milde Luft ins Land. Einzig ganz im Norden und Nordosten hält sich weiter Kaltluft.GLATTEIS/GLÄTTE:Bis in die Nacht zum Mittwoch im
Nordosten Regen, Schneeregen oder Schnee, aufgrund einer kalten bodennahen Schicht und Frost im Boden teils gefrierende Niederschläge. Vor allem von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern
und die Uckermark erhöhte Glatteisgefahr, Unwetter nicht ausgeschlossen.Zudem vorübergehend auch am östlichen Alpenrand und in Südostbayern vor allem in Tälern und Senken bei aufkommendem Regen
vorübergehend gefrierender Regen mit markanter Glättegefahr möglich. DAUERREGEN/TAUWETTER:Bis Freitagvormittag im Süden, Westen und Teilen der Mitte teils länger anhaltender und kräftiger Regen.
Dabei vor allem in den südwestlichen und südlichen Mittegebirge sowie dem Allgäu insgesamt Niederschlagsmengen zwischen 30 und 60, gebietsweise bis 80 l/qm in 48 bis 60 Stunden sowie Tauwetter bis in
die höchsten Lagen. Vor allem im Schwarzwald und im Oberallgäu resultierend Abflussmengen um 50 l/m² in 36 bis 48 Stunden, in Staulagen auch mehr. Im Südschwarzwald bei Abflussmengen bis 90 l/m²
Unwetter.WIND:Heute früh in den Hochlagen der süddeutschen Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln stürmische Böen bzw. Sturmböen (Bft 8/9), exponiert schon vereinzelt bis schwere Sturmböen bis 100
km/h (Bft 10) aus Süd bis Südwest.Tagsüber im Südwesten und Süden weitere Windzunahme mit steifen bis stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 7-8), in Hochlagen Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9), auf
exponierten Gipfeln (Feldberg im Schwarzwald bzw. höchste Alpengipfel) schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Zudem in Ostsachsen durch den Böhmischen Wind steife Böen bis 70 km/h (Bft 7). Ab dem
Nachmittag vorübergehend abflauender Wind.In der Nacht zum Donnerstag im Südwesten erneut auflebender Wind mit steifen Böen bis 70 km/h (Bft 7), in exponierten Tallagen sowie allgemein dem Bergland
stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8). In Hochlagen Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9), in Gipfellagen des Schwarzwaldes auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Zudem im Küstenumfeld auffrischender
Ostwind mit steifen Böen bis 70 km/h (Bft 7), exponiert auch stürmischen Böen bis 80 km/h (Bft 8). FROST:Heute früh und in der Nacht zum Donnerstag allenfalls in Vorpommern und dem Osten
Schleswig-Holsteins vereinzelt Frost bis -1 Grad.SCHNEE:Heute früh bis Donnerstagfrüh an der Grenze zu Dänemark und im Umfeld von Rügen Niederschläge teilweise als Schnee mit wenigen Zentimetern
Neuschnee.
Deutschlandvorhersage heute
11-02-2026 06:41
Im Nordosten teils Schnee, teils gefrierender Regen, in einigen Mittelgebirgen Dauerregen bzw. Tauwetter, im Südschwarzwald ergiebiger Dauerregen. Tagsüber im Süden windig bis stürmisch,
in Hochlagen teils schwerer Sturm.
Heute bei dichter Bewölkung regnerisch, im Bereich der südlichen, westlichen und zentralen Mittelgebirge länger anhaltendender und regional
ergiebiger Regen sowie Tauwetter, in Mecklenburg-Vorpommern teils noch gefrierender Regen, teils Schnee. Erwärmung auf +1 Grad auf Rügen und bis +14 Grad im Breisgau. Im Norden und Nordosten
schwacher bis mäßiger, an den Küsten teils frischer Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, mit steifen bis stürmischen, in Hochlagen Sturmböen, vereinzelt schwere
Sturmböen.In der Nacht zum Donnerstag weitere Regenfälle, von Südwesten erneut intensivierend und länger anhaltend. Dabei im äußersten Nordosten örtlich weitere gefrierender Regen mit Glättegefahr,
an der Grenze zu Dänemark auch Schnee. Abkühlung auf Werte um 0 Grad im Ostseeumfeld und bis +9 Grad am Oberrhein.
Deutschlandvorhersage morgen
11-02-2026 07:10
Am Donnerstag bei starker Bewölkung weitere, teils länger andauernde und in Staulagen kräftige Regenfälle, von Schleswig-Holstein bis ins nördliche Vorpommern
Schnee. Temperaturmaxima zwischen +1 Grad bei Flensburg und bis +14 Grad am Neckar. Schwacher bis mäßiger, im Süden frischer bis starker Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, in
Hochlagen Sturmböen, in Gipfellagen teils schwere Sturmböen. Im Küstenumfeld frischer und stark böiger Wind um Nordost.In der Nacht zum Freitag bei dichter Bewölkung gebietsweise weitere, teils
kräftige Regenfälle, in Schleswig-Holstein und dem äußersten Nordwesten als Schnee, im Nordosten erneut örtlich gefrierender Regen möglich. Glättegefahr. Tiefstwerte zwischen -3 Grad im Norden von
Schleswig-Holstein und bis +7 Grad am Oberrhein. An den Küsten auflebender Wind aus Nordost mit steifen bis stürmischen Böen, sonst nachlassender Südwest- bis Westwind.
Deutschlandvorhersage Übermorgen
11-02-2026 07:10
Am Freitag südlich der Donau und in Südostbayern wechselnd bewölkt und später an den Alpen teils länger sonnig, weitgehend trocken. Sonst überwiegend stark bewölkt
oder bedeckt und in der Mitte und im Südwesten zeitweise schauerartiger Regen, im Norden und Nordosten Schnee, Glätte. Höchstwerte zwischen -1 Grad bei Flensburg und bis 13 Grad im Breisgau. Im Süden
anfangs noch frischer und stark böiger Westwind, im Verlauf langsam abflauend. Sonst schwacher bis mäßiger, an der See auch frischer und stark böiger Wind aus Nordost bis Nord. In der Nacht zum
Samstag in der Mitte und im Norden teils aufgelockert, teils stärker bewölkt. Sonst weitere Niederschläge, bis an die Donau zunehmend in Schnee übergehend, im Osten nachlassender Schneefall.
Tiefstwerte im Süden +4 bis -2 Grad, sonst +1 bis -7 Grad. Glättegefahr.
Deutschlandvorhersage Tag 4
11-02-2026 07:10
Am Samstag verbreitet dichter bewölkt und vor allem im Süden weitere Niederschläge, auch dort verbreitet bis in die Niederungen in Schnee übergehend, an den Alpen
teils länger andauernde und kräftige Schneefälle. Glätte. In der Mitte und im Nordwesten noch einzelne Schneeschauer, sonst teils aufgelockert bewölkt. Erwärmung auf -2 Grad in Schleswig-Holstein und
+6 Grad in Südostbayern. Meist schwacher bis mäßiger, im Bergland auch stark böiger Nordwind. In der Nacht zum Sonntag gelegentlich noch einzelne Schneeschauer, nachfolgend häufig größere
Auflockerungen, gebietsweise Glätte durch Überfrieren. Verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -3 und -9 Grad, bei Aufklaren über Schnee auch darunter.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
11-02-2026 12:50
VHDL17 DWOG 111200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Samstag, 14.02.2026 bis Samstag, 21.02.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Mittwoch, 11.02.2026, 13:38 Uhr
Unbeständig mit wiederholten Niederschlägen und teils windig, anfangs
bis ins Tiefland winterlich
Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 18.02.2026,
Am Samstag verbreitet dichter bewölkt und vor allem im Süden weitere
Niederschläge, häufig bis in die Niederungen in Schnee übergehend. An
den Alpen teils länger andauernde und kräftige Schneefälle sowie
Glätte. In der Mitte und im Nordwesten höchstens vereinzelt noch
Schneeschauer, sonst teils aufgelockert bewölkt. Erwärmung auf -1
Grad in Schleswig-Holstein bis 6 Grad in Südostbayern. Schwacher bis
mäßiger, im Bergland und an der Ostsee auch stark böiger Nordwind.
In der Nacht zum Sonntag an den Alpen zeitweise Schneefall. Sonst nur
vereinzelt Schneeschauer, nachfolgend häufig größere Auflockerungen,
gebietsweise Glätte durch Überfrieren. Verbreitet leichter bis
mäßiger Frost zwischen -2 und -9 Grad, bei Aufklaren über Schnee auch
darunter.
Am Sonntag teils Sonne, teils Wolken, an den Alpen vormittags noch
etwas Schneefall. Am Nachmittag von Westen Wolkenaufzug, gegen Abend
im äußersten Westen aufkommende Schneefälle. Temperaturmaxima 0 bis 4
Grad, oberhalb 800 m sowie im Nordosten leichter Dauerfrost.
Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südost, im Westen mit steifen
Böen, im zentralen Bergland mit stürmischen Böen, exponiert mit
Sturmböen.
In der Nacht zum Montag im Nordosten anfangs noch klar. Sonst
ostwärts vorankommende Niederschläge. Zunächst Schneefall, in der
zweiten Nachthälfte in tiefen Lagen im Westen in Regen übergehend.
Dabei Glatteisgefahr. Tiefstwerte 2 Grad im Westen bis -8 Grad im
Osten.
Am Montag (Rosenmontag) weitere Niederschläge, im Osten und im
Südosten sowie in Lagen oberhalb von 600 bis 800 m als Schnee. Lokal
Glatteisgefahr. Höchstwerte zwischen -1 Grad im Nordosten und bis 7
Grad im Westen und Südwesten. Meist mäßiger Wind, von Südost auf
Südwest drehend. Im Westen und Südwesten teils steife Böen, vor allem
im Bergland auch stürmische Böen oder Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag vor allem im Osten und Nordosten Schnee
oder Regen, sonst gebietsweise noch leichte Regen-, in höheren Lagen
Schneefälle. Tiefstwerte im Westen und Südwesten 3 bis -1, sonst 0
bis -4 Grad.
Am Dienstag weiter wechselhaft mit Niederschlägen, teils als Regen,
teils als Schnee, insbesondere im höheren Bergland. An den Alpen
kräftiger Schneefall möglich. Höchstwerte zwischen 0 und 4 Grad im
Nordosten, sonst 3 bis 11 Grad. Im Nordosten mäßiger, sonst mäßiger
bis frischer, in Böen steifer bis stürmischer Wind um West. Im
Bergland Sturmböen.
In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise etwas Regen oder Schnee, teils
aber auch Auflockerungen und länger trocken. Tiefsttemperaturen 3 bis
-1 Grad im Westen, sonst 0 bis -5 Grad.
Am Mittwoch zunächst nur hier und da etwas Regen oder Schnee und
teils Aufheiterungen. Im Südwesten im Tagesverlauf neue Regenfälle,
im Bergland teils Schnee. Höchstwerte 0 Grad im Nordosten bis 12 Grad
im Südwesten. Schwacher bis mäßiger, in höheren teils frischer West-
bis Südwestwind.
In der Nacht zum Donnerstag im Süden und Teilen der Mitte zeitweise
Regen oder Schnee. Sonst kaum Niederschläge und vereinzelt
Auflockerungen. Tiefsttemperaturen 4 Grad im Westen bis -4 Grad im
Nordosten.
Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 19.02.2026 bis
Samstag, 21.02.2026,
Weiterhin unbeständig bei wenig geänderten Temperaturen, in den
Nächten gebietsweise leichter Frost.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Simon Trippler
Thema des Tages
11-02-2026 16:20
Wissenschaft Kompakt
Die Schneefallgrenze
In den vergangenen Tagen war sie zwar nicht mehr ganz so häufig in
den Medien, aber im äußersten Norden wird von ihr weiterhin
gesprochen und im Rest des Landes wird sie in den kommenden Tagen
wieder ein Thema werden. Die Rede ist von der Schneefallgrenze. Wie
man sie bestimmen kann und welchen Einfluss verschiedene
meteorologische Parameter hierauf haben, ist heute Thema des Tages.
Dass es manchmal wirklich schwer fällt, die Schneefallgrenze und
damit die Art des Niederschlages an einem Ort zu bestimmen, wurde
beispielsweise am vergangenen Dienstag, den 03.02.2026 deutlich, als
etwa über Hessen deutlich mehr Schnee fiel, als zunächst erwartet
worden war, da man eher von Regen ausging.
Prinzipiell gibt es zunächst die einfache Faustformel, dass Schnee
bis ca. 200, manchmal auch knapp 300 m unter die sogenannte
Nullgradgrenze fällt, bevor er schmilzt und zu Regen wird. Diese
Methodik wurde empirisch bestimmt und erweist sich daher in der
Praxis nicht immer als hilfreich, da die Schneefallgrenze nicht
selten tiefer liegt, als es die zuvor berechnete Nullgradgrenze
verlauten lässt.
Das Ganze lässt sich aber auch rein physikalisch in der Theorie
ziemlich gut berechnen. Hierbei muss man wissen, dass für den
Schmelzprozess, genauer gesagt den Phasenübergang von Schnee zu
Regen, Energie in Form von Wärme benötigt wird. Diese Schmelzwärme
beträgt beim Wasser ziemlich genau 335 J/g und ist die mindestens
benötigte Energie. Sie besagt, dass 335 J aufgewendet werden müssen,
um 1 g Wasser von der festen (Eis) in die flüssige Phase (Wasser) zu
überführen.
Diese Energie ist jedoch nicht einfach "da", sondern sie wird der
Umgebungsluft entzogen, weshalb ihre Temperatur wiederum absinkt. Das
kann zur Folge haben, dass die Schneefallgrenze mit der Zeit deutlich
weiter abfällt - und mit ihr auch die Nullgradgrenze. Besonders bei
kräftigeren Niederschlägen (oder Schauern) wird ein hohes Maß an
Schmelzwärme benötigt, um die zahlreichen Flocken zum Abtauen zu
bringen. Da so viel Schmelzwärme nicht immer vorhanden ist, sinkt die
Umgebungstemperatur auf Werte um oder unter den Gefrierpunkt und es
schneit bis in tiefere Lagen. Häufig bildet sich dabei eine isotherme
Schichtung, also eine Schichtung mit annähernd gleichbleibender
Temperatur im Höhenverlauf, aus, womit man bei diesem Ereignis vom
Isothermieschneefall spricht. Wichtig dafür ist jedoch, dass kein
oder nur wenig Wind weht, der eine Durchmischung der Luftschichten
verhindert.
Auch die Luftfeuchtigkeit hat einen großen Einfluss auf die
Schneefallgrenze: Hier ist ebenfalls der Wärmeentzug von Bedeutung,
denn ist die Luftschicht, in die der Schnee fällt sehr trocken, so
verdunstet ein Teil davon und entzieht der Umgebungsluft beim
sogenannten Sublimationsprozess ebenfalls Energie in Form von Wärme,
was ein Absinken der Temperatur und nachfolgend auch der
Schneefallgrenze zur Folge hat.
Wie man die Schneefallgrenze in der Praxis nun bestimmen kann, sollen
prognostizierte Radiosondenaufstiege in einfacher Weise
verdeutlichen. Zu sehen ist auf der Grafik 1 der Temperatur- und
Feuchteverlauf mit der Höhe (schwarze Linien) in der Nähe von Bremen,
bei Grafik 2 für die Nähe von Dresden.
Farblich hervorgehoben sind die sogenannten Schmelzflächen. Das
heißt, die Fläche zwischen der 0-Grad-Linie (blaue Linie) und dem
Temperaturverlauf gibt wie bei einem Integral die Summe der Wärme an,
die dem schmelzenden Schnee zur Verfügung steht. Ist diese Fläche
blau eingefärbt, wie in Grafik 1, so reicht die Schmelzwärme (noch)
nicht vollständig aus, um den Schnee komplett abzuschmelzen und
folglich wird "SFC" für surface = Boden für die Schneefallgrenze
ausgegeben. Im zweiten Beispiel dagegen ist die Fläche grün, was
nichts anderes bedeutet, als dass genug Schmelzwärme bereitsteht und
die Schneefallgrenze damit laut Berechnung bei rund 550m liegen wird.
Nichtsdestotrotz stellt die Bestimmung der Schneefallgrenze im
Realfall immer eine der schwierigsten Prognoseleistungen dar, wie die
genannten Einflüsse und auch die Erfahrung der letzten Woche(n)
verdeutlichen. Sie kann auch noch mittels anderer Algorithmen
bestimmt werden, die in einem gesonderten Thema des Tages einmal
vorgestellt werden sollen.
Für die kommenden Tage wird die Schneefallgrenze wieder von Bedeutung
werden, da sie mit einem neuerlichen Kaltlufteinbruch teilweise bis
in tiefe Lagen absinken wird. Damit steht zumindest regional neuer
Schnee auf dem Fahrplan.
M.Sc.-Met. Oliver Reuter
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 11.02.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
M.Sc.-Met. Oliver Reuter
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 11.02.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland
Wetterbeobachtungen von Mittwoch, 11.02.2026, 16:00 Uhr
| STATION |
HÖHE |
LUFTD. |
TEMP. |
U% |
RR1 |
DD |
FF |
FX |
Wetter+Wolken |
Böen |
| Helgoland |
4 |
985.0 |
1.7 |
98 |
0.1 |
O |
33 |
42 |
--- |
--- |
| List/Sylt |
26 |
986.6 |
1.0 |
95 |
0.0 |
O |
25 |
35 |
Dunst oder flacher Nebel |
--- |
| Schleswig |
43 |
986.4 |
0.7 |
96 |
0.0 |
O |
18 |
31 |
--- |
--- |
| Leuchtturm Kiel |
5 |
------ |
--- |
--- |
---- |
-- |
--- |
--- |
--- |
--- |
| Kiel |
27 |
986.3 |
0.6 |
93 |
0.0 |
O |
21 |
29 |
Dunst oder flacher Nebel |
--- |
| Fehmarn |
3 |
986.7 |
0.8 |
95 |
0.0 |
O |
25 |
33 |
--- |
--- |
| Arkona |
42 |
987.0 |
0.4 |
99 |
0.0 |
O |
31 |
36 |
Dunst oder flacher Nebel |
--- |
| Norderney |
11 |
984.0 |
1.9 |
97 |
0.0 |
O |
14 |
26 |
Dunst oder flacher Nebel |
--- |
| Cuxhaven |
5 |
984.9 |
1.3 |
97 |
0.0 |
O |
18 |
22 |
Regen |
--- |
| Hamburg-Flh. |
11 |
985.0 |
2.0 |
98 |
0.3 |
NO |
14 |
20 |
leichter Regen |
--- |
| Schwerin |
59 |
985.5 |
1.4 |
97 |
0.0 |
NO |
7 |
16 |
Regen |
--- |
| Rostock |
4 |
986.3 |
1.3 |
92 |
0.0 |
NO |
9 |
15 |
Dunst oder flacher Nebel |
--- |
| Greifswald |
2 |
986.5 |
0.1 |
96 |
0.0 |
NO |
13 |
20 |
Nebel |
--- |
| Emden |
0 |
983.5 |
4.6 |
96 |
0.0 |
-- |
--- |
--- |
Regen |
--- |
| Bremen-Flh. |
5 |
983.9 |
5.0 |
96 |
0.0 |
NO |
10 |
13 |
Regen |
--- |
| Lüchow |
17 |
984.7 |
4.7 |
93 |
0.1 |
NO |
6 |
9 |
Regen |
--- |
| Marnitz |
81 |
985.2 |
2.1 |
98 |
0.1 |
NO |
7 |
13 |
Regen |
--- |
| Waren |
70 |
985.8 |
1.1 |
97 |
0.2 |
O |
8 |
14 |
Regen |
--- |
| Neuruppin |
38 |
985.1 |
4.1 |
92 |
0.1 |
NO |
3 |
9 |
--- |
--- |
| Angermünde |
56 |
985.6 |
4.1 |
90 |
0.0 |
SO |
4 |
8 |
--- |
--- |
| Münster/Osnabr.-Flh. |
48 |
983.2 |
9.9 |
96 |
0.1 |
SW |
10 |
18 |
Regen |
--- |
| Hannover-Flh. |
59 |
983.9 |
7.3 |
97 |
0.1 |
SO |
4 |
6 |
--- |
--- |
| Magdeburg |
76 |
984.2 |
7.0 |
97 |
0.1 |
SO |
5 |
8 |
--- |
--- |
| Potsdam |
81 |
984.8 |
5.8 |
88 |
0.1 |
S |
10 |
22 |
leichter Regen |
--- |
| Berlin-Brandenburg-Flgh. |
46 |
985.1 |
6.8 |
77 |
0.0 |
SO |
8 |
14 |
leichter Regen |
--- |
| Berlin-Tempelhof |
48 |
985.1 |
6.7 |
78 |
0.1 |
SO |
8 |
15 |
leichter Regen |
--- |
| Lindenberg |
98 |
985.4 |
5.6 |
80 |
0.0 |
S |
7 |
13 |
leichter Regen |
--- |
| Düsseldorf-Flh. |
45 |
984.5 |
11.4 |
88 |
0.2 |
SW |
16 |
30 |
Regen |
--- |
| Essen |
150 |
984.3 |
9.9 |
96 |
0.3 |
SW |
9 |
24 |
Regen |
--- |
| Kahler Asten |
839 |
------ |
5.5 |
99 |
0.3 |
W |
24 |
44 |
Regen |
--- |
| Bad Lippspringe |
157 |
983.7 |
9.1 |
100 |
0.7 |
W |
10 |
21 |
Regen |
--- |
| Brocken |
1142 |
------ |
2.1 |
99 |
0.1 |
W |
38 |
49 |
Nebel |
--- |
| Leipzig-Flh. |
142 |
984.6 |
7.6 |
97 |
0.0 |
S |
12 |
17 |
Regen |
--- |
| Dresden-Flh. |
227 |
985.6 |
4.8 |
93 |
0.4 |
SO |
22 |
31 |
Regen |
--- |
| Cottbus |
69 |
985.6 |
7.4 |
69 |
0.0 |
S |
8 |
20 |
--- |
--- |
| Görlitz |
238 |
986.6 |
5.2 |
77 |
0.0 |
S |
21 |
34 |
--- |
--- |
| Aachen |
231 |
985.1 |
10.1 |
96 |
1.4 |
SW |
23 |
46 |
Regen |
--- |
| Nürburg |
485 |
986.0 |
8.6 |
95 |
0.6 |
W |
15 |
32 |
leichter Regen |
--- |
| Köln/Bonn-Flh. |
92 |
985.5 |
10.9 |
91 |
0.7 |
W |
13 |
33 |
leichter Regen |
--- |
| Gießen/Wettenberg |
203 |
985.3 |
10.4 |
96 |
0.9 |
SW |
19 |
33 |
Regen |
--- |
| Wasserkuppe |
921 |
------ |
4.6 |
99 |
0.6 |
SW |
33 |
47 |
Regen |
--- |
| Meiningen |
450 |
986.0 |
7.4 |
95 |
0.0 |
SW |
11 |
18 |
Regen |
--- |
| Erfurt |
316 |
985.0 |
7.4 |
96 |
0.0 |
W |
20 |
26 |
Regen |
--- |
| Gera |
311 |
985.0 |
8.4 |
88 |
0.0 |
SW |
14 |
23 |
Regen |
--- |
| Fichtelberg |
1213 |
------ |
1.3 |
99 |
0.7 |
W |
52 |
71 |
leichter Regen |
Sturmböen |
| Trier |
265 |
987.9 |
10.6 |
86 |
0.0 |
SW |
24 |
45 |
Regen |
--- |
| Hahn-Flh. |
497 |
987.0 |
8.8 |
93 |
0.0 |
W |
26 |
45 |
--- |
--- |
| Frankfurt/M-Flh. |
112 |
986.9 |
11.1 |
89 |
0.2 |
SW |
31 |
39 |
leichter Regen |
--- |
| OF-Wetterpark |
119 |
986.6 |
11.2 |
90 |
0.3 |
SW |
14 |
32 |
Regen |
--- |
| Würzburg |
268 |
987.7 |
9.8 |
94 |
0.1 |
SW |
24 |
34 |
leichter Regen |
--- |
| Bamberg |
239 |
987.6 |
8.9 |
94 |
1.2 |
S |
8 |
21 |
leichter Regen |
--- |
| Hof |
567 |
986.3 |
6.1 |
95 |
0.3 |
SW |
21 |
35 |
leichter Regen |
--- |
| Weiden |
438 |
988.4 |
7.4 |
97 |
2.0 |
SW |
10 |
34 |
Regen |
--- |
| Saarbrücken-Flh. |
320 |
989.4 |
10.1 |
88 |
0.0 |
W |
29 |
51 |
--- |
Windböen |
| Karlsruhe-Rheinst. |
116 |
989.9 |
10.9 |
88 |
0.4 |
SW |
28 |
46 |
leichter Regen |
--- |
| Mannheim |
96 |
988.3 |
11.7 |
82 |
0.0 |
SW |
13 |
28 |
Regen |
--- |
| Stuttgart-Flh. |
371 |
990.0 |
10.9 |
74 |
0.0 |
SW |
16 |
34 |
Regen |
--- |
| Öhringen |
276 |
989.2 |
9.6 |
92 |
0.3 |
W |
23 |
46 |
Regen |
--- |
| Nürnberg-Flh. |
314 |
988.2 |
9.0 |
92 |
1.5 |
SW |
12 |
22 |
leichter Regen |
--- |
| Regensburg |
366 |
989.0 |
8.7 |
85 |
0.1 |
S |
9 |
16 |
leichter Regen |
--- |
| Straubing |
351 |
989.0 |
11.8 |
71 |
0.1 |
SW |
17 |
30 |
Regen |
--- |
| Großer Arber |
1436 |
------ |
1.6 |
99 |
0.5 |
SW |
47 |
75 |
Niederschlag |
Sturmböen |
| Lahr |
155 |
991.8 |
11.4 |
89 |
0.2 |
S |
17 |
37 |
Regen |
--- |
| Freudenstadt |
797 |
------ |
6.6 |
93 |
0.2 |
W |
24 |
48 |
Regen |
--- |
| Stötten |
734 |
990.5 |
6.6 |
90 |
0.4 |
W |
31 |
70 |
leichter Regen |
Sturmböen |
| Augsburg |
462 |
990.8 |
9.2 |
79 |
0.0 |
SW |
39 |
57 |
leichter Regen |
Windböen |
| München-Flh. |
444 |
990.5 |
10.5 |
70 |
0.0 |
W |
54 |
77 |
--- |
Sturmböen |
| Fürstenzell |
476 |
990.7 |
6.9 |
90 |
0.0 |
SW |
8 |
16 |
--- |
--- |
| Feldberg/Schw. |
1486 |
------ |
1.8 |
100 |
1.1 |
SW |
61 |
85 |
Nebel |
Sturmböen |
| Konstanz |
443 |
993.4 |
9.8 |
77 |
0.1 |
W |
23 |
56 |
leichter Regen |
Windböen |
| Kempten |
705 |
993.6 |
6.6 |
89 |
1.5 |
SW |
12 |
24 |
Regen |
--- |
| Oberstdorf |
806 |
------ |
4.8 |
89 |
1.9 |
S |
14 |
20 |
leichter Regen |
--- |
| Zugspitze |
2960 |
------ |
-7.1 |
92 |
---- |
W |
37 |
91 |
leichter Schneefall |
schwere Sturmböen |
| Hohenpeißenberg |
977 |
------ |
4.3 |
95 |
0.6 |
SW |
37 |
80 |
Regen |
Sturmböen |
- HÖHE:
- m über NN
- LUFTD.:
- auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
- TEMP.:
- Lufttemperatur in Grad Celsius
- U%:
- Relative Luftfeuchte in %
- RR1:
- Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro m²
- DD:
- Windrichtung
- FF:
- Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
- FX:
- höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
- ---:
- Wert nicht vorhanden
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Wetterbericht Deutschland
Mittwoch, 11.02.2026
Am Mittwoch zieht mit grauen Wolkenfeldern mal mehr, mal weniger Regen oder Sprühregen vorüber. An den Küsten und über den östlichen Mittelgebirgen gibt es örtlich noch
Schneeregen oder gefrierenden Regen mit Glätte. Von Rügen bis zum Breisgau steigen die Temperaturen auf 2 bis 13 Grad. Der Wind weht im Norden schwach bis mäßig aus teilweise östlichen bis nördlichen
Richtungen. Sonst weht ein mäßiger bis frischer, in Böen starker, auf den Höhen stürmischer Wind aus westlichen Richtungen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es fast überall regnerisch. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 0 Grad.
Am Donnerstag bleibt der Himmel wolkenverhangen, und überall fällt teilweise anhaltender oder kräftiger Regen oder Sprühregen. An den Küsten geht der Regen mit der erwarteten
Kaltluft gebietsweise schon in Schneeregen über. Im Norden und Osten werden 1 bis 6, sonst 4 bis 12 Grad am Nachmittag erreicht. Es weht ein meist mäßiger bis frischer Wind aus im Norden
unterschiedlichen, sonst westlichen bis südwestlichen Richtungen. Dabei treten frische bis starke Böen, auf den Höhen teilweise Sturmböen auf.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fällt aus einer grauen Wolkendecke fast überall Regen. In Küstennähe geht der Regen in Schneeregen und von Nordfriesland
und den Nordfriesischen Inseln in Schnee über. Die Gefahr von Straßenglätte steigt hier an. Die Luft kühlt sich auf plus 7 bis minus 2 Grad zwischen dem Oberrhein und Sylt ab.
Auch am Freitag macht sich die Sonne rar. Häufig überwiegen graue, dichte Wolken, und gebietsweise fällt Regen oder Sprühregen. Im Norden und in den östlichen Mittelgebirgen macht
sich immer mehr Schnee oder Schneeregen und Straßenglätte bemerkbar. Die Temperaturen steigen zwischen Sylt und dem Bodensee auf 0 bis 11 Grad. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der Küste auch
teilweise starker Wind aus überwiegend westlichen, im äußersten Norden nordöstlichen Richtungen.
Am Samstag lassen die Schneeregen- und Schneeschauer von der Küste im Norden teilweise nach, und Sonne und Wolken wechseln sich ab. Auch über dem Mittelgebirgesraum wird es durch
mehr Schnee- als Regenfälle auf vielen Straßen und Wegen wieder rutschiger. Im äußersten Westen und Süden gehen einige Regenfälle in Schneeregen über. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus 2
und plus 6 Grad. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der Küste auch teilweise starker Wind aus überwiegend westlichen, im äußersten Norden nordöstlichen Richtungen.
Am Sonntag wechseln sich über der Mitte und Osthälfte häufig Sonnenschein und Wolken ab. Hier gibt es nur am Erzgebirge noch Schneeschauer. Die meisten Schauer mit Regen,
Schneeregen oder Schnee gehen über der West- und Südwesthälfte sowie an den Alpen nieder. Winterliche minus 2 bis plus 4 Grad werden erwartet. Es weht ein überwiegend schwacher, im Nordwesten und
Norden mäßiger, an der Nordsee auch frischer Wind aus verschiedenen Richtungen.
Wetteraussichten Deutschland
11.02.2026, 07:24 Uhr | Dipl.-Met. Johanna Anger
Auf der Südflanke eines Tiefdruckkomplexes von den Britischen Inseln bis nach Norddeutschland führen Tiefausläufer feuchte und milde Luft in den größten Teil Deutschlands. Ganz im Norden
liegt die Grenze zu Kaltluft über Nordeuropa. Im Nordosten teils Schnee, teils gefrierender Regen, in einigen Mittelgebirgen Dauerregen bzw. Tauwetter, im Südschwarzwald ergiebiger Dauerregen.
Tagsüber im Süden windig bis stürmisch, in Hochlagen teils schwerer Sturm.
Heute bei dichter Bewölkung regnerisch, im Bereich der südlichen, westlichen und zentralen Mittelgebirge länger anhaltendender und regional ergiebiger Regen sowie Tauwetter, in
Mecklenburg-Vorpommern teils noch gefrierender Regen, teils Schnee. Erwärmung auf +1 Grad auf Rügen und bis +14 Grad im Breisgau. Im Norden und Nordosten schwacher bis mäßiger, an den Küsten teils
frischer Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, mit steifen bis stürmischen, in Hochlagen Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen. In der Nacht zum Donnerstag weitere
Regenfälle, von Südwesten erneut intensivierend und länger anhaltend. Dabei im äußersten Nordosten örtlich weitere gefrierender Regen mit Glättegefahr, an der Grenze zu Dänemark auch Schnee.
Abkühlung auf Werte um 0 Grad im Ostseeumfeld und bis +9 Grad am Oberrhein.