ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Freitag, 26.06.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Zunächst sehr bis extrem heiß, zum Sonntag ansteigendes Gewitterrisiko, dabei schwere Gewitter mit größerem Hagel und heftigem Starkregen möglich, zum Wochenbeginn dann angenehmere Temperaturwerte
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 26.06.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch HARTMUT hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Die eingeflossene Luftmasse kann sich die nächsten Tage noch weiter erwärmen und wird besonders am Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rekorde für die höchsten gemessenen Temperaturwerte im Monat Juni pulverisieren. Hoch HARTMUT wird sich zum Wochenende mit seinem Schwerpunkt langsam ostwärts verlagern. Von Westen dringen dann atlantische Störungen des Tiefs WINONA Richtung Deutschland vor.
Bevor es aber soweit ist, steht uns heute ein sonnenscheinreicher Tag ins Haus. Allenfalls am Abend und in der Nacht zum Samstag sind über den westlichen Mittelgebirgen und im äußersten Westen ganz vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen, ansonsten bleibt es trocken und es wird sehr heiß, teilweise sogar extrem heiß. Verbreitet erreichen die Höchstwerte 36 bis 40 Grad. Lokal sind auch 41 Grad möglich. Im Nordosten wird es etwas kühler und damit angenehmer bleiben. In der Nacht ist wirkliche Abkühlung schwer zu erreichen, zum wiederholten Mal gibt es vielfach eine Tropennacht mit Minima zwischen 23 und 17 Grad.
Am Samstag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Einzelne Hitzegewitter können besonders in der Westhälfte auftreten, durch Starkregen können diese Unwetterpotential erreichen. Die Höchstwerte liegen verbreitet bei 36 bis 41 Grad, an der See ist es etwas kühler. Die starke bis extreme Wärmebelastung setzt sich fort. In der Nacht zum Sonntag steigt besonders in der West- und Nordhälfte das Gewitterpotential. Organisierte Strukturen sind dabei möglich, mit Hagel oder Großhagel und heftigem Starkregen. Noch gibt es einige Unsicherheiten in der Entwicklung. Am Sonntag wird der Höhepunkt der Hitzeentwicklung erwartet, in der Lausitz sind bis zu 42 Grad möglich. Im Tagesverlauf treten teils schwere Gewitter auf mit Unwettergefahr durch Sturmböen, heftigen Starkregen und Hagel. Dieser Knall läutet dann den Wechsel zu einer wechselhaften und nicht mehr ganz so heißen Wetterphase kommende Woche ein. Zur Wochenmitte werden die Temperaturwerte weiter zurückgehen. Bis dahin ist Durchatmen angesagt.
Kommen Sie gut durch die Hitze und nachfolgend die Gewitter."
Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Deutschlandvorhersage:
für Freitag, 26.Juni 2026Heute verbreitet sonnig oder gering bewölkt und trocken. Höchstwerte zwischen 31 und 38 Grad, im Westen und Südwesten lokal bis 41 Grad, auf den Inseln kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus wechselnden Richtungen.
In der Nacht meist klar oder gering bewölkt und weiterhin niederschlagsfrei. Tiefstwerte meist 24 bis 16 Grad.
für Samstag, 27.Juni 2026
Am Samstag im Westen und Nordwesten zeitweise wolkig, nachmittags und abends an der Nordseeküste sowie vom westlichen Mittelgebirgsraum über NRW bis nach Niedersachsen einzelne kräftige Gewitter, auch Unwetter, möglich. Sonst sonnig oder leicht bewölkt und überwiegend trocken, lediglich im Bergland ein vereinzeltes Gewitter nicht ausgeschlossen. Sehr bis extrem heiß bei 36 bis 41 Grad, lokal auch 42 Grad, lediglich im äußersten Norden, insbesondere bei auflandigem Wind an den Küsten, etwas kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten und Norden einzelne Gewitter mit Unwetterpotential möglich. Sonst gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte zwischen 25 und 18 Grad, in einigen Senken- und Muldenlagen auch darunter.
für Sonntag, 28.Juni 2026
Am Sonntag zunehmend bewölkt, im Tagesverlauf gebietsweise teils
schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch Sturmböen,
heftigen Starkregen und Hagel. Richtung Osten und Südosten noch
länger sonnig und trocken. Höchstwerte im Osten und Südosten 39 bis
41 Grad, in der Lausitz bis 42 Grad, sonst 32 bis 38 Grad. Abseits von Gewittern schwacher
bis mäßiger Wind um West, in Böen auffrischend.
In der Nacht zum Montag vor allem über die Mitte hinweg bis in den
Osten sowie im Süden teils schwere Gewitter mit Starkregen, teils
auch länger anhaltender kräftiger Regen, dabei erhöhte
Unwettergefahr. Im Nordwesten Wetterberuhigung und teils Aufklaren.
Tiefstwerte 22 bis 16 Grad.
für Montag, 29.Juni 2026
Am Montag im Nordwesten wechselnd bewölkt, vereinzelt Schauer. Über
der Mitte und der Südosthälfte Schauer und teils kräftige Gewitter
mit erhöhter Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Nicht mehr so
heiß wie zuvor bei Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad, lokal bis 30
Grad. Im Küstenumfeld kühler. Schwacher bis mäßiger, in Böen
auffrischender Nordwestwind.
In der Nacht zum Dienstag im Osten und Südosten weiterhin Gewitter,
Unwetter nicht ausgeschlossen, im Laufe der Nacht abklingend. Sonst
wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Tiefstwerte 17 bis 11
Grad.
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetterlage
26-06-2026 05:41
Das für uns wetterbestimmende Hochdruckgebiet verlagert seinen Schwerpunkt langsam nach Osteuropa. An dessen Westflanke wird eine feuchte und teils extrem heiße Luftmasse nach Deutschland geführt. HITZE:Heute und am Wochenende Ausweitung der starken Wärmebelastung auf ganz Deutschland außer Helgoland. Vom Südwesten und Westen über die Mitte bis in den Osten vielerorts auch extreme Wärmebelastung.GEWITTER:Heute Abend und in der Nacht zum Samstag über den westlichen Mittelgebirgen und an der Grenze zu Benelux vereinzelt erste Hitzegewitter nicht ausgeschlossen.
Deutschlandvorhersage heute
26-06-2026 01:42
Bis zum Wochenende in nahezu allen Landesteilen starke bis extreme Wärmebelastung.
Heute Früh locker bewölkt oder klar. Minima 24 bis 16 Grad, im Binnenland Norddeutschlands 17 bis 12 Grad. Tagsüber verbreitet sonnig oder gering bewölkt und trocken. Höchstwerte zwischen 31 und 38 Grad, im Westen und Südwesten lokal bis 41 Grad, auf den Inseln kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus wechselnden Richtungen.In der Nacht meist klar oder gering bewölkt und weiterhin niederschlagsfrei. Tiefstwerte meist 24 bis 16 Grad.
Deutschlandvorhersage morgen
26-06-2026 05:41
Am Samstag im Westen und Nordwesten zeitweise wolkig, nachmittags und abends an der Nordseeküste sowie vom westlichen Mittelgebirgsraum über NRW bis nach Niedersachsen einzelne kräftige Gewitter, auch Unwetter, möglich. Sonst sonnig oder leicht bewölkt und überwiegend trocken, lediglich im Bergland ein vereinzeltes Gewitter nicht ausgeschlossen. Sehr bis extrem heiß bei 36 bis 41 Grad, lokal auch 42 Grad, lediglich im äußersten Norden, insbesondere bei auflandigem Wind an den Küsten, etwas kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten und Norden einzelne Gewitter mit Unwetterpotential möglich. Sonst gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte zwischen 25 und 18 Grad, in einigen Senken- und Muldenlagen auch darunter.
Deutschlandvorhersage Übermorgen
26-06-2026 05:41
Am Sonntag zunehmend bewölkt, im Tagesverlauf gebietsweise teils schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch Sturmböen, heftigen Starkregen und Hagel. Richtung Osten und Südosten noch länger sonnig und trocken. Höchstwerte im Osten und Südosten 39 bis 41 Grad, in der Lausitz bis 42 Grad, sonst 32 bis 38 Grad. Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger Wind um West, in Böen auffrischend. In der Nacht zum Montag vor allem über die Mitte hinweg bis in den Osten sowie im Süden teils schwere Gewitter mit Starkregen, teils auch länger anhaltender kräftiger Regen, dabei erhöhte Unwettergefahr. Im Nordwesten Wetterberuhigung und teils Aufklaren. Tiefstwerte 22 bis 16 Grad.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
26-06-2026 11:50
VHDL17 DWOG 261200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Montag, 29.06.2026 bis Montag, 06.07.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Freitag, 26.06.2026, 13:25 Uhr
Anfangs im Osten und Südosten noch teils heiß, sonst warm, vor allem
in der Südosthälfte bis Wochenmitte teils schwere Gewitter.
Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 03.07.2026,
Am Montag im Nordwesten wechselnd bewölkt, vereinzelt Schauer. Über
der Mitte und vor allem der Südosthälfte Schauer und teils kräftige
Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch heftigen Starkregen und
Hagel. Nicht mehr so heiß wie zuvor bei Höchstwerten zwischen 25 und
29 Grad, im äußersten Osten und Südosten bis zu 32 Grad. Im
Küstenumfeld kühler. Schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender
Nordwestwind.
In der Nacht zum Dienstag im Osten und Südosten weiterhin Gewitter,
Unwetter nicht ausgeschlossen, im Laufe der Nacht meist abklingend.
Sonst
wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Tiefstwerte 19 bis 11
Grad.
Am Dienstag wechselnd bewölkt oder heiter und vor allem in der
Südhälfte ab dem Mittag kräftige Schauer und Gewitter, lokal mit
heftigem Starkregen. Weiter nördlich örtlich Schauer und Gewitter.
Höchstwerte 22 bis 29 Grad, im Osten und Süden lokal um 30 Grad.
Abseits von Gewitterböen meist schwacher Wind aus vorwiegend
nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch abseits des Westens und Nordwestens teils
kräftiger und gewittriger Regen. Tiefstwerte 18 bis 12 Grad.
Am Mittwoch im Osten und Südosten häufig Schauer und örtlich
Gewitter, am Alpenrand längere Zeit Regen, sonst bei wechselnder
Bewölkung örtlich Schauer. Maximal 21 bis 28 Grad, am wärmsten am
Oberrhein. Schwacher bis mäßiger nordwestlicher Wind.
In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen Regen, sonst abklingende
Schauer und Gewitter, oftmals gering bewölkt. Tiefstwerte 17 bis 10
Grad.
Am Donnerstag an den Alpen anfangs Regen, sonst im Süden meist heiter
und trocken. Im Rest des Landes wechselnd bewölkt und im Nordwesten
aufkommender Regen. Höchstwerte um 21 Grad an den Küsten und bis zu
29 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.
In der Nacht zum Freitag in die mittleren Landesteile vorankommender
Regen, im Nordwesten örtlich Schauer. Im Süden trocken. Abkühlung auf
17 bis 11 Grad.
Am Freitag von der Mitte in den Südosten ziehender Regen. Im
Südwesten meist heiter, sonst wechselnd bewölkt und vor allem im
Norden örtlich Schauer. Höchstwerte zwischen 21 und 29 Grad.
Schwacher, an der See mäßiger Nordwestwind.
In der Nacht zum Samstag an den Alpen Regen, sonst bei wechselnder
Bewölkung bis auf einzelne Schauer trocken. Tiefstwerte 16 bis 10
Grad.
Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 04.07.2026 bis Montag,
06.07.2026,
Wahrscheinlich Fortdauer des vor allem nach Nordosten hin
wechselhaften, sonst gebietsweise freundlichen Wetters. Das
Temperaturniveau ist gegenüber den Vortagen kaum verändert. Hitze
bleibt unwahrscheinlich.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc.-Met. Thore Hansen
Thema des Tages
26-06-2026 13:50
Wissenschaft kompakt
Geschichte der Meteorologie - Teil 8: Meteorologie um 1700 und erste
meteorologische Messnetze zur Wetterbeobachtung
Das heutige Thema des Tages setzt die Serie der Geschichte der
Meteorologie fort. Beleuchtet wird der Zeitraum um 1700.
Meteorologische Messgeräte wurden verbessert und erste Ideen, über
einen gewissen Zeitraum systematisch das Wettergeschehen
aufzuzeichnen, umgesetzt.
Im letzten Thema des Tages zur Geschichte der Meteorologie wurden die
Entwicklung und Verfeinerung erster meteorologischer Messinstrumente
im Zeitalter der Aufklärung beschrieben. Dieser Teil der Serie setzt
sich nun mit der Entwicklung der Meteorologie um das Jahr 1700
auseinander.
Im Jahr 1688 begann die 1666 gegründete Französische Akademie der
Wissenschaften, systematische Messungen des Luftdrucks, der
Temperatur, des Niederschlags und Beobachtungen von Wetterphänomenen
zu installieren. Diese Messungen und Beobachtungen wurden im
jährlichen Bericht der Akademie veröffentlicht. Ein größeres Messnetz
wurde nicht aufgebaut, nennenswerte Messungen liegen aus Dijon und
der Umgebung davon vor. Die Idee für eine systematische Aufzeichnung
meteorologischer Daten war bemerkenswert.
Der englische Botaniker James Cuninghame (um 1665-1709) führte von
Oktober 1698 bis Januar 1699 während einer Expeditionsreise auf der
Insel Amoy (heute Xiamen) in China systematische Messungen von
Luftdruck, Temperatur und Wind durch und beobachtete andere
Wetterphänomene. Diese Daten wurden 1699 im Bericht "Philosophical
Transactions" der Royal Society of England veröffentlicht und stellen
nach heutigem Kenntnisstand die ältesten systematischen
meteorologischen Messungen in China dar.
Der dänische Astronom Ole Roemer (1644-1710) begann in den frühen
1690er Jahren, die Lufttemperatur zu messen und aufzuzeichnen, um
deren Auswirkungen auf seine astronomische Arbeit zu berücksichtigen.
Ab 1702 baute er seine eigenen Spiritus-Thermometer. Er entwickelte
auch eine Temperaturskala für deren Verwendung, in der der
Gefrierpunkt von Wasser bei 7,5 Grad und sein Siedepunkt bei 60 Grad
lag. Auf dieser Skala entspräche 0 °Roe den heutigen -22,5 °C. Dies
stimmt qualitativ mit den Messungen überein, die Roemer im sehr
kalten Winter 1709 mit seiner Waage durchgeführt hat.
Als sich der englische Astronom John Flamsteed (1646-1719) die
Funktionsweise eines Barometers nach Art von Torricelli erklären
ließ, kam ihm die Idee, dieses Instrument zur Vorhersage des Wetters
zu nutzen. In der Folge konstruierte er eigene Barometer. Er stellte
fest, dass nach einer Phase mit hohem Luftdruck (d.?h. hohem
Barometerstand) auf einen Rückgang des Barometerstands innerhalb von
ein bis drei Tagen Wind oder Regen folgte, abhängig vom
ursprünglichen Quecksilberstand und der Geschwindigkeit der
Veränderung.
Der englische Astronom Edmond Halley oder Edmund Halley (1656-1742)
interessierte sich auch für Meteorologie und den Erdmagnetismus.
Bereits 1678 versuchte Halley, die allgemeine Zirkulation der Luft zu
beschreiben, wobei er den Schwerpunkt auf die Passatwinde und die
Monsune legte. Beides brachte er mit der ungleichmäßigen
Sonneneinstrahlung auf die Erde in Verbindung. Moderne Vorstellungen
davon, wie die Verteilung der Sonneneinstrahlung die allgemeine
Zirkulation in der Atmosphäre steuert, lassen sich daher auf Halley
zurückführen. Im Jahr 1686 stellte Halley erstmals einen
mathematischen Zusammenhang zwischen dem Luftdruck und der Höhe über
dem Meeresspiegel her. Im selben Jahr zeichnete er eine Karte, die
als erste meteorologische Karte gilt. Sie deckt einen großen Teil der
Welt ab und die Passatwinde sowie die Monsunwinde sind so
dargestellt, dass sie, wie er erklärte, "besser verstanden werden
kann als durch jede noch so ausführliche verbale Beschreibung". In
seiner Karte wurden die Winde dadurch symbolisiert, dass "die spitzen
Enden der einzelnen Striche auf jenen Teil des Horizonts zeigten, von
dem der Wind ständig weht; und dort, wo Monsune herrschen, verlaufen
die Strichreihen abwechselnd vorwärts und rückwärts, wodurch sie
dichter sind als anderswo."
Halley führte im Hauptsitz der Royal Society of London einige
Experimente zur Messung der Verdunstung durch und nutzte diese
Messungen zusammen mit seinen Schätzungen zum Abfluss der Themse, um
den Zufluss der Flüsse ins Mittelmeer und die Verdunstung aus dem
Mittelmeer zu berechnen. Dies ist ein sehr frühes Beispiel für eine
wissenschaftliche hydrologische Untersuchung. Im Jahr 1700 erkannte
Halley, dass Werte der magnetischen Deklination als Konturlinien auf
einer Karte dargestellt werden konnten, und erstellte die erste
derartige Karte für das Gebiet, das sich von Europa und Afrika
westwärts bis nach Amerika erstreckte. Er interessierte sich auch für
die Polarlichter und vermutete 1716, dass "die Polarlichter durch
'magnetische Ausdünstungen' verursacht werden, die sich entlang der
Magnetfeldlinien der Erde bewegen". Mit anderen Worten: Er
postulierte, dass die Polarlichtvorhänge mit den Projektionen des
Erdmagnetfelds in die obere Atmosphäre ausgerichtet sind.
Der Gelehrte Luigi Ferdinando Marsigli (1658-1730) aus der Romagna
untersuchte Windmuster, Strömungen und Wasserstandsänderungen am
Bosporus. Die Untersuchungen zum Wind stellen die ersten
meteorologischen Beobachtungen im Osmanischen Reich dar.
Der Alchemist, Chemiker und Mediziner Georg Ernst Stahl (1659-1734)
aus Franken entwickelte die Phlogistontheorie, welche die erste
umfassende Theorie in der in der Entstehung begriffenen Wissenschaft
der Chemie darstellte. Sie fasste die chemische Umwandlung von
Stoffen zusammen, auch wenn letztere noch nicht klar abgegrenzt und
unterschieden werden konnten. Aus heutiger Sicht interpretierte sie
den Vorgang einer Verbrennung falsch, in dem sie annahm, dass eine
hypothetische Substanz, das Phlogiston, bei brennbaren Körpern bei
der Verbrennung diesen entweicht und bei Erwärmung in diesen
eindringt.
Der Arzt und Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) aus
der Alten Eidgenossenschaft interessierte sich für Meteorologie,
Astronomie und Mineralogie. Er unternahm zahlreiche Reisen in die
Schweizer Alpen, wo er ein Barometer für meteorologische Messungen
und Höhenbestimmungen einsetzte. Sein dreibändiges Werk "Helvetiae
historia naturalis" oder "Naturhistorie des Schweitzerlandes"
erschien erstmals in den Jahren 1716 bis 1718 in Zürich. Im ersten
Band behandelte er die Schweizer Berge, im zweiten die Schweizer
Flüsse, Seen und Mineralbäder und im dritten die Schweizer
Mineralogie, Geologie und Meteorologie.
Der Mediziner Johann Kanold (1679-1729) aus Schlesien versuchte ab
1717, ein meteorologisches Messnetz in den deutschen Ländern
aufzubauen. Er sammelte von verschiedenen Orten aus den deutschen und
anderen Ländern Daten meteorologischer Messungen und veröffentlichte
diese in Berichten des Magazins "Breslauer Sammlung". Dieses Magazin
erschien dreimal jährlich bis etwa 1727.
Im Jahr 1723 rief der englische Wissenschaftler und Mediziner James
Jurin (1684-1750) in seiner Funktion als Sekretär der Royal Society
of England deren Mitglieder, die über die notwendigen Messtechniken
verfügten, auf, tägliche Wetterbeobachtungen und meteorologische
Messungen durchzuführen. Das Ziel war deren Veröffentlichung einmal
pro Jahr im Bericht "Philosophical Transactions" der Royal Society of
England. Nach einem vorgegebenen Schema sollten Temperatur,
Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsmenge und
Bewölkungszustand täglich einmal erfasst werden. Der Aufruf erfuhr
Beliebtheit. Ab 1724 startete das Messnetz der Royal Society of
England mit vielen meteorologischen Daten aus England, aber auch aus
Uppsala (Schweden), Aabo (damals Schweden; heute Turku, Finnland),
Neapel, Rom, und manche aus Indien und Nordamerika. Isaac Greenwood
(1702-1745), Mathematiker und Naturphilosoph aus dem
nordamerikanischen Neuengland, schlug 1728 vor, solche
meteorologische Aufzeichnungen nicht nur auf landbasierte Orte zu
beschränken, sondern auch auf Schiffe auszuweiten, um einen größeren
meteorologischen und navigationstechnischen Benefit zu erreichen.
Damit würde ein größeres Verständnis der Winde und der tropischen
Wirbelstürme erzielbar sein.
Der dänische Seefahrer und Marineoffizier Vitus Bering (1681-1741)
unternahm im Auftrag von Zar Peter dem Großen (1672-1725)
Erkundungsreisen in den Fernen Osten Russlands nach Kamtschatka. Im
Rahmen der Zweiten Kamtschatka-Expedition zwischen 1733 und 1743
wurden die ersten echten Wetterbeobachtungen in Russland
durchgeführt. Die wissenschaftliche Arbeit der Expedition wurde von
der im Vorfeld der Expeditionen gegründeten Akademie der
Wissenschaften in St. Petersburg organisiert, die die
Expeditionsleiter anwies, instrumentelle Messungen von Temperatur und
Luftdruck sowie qualitative Beobachtungen von Wolken, Gewittern und
anderen Naturphänomenen durchzuführen. Im Rahmen der Expedition wurde
1733/1734 ein Netz von etwa zwölf meteorologischen
Beobachtungsstationen in ganz Sibirien, von Kasan über Jekaterinburg
bis Irkutsk und Jakutsk, eingerichtet. Dieses sibirische Messnetz war
bis etwa 1746/1747, in Jakutsk bis 1749, in Betrieb.
Der französische Natur- und Materialforscher Rene-Antoine Ferchault
de Reaumur (1683-1757), Mitglied der französischen Akademie der
Wissenschaften, war auf vielen verschiedenen Arbeitsgebieten tätig.
Sein Hauptinteresse galt der Erforschung von Insekten. Eines seiner
Projekte befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen dem Wachstum von
Insekten und der Temperatur. Möglicherweise als Ergebnis dieser
Arbeit begann er sich für die Temperaturmessung zu interessieren. Er
verwendete verdünnten Alkohol in seinem Thermometer und legte den
Gefrierpunkt von Wasser als Nullpunkt fest. Er bestimmte den Wert für
jedes Reaumur-Grad über Null anhand eines Tausendstels des Volumens
der Flüssigkeit im Thermometerkolben und im Rohr unterhalb der
Nullgradmarke. Er verwendete in seiner Thermometerflüssigkeit eine
Alkoholkonzentration, die bei 80 Grad Reaumur zu sieden begann. Um
1730 wurde ein solches Thermometer als Reaumur-Alkoholthermometer
bekannt, und die Skala von 0 bis 80 Grad als Reaumur-Temperaturskala
(°Re, °Reaumur, °R).
Der britische Jurist George Hadley (1685-1768) war im Herzen
Meteorologe. Er wurde 1735 zum Mitglied der Royal Society of London
gewählt und übernahm die Verantwortung für den gesamten
meteorologischen Schriftverkehr und die Beobachtungen, die an die
Gesellschaft gesendet wurden (hauptsächlich aus Großbritannien und
Skandinavien). Er analysierte die gemeldeten Luftdruck- und
Temperaturwerte und versuchte, daraus allgemeine meteorologische
Muster abzuleiten. Hadley interessierte sich für die Passatwinde in
den subtropischen Breiten. Diese waren den Seefahrern zwar
wohlbekannt, doch ihre physikalischen Ursachen waren nicht
verstanden. Bereits 1678 hatte Edmund Halley versucht, die allgemeine
Zirkulation der Atmosphäre zu beschreiben, wobei er den Schwerpunkt
auf die Passatwinde und die Monsune legte, und diese Zirkulationen
mit der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung auf der Erde zu
verbinden. Hadley führte Halleys Arbeiten weiter und veröffentlichte
1735 im Journal der Gesellschaft, den "Philosophical Transactions"
(Band 39, S. 58?62), eine Monographie mit dem Titel "On the Cause of
the General Trade Winds" (Betreffend die Ursache der Allgemeinen
Passat-Winde). Hadley (und Halley) erkannten, dass die starke
Sonneneinstrahlung in den äquatorialen Regionen der Erde einen
allgemeinen Luftaufstieg verursachen muss, der sich dann in den
höheren Schichten ausbreitet und in Richtung der Pole wandert, bevor
diese abkühlt und absinkt. Die Rückströmung in den unteren Schichten
bildet die Passatwinde. Hadleys entscheidende Erkenntnis bestand
darin, dass die Erdrotation dazu führt, dass sich bewegende Objekte
auf der Nordhalbkugel nach rechts abdriften, sodass die Rückströmung
in Richtung Äquator nicht direkt von Norden nach Süden (auf der
Nordhalbkugel) verläuft, sondern nordöstlich. Dieses Muster definiert
eine "Zelle" aus Winden in einem vertikalen Schnitt durch die
Atmosphäre; sie ist als Hadley-Zelle bekannt.
Der Physiker und Instrumentenbauer Daniel Gabriel Fahrenheit
(1686-1736) aus Danzig interessierte sich bereits in seiner Jugend
für Instrumente. Er reiste durch Europa und traf verschiedene
Instrumentenbauer und Wissenschaftler. So besuchte er 1708 Roemer in
Kopenhagen. Roemer zeigte ihm seine Temperaturskala, die einen oberen
Fixpunkt von 22,5 °Roe (die als konstant angenommene Körpertemperatur
des Menschen) und einen unteren Fixpunkt von 7,5 °Roe (den
Gefrierpunkt von Wasser) hatte. Fahrenheit modifizierte Roemers
Skala. Er unterteilte jedes Grad in vier Teile, sodass der untere
Fixpunkt bei 30° (4 x 7,5) und der obere Fixpunkt bei 90° (4 x 22,5)
lag. Auf dieser Skala liegt der Siedepunkt von Wasser bei 205°. Er
verwendete diese modifizierte Römer-Skala bis etwa 1717, als er
beschloss, kleine Änderungen an den Fixpunkten vorzunehmen, sodass
der Gefrierpunkt von Wasser bei 32 Grad Fahrenheit (°F) und die
Körpertemperatur des Menschen bei 96 °F lag. Auf dieser geänderten
Skala lag der Siedepunkt von Wasser bei 212 °F. Fahrenheit nahm diese
Änderung aus einem ganz praktischen Grund vor. Bei den Fixpunkten 32°
und 96° lagen 64 Grad zwischen den beiden, und eine Skala mit 64
Teilstrichen ließ sich leicht zeichnen, indem man das gesamte
Intervall durch sukzessive Unterteilungen in zwei gleiche Teile
aufteilte, da 64 eine Zweierpotenz ist. Dieses Vorgehen ist nicht
möglich, wenn die Fixpunkte bei 30° und 90° liegen. Als er später
feststellte, dass die Körpertemperatur des Menschen nicht konstant
ist (junge Menschen haben beispielsweise tendenziell eine höhere
Körpertemperatur als ältere Menschen), legte Fahrenheit den oberen
Fixpunkt einfach neu fest, sodass er dem Siedepunkt von Wasser
entsprach, nämlich 212 °F. Der Nullpunkt der Fahrenheit-Skala stellte
die damals tiefste Temperatur, die eine Eis-Salz-Kältemischung
erzeugen konnte, dar.
Der französische Astronom und Kartograph Joseph-Nicolas Delisle
(1688-1768) führte wesentliche Arbeiten zur Kartographierung des
Russischen Reiches und des Nordpazifiks aus, die Bering für seine
Expeditionsreisen nutzte. Bekannt wurde er durch die Konstruktion
eines Quecksilberthermometers 1732, für das er den Siedepunkt von
Wasser als festen Nullpunkt wählte. Für niedrigere Temperaturen
definierte er eine Skala, die auf der Kontraktion von Quecksilber (in
Hunderttausendstel) basierte, wobei höhere Werte bei niedrigeren
Temperaturen lagen (eine umgekehrte Skala, bei der höhere Zahlen
"zunehmende Kälte" darstellen). Delisles ursprüngliche Skala
benötigte 2400 oder 2700 Teilungen, um den kalten Wintern in St.
Petersburg, wo er lebte, gerecht zu werden. Im Jahr 1738 führte der
württembergische Anatom Josias Weitbrecht (1702?1747) eine
Modifikation von Delisles Skala ein: Weitbrecht behielt 0 Grad
Delisle (°D) als Siedepunkt von Wasser bei, wies dem Gefrierpunkt
jedoch einen Wert von 150 °D zu. Obwohl die Skala nach wie vor
umgekehrt war, entsprachen die daraus resultierenden niedrigeren
Temperaturwerte eher den anderen Temperaturskalen jener Zeit. Die
Delisle-Temperaturskala wurde in Russland fast 100 Jahre lang
verwendet.
Die Serie wird fortgesetzt. In kürzerer Zeit werden nun schneller
neue Erkenntnisse zur Meteorologie gewonnen. Im nächsten Teil der
Serie lesen Sie neue Beiträge zur Meteorologie mit Schwerpunkt um das
Jahr 1750.
Dipl.-Met. Markus Eifried
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.06.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland
Wetterbeobachtungen von Freitag, 26.06.2026, 16:00 Uhr
| STATION | HÖHE | LUFTD. | TEMP. | U% | RR1 | DD | FF | FX | Wetter+Wolken | Böen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Helgoland | 4 | 1017.1 | 25.1 | 69 | 0.0 | O | 14 | 27 | --- | --- |
| List/Sylt | 26 | 1018.0 | 27.7 | 57 | 0.0 | S | 19 | 31 | --- | --- |
| Schleswig | 43 | ------ | --- | --- | ---- | -- | --- | --- | --- | |
| Leuchtturm Kiel | 5 | ------ | --- | --- | ---- | -- | --- | --- | --- | --- |
| Kiel | 27 | 1017.8 | 31.7 | 32 | 0.0 | SO | 14 | 24 | wolkenlos | --- |
| Fehmarn | 3 | 1018.9 | 29.2 | 42 | 0.0 | S | 18 | 33 | wolkenlos | --- |
| Arkona | 42 | 1020.5 | 22.5 | 69 | 0.0 | O | 10 | 19 | wolkenlos | --- |
| Norderney | 11 | 1016.1 | 33.3 | 46 | 0.0 | S | 14 | 26 | wolkenlos | --- |
| Cuxhaven | 5 | 1016.9 | 32.7 | 37 | 0.0 | SO | 16 | 27 | --- | --- |
| Hamburg-Flh. | 11 | 1017.7 | 33.9 | 25 | 0.0 | S | 17 | 40 | wolkenlos | --- |
| Schwerin | 59 | 1018.4 | 32.3 | 31 | 0.0 | SO | 6 | 19 | wolkenlos | --- |
| Rostock | 4 | 1019.1 | 26.0 | 66 | 0.0 | NO | 10 | 23 | wolkenlos | --- |
| Greifswald | 2 | 1019.8 | 27.5 | 44 | 0.0 | NO | 12 | 18 | --- | |
| Emden | 0 | 1015.8 | 33.5 | 47 | 0.0 | SO | 15 | 26 | --- | --- |
| Bremen-Flh. | 5 | 1016.5 | 33.7 | 40 | 0.0 | SO | 18 | 33 | --- | --- |
| Lüchow | 17 | 1018.3 | 34.4 | 22 | 0.0 | SO | 12 | 22 | wolkenlos | --- |
| Marnitz | 81 | 1018.5 | 33.2 | 26 | 0.0 | S | 6 | 17 | wolkenlos | --- |
| Waren | 70 | 1019.2 | 31.9 | 30 | 0.0 | O | 6 | 12 | wolkenlos | --- |
| Neuruppin | 38 | 1019.0 | 33.0 | 21 | 0.0 | SO | 7 | 17 | --- | --- |
| Angermünde | 56 | 1019.6 | 31.4 | 29 | 0.0 | NO | 7 | 12 | wolkenlos | --- |
| Münster/Osnabr.-Flh. | 48 | 1015.4 | 36.1 | 37 | 0.0 | SO | 12 | 28 | wolkenlos | --- |
| Hannover-Flh. | 59 | 1017.0 | 33.3 | 45 | 0.0 | -- | --- | --- | --- | |
| Magdeburg | 76 | 1017.8 | 35.3 | 30 | 0.0 | O | 7 | 16 | wolkenlos | --- |
| Potsdam | 81 | 1018.5 | 34.6 | 20 | 0.0 | O | 9 | 20 | wolkenlos | --- |
| Berlin-Brandenburg-Flgh. | 46 | 1018.9 | 33.8 | 20 | 0.0 | SO | 11 | 20 | wolkenlos | --- |
| Berlin-Tempelhof | 48 | 1019.0 | 34.0 | 24 | 0.0 | NO | 9 | 24 | wolkenlos | --- |
| Lindenberg | 98 | 1018.9 | 33.0 | 23 | 0.0 | SO | 7 | 15 | wolkenlos | --- |
| Düsseldorf-Flh. | 45 | 1014.4 | 37.8 | 31 | 0.0 | SO | 11 | 28 | --- | --- |
| Essen | 150 | 1014.6 | 35.4 | 37 | 0.0 | S | 10 | 24 | wolkenlos | --- |
| Kahler Asten | 839 | ------ | 29.9 | 43 | 0.0 | S | 15 | 25 | wolkenlos | --- |
| Bad Lippspringe | 157 | 1015.7 | 34.2 | 43 | 0.0 | S | 14 | 30 | wolkenlos | --- |
| Brocken | 1142 | ------ | 25.0 | 52 | 0.0 | S | 28 | 38 | --- | --- |
| Leipzig-Flh. | 142 | 1017.7 | 34.7 | 28 | 0.0 | O | 4 | 16 | wolkenlos | --- |
| Dresden-Flh. | 227 | 1017.6 | 35.1 | 22 | 0.0 | W | 9 | 18 | wolkenlos | --- |
| Cottbus | 69 | 1018.6 | 34.3 | 23 | 0.0 | O | 8 | 16 | wolkenlos | --- |
| Görlitz | 238 | 1018.3 | 32.4 | 32 | 0.0 | SW | 7 | 16 | wolkenlos | --- |
| Aachen | 231 | 1013.9 | 35.4 | 42 | 0.0 | SW | 13 | 23 | --- | --- |
| Nürburg | 485 | 1014.0 | 35.9 | 25 | 0.0 | W | 16 | 28 | --- | --- |
| Köln/Bonn-Flh. | 92 | 1014.6 | 36.6 | 38 | 0.0 | SO | 17 | 32 | wolkenlos | --- |
| Gießen/Wettenberg | 203 | 1015.0 | 36.9 | 27 | 0.0 | S | 9 | 24 | wolkenlos | --- |
| Wasserkuppe | 921 | ------ | 30.7 | 41 | 0.0 | SO | 10 | 23 | wolkenlos | --- |
| Meiningen | 450 | 1015.8 | 35.1 | 25 | 0.0 | SO | 7 | 21 | wolkenlos | --- |
| Erfurt | 316 | 1016.5 | 34.0 | 35 | 0.0 | O | 11 | 24 | --- | --- |
| Gera | 311 | 1017.0 | 33.9 | 36 | 0.0 | NO | 8 | 23 | wolkenlos | --- |
| Fichtelberg | 1213 | ------ | 27.2 | 46 | ---- | O | 9 | 20 | --- | --- |
| Trier | 265 | 1014.1 | 39.1 | 23 | 0.0 | S | 21 | 36 | wolkenlos | --- |
| Hahn-Flh. | 497 | 1013.9 | 36.0 | 36 | ---- | S | 9 | 25 | --- | --- |
| Frankfurt/M-Flh. | 112 | 1015.2 | 39.0 | 21 | 0.0 | SW | 14 | 28 | wolkenlos | --- |
| OF-Wetterpark | 119 | 1015.2 | 39.3 | 22 | 0.0 | SW | 5 | 20 | --- | --- |
| Würzburg | 268 | 1015.7 | 38.8 | 22 | 0.0 | SW | 10 | 27 | wolkenlos | --- |
| Bamberg | 239 | 1016.0 | 36.5 | 27 | 0.0 | S | 8 | 15 | wolkenlos | --- |
| Hof | 567 | 1016.3 | 32.7 | 31 | 0.0 | SO | 6 | 20 | wolkenlos | --- |
| Weiden | 438 | 1016.3 | 34.4 | 26 | 0.0 | NW | 8 | 17 | --- | --- |
| Saarbrücken-Flh. | 320 | 1014.5 | 36.7 | 28 | 0.0 | S | 10 | 27 | --- | --- |
| Karlsruhe-Rheinst. | 116 | 1015.1 | 38.4 | 23 | 0.0 | W | 9 | 19 | wolkenlos | --- |
| Mannheim | 96 | 1015.3 | 38.0 | 23 | 0.0 | SW | 12 | 24 | --- | --- |
| Stuttgart-Flh. | 371 | 1015.4 | 36.1 | 23 | 0.0 | NO | 9 | 31 | --- | --- |
| Öhringen | 276 | 1015.4 | 37.2 | 26 | 0.0 | O | 8 | 17 | --- | --- |
| Nürnberg-Flh. | 314 | 1015.9 | 36.0 | 26 | 0.0 | O | 10 | 21 | --- | --- |
| Regensburg | 366 | 1016.0 | 35.7 | 28 | 0.0 | SO | 6 | 20 | --- | --- |
| Straubing | 351 | 1016.3 | 35.4 | 30 | 0.0 | SO | 6 | 21 | wolkenlos | --- |
| Großer Arber | 1436 | ------ | 26.4 | 36 | 0.0 | NO | 7 | 22 | wolkenlos | --- |
| Lahr | 155 | 1014.9 | 37.9 | 24 | 0.0 | SW | 7 | 20 | wolkenlos | --- |
| Freudenstadt | 797 | ------ | 32.2 | 29 | 0.0 | NO | 12 | 23 | wolkenlos | --- |
| Stötten | 734 | 1015.5 | 32.6 | 30 | 0.0 | O | 12 | 21 | --- | --- |
| Augsburg | 462 | 1016.1 | 34.1 | 27 | 0.0 | O | 8 | 24 | wolkenlos | --- |
| München-Flh. | 444 | 1016.4 | 33.6 | 26 | 0.0 | O | 14 | 24 | wolkenlos | --- |
| Fürstenzell | 476 | 1016.4 | 33.1 | 32 | 0.0 | SO | 10 | 18 | wolkenlos | --- |
| Feldberg/Schw. | 1486 | ------ | 25.8 | 40 | 0.0 | W | 5 | 19 | --- | --- |
| Konstanz | 443 | 1015.6 | 34.9 | 26 | 0.0 | SO | 10 | 22 | --- | --- |
| Kempten | 705 | 1015.0 | 33.0 | 25 | 0.0 | O | 6 | 19 | wolkenlos | --- |
| Oberstdorf | 806 | ------ | 31.4 | 31 | 0.0 | N | 16 | 24 | --- | --- |
| Zugspitze | 2960 | ------ | 12.1 | 68 | ---- | W | 4 | 16 | --- | --- |
| Hohenpeißenberg | 977 | ------ | 28.8 | 28 | 0.0 | NO | 12 | 26 | --- | --- |
- HÖHE:
- m über NN
- LUFTD.:
- auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
- TEMP.:
- Lufttemperatur in Grad Celsius
- U%:
- Relative Luftfeuchte in %
- RR1:
- Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro m²
- DD:
- Windrichtung
- FF:
- Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
- FX:
- höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
- ---:
- Wert nicht vorhanden
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Wetterbericht Deutschland
Freitag, 26.06.2026

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es teils sternenklar, teils gering bewölkt und weitgehend trocken. Die Temperaturen sinken auf 24 bis 14 Grad.
Am Samstag geht es oft sonnig oder heiter und trocken weiter, aber vor allem im Norden und Nordwest wird es wechselhafter.. Allerdings werden die Quellwolken über den Mittelgebirgen bis zum Norddeutschen Flachland zahlreicher. Auch im Westen, im Schwarzwald und in den Alpen bilden sich im Tagesverlauf zum Teil kräftige Schauer und Gewitter. Dabei kann es örtlich Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen geben. Die Temperaturen steigen auf 31 bis 42 Grad. Auf den Nordseeinseln bleibt es mit 26 bis 31 Grad etwas kühler. Es weht ein schwacher, teilweise mäßiger Wind aus verschiedenen Richtungen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag sorgen im äußersten Norden und Nordwesten, örtlich auch an den Alpen einzelne mitunter kräftige Schauer und Gewitter für Unruhe. Sonnst bleibt es meist gering bis wechselnd bewölkt und trocken. Dabei gehen die Temperaturen auf 24 bis 15 Grad zurück.
Am Sonntag nimmt die Zahl der Quellwolken, kräftigen Schauer und Gewitter fast überall am Nachmittag und frühen Abend zu. Stellenweise gehen diese mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einher. Im äußersten Osten dagegen gibt es weiterhin viel Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 32 und 41 Grad. Auf den Nordseeinseln bleibt es etwas kühler. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, gebietsweise auffrischender Wind aus diversen Richtungen.
Am Montag geht es häufig wechselhaft weiter. Dabei wechseln sich an der Nordsee, im äußersten Nordwesten und Westen Sonnenschein und Wolken ab. Hier halten sich die Schauer und Gewitter in Grenzen. Sonst gibt es verbreitet kräftige Regengüsse und Gewitter, örtlich mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die Temperaturen steigen auf 21 bis 32 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste auch frisch aus westlichen bis nördlichen Richtungen.
Am Dienstag zeigt sich an der Nordsee zwischen den Wolken häufiger die Sonne, sonst ziehen immer wieder dichte Wolken vorüber. Sie bringen verbreitet Regengüsse und örtlich auch Gewitter, die über der Mitte und im Süden auch noch unwetterartig ausfallen können. An der See und auf den Höhen werden 21 bis 24, sonst 25 bis 30 Grad erwartet. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen, im Osten aus östlichen Richtungen.
Wetteraussichten Deutschland
Das für uns wetterbestimmende Hochdruckgebiet verlagert seinen Schwerpunkt langsam nach Osteuropa. An dessen Westflanke wird eine feuchte und teils extrem heiße Luftmasse nach Deutschland geführt. Bis zum Wochenende in nahezu allen Landesteilen starke bis extreme Wärmebelastung.
Heute Früh locker bewölkt oder klar. Minima 24 bis 16 Grad, im Binnenland Norddeutschlands 17 bis 12 Grad. Tagsüber verbreitet sonnig oder gering bewölkt und trocken. Höchstwerte zwischen 31 und 38 Grad, im Westen und Südwesten lokal bis 41 Grad, auf den Inseln kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus wechselnden Richtungen. In der Nacht meist klar oder gering bewölkt und weiterhin niederschlagsfrei. Tiefstwerte meist 24 bis 16 Grad.

