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Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Montag, 09.02.2026, 10:15 Uhr

 

Schlagzeile:
Nach kurzer Wetterberuhigung zunehmend windig, regnerisch und vorübergehend deutlich milder!
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 09.02.2026, 10:15 Uhr -

"Nach den vielen Glätte- und Glatteislagen in den vergangenen Wochen, startet diese Woche erstmal weitgehend ruhig. Am heutigen Montag gibt es größtenteils ruhiges und trockenes Winterwetter. Dabei bestehen die besten Chancen auf Sonnenschein an den Alpen und teilweise auch in den westlichen Mittelgebirgen. Ansonsten bleibt es allerdings meist Grau in Grau. In einigen Flussniederungen hält sich auch längere Zeit dichter Nebel. Dabei taut auch die Nordosthälfte des Landes langsam auf. Meist liegen die Höchstwerte knapp über 0 Grad. Nur in Vorpommern gibt es auch zum Start in die neue Woche gebietsweise nochmals Dauerfrost. Nach Südwesten hin klettert das Thermometer dagegen bis auf 10 Grad.

Am Dienstag bahnt sich dann allmählich eine Wetterumstellung an. Dabei greifen Tiefausläufer von Westen auf das Land über. So ziehen im Verlauf des Tages von Südwesten Niederschläge heran. In der Osthälfte bleibt es aber noch weitgehend niederschlagsfrei. Vor allem vom Erzgebirge bis zum östlichen Alpenrand dürfen sich alle Sonnenliebhaber freuen. Dort scheint die Sonne in den Bergen häufig von der Früh an. Aber auch in den Niederungen sollten sich dort anfängliche Nebelfelder im Tagesverlauf lichten und der Sonne zumindest vorübergehend Platz machen. Die Temperaturen steigen dazu überall in den positiven Bereich an. Lediglich im äußersten Nordosten tritt vereinzelt noch Dauerfrost auf.

Dort muss in der Nacht auf Mittwoch bei aufkommenden Regen und gefrorenen Böden auch nochmals stellenweise mit Glatteis gerechnet werden. Sonst setzt von Südwesten teils länger anhaltender und kräftiger Regen ein. Dazu steigen die Temperaturen am Mittwoch überall an. Am Oberrhein sind dann sogar vorfrühlingshafte 14 Grad möglich. Frühlingsgefühle mögen aber auch im Südwesten bei böig auffrischendem Südwestwind und kräftigen Regenfällen nicht so richtig aufkommen. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind dann schwere Sturmböen möglich!

Und auch am Donnerstag gibt es weitere teils länger anhaltende Niederschläge. Vor allem im Stau des Schwarzwaldes kommen größere Niederschlagsmengen zusammen. Im äußersten Norden liegen dabei die Höchstwerte nur bei 2 bis 5 Grad, dort fällt zeitweise etwas Schnee oder Schneeregen. Im Süden und der Mitte werden in den Niederungen dagegen bei regnerischem Wetter häufig zweistellige Plusgrade erwartet. Somit ist bei längerem Aufenthalt im Freien auf jeden Fall regenfeste Kleidung zu empfehlen.

Am kommenden Wochenende bleibt uns das wechselhafte Wetter voraussichtlich erhalten. Zudem fließt wieder kältere Luft ein, sodass vor allem im Bergland ganz zur Freude aller Wintersportfans Schnee wieder zum Thema wird. Mehr dazu in den nächsten Tagen an dieser Stelle! "

Das erklärt M.Sc.-Met. Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Montag, 09.Februar 2026
Heute im Westen und Südwesten und vor allem an den Alpen länger sonnige Abschnitte. Sonst vielfach stark bewölkt bis bedeckt oder neblig trüb. Vor allem nach Osten und Norden gelegentlich etwas Schneegriesel oder Sprühregen. Im Nordosten Höchstwerte um 0 Grad. Sonst je nach Sonne 1 bis 7 Grad, in NRW und am Oberrhein stellenweise bis 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Ost, an der See teils böig auffrischend.
In der Nacht zum Dienstag im Westen in höheren Lagen, sowie am Nordrand der Alpen und westlichen Mittelgebirge teils aufgelockert, sonst meist stark bewölkt, gebietsweise Nebel. Vereinzelt Glätte. Oft frostig bei 0 bis -3 Grad, an den Alpen bis -7 Grad. Am Niederrhein 3 bis 1 Grad.

für Dienstag, 10.Februar 2026
Am Dienstag aus Südwesten aufkommender Regen, im Tagesverlauf zögernd bis zur Mitte und in den Nordwesten vorankommend. Im Osten und Südosten nach teils zähem Nebel oder Hochnebel längere Zeit heiter und niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen 0 Grad auf Rügen und bis 11 Grad am Oberrhein. Schwacher, im Westen teils mäßiger Wind aus Ost bis Südost.
In der Nacht zum Mittwoch bis in den Nordosten ausgreifender Regen. Dort gebietsweise Gefahr von Glatteis aufgrund gefrorener Böden. Aus Südwesten in der zweiten Nachthälfte neue teile kräftige und länger anhaltende Regenfälle. Tiefstwerte zwischen -3 Grad in Ostvorpommern sowie im Berchtesgadener Land und +9 Grad am Oberrhein.

für Mittwoch, 11.Februar 2026
Am Mittwoch meist bedeckt mit teils länger anhaltenden Regenfällen, in der Südwesthälfte vor allem im Stau der Berge auch teils kräftig. Am wenigsten Regen im Osten und Nordosten, im Nordosten vor allem anfangs Glatteisgefahr. Im Norden und Osten schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, dort mit steifen bis stürmischen, in Gipfellagen teils schweren Sturmböen. Maxima mit 2 Grad auf Rügen und bis 14 Gad am Oberrhein.
In der Nacht zum Donnerstag auch im Nordosten und Osten regnerisch, dabei im Nordosten weiterhin Glättegefahr. Aus Südwesten in der zweiten Nachthälfte neuer, teils kräftiger und länger andauernder Regen. Im Nordosten um 0 Grad, am Nieder- und Oberrhein um 8 Grad.

für Donnerstag, 12.Februar 2026
Am Donnerstag bei vielfach starker Bewölkung weitere teils länger andauernde und in Staulagen kräftige Dauerniederschläge. Im äußersten Norden und Nordosten auch teilweise als Schnee. Maxima im äußersten Norden und Nordosten zwischen 2 und 5 Grad. Sonst 6 bis 13 Grad. Im Süden starker Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, in Gipfellagen teils schweren Sturmböen. Sonst schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag bei dichter Bewölkung weiter regnerisch, im Norden und im höheren Bergland auch Schnee. Tiefstwerte im Norden und Nordosten sowie im höheren Bergland 0 bis -2 Grad, sonst 6 bis 1 Grad. Im Süden allmählich nachlassender, an den Küsten zunehmender West- bis Nordwestwind, dort mit steifen bis stürmischen Böen.

 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

09-02-2026 03:42

 

Deutschland liegt am Rande eines Hochs über Osteuropa, das zunächst für weitgehend ruhiges Wetter sorgt. Im Norden und Osten Deutschlands ist dabei weiter kontinentale Kaltluft wirksam. Ab Dienstag können atlantische Tiefausläufer mit feuchten und milden Luftmassen von Westen auf Deutschland übergreifen.FROST+GLÄTTE:Am Morgen im Norden und Osten verbreitet, sonst vor allem in Regionen mit Auflockerungen, vielfach leichter Frost. Am Morgen vereinzelt Glätte durch gefrierende Nebelnässe oder Reif. Im Osten und Norden vereinzelt Glätte durch geringen Schneefall oder Sprühregen. Am Montag bis zum Mittag weiter abnehmende Glättegefahr. Im Nordosten Tageshöchstwerte um, vereinzelt auch leicht unter 0 Grad (Dauerfrost).In der Nacht zum Dienstag erneut vereinzelt Glätte durch gefrierende Nebelnässe oder Reif. Verbreitet leichter Frost, an den Alpen auch mäßiger Nachtfrost. Frostfrei am Niederrhein sowie in west- und südwestdeutschen Ballungszentren.NEBEL: Am Morgen gebietsweise Nebel, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 m. Vom Thüringer Becken bis zum Harz und nach Westsachsen verbreitet teils dichte Nebelfelder.Tagsüber nur zögernde Nebelauflösung und sich bessernde Sichten.In der Nacht auf Dienstag vor allem über der Mitte und dem Süden Ausweitung und Neubildung von Nebelfeldern, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 m.

 

Deutschlandvorhersage heute

09-02-2026 03:42

 

Am Morgen gebietsweise leichter Frost, vereinzelt Glätte durch Überfrieren oder Reif. Gebietsweise teils dichter Nebel. Im Nordosten tagsüber teils dauerfrostig.

 

Heute im Westen und Südwesten sowie an den Alpen gebietswies länger sonnig. Sonst vielfach stark bewölkt bis bedeckt oder neblig trüb. Vor allem nach Osten und Norden gelegentlich etwas Schneegriesel oder Sprühregen. Im Nordosten Höchstwerte um 0 Grad. Sonst je nach Sonne 1 bis 7 Grad, in NRW bis 9 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Ost, an der See teils böig auffrischend.In der Nacht zum Dienstag im Westen in höheren Lagen, sowie am Nordrand der Alpen und westlichen Mittelgebirge teils aufgelockert, sonst meist stark bewölkt, gebietsweise Nebel. Vereinzelt Glätte. Oft frostig bei 0 bis -3 Grad, an den Alpen bis -5 Grad. Am Niederrhein 4 bis 1 Grad.

 

Deutschlandvorhersage morgen

09-02-2026 03:42

 

Am Dienstag aus Südwesten aufkommender Regen, im Tagesverlauf zögernd bis zur Mitte und in den Nordwesten vorankommend. Im Osten und Südosten nach teils zähem Nebel oder Hochnebel längere Zeit heiter und niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen 0 Grad auf Rügen und bis 11 Grad am Oberrhein. Schwacher, im Westen teils mäßiger Wind aus Ost bis Südost.In der Nacht zum Mittwoch bis in den Nordosten ausgreifender Regen. Dort Gefahr von Glatteis aufgrund gefrorener Böden. Aus Südwesten in der zweiten Nachthälfte neue teile kräftige Dauerniederschläge. Tiefstwerte zwischen -2 Grad in Ostvorpommern sowie im Berchtesgadener Land und +9 Grad am Oberrhein.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

09-02-2026 03:42

 

Am Mittwoch meist bedeckt mit teils länger anhaltenden Regenfällen, in der Südwesthälfte vor allem im Stau der Berge auch teils kräftig. Am wenigsten Regen im Osten und Nordosten, im Nordosten vor allem anfangs Glatteisgefahr. Im Norden und Osten schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, dort mit steifen bis stürmischen, in Gipfellagen teils schweren Sturmböen. Maxima mit 2 Grad auf Rügen und bis 14 Gad am Oberrhein.In der Nacht zum Donnerstag auch im Nordosten und Osten regnerisch, dabeiim Nordosten weiterhin Glättegefahr. Aus Südwesten in der zweiten Nachthälfte neuer, teils kräftiger und länger andauernder Regen. Im Nordosten um 0 Grad, am Nieder- und Oberrhein um 8 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

09-02-2026 03:42

 

Am Donnerstag bei vielfach starker Bewölkung weitere teils länger andauernde und in Staulagen kräftige Dauerniederschläge. Im äußersten Norden und Nordosten auch als Schnee. Maxima im äußersten Norden und Nordosten zwischen 2 und 5 Grad. Sonst 6 bis 13 Grad. Im Süden starker Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, in Gipfellagen teils schweren Sturmböen. Sonst schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen.In der Nacht zum Freitag bei dichter Bewölkung weiter regnerisch, im Norden und im höheren Bergland auch Schnee. Tiefstwerte im Norden und Nordosten sowie im höheren Bergland 0 bis -2 Grad, sonst 6 bis 1 Grad. Im Süden allmählich nachlassender, an den Küsten zunehmender West- bis Nordwestwind, dort mit steifen bis stürmischen Böen.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

09-02-2026 12:20

VHDL17 DWOG 091200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Donnerstag, 12.02.2026 bis Donnerstag, 19.02.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Montag, 09.02.2026, 12:53 Uhr

Wechselhaft und vorübergehend wieder kälter, dabei zumindest im
Bergland winterlich.


Vorhersage für Deutschland bis Montag, 16.02.2026,
Am Donnerstag teils länger andauernder und in Staulagen kräftiger
Regen. In Ostseenähe Schneeregen. Maxima dort 2 bis 5 Grad, sonst 6
bis 13 Grad. Im Süden starker Südwest- bis Westwind mit stürmischen
Böen, in Gipfellagen schweren Sturmböen. Sonst schwacher bis mäßiger
Wind aus unterschiedlichen Richtungen, an der See frischer Ostwind.
In der Nacht zum Freitag regnerisch, in Nordseenähe Schneeregen.
Tiefstwerte dort um 0, sonst 7 bis 2 Grad. Im Süden nachlassender
Wind, an den Küsten zunehmender Wind um Ost mit steifen bis
stürmischen Böen.

Am Freitag rasch wechselnd bis stark bewölkt und häufig Regen, später
im Nordwesten und ab dem Abend oberhalb 800 m in Schnee übergehend.
Dabei mit 1 bis 7 Grad merklich kühler. In der Mitte und im Süden mit
7 bis 12 Grad noch mild. Meist schwachwindig, an der See stürmische
Böen aus Nordost. In der Nacht zum Samstag vor allem im Norden und im
Bergland Schneeschauer. Gebietsweise klar. Tiefstwerte 0 bis -6 Grad.
Im Süden erst oberhalb 600 m Schnee. Dort Abkühlung auf +3 bis -1
Grad. Insgesamt Glättegefahr.

Am Samstag Wechsel von Auflockerungen und einzelnen, im Bergland
häufigen Schneeschauern. In Alpennähe länger andauernder und
kräftiger Schneefall. Nasskalt mit 0 bis 4 Grad, oberhalb 600 m und
teils im Norden leichter Dauerfrost. An der Küste weiterhin
stürmischen Böen aus Nordost, sonst mäßiger Nordwestwind. In der
Nacht zum Sonntag nachlassende Schneeschauer, von Norden und Westen
her teils klar. Durchweg leichter, im Bergland und im äußersten
Norden mäßiger Frost bis -8 Grad. Bei Aufklaren über Schnee strenger
Frost unter -10 Grad.

Am Sonntag teils Sonne, teils Wolken, im Bergland einzelne
Schneeschauer. Später im Westen Wolkenaufzug, aber noch trocken.
Temperaturmaxima 0 bis 6 Grad, oberhalb 800 m sowie im Nordosten
leichter Dauerfrost. Schwachwindig. In der Nacht zum Montag im
Nordosten noch klar und mäßiger Frost bis -9 Grad, sonst Wolkenaufzug
und bis in die Mitte hinein Schneefall, in tiefen Lagen im Westen in
Regen übergehend. Dabei Glättegefahr. Tiefstwerte ganz im Westen um
0, sonst -2 bis -6 Grad.

Am Montag rasch bis auf den Osten übergreifend Regen,
Schneefallgrenze auf etwa 800 m ansteigend. Im Nordosten kaum
Schneefall und Auflockerungen, im Südosten noch Schnee bis in tiefe
Lagen. Temperaturen dort sowie im Nordosten 0 bis 4, sonst auf 4 bis
9 Grad ansteigend. Meist mäßiger Wind, von Südost auf Südwest
drehend. In der Nacht zum Dienstag nach Nordosten hin vereinzelt,
sonst zeitweise Regen, oberhalb 800 m anfangs noch Schnee. Im
Nordosten, Südosten sowie im höheren Bergland leichter Frost zwischen
0 und -4 Grad, sonst mit 5 bis 1 Grad frostfrei.


Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 17.02.2026 bis
Donnerstag, 19.02.2026,
Wechselhaft und mild, vor allem am Dienstag zeitweise Regen. Tagsüber
in tieferen Lagen West- und Südwestdeutschlands bis über 10 Grad, in
den Nächten abgesehen von höheren Berglagen weitgehend frostfrei.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann
 

Thema des Tages

09-02-2026 15:20


Wetter aktuell

Der Winter macht vielerorts eine kleine Pause


Atlantische Tiefdruckgebiete gestalten das Wettergeschehen in dieser
Woche in Deutschland. Dabei setzen sich größtenteils mildere
Luftmassen durch. Zudem fällt regional reichlich Niederschlag. Mehr
dazu im heutigen Thema des Tages.

Hoch EMMERAM liegt mit seinem Zentrum über dem Baltikum und
beeinflusst derzeit vor allem das Wetter in der Osthälfte
Deutschlands. Gleichzeitig erstrecken sich Tiefdruckgebiete vom
Atlantik bis in den Mittelmeerraum. Dadurch stellt sich auch im
Nordosten eine südöstliche Strömung ein, mit der etwas mildere
Luftmassen herangeführt werden. Dieser überwiegend antizyklonal
geprägte Wettercharakter bleibt jedoch nicht die ganze Woche über
bestehen.

EMMERAM verlagert sich allmählich in Richtung Schwarzes Meer und löst
sich dabei auf. Gleichzeitig verschiebt sich die Frontalzone weiter
nach Norden, sodass atlantische Tiefdruckgebiete zunehmend Einfluss
auf Deutschland gewinnen. Sie bringen nicht nur mildere Luft, sondern
örtlich auch unwetterartige Niederschläge mit sich.

Am heutigen Montag ist davon allerdings noch wenig zu spüren.
Tagsüber dominiert ruhiges und überwiegend mildes Winterwetter.
Lediglich im Nordosten, vor allem in Teilen Vorpommerns, herrscht
gebietsweise noch Dauerfrost. Bereits am Dienstagmorgen macht sich
jedoch im Westen und Südwesten die Okklusionsfront eines ersten
Tiefausläufers mit Niederschlägen bemerkbar. Im Südwesten kann es
dabei vereinzelt kurzzeitig zu gefrierendem Regen kommen
entsprechende lokale Glättegefahr ist zu beachten.

In der Nacht zum Mittwoch erreichen die Niederschläge auch den
Nordosten. Dort fällt zunächst Schnee oder gefrierender Regen.
Aufgrund der weiterhin gefrorenen Böden besteht dort erneut regional
erhöhte Glatteisgefahr.

Von Südwesten her setzt sich am Mittwoch deutlich mildere Luft durch,
sodass die Glättegefahr tagsüber in weiten Teilen des Landes
nachlässt. Dafür bringt ein neues Frontensystem im Südwesten teils
kräftige und länger anhaltende Regenfälle. Besonders im Schwarzwald
können diese ergiebig ausfallen: In Staulagen sind dort bis
Freitagnacht innerhalb von 48 Stunden örtlich 80 bis 100 l/qm
möglich. An kleineren Flüssen kann es dadurch zu Hochwasser kommen.
Eine größere Hochwasserlage ist jedoch nicht zu erwarten, da in den
höheren Lagen des Schwarzwaldes kaum Schnee liegt und die Böden,
anders als im Nordosten, nicht gefroren sind. Zudem lassen die
Niederschläge am Freitag nach. Zum Wochenende gelangt von Norden her
wieder kältere Luft ins Land, sodass der Regen im Bergland zunehmend
in Schnee übergeht.

Im äußersten Norden können sich die milderen Luftmassen dagegen kaum
durchsetzen. Dort muss auch am Mittwoch und Donnerstag weiterhin mit
Schneeregen und Schnee gerechnet werden. In den übrigen Regionen geht
es dem Schnee selbst in den höheren Lagen der Mittelgebirge
vorübergehend an den Kragen. Besonders in den südlichen und
südwestlichen Mittelgebirgen dürfte die Schneedecke auch in Hochlagen
zeitweise vollständig verschwinden.

Für Wintersportfans gibt es jedoch auch gute Nachrichten: Zum
Wochenende sickert von Norden her erneut kältere Luft ins Land,
wodurch die Schneefallgrenze wieder deutlich absinkt. Ein
nachhaltiger Wintereinbruch bis ins Flachland scheint dies aber nicht
zu sein!

M.Sc.-Met. Nico Bauer

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 09.02.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Montag, 09.02.2026, 16:30 Uhr

 
Station HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR30 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1007.7 1.4 93 0.0 SO 26 34 --- ---
List/Sylt 26 1008.7 0.1 91 0.0 O 20 28 --- ---
Schleswig 43 1009.4 0.0 92 0.0 O 8 15 Schneegriesel ---
Leuchtturm Kiel 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Kiel 27 1009.6 -0.2 94 0.1 O 9 15 leichter Schneefall ---
Fehmarn 3 1010.4 -0.3 93 0.0 SO 16 24 leichter Schneefall ---
Arkona 42 1012.4 -1.0 92 0.0 SO 20 29 Dunst oder flacher Nebel ---
Norderney 11 1006.6 1.2 94 0.0 SO 17 27 Dunst oder flacher Nebel ---
Cuxhaven 5 1008.3 1.0 91 0.0 O 15 20 Dunst oder flacher Nebel ---
Hamburg-Flh. 11 1009.1 0.7 92 0.0 SO 18 26 Dunst oder flacher Nebel ---
Schwerin 59 1010.1 0.7 84 0.0 S 12 23 Dunst oder flacher Nebel ---
Rostock 4 1010.5 0.6 83 0.0 SO 13 22 Dunst oder flacher Nebel ---
Greifswald 2 1011.7 0.0 85 0.0 SO 9 15 Dunst oder flacher Nebel ---
Emden 0 1006.4 2.3 90 0.0 -- --- ---   ---
Bremen-Flh. 5 1007.9 1.4 90 0.0 SO 18 29 --- ---
Lüchow 17 1009.8 0.9 92 0.0 O 8 17 Dunst oder flacher Nebel ---
Marnitz 81 1010.4 0.3 88 0.0 SO 12 19 Dunst oder flacher Nebel ---
Waren 70 1011.1 0.1 86 0.0 SO 9 16 Dunst oder flacher Nebel ---
Neuruppin 38 1011.2 0.3 86 0.0 O 8 16 --- ---
Angermünde 56 1011.8 0.1 86 0.0 SO 13 19 Dunst oder flacher Nebel ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1005.6 7.5 67 0.0 O 7 16 --- ---
Hannover-Flh. 59 1008.3 1.7 90 0.0 O 13 22 Dunst oder flacher Nebel ---
Magdeburg 76 1009.7 1.6 92 0.0 SO 6 20 Dunst oder flacher Nebel ---
Potsdam 81 1010.8 0.4 94 0.0 SO 14 26 Dunst oder flacher Nebel ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1011.3 0.5 93 0.0 SO 12 25 Dunst oder flacher Nebel ---
Berlin-Tempelhof 48 1011.2 0.7 91 0.0 O 13 22 Dunst oder flacher Nebel ---
Lindenberg 98 1011.5 0.0 93 0.0 SO 11 22 Dunst oder flacher Nebel ---
Düsseldorf-Flh. 45 1004.9 6.8 67 0.0 SO 21 35 --- ---
Essen 150 1005.1 5.7 72 0.0 SO 24 36 --- ---
Kahler Asten 839 ------ -1.5 98 0.0 S 23 36 gefrierender Nebel ---
Bad Lippspringe 157 1006.6 4.7 76 0.0 SO 11 24 --- ---
Brocken 1142 ------ -2.9 94 0.0 S 39 49 gefrierender Nebel ---
Leipzig-Flh. 142 1009.7 1.9 95 0.0 O 13 17 Dunst oder flacher Nebel ---
Dresden-Flh. 227 1010.0 3.7 82 0.0 SO 14 18 --- ---
Cottbus 69 1011.3 1.1 87 0.0 O 11 22 Dunst oder flacher Nebel ---
Görlitz 238 1011.4 0.5 92 0.0 O 9 15 Dunst oder flacher Nebel ---
Aachen 231 1003.7 7.6 74 0.0 S 13 19 --- ---
Nürburg 485 1005.3 4.2 79 0.0 S 9 23 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1005.7 6.3 67 0.0 SO 18 26 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 1007.6 4.2 85 0.0 SO 6 11 --- ---
Wasserkuppe 921 ------ -0.6 96 0.0 SO 29 36 Dunst oder flacher Nebel ---
Meiningen 450 1008.0 3.0 85 0.0 SO 12 17 --- ---
Erfurt 316 1009.0 0.1 99 0.0 NO 8 11 Nebel ---
Gera 311 1009.1 2.7 96 0.0 O 11 15 Dunst oder flacher Nebel ---
Fichtelberg 1213 ------ -2.5 96 0.0 SO 21 30 Nebel ---
Trier 265 1005.4 6.7 76 0.0 SW 12 19 --- ---
Hahn-Flh. 497 1006.1 3.1 87 0.0 SO 15 20 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1007.7 5.6 75 0.0 S 7 14 --- ---
OF-Wetterpark 119 1007.8 5.4 77 0.0 S 6 13 --- ---
Würzburg 268 1008.0 5.7 74 0.0 SO 10 21 --- ---
Bamberg 239 1008.2 5.7 70 0.0 SO 8 14 --- ---
Hof 567 1008.9 2.7 83 0.0 SO 8 13 --- ---
Weiden 438 1009.3 2.8 82 0.0 O 9 21 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1006.2 4.6 83 0.0 SO 12 15 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1006.6 7.7 67 0.0 NO 8 15 --- ---
Mannheim 96 1007.4 5.9 74 0.0 SO 12 20 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1007.2 5.0 74 0.0 O 13 17 --- ---
Öhringen 276 1007.6 4.7 78 0.0 S 8 15 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1008.3 4.7 71 0.0 SO 20 28 --- ---
Regensburg 366 1009.0 4.3 74 0.0 S 7 14 --- ---
Straubing 351 1008.8 4.3 81 0.0 SO 7 12 --- ---
Großer Arber 1436 ------ -2.3 96 0.0 S 9 17 gefrierender Nebel ---
Lahr 155 1006.0 7.3 78 0.0 N 6 9 --- ---
Freudenstadt 797 ------ 5.5 68 0.0 SW 5 17 --- ---
Stötten 734 1008.3 -0.1 97 0.0 SO 10 19 Nebel ---
Augsburg 462 1008.4 3.3 86 0.0 O 5 9 --- ---
München-Flh. 444 1008.6 3.6 86 0.0 O 7 15 --- ---
Fürstenzell 476 1009.1 3.0 83 0.0 NO 10 18 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 0.2 78 0.0 SW 17 27 --- ---
Konstanz 443 1007.0 5.9 71 0.0 W 9 14 --- ---
Kempten 705 1006.4 5.7 69 0.0 NO 4 10 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 0.1 82 0.0 S 5 7 --- ---
Zugspitze 2960 ------ -8.7 78 ---- S 12 18 --- ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 0.3 89 0.0 SO 4 11 --- ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR30:
  • Niederschlagsmenge, halbstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten halben Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

Copyright © Deutscher Wetterdienst

Wetterbericht Deutschland

Montag, 09.02.2026

 

 
Am Montag beginnt die neue Woche mit überwiegend ruhigem und trockenem Wetter. In vielen Regionen lösen sich die Nebel- und Hochnebelfelder aber nur schwer auf oder es ziehen dichte Wolkenfelder vorüber. Am ehesten setzt sich im Westen und Süden gebietsweise die Sonne durch. Die Luft erwärmt sich bis zum Nachmittag auf Werte zwischen 0 Grad auf Rügen und plus 9 Grad am Niederrhein. Dabei weht ein schwacher, zum Teil mäßiger Wind aus östlichen Richtungen. An der Küste kann der Südostwind zeitweise auffrischen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag zeigt sich der Himmel wechselnd bis stark bewölkt. Gebietsweise bildet sich Nebel. Etwas Sprühregen oder Schneegriesel fällt nur ganz vereinzelt. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen plus 4 und minus 7 Grad.

Am Dienstag überwiegen in der Nordhälfte die Wolkenfelder. Sonst kommt abseits zäher Nebelfelder zunächst vor allem vom Alpenrand bis nach Brandenburg zeitweise die Sonne zum Vorschein. Im Tagesverlauf breiten sich aus Südwesten allmählich Regenwolken bis zur Mitte und nach Bayern aus. Dabei kann in den östlichen Regionen abends vereinzelt gefrierender Regen für Glätte sorgen. Maximal 1 bis 10 Grad werden erreicht. Der Wind weht schwach, im Westen und Norden auch mäßig aus östlichen bis südlichen Richtungen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fällt vor allem in der Südwesthälfte bei starker Bewölkung zeitweise Regen. Im Nordosten ist etwas Regen, Schneeregen oder auch gefrierender Regen möglich. Dort besteht Glättegefahr. Die Luft kühlt sich auf plus 7 bis minus 3 Grad ab.

Am Mittwoch breiten sich die Niederschläge weiter aus. Lediglich im äußersten Norden und Nordosten bleibt es gebietsweise noch ganztägig trocken. Sonst bringen die dichten Wolken zeitweise Regen, im Nordosten auch Schnee oder gefrierenden Regen und Glätte. Im Südwesten kann es Dauerregen geben, örtlich bilden sich dort auch Gewitter. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 2 und 13 Grad. Der Wind weht im Norden meist schwach bis mäßig um Süd, im Süden mäßig und im Südwesten frisch mit Sturmböen auf den Bergen des Schwarzwaldes.

 

Am Donnerstag zeigt sich der Himmel wolkenverhangen, und zeitweise fällt Regen, der in Staulagen auch ergiebig ausfällt. An den Küsten kann auch Schnee oder gefrierender Regen mit dabei sein. Sehr milde 2 bis 12 Grad werden in den Nachmittagsstunden erreicht. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Im Süden weht der Wind frisch mit starken bis stürmischen Böen, im Hochschwarzwald treten Sturmböen auf.

Am Freitag halten sich meist dichte Wolken, die zeitweise Regen bringen. An den Küsten kann Schneeregen oder auch Schnee fallen, und zu Glätte führen. Im Südwesten sind später auch Blitz und Donner möglich. Die Temperaturen steigen auf 1 bis 10 Grad.

Wetteraussichten Deutschland

09.02.2026, 06:30 Uhr | Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Wetteraussichten
 

Deutschland liegt am Rande eines Hochs über Osteuropa, das zunächst für weitgehend ruhiges Wetter sorgt. Im Norden und Osten Deutschlands ist dabei weiter kontinentale Kaltluft wirksam. Ab Dienstag können atlantische Tiefausläufer mit feuchten und milden Luftmassen von Westen auf Deutschland übergreifen. Am Morgen gebietsweise leichter Frost, vereinzelt Glätte durch Überfrieren oder Reif. Gebietsweise teils dichter Nebel. Im Nordosten tagsüber teils dauerfrostig.

Heute im Westen und Südwesten sowie an den Alpen gebietswies länger sonnig. Sonst vielfach stark bewölkt bis bedeckt oder neblig trüb. Vor allem nach Osten und Norden gelegentlich etwas Schneegriesel oder Sprühregen. Im Nordosten Höchstwerte um 0 Grad. Sonst je nach Sonne 1 bis 7 Grad, in NRW bis 9 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Ost, an der See teils böig auffrischend. In der Nacht zum Dienstag im Westen in höheren Lagen, sowie am Nordrand der Alpen und westlichen Mittelgebirge teils aufgelockert, sonst meist stark bewölkt, gebietsweise Nebel. Vereinzelt Glätte. Oft frostig bei 0 bis -3 Grad, an den Alpen bis -5 Grad. Am Niederrhein 4 bis 1 Grad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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