Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Samstag, 17.10.2026, 10:30 Uhr
 

Schlagzeile:
Nach unbeständigem Wochenende ab Montag ruhiges Hochdruckwetter.
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 17.10.2026, 10:15 Uhr -

"Das Wochenende gestaltet sich gebietsweise unbeständig mit Regen, bevor sich zum Beginn der neuen Woche von Osten her Hochdruckeinfluss und ruhigeres Wetter durchsetzt.

Am heutigen Samstag zieht eine Kaltfront in den Osten und Süden Deutschlands und hat auch ein Regengebiet im Schlepptau. Somit gestaltet sich das Wetter im Osten, Süden und in der Mitte heute unbeständig mit vielen Wolken und zeitweise auch mit Regen. Rückseitig der Front, also im Westen und Norden, lockert zwar die Bewölkung zeitweise auf. Allerdings entwickeln sich in diesen Regionen auch einzelne Schauer und kurze Gewitter, sodass man auch dort den Regenschirm nicht vergessen sollte. Zudem frischt der Wind an der Küste mit starken bis stürmischen Böen auf.

Etwas interessanter wird es dann in der Nacht zum morgigen Sonntag. Dann zieht nämlich ein kleines Tief von Ost nach West über den Norden hinweg. Auf seiner Nordseite fischt der Wind deutlich auf. Dann sind entlang der Ostseeküste verbreitet stürmische Böen, teils auch Sturmböen zu erwarten. Dieser kräftige Ostwind drückt zudem das Ostseewasser an die Küsten und in die Buchten, sodass dort mit einer Sturmflut zu rechnen ist. Neben dem Wind spielt auch noch der Regen eine Rolle. In der Nacht kann es nämlich im Umfeld des Tiefs teils kräftig regnen. Vor allem im Bereich der Lübecker Bucht und in Ostholstein können sogar warnwürdige Regenmengen erreicht werden. Im Rest des Landes verläuft die Nacht ruhiger. Gebietsweise regnet es noch etwas und stellenweise bildet sich wieder Nebel oder Hochnebel.

Am Sonntag zieht das kleine Tief über die Nordsee ab und löst sich dabei auch auf. Dann übernimmt wieder zunehmend Hochdruckeinfluss die Wetterregie. Verantwortlich ist ein Hoch, das sich von Großbritannien bis nach Skandinavien erstreckt. Dadurch kommt eine östliche Strömung in Gang, mit der zunehmend trockene Festlandsluft einströmt. Das Hoch macht sich in der Osthälfte Deutschlands schon am Sonntag bemerkbar. Dort lockert nämlich nach einem trüben, teils nebligen Start in den Tag die Bewölkung auf und es setzt sich zunehmend die Sonne durch. Der Westen ist hingegen noch durch ein Höhentief beeinflusst. Nachdem es dort anfangs noch trocken ist, zieht am Nachmittag und Abend entlang und westlich des Rheins ein schales Regengebiet auf, das sich dort bis in die Nacht zum Montag hält und einiges an Regen bringt. In diesen Regionen erwartet uns auch ein herbstlich kühler Tag mit Höchstwerten um 9 Grad. Deutlich milder mit bis zu 18 Grad wird es bei längerem Sonnenschein an der unteren
Donau.

Am Montag setzt sich das Hoch landesweit durch. Der Tag beginnt teils noch herbstlich mit Nebelfeldern, die sich im Tagesverlauf aber auflösen. Spätestens am Nachmittag scheint dann verbreitet die Sonne bei Temperaturen zwischen 11 und 17 Grad.

Am Dienstag setzt sich das ruhige Hochdruckwetter fort. Allerdings tun sich die in der Nacht zuvor gebildeten Nebel- und Hochnebelfelder mit der Auflösung deutlich schwerer. Gebietsweise können sich Nebel und Hochnebel bis in den Mittag oder Nachmittag - stellenweise sogar ganztags - halten. Dort, wo sich der Nebel aufgelöst hat, scheint wieder die Sonne. Während es in den Nebelgebieten recht kühl bleibt mit um die 10 Grad, können mit Sonnenunterstützung bis 16 Grad erreicht werden.

Ab Mittwoch verliert dann das Hoch wieder an Einfluss und es wird somit wieder unbeständiger mit durchziehenden Regengebieten."


Das erklärt Dr. rer. nat. Markus Übel von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
 

Deutschlandvorhersage:

für Samstag, 17.Oktober 2026
Heute von der Mitte in den Osten und Süden verlagernder Regen, im Süden auch aus den Alpen heraus schauerartiger und teils kräftiger Regen. Im Westen und Nordwesten wechselnd bewölkt mit örtlichen Schauern, geringes Gewitterrisiko. Höchstwerte zwischen 10 Grad in der Eifel bis 18 Grad am östlichen Alpenrand. Meist mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. An der See und in exponierten Berglagen steife bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Sonntag im Süden weiterhin gebietsweise regnerisch. Auch vom nördlichen Emsland bis nach Vorpommern zeitweise schauerartiger Regen. Dazwischen wechselnde Bewölkung und gebietsweise Nebelbildung, überwiegend trocken. Abkühlung auf 10 Grad in Vorpommern und bis 3 Grad bei längeren Auflockerungen in ungünstigen Mittelgebirgslagen. An den Küsten weiterhin stark böiger, insbesondere an der Ostsee teils stürmischer Wind aus Nord bis Nordost.
für Sonntag, 18.Oktober 2026
Am Sonntag im Norden über die Nordsee nach Westen abziehende Regenfälle. Sonst zunächst verbreitet stark bewölkt oder bedeckt und in der Mitte auch gebietsweise etwas Regen. Am Nachmittag und Abend entlang und westlich des Rheins aufkommender Regen. In der Osthälfte hingegen auflockernde Bewölkung. Höchstwerte zwischen 9 Grad bei Regen im Westen und Südwesten und 18 Grad bei Sonne an der unteren Donau. Schwacher bis mäßiger, an der See frischer und stark böiger Wind aus Ost bis Nordost, allmählich nachlassend.
In der Nacht zum Montag entlang und westlich des Rheins zunächst weiterhin Regen, in der zweiten Nachthälfte abklingend. Sonst wechselnd wolkig, teils klar und weitgehend trocken, stellenweise Nebel. Tiefstwerte zwischen 10 Grad an der See bis 3 Grad in höheren Mittelgebirgslagen im Osten.
für Montag, 19.Oktober 2026
Am Montag nach Nebelauflösung meist nur leicht bewölkt und recht viel Sonne. Temperaturanstieg auf 11 bis 17 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost, an der See teils böig auffrischend.
In der Nacht zum Dienstag zunächst meist klar oder gering bewölkt, später gebietsweise Bildung von Nebel- und Hochnebelfeldern. Tiefstwerte 8 bis 0 Grad, gebietsweise leichter Frost in Bodennähe.
für Dienstag, 20.Oktober 2026
Am Dienstag nach teils zäher Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern sonnig, örtlich aber auch ganztags neblig-trüb. An der Ostsee und im äußersten Südwesten ebenfalls kaum Sonne. Höchstwerte zwischen 10 und 16 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See böiger Ost- bis Südostwind.
In der Nacht zum Mittwoch im Osten und Nordosten teils gering bewölkt, teils bedeckt. Sonst stark bewölkt und von Südwesten aufkommender Regen. Temperaturrückgang auf 9 bis 4 Grad.
Hinweis:

Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

17-10-2026 05:10

 

Das Frontensystem eines in die Barentssee ziehenden Tiefs überquert Deutschland von Nordwesten her. Damit sorgt das Wochenende über Tiefdruckeinfluss für wechselhaftes Wetter. WIND:Vor allem an der Nordsee Windböen bis 60 km/h (7 Bft) aus Nord bis Nordost mit leicht abnehmender Tendenz. An der Ostsee im Nachmittagsverlauf einsetzende Windböen um 55 km/h (Bft 7), exponiert auch stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8) aus Nordost. Auch in exponierten Berglagen einzelne Windböen um Nord. In der Nacht zum Sonntag an den Küsten wieder deutlich auflebender Wind aus Nordost. Dabei an der Nordsee verbreitet Windböen um 55 km/h (Bft 7), exponiert auch stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8), im Verlauf der zweiten Nachthälfte nachlassend. An der Ostsee dagegen verbreitet Wind- bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7 bis 8), exponiert auch Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9). NEBEL:Ausgangs der Nacht im Süden gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.In der Nacht zum Sonntag nur noch lokal Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 m.GEWITTER:Heute, beginnend im Nordseeumfeld, allmählich aber den ganzen Nordwesten betreffend kurze Gewitter mit Windböen um 55 km/h (Bft 7). Am Abend und in der Nacht zum Sonntag nachlassend.STARKREGEN/DAUERREGEN:Ab dem Vormittag im südwestlichen Baden-Württemberg einsetzender Regen, teils bis zum Sonntagabend und bis in die Nacht zum Montag anhaltend. Vom Hochrhein bis zum oberen Neckar dabei gebietsweise Regensummen von 35 bis 50 l/qm. Dazu in der Nacht zum Sonntag an der westlichen Ostseeküste mit geringer Wahrscheinlichkeit Starkregen mit 20 bis 30 l/qm innert 6 bis 12 Stunden.

 

Deutschlandvorhersage heute

17-10-2026 05:10

 

Ausgangs der Nacht an der Nordsee steife Böen, exponiert auch stürmische Böen. Morgens im südlichen Baden-Württemberg aufkommender Dauerregen, im Tagesverlauf im Nordwesten vereinzelt kurze Gewitter.

 

Heute von der Mitte in den Osten und Süden verlagernder Regen, im Süden auch aus den Alpen heraus schauerartiger und teils kräftiger Regen. Sonst wechselnd bewölkt mit örtlichen Schauern, geringes Gewitterrisiko. Höchstwerte zwischen 10 Grad in der Eifel bis 18 Grad am östlichen Alpenrand. Meist mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. An der See und in exponierten Berglagen steife bis stürmische Böen.In der Nacht zum Sonntag im Süden weiterhin gebietsweise regnerisch. Auch vom nördlichen Emsland bis nach Vorpommern zeitweise schauerartiger Regen. Dazwischen wechselnde Bewölkung, teils aufgelockert und überwiegend trocken mit örtlicher Nebelbildung. Abkühlung auf 10 Grad in Vorpommern und bis 2 Grad bei längeren Auflockerungen in ungünstigen Mittelgebirgslagen. An den Küsten weiterhin stark böiger, insbesondere an der Ostsee teils stürmischer Wind aus Nord bis Nordost.

 

Deutschlandvorhersage morgen

17-10-2026 07:10

 

Am Sonntag im Norden über die Nordsee nach Westen abziehende Regenfälle. Sonst zunächst verbreitet stark bewölkt oder bedeckt und in der Mitte auch gebietsweise etwas Regen. Am Nachmittag und Abend entlang und westlich des Rheins aufkommender Regen. In der Osthälfte hingegen auflockernde Bewölkung. Höchstwerte zwischen 9 Grad bei Regen im Westen und Südwesten und 18 Grad bei Sonne an der unteren Donau. Schwacher bis mäßiger, an der See frischer und stark böiger Wind aus Ost bis Nordost, allmählich nachlassend.In der Nacht zum Montag entlang und westlich des Rheins zunächst weiterhin Regen, in der zweiten Nachthälfte abklingend. Sonst wechselnd wolkig, teils klar und weitgehend trocken, stellenweise Nebel. Tiefstwerte zwischen 10 Grad an der See bis 3 Grad in höheren Mittelgebirgslagen im Osten.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

17-10-2026 07:10

 

Am Montag nach Nebelauflösung meist nur leicht bewölkt und recht viel Sonne. Temperaturanstieg auf 11 bis 17 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost, an der See teils böig auffrischend.In der Nacht zum Dienstag zunächst meist klar oder gering bewölkt, später gebietsweise Bildung von Nebel- und Hochnebelfeldern. Tiefstwerte 8 bis 0 Grad, gebietsweise leichter Frost in Bodennähe.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

17-10-2026 07:10

 

Am Dienstag nach teils zäher Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern sonnig, örtlich aber auch ganztags neblig-trüb. An der Ostsee und im äußersten Südwesten ebenfalls kaum Sonne. Höchstwerte zwischen 10 und 16 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See böiger Ost- bis Südostwind.In der Nacht zum Mittwoch im Osten und Nordosten teils gering bewölkt, teils bedeckt. Sonst stark bewölkt und von Südwesten aufkommender Regen. Temperaturrückgang auf 9 bis 4 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

17-10-2026 11:20

VHDL17 DWOG 171200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Dienstag, 20.10.2026 bis Dienstag, 27.10.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Samstag, 17.10.2026, 13:06 Uhr

Mild, zeitweise unbeständig, an den Küsten windig.


Vorhersage für Deutschland bis Samstag, 24.10.2026,
Am Dienstag nach teils zäher Auflösung von Nebel- und
Hochnebelfeldern vor allem im Westen sonnig, sonst örtlich ganztags
neblig-trüb. An der Ostsee und im äußersten Südwesten kaum Sonne und
im Nordosten zeitweise leichter Regen. Höchstwerte zwischen 8 und 16
Grad, am mildesten am föhnigen Alpenrand. Schwacher bis mäßiger, an
der See böiger Ost- bis Südostwind.
In der Nacht zum Mittwoch im Süden und Westen teils gering bewölkt,
teils bedeckt. Im Westen und Südwesten aufkommender Regen.
Temperaturrückgang auf 9 bis 2 Grad.

Am Mittwoch verbreitet wolkig oder stark bewölkt. Im Osten und
Nordosten bis zum Abend teils trocken, sonst zeitweise Regen, im
Süden teils auch anhaltend. Höchstwerte 8 bis 14 Grad. Schwacher Wind
aus unterschiedlichen Richtungen. An der Nordsee frischer bis starker
Südostwind.
In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt, gebietsweise leichter bis
mäßiger Regen. Tiefstwerte 10 bis 4 Grad.

Am Donnerstag zunächst stark bewölkt und ein sich in den Osten und
Südosten zurückziehender Regen, von Westen her dann Übergang zu
wechselnder Bewölkung mit örtlichen Schauern, an der Nordsee häufig
Schauer. Höchstwerte bei längerem Regen um 9 Grad, sonst 10 bis 15
Grad. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee frischer bis starker
West- bis Südwestwind.
In der Nacht zum Freitag häufig gering bewölkt, in der Mitte örtlich,
im Südosten gebietsweise Nebel. Tiefstwerte von Nordwest nach Südost
10 bis -1 Grad.

Am Freitag nach Auflösung von Nebel und Hochnebel zunächst verbreitet
freundlich, im Verlauf von Südwesten her Aufzug dichter Bewölkung und
im Westen und Südwesten einsetzender Regen. Erwärmung auf 8 bis 15
Grad. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee frischer südlicher Wind.
In der Nacht zum Samstag wolkig, in den Nordosten vorankommender
leichter Regen, später im Westen Übergang zu Schauern. Abkühlung auf
10 bis 2 Grad.

Am Samstag wolkig oder wechselnd bewölkt mit Schauern. Höchstwerte 9
bis 15 Grad. Im Osten und Süden schwacher, sonst mäßiger bis frischer
Süd- bis Südwestwind.
In der Nacht zum Sonntag meist abklingende Schauer und nachfolgend
gering bewölkt. Im Westen später Wolkenaufzug und einsetzender Regen.
Tiefstwerte 10 bis 1 Grad.


Trendprognose für Deutschland, von Sonntag, 25.10.2026 bis Dienstag,
27.10.2026,
Mild, im Südosten überwiegend Hochdruckeinfluss, im Nordwesten
Tiefdruckeinfluss, an der Nordsee zeitweise stürmisch.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc.-Met. Thore Hansen
 

Thema des Tages

17-10-2026 14:55


Wissenschaft kompakt

Bunte Satellitenbilder zur Unterscheidung von Wolkentypen


Mittels der Kombination eingefärbter Satellitenbilder von
unterschiedlichen Spektralbereichen lassen sich bunte
Satellitenbilder erzeugen. Den Nutzen dieser mitunter kunstvoll
anmutenden Bilder zeigen wir heute anhand des Wolkentyp-Komposits.

In den letzten beiden Tagen waren die unterschiedlichsten Wolkentypen
- angefangen von Nebelfeldern über frontale Bewölkung mit
Niederschlag und Schauerwolken bis hin zu hohen Schleierwolken - über
Mitteleuropa am Himmel zu sehen. Wolken können aus Wassertröpfchen
(Wasserwolken), Eiskristallen (Eiswolken) oder aus einer Mischform
aus beiden (Mischwolken) bestehen. Sowohl die Eiskristalle als auch
die winzigen Wassertröpfchen erscheinen aufgrund ihrer hohen Albedo
als weiß, wenn sie von der Sonne angestrahlt werden. Dabei ist es
ganz egal, ob man von unten auf die angestrahlten Wolken blickt oder
ob diese vom Weltall aus, z.B. mittels Satelliten, betrachtet werden.
Sowohl kleine Schönwetterwolken (tiefe Wasserwolken) als auch
Schleierwolken (dünne, hohe Eiswolken) erscheinen weiß. Macht also
ein Satellit Aufnahmen von der Wolkenverteilung, kann man allein
anhand der Farbe nicht unterscheiden, um welche Wolken es sich
handelt. Sind mehrere Wolkentypen gleichzeitig am Himmel und kommen
im Winter auch noch Schneeflächen dazu, die ebenfalls weiß aussehen,
hat selbst ein erfahrender Meteorologe mitunter Schwierigkeiten,
eindeutig Schneeflächen und unterschiedliche Wolkenarten eindeutig zu
identifizieren.

Mit der dritten Generation der Meteosat-Satelliten (MTG), die seit
Ende 2024 regelmäßige hochaufgelöste Satellitenbilder liefern, gibt
es eine komfortable Möglichkeit, unterschiedliche Wolkentypen zu
unterscheiden. Dabei ist wichtig, dass die MTG-Satelliten nicht nur
im sichtbaren Bereich, sondern zusätzlich in zahlreichen
Spektralbereichen des Infraroten Aufnahmen von der Erde machen. Jeder
dieser einzelnen Kanäle liefert dem Meteorologen diverse
Anwendungsmöglichkeiten. Zudem kann man mehrere Kanäle miteinander
kombinieren, z.B. mit der sogenannten "RGB-Bildauswertetechnik".
Dabei werden die Signale von drei verschiedenen Kanälen mit den
Farben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) eingefärbt. Fügt man die
eingefärbten Bilder zu einem mehrfarbigen Bild zusammen, erhält man
bunte Bilder - die sogenannten "RGB-Komposits". Die hierbei
entstandenen Mischfarben können nun vom Meteorologen interpretiert
werden. Ein Beispiel hierfür ist der sogenannte "Wolkentyp"-Komposit,
dessen Nutzen wir anhand zweier Beispiele demonstrieren.

Abbildung 1 zeigt die Wolkenverteilung vom gestrigen Freitagvormittag
(16. Oktober) um 11 Uhr (mitteleuropäische Zeit) als Echtfarbenbild,
aufgenommen vom MTG-Satelliten. Neben einigen wolkenfreien Regionen
waren über Mittel- und Westeuropa einige Wolken am Himmel. Aus
manchen Wolken regnete es auch, zu sehen anhand des überlagerten
Radarbilds in der oberen Abbildung. Alle Wolken erscheinen weiß,
sodass Sie nur schwer erkennen können, dass zu dieser Zeit die
unterschiedlichsten Wolkentypen dabei waren.

Schauen Sie sich nun zum gleichen Zeitpunkt das "Wolkentyp"-Komposit
an, tritt ein kunterbuntes Abbild der Atmosphäre zu Tage. Die Wolken
erscheinen in ganz unterschiedlichen Farben, die jeweils bestimmten
Wolkentypen zuzuordnen sind (Abbildung 3). In den Niederungen Bayerns
und in Tschechien sind ausgedehnte Nebelfelder als hellblaue Wolken
zu erkennen. Zudem ist auf dem ersten Blick zu erkennen, dass sich
zusätzlich hochreichende Wolken mit Eis an ihrer Oberkante (orange
Wolken) über Baden-Württemberg und Bayern bis nach Ostdeutschland
erstreckten. Teils lagen diese über dem Nebel und waren im
Echtfarbenbild kaum zu identifizieren. Aus manchen dieser Wolken
fielen sogar ein paar Tropfen Regen. Zudem waren hohe dünne
Wasserwolken (rosa) über Teilen Deutschlands und über Ostfrankreich
unterwegs, ebenso wie tiefe Wasserwolken (hellblau), die sich von
Zentralfrankreich bis nach BeNeLux und zur Deutschen Bucht
erstreckten. Weiter westlich erkennen Sie ein Band bestehend aus
tiefen und mittelhohen Mischwolken (hellgrün), die Vorboten einer
Kaltfront. Diese schließt sich noch weiter westlich an mit
mehrschichtigen Wolken, zum Teil bestehend aus unterkühlten
Wasserpartikeln (weiß).

Auch am heutigen Samstag (17. Oktober) waren am Vormittag sehr
unterschiedliche Wolken am Himmel. Wieder sehen Sie im Echtfarbenbild
(Abbildung 4) nur ein riesiges weißes Wolkenfeld, das sich von
Zentralfrankreich über Süd- bis nach Ostdeutschland erstreckte. In
diesem war die Kaltfront eingebettet, an der es zu Regenfällen kam
(siehe überlagertes Radarbild). Im "Wolkentyp"-Komposit (Abbildung 5)
können Sie die mehrschichtigen Regenwolken der Front (hellgelb) ohne
Mühe von den umgebenden tiefen Wasserwolken (hellblau) unterscheiden.
Teile der Regenwolken bestanden aus unterkühlten Wasserwolken (weiß),
was unter anderem für Flugmeteorologen eine wichtige Information für
die Gefahr von Flugzeugvereisung darstellt. Von Österreich über
Tschechien bis nach Polen erstreckten sich hohe Cirruswolken
(Schleierwolken), bestehend aus Eiskristallen. Über der Nordsee und
der Straße von Dover zwischen Belgien und England strömten aus Norden
wabenförmige Kumuluswolken ein. Während diese im Echtfarbenbild
überall gleich aussahen, erkennen Sie im "Wolkentyp"-Komposit
Unterschiede. Im nördlichen Bereich handelte es sich um tiefe und
mittelhohe Mischwolken (grün), während die Wolken im südlichen
Bereich hochreichender waren, mit Eis im oberen Bereich der Wolken
(gelb). Bei Letzteren handelte es sich um kräftige Schauerwolken,
während aus den flacheren Wolken im Norden kaum oder nur geringer
Regen fiel.

Neben dem "Wolkentyp"-Komposit gibt es noch eine ganze Reihe weiterer
RGB-Komposits, die sich in der Praxis bewährt haben. Eine
Beschreibung dieser würde hier allerdings den Rahmen sprengen.


Dr. rer. nat. Markus Übel

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 17.10.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Samstag, 17.10.2026, 16:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1025.6 13.7 75 0.0 N 34 45 --- ---
List/Sylt 26 1025.9 14.4 64 0.0 N 28 43 wolkenlos ---
Schleswig 43 1024.5 13.0 72 0.0 N 15 33 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Kiel 27 1024.0 12.9 80 0.0 N 18 35 --- ---
Fehmarn 3 1023.0 13.0 67 0.0 N 35 47 --- ---
Arkona 42 1021.0 10.4 97 0.2 NO 42 57 Regen Windböen
Norderney 11 1026.0 13.7 65 0.1 N 41 50 --- Windböen
Cuxhaven 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Hamburg-Flh. 11 1023.3 13.6 68 0.0 N 15 35 --- ---
Schwerin 59 1022.1 11.7 80 0.0 N 11 34 --- ---
Rostock 4 1021.7 11.7 92 0.0 N 36 43 leichter Regen ---
Greifswald 2 1019.9 11.4 94 0.7 N 20 47 Regen ---
Emden 0 1025.8 14.3 62 0.0 N 26 40 --- ---
Bremen-Flh. 5 1024.1 13.6 62 0.0 -- --- ---   ---
Lüchow 17 1021.8 12.2 83 0.1 N 13 23 Regen ---
Marnitz 81 1021.3 10.9 85 0.0 NW 10 22 Regen ---
Waren 70 1020.3 10.8 92 0.4 N 13 30 Regen ---
Neuruppin 38 1019.7 10.8 91 0.2 NW 11 23 --- ---
Angermünde 56 1018.3 11.7 89 0.1 N 17 32 --- ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1025.1 13.3 73 0.0 N 24 36 --- ---
Hannover-Flh. 59 1023.1 12.9 67 0.0 N 18 30 --- ---
Magdeburg 76 1021.5 11.2 91 0.7 NW 10 33 leichter Regen ---
Potsdam 81 1019.5 10.2 97 1.2 NW 11 23 leichter Regen ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1019.0 11.3 96 0.0 N 12 22 Regen ---
Berlin-Tempelhof 48 1019.2 10.9 97 0.2 NW 15 27 Regen ---
Lindenberg 98 1018.1 12.2 95 0.0 NW 12 21 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1025.7 13.5 65 0.0 N 15 29 Regen ---
Essen 150 1025.8 11.7 77 0.0 N 13 26 --- ---
Kahler Asten 839 ------ 6.7 78 0.0 N 20 44 --- ---
Bad Lippspringe 157 1023.5 13.4 60 0.0 N 14 30 --- ---
Brocken 1142 ------ 3.3 100 0.1 N 43 56 Nebel Windböen
Leipzig-Flh. 142 1020.9 10.1 96 0.2 NW 15 36 Regen ---
Dresden-Flh. 227 1019.0 11.7 96 0.9 W 14 26 Regen ---
Cottbus 69 1018.1 13.2 93 0.0 NW 10 19 Dunst oder flacher Nebel ---
Görlitz 238 1017.6 14.6 87 0.0 W 10 23 --- ---
Aachen 231 1026.4 10.7 78 0.4 N 15 42 leichter Regen ---
Nürburg 485 1025.5 8.2 87 0.0 N 26 41 Regen ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1025.4 12.5 72 0.0 N 27 41 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Wasserkuppe 921 ------ 5.7 98 0.7 N 32 44 Regen ---
Meiningen 450 1021.9 8.7 94 0.3 NW 23 38 leichter Regen ---
Erfurt 316 1022.0 9.4 95 0.7 N 16 24 Regen ---
Gera 311 1021.2 9.5 98 0.4 N 12 29 leichter Regen ---
Fichtelberg 1213 ------ 6.0 98 0.1 NW 28 35 Nebel ---
Trier 265 1024.2 13.0 62 0.0 N 17 31 --- ---
Hahn-Flh. 497 1024.3 9.5 77 ---- N 18 35 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1022.7 14.5 57 0.0 NO 14 40 --- ---
OF-Wetterpark 119 1022.8 13.2 65 0.0 N 12 33 --- ---
Würzburg 268 1021.8 12.0 81 0.0 N 8 23 leichter Regen ---
Bamberg 239 1020.7 11.4 91 0.4 NW 13 26 leichter Regen ---
Hof 567 1020.6 9.0 96 0.6 N 12 24 leichter Regen ---
Weiden 438 1018.9 13.0 88 0.0 N 10 17 Regen ---
Saarbrücken-Flh. 320 1023.4 12.4 67 0.0 N 23 35 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1022.7 12.7 83 0.0 NW 4 13 Regen ---
Mannheim 96 1022.6 13.2 78 0.0 N 11 19 leichter Regen ---
Stuttgart-Flh. 371 1021.9 10.6 94 0.8 NW 11 27 leichter Regen ---
Öhringen 276 1022.0 11.0 93 0.3 NW 8 19 leichter Regen ---
Nürnberg-Flh. 314 1020.2 11.4 93 0.3 NW 13 31 leichter Regen ---
Regensburg 366 1018.4 14.9 81 0.0 N 3 7 --- ---
Straubing 351 1018.5 14.0 89 0.0 NW 8 12 --- ---
Großer Arber 1436 ------ 9.2 94 0.0 W 7 16 Nebel ---
Lahr 155 1022.9 11.8 88 0.3 N 15 26 Regen ---
Freudenstadt 797 ------ 7.5 97 0.6 N 12 32 leichter Regen ---
Stötten 734 1020.9 8.8 100 1.4 NW 19 27 Regen ---
Augsburg 462 1018.6 14.3 86 0.0 NW 4 9 Regen ---
München-Flh. 444 1018.4 14.9 84 0.0 N 8 17 --- ---
Fürstenzell 476 1018.3 12.9 92 0.0 W 8 12 Dunst oder flacher Nebel ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 3.8 100 2.6 N 31 44 Niederschlag ---
Konstanz 443 1019.8 12.1 87 0.4 N 19 33 Regen ---
Kempten 705 1018.3 13.4 82 0.0 N 7 16 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 14.8 77 0.0 N 18 27 --- ---
Zugspitze 2960 ------ 1.2 90 ---- SO 11 17 Nebel ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 11.0 95 0.0 N 12 20 Dunst oder flacher Nebel ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
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  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro m²
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Wetterbericht Deutschland

Samstag, 17.10.2026

 

 
Am Samstag wechseln sich im Nordwesten und Westen Sonnenschein und Wolken ab. Hier treten nur noch vereinzelte Schauer, an der Nordsee auch Gewitter auf. Sonst geht es wechselhaft weiter. Besonders über der Mitte und im Süden fallen gebietsweise zum Teil kräftige Regengüsse. Mit 9 bis 17 Grad ist es spürbar kühler als zuvor. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an der Küste auch frischer Wind aus nördlichen bis westlichen Richtungen. Dabei gibt es frische, teilweise auch starke Böen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fällt im äußersten Norden sowie in Baden-Württemberg und Bayern aus dichten Wolken gebietsweise Regen. Dazwischen ist es weitgehend trocken, aber teilweise trüb durch dichte Wolken oder Nebel. Die Luft kühlt sich auf 10 bis 3 Grad ab.

Am Sonntag lockern die Wolken in der Nordhälfte zumindest kurz mal für die Sonne auf. Sonst überwiegen häufig Wolken, zunächst ist es teilweise auch neblig-trüb. Zu Beginn fällt im Norden sowie vom Südwesten bis zum Erzgebirge örtlich Regen. Im Tagesverlauf ziehen im Westen Regenwolken auf. Im äußersten Südosten wird es bis zum Abend dagegen immer freundlicher. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 6 und 16 Grad. Dabei weht ein schwacher, mitunter mäßiger, an der Küste frischer Wind aus teils nördlichen, teils östlichen Richtungen.

In der Nacht von Sonntag auf Montag fällt aus dichten Wolken vor allem noch im äußersten Westen und Südwesten noch etwas Regen oder Sprühregen. Sonst bleibt es bei wechselnder Bewölkung weitgehend trocken. Teilweise bildet sich Nebel. Die Luft kühlt sich auf 11 bis 3 Grad ab.

Am Montag beginnt die neue Woche mit ruhigem und trockenem Hochdruckwetter. Zunächst ist es oft noch stark bewölkt, und einzelne Nebel- oder Hochnebelfelder lösen sich auf. Im Tagesverlauf lockern die Wolken- und Nebelfelder von Osten immer häufiger auf, und es wird zunehmend freundlicher. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 10 und 17 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, an der Küste und auf den Höhen auch frischer Wind aus östlichen Richtungen.

 

Am Dienstag setzt sich das Hochdruckwetter bei uns fort. Nach Auflösung von örtlichen Nebel- und Hochnebelfeldern ist es teilweise freundlich, teilweise auch stärker bewölkt, Regentropfen bleiben aber die Ausnahme. Die Höchsttemperaturen liegen am Nachmittag zwischen 10 und 18 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste frisch und mit starken Böen aus östlichen Richtungen.

Am Mittwoch sorgt tiefer Luftdruck zwischen der Nord- und Ostseeküste und den Alpen für viele graue Wolken und im Tagesverlauf für zahlreichen, zum Teil kräftige Regengüsse. Die Temperaturen liegen am Nachmittag zwischen 8 und 14 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, an der Nordsee auch frischer Wind aus südöstlichen bis westlichen Richtungen. Dabei treten gebietsweise frische Böen auf.

 

Wetteraussichten Deutschland

17.10.2026, 07:00 Uhr | MSc-Met Thore Hansen
Wetteraussichten
 

Das Frontensystem eines in die Barentssee ziehenden Tiefs überquert Deutschland von Nordwesten her. Damit sorgt das Wochenende über Tiefdruckeinfluss für wechselhaftes Wetter. Ausgangs der Nacht an der Nordsee steife Böen, exponiert auch stürmische Böen. Morgens im südlichen Baden-Württemberg aufkommender Dauerregen, im Tagesverlauf im Nordwesten vereinzelt kurze Gewitter.

Heute von der Mitte in den Osten und Süden verlagernder Regen, im Süden auch aus den Alpen heraus schauerartiger und teils kräftiger Regen. Sonst wechselnd bewölkt mit örtlichen Schauern, geringes Gewitterrisiko. Höchstwerte zwischen 10 Grad in der Eifel bis 18 Grad am östlichen Alpenrand. Meist mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. An der See und in exponierten Berglagen steife bis stürmische Böen. In der Nacht zum Sonntag im Süden weiterhin gebietsweise regnerisch. Auch vom nördlichen Emsland bis nach Vorpommern zeitweise schauerartiger Regen. Dazwischen wechselnde Bewölkung, teils aufgelockert und überwiegend trocken mit örtlicher Nebelbildung. Abkühlung auf 10 Grad in Vorpommern und bis 2 Grad bei längeren Auflockerungen in ungünstigen Mittelgebirgslagen. An den Küsten weiterhin stark böiger, insbesondere an der Ostsee teils stürmischer Wind aus Nord bis Nordost.