Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Sonntag, 12.07.2026, 10:15 Uhr
 

Schlagzeile:
Heute mit wenigen Einschränkungen sonnenscheinreich, im Südwesten teils sehr heiß, in den nächsten Tagen gebietsweise Schauer oder Gewitter
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 12.07.2026, 10:15 Uhr -

"Hoch KLAUS sorgt am heutigen Sonntag für einen weitestgehend sonnenscheinreichen Tag. Größere Wolkenfelder durch eine Störung über Polen finden sich heute im Osten und an der Neiße ist eventuell sogar der ein oder andere Tropfen nicht ausgeschlossen und auch im Erzgebirge können sich schwache Schauer bilden. Von der Nordsee ziehen zeitweise tiefe Wolkenfelder nach Norddeutschland hinein. Im Südwesten wird bei bis zu 35 Grad teils sehr heiß, sonst liegen die Höchstwerte verbreitet um 30 Grad. An der Nordsee bleibt es mit etwa 20 Grad angenehm kühl. Der Wind bleibt schwach und kann damit kaum für eine gefühlte Abkühlung sorgen. In der kommenden Nacht sowie am Montag Morgen muss im Nordwesten mit Hochnebel und Nebel gerechnet werden, an der Ostsee sind kurze Schauer oder sogar Gewitter möglich. In Ballungszentren im Südwesten kühlt es nur auf Werte um 20 Grad ab, so dass erneut Tropennächte auftreten können.
Am Montag setzt sich das sonnenscheinreiche Wetter mit Einschränkungen fort. Allerdings sind im Norden und mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit auch im Westen einzelne örtliche Schauer und Gewitter zu erwarten, im Nordosten zeigen sich zudem viele Wolken am Himmel. An der Nordsee wird es etwas wärmer, sonst ändert sich an den Höchstwerten und auch beim Wind nicht allzu viel.
Am Dienstag ist es zunächst sonnig, im Tagesverlauf bilden sich Quellwolken und gebietsweise kommt es zu dem einen oder anderen Schauer oder auch Gewitter. Mit bis zu 36 Grad wird es im Südwesten erneut sehr heiß. Der Wind aus nordöstlicher Richtung kann im Tagesverlauf vorübergehend etwas auffrischen.
Am Mittwoch sorgt Hoch LAURENT für einen sonnigen Tag im Norden und der Mitte Deutschlands, während tiefer Luftdruck über Frankreich für den ein oder anderen Schauer oder auch Gewitter über Süddeutschland sorgen wird. Im Rhein-Main-Gebiet wird es mit 35 Grad nochmals sehr heiß, sonst liegen die Maxima um 30, an den Küsten um 25 Grad. Der Nordostwind frischt im Tagesverlauf vorübergehend auf.
Während es am Donnerstag voraussichtlich nochmals viel Sonnenschein geben wird, wird es zum Ende der Woche deutlich wechselhafter werden. Schauer und auch Gewitter werden zahlreicher und die Höchstwerte werden wohl zum Sonntag überall in Deutschland die 30-Grad-Marke nicht mehr überschreiten. Es wird allerdings sommerlich warm bleiben."

Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Deutschlandvorhersage:

für Sonntag, 12.Juli 2026
Heute im Nordseeumfeld gebietsweise Nebel oder Hochnebel. Sonst im Norden und Osten neben Sonnenschein Durchzug lockerer Wolkenfelder, in der Osthälfte kurze Schauer nicht ganz ausgeschlossen. Im Westen und Süden meist sonnig und trocken. Im Norden und Nordosten Erwärmung auf 25 bis 31 Grad, an der Küste bei auflandigem Wind 18 bis 22 Grad, sonst 29 bis 35 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. Schwacher Wind aus Nord bis Ost.
In der Nacht zum Montag im Norden und Osten wolkig, im Nordwesten auch bedeckt durch Hochnebel, an der Ostsee später einzelne Schauer oder Gewitter. Sonst gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 20 bis 12 Grad.
für Montag, 13.Juli 2026
Am Montag im Nordosten und Osten Quellwolken und im Tagesverlauf einzelne Schauer oder Gewitter. In den übrigen Landesteilen nach Auflösung von Hochnebelfeldern im Nordwesten wolkig, im Westen und Süden sonnig und trocken. Höchstwerte im Norden und Nordosten 25 bis 29 Grad, an der Küste 19 bis 24 Grad, sonst 30 bis 36 Grad, mit den höchsten Werten in den Niederungen im Südwesten. Schwacher Wind aus Nord bis Ost.
In der Nacht zum Dienstag im Nordosten rasch abklingende Schauer und aufgelockert, teils gering bewölkt. Sonst zunächst oft klar, im Westen und Süden im weiteren Verlauf mehr Wolken und vereinzelte Schauer bzw. Gewitter nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte zwischen 22 Grad in den Ballungszentren Südwestdeutschlands und 13 Grad in den süd- und ostdeutschen Mittelgebirgen.
für Dienstag, 14.Juli 2026
Am Dienstag im Norden und Nordosten locker bewölkt oder sonnig und trocken. Sonst teils wolkig, teils sonnig, im Tagesverlauf Quellwolken und vor allem im Süden bzw. in den Mittelgebirgen einzelne, dann aber kräftige Gewitter. Höchstwerte im Norden und Nordosten 26 bis 31 Grad, an den Küsten 21 bis 25 Grad. Sonst Maxima zwischen 31 und 36 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten. Schwacher und tagsüber etwas auffrischender Wind aus Ost bis Nordost.
In der Nacht zum Mittwoch im Süden anfangs noch einzelne Schauer oder Gewitter, sonst teils gering bewölkt, teils klar und Abkühlung auf 22 bis 16 Grad, im Nordosten auf 17 bis 12 Grad.
für Mittwoch, 15.Juli 2026
Am Mittwoch zunächst sonnig oder nur leicht bewölkt. Nachmittags und abends im Südwesten und Süden Quellwolken und bevorzugt im Bergland einzelne kräftige Gewitter. Höchsttemperaturen 27 bis 34 Grad, im Südwesten auch darüber, an den Küsten bei auflandigem Wind dagegen kühler. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.
In der Nacht zum Donnerstag meist gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefsttemperatur 22 bis 14 Grad im Westen, sonst 17 bis 14 Grad.
Hinweis:

Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

12-07-2026 05:42

 

Unter Hochdruckeinfluss bestimmt trockene und sehr warme bis heiße Luft das Wetter in Deutschland.NEBEL:In der Nacht zum Montag im Norden gebietsweise dichter Nebel. GEWITTER:In der Nacht zum Montag im Norden und Nordosten einzelne Schauer, am ehesten im Ostseeumfeld vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen.

 

Deutschlandvorhersage heute

12-07-2026 05:42

 

Im Norden und Osten wolkig, sonst viel Sonne, warm bis heiß und überwiegend trocken. Am Montag im Nordosten und Osten einzelne Schauer und Gewitter.

 

Heute im Nordseeumfeld gebietsweise Nebel oder Hochnebel. Sonst im Norden und Osten neben Sonnenschein Durchzug lockerer Wolkenfelder, in der Osthälfte kurze Schauer nicht ganz ausgeschlossen. Im Westen und Süden meist sonnig und trocken. Im Norden und Nordosten Erwärmung auf 25 bis 31 Grad, an der Küste bei auflandigem Wind 18 bis 22 Grad, sonst 29 bis 35 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. Schwacher Wind aus Nord bis Ost.In der Nacht zum Montag im Norden und Osten wolkig, im Nordwesten auch bedeckt durch Hochnebel, an der Ostsee später einzelne Schauer oder Gewitter. Sonst gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 20 bis 12 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

12-07-2026 11:50

VHDL17 DWOG 121200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 15.07.2026 bis Mittwoch, 22.07.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 12.07.2026, 13:43 Uhr

Sommerlich warm bis heiß, ansteigende Gewitterwahrscheinlichkeit.
Lokal Unwetter nicht ausgeschlossen.


Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 19.07.2026,
Am Mittwoch zunächst sonnig oder nur leicht bewölkt. Nachmittags und
abends im Südwesten und Süden Quellwolken und bevorzugt im Bergland
einzelne kräftige Gewitter. Lokal Unwetter nicht ausgeschlossen.
Höchsttemperaturen 27 bis 34 Grad, im Südwesten auch darüber, an den
Küsten bei auflandigem Wind dagegen kühler. Schwacher bis mäßiger
Nordostwind.
In der Nacht zum Donnerstag meist gering bewölkt oder klar, nach
Abklingen einzelner Schauer oder Gewitter trocken. Tiefsttemperatur
22 bis 14 Grad im Westen, sonst 17 bis 14 Grad.

Am Donnerstag zunächst meist heiter bis sonnig, im Tagesverlauf vor
allem über dem südlichen und südwestlichen Bergland Quellbewölkung
mit einzelnen, lokal kräftigen Schauern und Gewittern. Lokal Unwetter
nicht ausgeschlossen. Tageshöchstwerte meist zwischen 28 und 32, im
Südwesten teils um 35 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis
Nordost.
In der Nacht zum Freitag lokal abklingende Schauer, im Verlauf im
Südwesten Bewölkungszunahme und schauerartiger, lokal gewittriger
Regen. Sonst überwiegend gering bewölkt, trocken. Temperaturrückgang
auf 21 bis 15 Grad.

Am Freitag vor allem im Südwesten stärker bewölkt, teils mit Schauern
oder schauerartigem Regen, lokal kräftige Gewitter. Lokal Unwetter
nicht ausgeschlossen. Höchstwerte 28 bis 34 Grad. Abseits der
Gewitter schwacher Wind, im Süden aus westlichen Richtungen, im
Norden um Ost.
In der Nacht zum Samstag im Norden gering bewölkt, im Süden anfangs
bewölkt, langsam abklingende Schauer und teils Auflockerungen.
Tiefstwerte meist zwischen 21 und 16 Grad.

Am Samstag und Sonntag wechselnde Bewölkung, im Tagesverlauf etwa
über der Südhälfte örtlich Schauer und lokal kräftige Gewitter. Lokal
Unwetter nicht ausgeschlossen. Sonntag eventuell auch die nördliche
Mitte und den Osten betreffend. Am Samstag meist zwischen 27 und 32
Grad, am wärmsten im Osten. Am Sonntag mit 22 bis 29 Grad weniger
heiß, unter 25 Grad vor allem im Nordwesten und insbesondere an der
See. Überwiegend schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Nachts gebietsweise nur zögerlich abklingende Schauer und Gewitter.
Abkühlung auf 19 bis 14 Grad.


Trendprognose für Deutschland, von Montag, 20.07.2026 bis Mittwoch,
22.07.2026,
Relativ konstantes, voraussichtlich nicht mehr so hohes
Temperaturniveau. Höchstwerte meist im Bereich von 24 bis 29 Grad.
Tiefstwerte bei 17 bis 13 Grad. Weiterhin wechselnd bewölkt,
tendenziell wechselhaft mit Schauern und Gewittern, dabei lokal
Starkregen. In der Fläche aber wahrscheinlich keine nennenswerten
Niederschläge und somit Fortsetzung der Trockenheit.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Sabine Krüger
 

Thema des Tages

12-07-2026 12:50


Wissenschaft kompakt

Geschichte der Meteorologie - Teil 10: Meteorologie Ende des 18.
Jahrhunderts (a)


Der Fokus in diesem Teil der Serie zur Geschichte der Meteorologie
liegt auf Entwicklungen der Meteorologie Ende des 18. Jahrhunderts,
welcher in zwei Teilbereichen vorgestellt wird. Erstmals wurde ein
internationales Netzwerk von Wetterbeobachtern realisiert und die
Zusammensetzung der Luft untersucht.

Im letzten Thema des Tages zur Geschichte der Meteorologie wurde die
Entwicklung der Meteorologie um das Jahr 1750 beschrieben. In diesem
Teil der Serie kommen wir in der Geschichte nur langsam vorwärts. Der
Fokus liegt nun in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Neben
Beiträgen zur allgemeinen Meteorologie richtet sich der Blick auf das
erste größere meteorologische Messnetz sowie auf die Entdeckung der
Stoffe in bzw. der stofflichen Zusammensetzung der Luft.

Der kroatische Mathematiker, Naturphilosoph und jesuitische Priester
Rugjer Josip Boskovic (1711-1787) aus der Republik Ragusa (heute
Dubrovnik) verfasste rund 70 Abhandlungen zu zahlreichen Themen,
darunter Optik, Astronomie, Gravitation, Meteorologie, Trigonometrie,
Geodäsie und Baustatik. Er zählt zu den letzten Universalgelehrten.
Boskovic führte Beobachtungen der Aurora borealis durch und schätzte
die Höhe der Aurora auf etwa 1000 km. Darüber hinaus stellte er
einige Hypothesen über die Ursachen der Aurora auf.

Der französische Philosoph und Schriftsteller Denis Diderot
(1713-1784) lieferte in der "Encyclopedie, ou Dictionnaire raisonné
des Sciences, des Arts et des Metiers" eine der frühesten
Definitionen der modernen Meteorologie. Er schrieb: "Aus der mit den
Sinnen durchgeführten Untersuchung von Wind, Regen, Hagel, Donner
usw. ging die Betrachtung zur Ermittlung ihrer Ursprünge, Ursachen,
Auswirkungen usw. über und brachte die Wissenschaft hervor, die als
Meteorologie bezeichnet wird." Diderot erörterte auch "Meteore"
(Meteores, comme vents, pluies, tempetes, tonnerres, aurores boreales
usw. - "Meteore", wie Winde, Regen, Stürme, Donner, Nordlichter
usw.). In der Sprache jener Zeit bezeichnete der Begriff "Meteor"
allgemein "einen Körper oder das Erscheinen eines Körpers in der
Atmosphäre, der aus dort schwebenden Stoffen gebildet wird". Das
heutige Wort "Meteorologie" hat seinen Ursprung in diesem Sinne des
Wortes "Meteor".

Der französischer Mathematiker Jean-Baptiste le Rond d'Alembert
(1717-1783) leistete Pionierarbeit bei der Anwendung partieller
Differentialgleichungen in der Erforschung von Strömungsbewegungen.
Seine Arbeiten zu diesem Thema erschienen erstmals in einer Studie
über Winde mit dem Titel "Réflexions sur la cause générale des vents"
(Überlegungen zur allgemeinen Ursache der Winde), die er 1747 der
Berliner Akademie vorlegte. Darin ging d'Alembert davon aus, dass die
Winde durch Gezeiteneinflüsse auf die Atmosphäre entstehen und dass
die Erwärmung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Heute weiß man,
dass die Erwärmung durch die Sonne der entscheidende Antrieb für die
atmosphärische Zirkulation und die Winde ist. Dennoch war d'Alemberts
Arbeit mathematisch fundiert und stellte erstmals die
Bewegungsgleichungen einer inkompressiblen Flüssigkeit auf der
zweidimensionalen Erdoberfläche dar, dargestellt in sphärischen
Koordinaten.

Der preußische Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) aus Königsberg
gilt als der größte Philosoph der Neuzeit. Er interessierte sich auch
für Naturwissenschaften. Er veröffentlichte Werke zur Ästhetik und
Ethik sowie zu einer Vielzahl wissenschaftlicher Gebiete, darunter
Physik, Astronomie, Geologie, Meteorologie, Anthropologie und
Psychologie. In seinem Werk "Logik, Physische Geographie, Pädagogik"
beschreibt er Prinzipien ozeanischer und atmosphärischer Strömungen.

Der kurpfälzische Kurfürst Karl Theodor (1724-1799) gründete 1780 das
erste internationale Netzwerk von Wetterbeobachtern, bekannt als
"Societas Meteorologica Palatina" oder "Mannheimer Meteorologische
Gesellschaft" als dritte Klasse der Kurpfälzischen Akademie der
Wissenschaften in Mannheim. In der Gründungsurkunde heißt es: "Die
Wissenschaften, die einen unmittelbaren Einfluss auf des Menschen
Leben und seine tägliche Beschäftigung haben, verdienen eine
besondere Beachtung, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Aus diesen Gründen
haben Seine Kurfürstliche Durchlaucht die Witterungslehre ihres
höchsten Schutzes gewürdigt und Anstalten treffen lassen, dass an
mehreren wichtigen Orten der kurfürstlichen Erblanden, auch in
anderen Gegenden Europas und der übrigen Weltteile künftig mit
gleichartigen Instrumenten tägliche Beobachtungen gemacht und
eingesammelt werden." Erster Sekretär wurde der kurpfälzische
Meteorologe, Physiker und Sprachwissenschaftler Johann Jakob Hemmer
(1733-1790).

Sämtliche Beobachter wurden auswärtige Mitglieder der Kurpfälzischen
Akademie der Wissenschaften. Jeder Beobachter erhielt auf
kurfürstliche Kosten einheitliche Messinstrumente,
Beobachtungsanleitungen und Formulare zur Erfassung der Daten, um
eine Vergleichbarkeit der Messergebnisse zu gewährleisten. Die von
Mannheim aus unentgeltlich zur Verfügung gestellten Messinstrumente
waren zwei Thermometer, ein Barometer, ein Hygrometer und eine von
Hemmer in Mannheim geeichte Deklinationsnadel. Weitere
Messinstrumente wie Elektrometer zur Messung der Luftelektrizität,
Windmesser, Regenmesser und Verdunstungsmesser sollten vor Ort an den
Messstationen selbst hergestellt werden. Sämtliche Messungen sollten
zu bestimmten Uhrzeiten erfolgen, täglich um 7, 14 und 21 Uhr, die
als sogenannte Mannheimer Stunden bekannt wurden. Darüber hinaus
waren phänologische und nosologische Beobachtungen vorgesehen
(Austrieb, Blüte und Fruchtzeiten von Pflanzen, Ankunft und Abflug
von Zugvögeln, Veränderungen und Krankheiten bei der Bevölkerung).
Den Transport der Pakete und Briefe übernahm die kurpfälzische
Diplomatenpost. Insgesamt wurden 39 Stationen eingerichtet, die
meisten in Mitteleuropa. Die westlichsten Station waren in Bradford
und Cambridge (beide Massachusetts) in den Vereinigten Staaten sowie
in Godthaab (Nuuk) auf Grönland. Die östlichste Station war in
Pyschminsk (in der heutigen Region Swerdlowsk) im Uralgebirge im
Russischen Reich. Das Projekt scheiterte 1795.

Der Mathematiker, Physiker, Astronom und Philosoph Johann Heinrich
Lambert (1728-1777) aus dem damals zur Alten Eidgenossenschaft
gehörenden Mülhausen im Elsass vertrat die Auffassung, dass man in
der Meteorologie wie auch schon in der Astronomie zunächst
periodische Phänomene beobachten und dann versuchen sollte, ihre
Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Nachfolgend sollte schließlich
schrittweise die Theorie erweitert werden. Um mehr und bessere
meteorologische Daten zu erhalten, schlug Lambert 1771 vor, ein
weltweites Netz von Wetterstationen aufzubauen, in denen die
verschiedenen Wetterbedingungen (Regen, Bewölkung, Trockenheit, etc.)
erfasst werden sollten. Diese Methoden finden bis heute Anwendung. Er
widmete sich zudem der Verbesserung der Messinstrumente und der
Entwicklung präziser Konzepte für den Fortschritt der Meteorologie.
Dies führte zu seinen 1769 und 1771 veröffentlichten Werken über
Hygrometrie und Hygrometer.

Der Mathematiker, Astronom und Abolitionist Benjamin Banneker
(1731-1806) aus der Provinz Maryland gilt als erster
afroamerikanischer Wissenschaftler. Er eignete sich seine
naturwissenschaftlichen Fähigkeiten weitestgehend selbst an. Seinem
astronomischen Interesse folgend, nutzte er seine mathematischen
Fähigkeiten, um alle für einen Almanach notwendigen Berechnungen
anzustellen. In seinem ersten Almanach 1792 fanden sich Informationen
über Sonnenfinsternisse sowie Sonnenauf- und -untergangszeiten, dazu
Wettervorhersagen, erwartete jahreszeitliche Wetterveränderungen und
Vorschläge zu wetterbezogenen Themen wie dem Anbau von Nutzpflanzen.
Sein Almanach wurde in Nordamerika sehr beliebt und war sogar in
England und Frankreich bekannt. Banneker veröffentlichte ihn über
einen Zeitraum von zehn Jahren jährlich.

Der britische Wissenschaftler James Six (1731-1791) ist bekannt für
seine Erfindung des Six-Thermometers im Jahr 1780, das allgemein als
Maximal-Minimal-Thermometer bekannt ist. Er führte gemeinsam mit dem
britischen Geistlichen Sir John Cullum (1733-1785) eine Reihe von
thermometrischen Messungen an der Kathedrale von Canterbury durch.
Diese Experimente zeigten, dass die Temperatur in Bodennähe nachts,
insbesondere in klaren Nächten, kälter wurde als die Luft darüber -
ein Phänomen, das heute als Strahlungskühlung des Bodens bekannt ist
und das Six als "außergewöhnlich" bezeichnete.

Der Name des Mathematikers Joseph-Louis Lagrange oder Giuseppe Luigi
Lagrangia (1736-1813) aus dem Piemont steht in Verbindung mit einem
gängigen Bezugssystem, das in der Strömungsmechanik und der
Atmosphärenforschung verwendet wird und als Lagrange-Bezugssystem
bekannt ist. In diesem System werden Messungen entlang der
Strömungsbewegung vorgenommen, und die Bewegungsgleichungen werden in
Bezug auf einen Punkt geschrieben, der sich mit der Strömung bewegt.
In der modernen Meteorologie hat sich der Lagrange-Ansatz in Modellen
der Atmosphäre im Bereich der numerische Wettervorhersage als sehr
nützlich erwiesen.

Die folgenden beschriebenen Wissenschaftler leisteten einen
erheblichen Beitrag zum allgemeinen Verständnis des Aufbaus der Luft,
wenn auch die erste breit aufgestellte Theorie des Phlogistons sich
im Nachgang als Irrtum erwies.

Der britische Physiker und Chemiker Joseph Black (1728-1799) fand
1761 heraus, dass Eis beim Schmelzen Wärme aufnimmt, ohne dabei seine
Temperatur zu verändern. Einige Jahre zuvor entdeckte er beim
Erhitzen von Kalkstein Kohlendioxid ("fixe Luft") und erkannte, dass
es schwerer als Luft war, die Verbrennungsflamme löschte, bei der
Atmung entstand und Tiere tötete.

Der britische Physiker und Chemiker Henry Cavendish (1731-1810) aus
Nizza Henry Cavendish war ein englischer Physiker und Chemiker. Er
führte zahlreiche Experimente mit Gasen durch und war der Erste, der
eine grobe Zusammensetzung der Atmosphäre ermittelte: etwa 4/5
"phlogistische Luft" (nach heutigem Verständnis hauptsächlich
Stickstoff) und 1/5 "dephlogistische Luft" (Sauerstoff). Cavendish
zeigte außerdem, dass Wasser aus "entzündbarer Luft" (Wasserstoff)
und dephlogistisierter Luft besteht (Hinweis: zur Phlogiston-Theorie
siehe Teil 8 der Serie Geschichte der Meteorologie). Cavendish
interessierte sich für angewandte Wissenschaften, darunter
verschiedene Aspekte der Meteorologie. Mitte der 1770er Jahre führte
er Untersuchungen zur Wärme durch. Unter Verwendung der
meteorologischen Instrumente der Royal Society entwickelte er
Korrekturen für Thermometeranzeigen, um diese genauer zu machen. 1783
veröffentlichte er eine Methode zur Bestimmung des Gefrierpunkts von
Quecksilber (das unter sehr kalten Bedingungen gefrieren kann,
wodurch Quecksilberthermometer bei diesen Temperaturen unbrauchbar
werden). Bei einem Ballonaufstieg am 30. November 1784 in London
wurden mehrere atmosphärische Messungen durchgeführt und zudem
Luftproben in verschiedenen Höhen entnommen. Cavendish führte eine
chemische Analyse der Proben durch, um die Zusammensetzung der Luft
in diesen verschiedenen Höhen zu bestimmen. Cavendish entwickelte
eine Theorie der Partialdrücke, veröffentlichte diese jedoch nie. In
einer 1790 veröffentlichten Arbeit schätzte er die Höhe der Aurora
mithilfe der Triangulation auf 80-112 km. Ihm gelang es 1797 als
erstem, in einem Experiment mittels einer Gravitationswaage mit zwei
Körpern bekannter Masse ihre gegenseitige Anziehung zu beobachten,
aus dem später die Gravitationskonstante bestimmt werden konnte.
Indirekt konnte so auch auf die Masse der Erde geschlossen werden.

Der britische Theologe, Philosoph, Chemiker und Physiker Joseph
Priestley (1733-1804) untersuchte die Eigenschaften von Gasen und
entdeckte mehrere neue Gase, darunter 1774 eines, das er
"dephlogistisierte Luft" nannte. Er war der Ansicht, dass es sich
dabei in gewisser Weise um eine besonders reine Form von Luft
handelte, untersuchte dessen Eigenschaften jedoch nicht weiter. Heute
ist es als Sauerstoff bekannt und damit gilt Priestley als der
Entdecker von Sauerstoff.

Der Apotheker und Chemiker Carl Wilhelm Scheele (1742-1786) aus
Schwedisch-Pommern führte in einer Apotheke in Uppsala ab 1770
chemische Experimente durch. Ein Jahr nach und unabhängig von
Priestley entdeckte er dabei den Sauerstoff und als erster
Wissenschaftler Stickstoff als Bestandteile der Luft. Seine
Entdeckung veröffentlichte er 1777 in seinem einzigen Buch "Chemische
Abhandlung von der Luft und dem Feuer".

Der französische Chemiker Antoine Laurent de Lavoisier (1743-1794)
wird oft als "Vater der modernen Chemie" bezeichnet. Vorangegangene
Experimente mit Luft durch Priestley und Cavendish führten zu der
Feststellung, dass Luft zu etwa 80 % aus "phlogistischer Luft" und zu
20 % aus "dephlogistischer Luft" besteht (siehe Teil 10 der Serie
Geschichte der Meteorologie). Lavoisier wiederum untersuchte einige
Eigenschaften dieser beiden Gase: Das eine unterstützt Verbrennung
und Oxidation (dephlogistische Luft, die er "Oxygene", Sauerstoff,
nannte), während das andere inert (träge) ist (phlogistische Luft,
welche er mit "Azote", Stickstoff, bezeichnete). Lavoisier führte
auch Experimente mit Wasser durch und kam 1782 zu dem Schluss, dass
es aus Wasserstoff (Cavendishs "entzündbare Luft") und Sauerstoff
besteht. Er entwickelte zwischen 1777 und 1789 seine Theorie der
Sauerstoffverbrennung, nach der bei einer Verbrennung nicht
Phlogiston entweicht, sondern Sauerstoff gebunden wird und widerlegte
damit die Phlogistontheorie. Lavoisiers zweite wissenschaftliche
Leidenschaft galt der Meteorologie. Im Alter von 20 Jahren begann er,
in seinem Haus barometrische Beobachtungen durchzuführen, und
erweiterte diese Arbeit später um Messungen von Luftdruck,
Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Windgeschwindigkeit und -richtung.
Mit einer Idee, die ihrer Zeit weit voraus war, setzte er sich für
die Schaffung eines weltweiten Netzwerks von Wetterstationen ein und
war an der Gründung eines informellen Netzwerks von
Wetterkorrespondenten in Frankreich und anderen Teilen Europas
beteiligt. Dieses Netzwerk versorgte das "Journal de Paris" mit
Wetterbeobachtungen, die es ab 1777 zu veröffentlichen begann. "Mit
all diesen Informationen", schrieb Lavoisier, "ist es fast immer
möglich, ein oder zwei Tage im Voraus mit einer recht hohen
Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, wie das Wetter werden wird. Man
geht sogar davon aus, dass es nicht unmöglich sein wird, tägliche
Vorhersagen zu veröffentlichen, was für die Gesellschaft sehr
nützlich wäre" (Oeuvres, 3, 771, veröffentlicht 1865). 1776 stellte
Lavoisier fest, dass einige Temperaturwerte, die das 1732 entwickelte
Reaumur-Thermometer anzeigte, nicht mit denen übereinstimmten, die
mit neueren Instrumenten ermittelt wurden. Er legte daher genaue
Regeln für die Herstellung und Skalierung von Thermometern fest und
übergab der Akademie der Wissenschaften zwölf Standardmodelle.
Lavoisier beschäftigte sich auch mit der atmosphärischen Elektrizität
und der Entstehung von Gewittern und wies 1781 mit Kollegen, unter
anderem Volta, nach, dass Wasserstoff, Stickstoffmonoxid,
Kohlendioxid und Wasserdampf beim Übergang vom flüssigen in den
gasförmigen Zustand elektrische Ladungen abgeben, die mit einem
Elektrometer gemessen werden können.

Der Physiker Alessandro Volta (1745-1827) aus der Lombardei leistete
wichtige Beiträge zur Meteorologie und zur Erforschung von Gasen,
insbesondere durch seine Entdeckung des Methans. Im Jahr 1783 zeigte
Volta, dass sich Luft bei steigender Temperatur mit konstanter
Geschwindigkeit ausdehnt. Er veröffentlichte dieses Ergebnis, doch
seine Arbeit wurde ignoriert und geriet in Vergessenheit. Volta ist
vor allem bekannt für die Erfindung der Voltaschen Säule, der ersten
funktionierenden Batterie. Im Rahmen seiner Forschungen zu Batterien
entwickelte Volta mehrere neue Geräte, unter anderem ein Elektrometer
zur Messung der atmosphärischen Elektrizität.

Der britische Chemiker und Botaniker Daniel Rutherford (1749-1819)
bestätigte 1772 Scheeles Entdeckung von Stickstoff. Mehrere Versuche
mit abgeschlossener Luft zeigten, dass diese nach einer erfolgten
Verbrennung keine weitere mehr zuließ. Nach seiner Darstellung wurde
Phlogiston in die Luft abgegeben, wobei Kohlendioxid gebildet wurde.
Sobald das Kohlendioxid später absorbiert war, war die Luft immer
noch erfüllt von Phlogiston. Tatsächlich war die Luft nach ihrer
Auffassung gesättigt, so dass Objekte nicht mehr brennen konnten.
Aufgrund dieser Theorie nannte Rutherford das neu isolierte Gas
"phlogistische Luft". Heute ist es als Stickstoff bekannt.

Das nächste Thema des Tages wird den zweiten Abschnitt zur
Meteorologie Ende des 18. Jahrhunderts behandeln.


Dipl.-Met. Markus Eifried

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 12.07.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Sonntag, 12.07.2026, 07:30 Uhr

 
Station HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR30 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1023.8 17.6 77 0.0 N 25 33 wolkenlos ---
List/Sylt 26 1023.2 17.0 78 0.0 NW 32 42 --- ---
Schleswig 43 1022.3 17.2 77 0.0 NW 12 22 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 1021.5 17.5 83 ---- NW 28 33 --- ---
Kiel 27 1021.5 16.9 84 0.0 NW 12 19 wolkenlos ---
Fehmarn 3 1021.3 18.2 94 0.0 NW 15 23 wolkenlos ---
Arkona 42 1020.0 18.2 83 0.0 N 12 22 wolkenlos ---
Norderney 11 1024.4 18.0 81 0.0 N 31 37 --- ---
Cuxhaven 5 1023.3 18.5 79 0.0 NW 23 28 wolkenlos ---
Hamburg-Flh. 11 1022.1 16.2 96 0.0 NW 21 29 --- ---
Schwerin 59 1021.2 18.2 78 0.0 NW 8 18 wolkenlos ---
Rostock 4 1021.0 19.6 86 0.0 W 14 25 wolkenlos ---
Greifswald 2 1019.6 19.9 73 0.0 N 9 14 --- ---
Emden 0 1024.4 17.4 83 0.0 NW 9 14 wolkenlos ---
Bremen-Flh. 5 1023.5 16.8 92 0.0 NW 16 22 --- ---
Lüchow 17 1021.5 19.2 74 0.0 W 4 9 wolkenlos ---
Marnitz 81 1020.8 19.3 71 0.0 N 7 19 wolkenlos ---
Waren 70 1020.1 19.5 78 0.0 NW 7 16 wolkenlos ---
Neuruppin 38 1020.0 19.5 72 0.0 NW 8 14 --- ---
Angermünde 56 1019.1 18.4 75 0.0 NW 13 23 --- ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1023.5 18.9 80 0.0 N 6 10 wolkenlos ---
Hannover-Flh. 59 1022.7 18.1 87 0.0 W 10 14 wolkenlos ---
Magdeburg 76 1021.2 19.8 63 0.0 W 8 16 --- ---
Potsdam 81 1020.1 17.4 75 0.0 W 12 20 --- ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1019.7 19.3 67 0.0 NW 12 21 --- ---
Berlin-Tempelhof 48 1019.8 19.8 67 0.0 NW 17 22 --- ---
Lindenberg 98 1019.0 18.4 71 0.0 W 13 22 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1022.4 20.2 66 0.0 NO 5 9 wolkenlos ---
Essen 150 1022.5 19.5 70 0.0 O 8 15 wolkenlos ---
Kahler Asten 839 ------ 17.4 57 0.0 O 14 27 wolkenlos ---
Bad Lippspringe 157 1022.9 18.1 73 0.0 - 0 4 wolkenlos ---
Brocken 1142 ------ 15.0 74 0.0 N 26 32 wolkenlos ---
Leipzig-Flh. 142 1021.2 18.6 67 0.0 W 8 13 wolkenlos ---
Dresden-Flh. 227 1020.5 17.5 67 0.0 -- --- ---   ---
Cottbus 69 1019.2 18.7 65 0.0 NW 9 18 --- ---
Görlitz 238 1019.6 17.1 73 0.0 W 7 13 --- ---
Aachen 231 1021.9 19.7 64 0.0 O 9 13 wolkenlos ---
Nürburg 485 1021.3 20.2 55 0.0 O 10 18 wolkenlos ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1022.4 18.3 74 0.0 SO 6 8 wolkenlos ---
Gießen/Wettenberg 203 1022.1 17.8 68 0.0 O 4 6 wolkenlos ---
Wasserkuppe 921 ------ 17.5 60 0.0 O 12 19 wolkenlos ---
Meiningen 450 1022.1 18.2 65 0.0 N 5 12 wolkenlos ---
Erfurt 316 1022.1 19.3 62 0.0 NW 3 7 wolkenlos ---
Gera 311 1022.0 16.1 74 0.0 NW 7 12 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ 12.7 73 0.0 N 19 29 wolkenlos ---
Trier 265 1020.7 19.8 54 0.0 NO 16 24 wolkenlos ---
Hahn-Flh. 497 1021.1 19.0 56 ---- O 14 20 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1021.6 21.6 52 0.0 NO 10 14 wolkenlos ---
OF-Wetterpark 119 1021.7 19.6 60 0.0 N 4 12 wolkenlos ---
Würzburg 268 1022.0 19.4 56 0.0 NO 5 13 wolkenlos ---
Bamberg 239 1021.5 17.3 68 0.0 N 6 9 wolkenlos ---
Hof 567 1021.6 16.7 63 0.0 NW 2 7 wolkenlos ---
Weiden 438 1021.4 15.9 65 0.0 N 7 14 wolkenlos ---
Saarbrücken-Flh. 320 1020.1 20.5 50 0.0 NO 16 23 wolkenlos ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1020.1 20.8 49 0.0 NO 15 22 wolkenlos ---
Mannheim 96 1020.9 22.1 48 0.0 NO 5 9 wolkenlos ---
Stuttgart-Flh. 371 1020.6 19.9 50 0.0 N 2 8 wolkenlos ---
Öhringen 276 1021.2 18.9 58 0.0 O 6 12 wolkenlos ---
Nürnberg-Flh. 314 1021.6 15.8 68 0.0 NW 5 8 wolkenlos ---
Regensburg 366 1020.9 15.5 72 0.0 N 4 9 wolkenlos ---
Straubing 351 1020.3 18.2 57 0.0 W 5 11 wolkenlos ---
Großer Arber 1436 ------ 12.6 69 0.0 N 24 33 wolkenlos ---
Lahr 155 1019.2 19.7 61 0.0 NO 8 10 wolkenlos ---
Freudenstadt 797 ------ 17.0 55 0.0 O 6 16 wolkenlos ---
Stötten 734 1020.3 18.3 52 0.0 O 13 20 wolkenlos ---
Augsburg 462 1020.5 17.4 67 0.0 N 7 9 wolkenlos ---
München-Flh. 444 1020.3 18.1 59 0.0 O 2 5 wolkenlos ---
Fürstenzell 476 1019.4 18.5 63 0.0 NO 4 8 wolkenlos ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 14.5 57 0.0 O 36 46 wolkenlos ---
Konstanz 443 1019.1 20.2 53 0.0 NW 3 12 wolkenlos ---
Kempten 705 1020.5 14.9 73 0.0 O 5 8 wolkenlos ---
Oberstdorf 806 ------ 12.8 85 0.0 S 2 6 wolkenlos ---
Zugspitze 2960 ------ 5.2 38 ---- N 16 25 wolkenlos ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 16.5 65 0.0 NO 4 10 wolkenlos ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR30:
  • Niederschlagsmenge, halbstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten halben Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden


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Wetterbericht Deutschland

Sonntag, 12.07.2026

 

 
Auch am Sonntag verwöhnt uns häufig die Sonne. Dabei zeigen sich nur gebietsweise Wolkenfelder m Himmel. Im Nordosten und Osten sind daraus einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen steigen bis zum Nachmittag auf 20 und 31, im Westen und Süden auf Spitzenwerte zwischen 32 und 35 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an der Nordsee auch auffrischender Wind aus nördlichen, im Süden auch östlichen Richtungen. Vereinzelt treten frische Böen auf.

In der Nacht von Sonntag auf Montag zeigt sich der Himmel im Nordwesten zum Teil noch stark bewölkt. Sonst ist es oft sternenklar, und es bleibt trocken. Die Tiefstwerte bewegen sich zwischen 20 und 12 Grad.

Am Montag gehen an Nord- und Ostsee anfangs einzelne Schauer und Gewitter nieder. Sonst zeigt sich der Himmel teils locker, teils wechselnd bewölkt, und Schauer bleiben die Ausnahme. Die Temperaturen steigen auf 25 bis 32, im Südwesten teilweise auf 33 bis 35 Grad. An der Küste bleibt es mit 21 bis 24 teilweise ein wenig kühler. Es weht ein schwacher, vereinzelt mäßiger Wind aus nördlichen bis östlichen Richtungen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag zeigt sich der Himmel in der Nordhälfte oft wolkenlos. Im Süden ziehen zeitweise dichtere Wolken vorüber, und örtlich kann es Schauer geben. Bis zum Morgen kühlt es auf 21 bis 12 Grad ab.

Am Dienstag ist es zu Beginn noch überall freundlich und trocken. Im Laufe des Nachmittags können sich vor allem über den Höhen und an den Alpen vereinzelte, zum Teil kräftige Schauer oder Gewitter bilden. Mit Höchstwerten zwischen 29 und 36 Grad bleibt es oft hochsommerlich heiß. Nur an der Küste und auf den Höhen ist es bei 23 bis 28 Grad etwas kühler. Abgesehen von starken bis stürmischen Gewitterböen weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus überwiegend nordöstlichen bis östlichen Richtungen.

 

Am Mittwoch scheint neben ein paar Quellwolken häufig die Sonne. Im Süden können sich im Tagesverlauf einzelne, zum Teil starke Gewitter entwickeln. Die Höchsttemperaturen liegen meist zwischen 30 und 36 Grad, im äußersten Norden bei 25 bis 30 Grad, an der See und im höheren Bergland bleibt es etwas kühler. Es weht ein meist schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Am Donnerstag setzt sich das überwiegend sonnige und trockene Wetter fort. Nur im Süden und Südwesten sind im Tagesverlauf einzelne, mitunter aber kräftige Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen zwischen Helgoland und dem Rhein-Main-Gebiet auf 25 bis 36 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Nordost.

 

Wetteraussichten Deutschland

12.07.2026, 07:20 Uhr | Dipl.-Met. Simon Trippler
Wetteraussichten
 

Unter Hochdruckeinfluss bestimmt trockene und sehr warme bis heiße Luft das Wetter in Deutschland. Im Norden und Osten wolkig, sonst viel Sonne, warm bis heiß und überwiegend trocken. Am Montag im Nordosten und Osten einzelne Schauer und Gewitter.

Heute im Nordseeumfeld gebietsweise Nebel oder Hochnebel. Sonst im Norden und Osten neben Sonnenschein Durchzug lockerer Wolkenfelder, in der Osthälfte kurze Schauer nicht ganz ausgeschlossen. Im Westen und Süden meist sonnig und trocken. Im Norden und Nordosten Erwärmung auf 25 bis 31 Grad, an der Küste bei auflandigem Wind 18 bis 22 Grad, sonst 29 bis 35 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. Schwacher Wind aus Nord bis Ost. In der Nacht zum Montag im Norden und Osten wolkig, im Nordwesten auch bedeckt durch Hochnebel, an der Ostsee später einzelne Schauer oder Gewitter. Sonst gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 20 bis 12 Grad.