Deutschlandwetter - aktuell


ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Dienstag, 31.03.2026, 10:15 Uhr

 



Schlagzeile:
Heute nochmals Aprilwetter, am morgigen Mittwoch Wetterberuhigung. In der zweiten Wochenhälfte im Norden eher wechselhaft, im Süden freundlicher. Zu Ostern etwas milder.
 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 31.03.2026, 10:15 Uhr -

"Tief ODILE hat zwar in den Nordostteil der Norwegischen See bewegt, zeigt jedoch auch heute, am letzten Tag des Monats März, Aprilwetter, da es noch immer Polarluft zu uns schaufelt. Zunächst gibt es noch in höheren Lagen des Berglands einige Flocken, am Alpenrand schneit es dagegen länger. Dort gibt sich der Winter auch zu Beginn des Frühlings nicht geschlagen. Sonst es meist stärker bewölkt. Im Tagesverlauf gibt es wiederholt Schauer, meist in der Flüssigphase, im Bergland jedoch Schneeschauer. Auch Graupelschauer sind dabei. Ein kurzes Gewitter zeigt sich am ehesten im Osten. Am freundlichsten präsentiert sich heute die Nordwesthälfte. Das Thermometer erreicht in der Nordhälfte und im Westen zweistellige Werte, während es besonders in höheren Lagen und am Alpenrand vergleichsweise kühl bleibt.

Am morgigen Mittwoch lässt der Einfluss von ODILE nach. Der Ableger eines Azorenhochs schiebt sich Richtung Biskaya. Dieses wird wohl PETER getauft werden und sorgt für vielfach freundliches Wetter. Aus der Nacht heraus zum Morgen gibt es teils dichte Nebel- und Hochnebelfelder, die sich erst lichten müssen. Dann erwartet uns aber häufig ein bis zu 14 Grad milder Tag mit sonnigen Abschnitten besonders in der Nord- und Westhälfte. Nur im Südosten und Süden ist es längere Zeit bewölkt. Letzte Schneefälle enden an den Alpen. Die Nacht zum Donnerstag ist die kälteste in den nächsten Tagen. Mit Ausnahme des Nordwestens gibt es leichten, in höheren Lagen auch mäßigen Frost.

Der Donnerstag startet weitestgehend freundlich. Lediglich im Nordwesten zeigt sich schon dichte Bewölkung, die einem sich neu gebildeten Tief über Südnorwegen geschuldet ist, dessen Kaltfront nach Nordwestdeutschland eindringt. Diese verlagert sich nur langsam südostwärts. Damit präsentiert sich die der Norden, der Nordwesten und der Westen stark bewölkt mit zeitweisem Regen. Freundlicher ist es dagegen im Nordosten, Osten und der gesamten Südhälfte, wo es teils längere sonnige Abschnitte gibt. Dort bleibt es mit bis zu 15 Grad mild, während es im Nordwesten deutlich kühler ist. Ein auffrischender Wind verstärkt dort diesen Effekt sogar.

Der Freitag präsentiert sich bewölkt, wobei es in der Südhälfte etwas mehr Sonnenscheinanteile gibt. Von Nordwesten kommt neuer Regen auf, an der Nordseeküste wird es windig. Im Norden und Osten bleiben die Temperaturwerte einstellig, lediglich der äußerste Südwesten erreicht milde 15 Grad.

Zum verlängerten Wochenende deutet sich eine zunächst wechselhafte und dann wohl freundliche Wetterphase an: Am Samstag wird es bei wechselnder Bewölkung zeitweise etwas Regen geben und milder werden als am Vortag. Am Sonntag wird es im Norden und in der Mitte bewölkt sein, im Süden freundlich. Dort steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die 20-Grad-Marke geknackt werden wird. Am Montag gibt es noch größere Unsicherheiten bei der Prognose: Von leicht wechselhaft bis freundlich ist alles dabei. Im Süden wird es wahrscheinlich erneut über 20 Grad warm werden."


Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Dienstag, 31.März 2026
Heute zunächst im Süden und im Bergland vereinzelte Schauer, im Bergland meist als Schnee, an den Alpen anhaltender Schneefall. Sonst wechselnd bewölkt.
Im weiteren Verlauf wechselnd bewölkt und noch einzelne Schauer, oberhalb von 600 m meist Schnee, vor allem im Osten und Nordosten vereinzelt auch kurze Gewitter möglich. An den Alpen weiterhin Schneefall. Im Lee der Mittelgebirge, im Westen und an den Küsten mehr Sonne und kaum Schauer. Höchstwerte 7 bis 12 Grad, am Alpenrand kaum 5 Grad, im höheren Bergland nur knapp über null Grad. Meist mäßiger, in Böen frischer bis starker, teils steifer Wind aus Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch vor allem im süddeutschen Bergland und an den Alpen noch etwas Schneefall. Im Norden und in der Mitte oft klar, teils jedoch auch Nebel oder Hochnebel. Abkühlung auf 3 bis -4 Grad, an den Küsten milder.
für Mittwoch, 01.April 2026
Am Mittwoch an den Alpen zögerlich nachlassender Schneefall, ansonsten im Süden und Südosten noch vielfach stark bewölkt und einzelne Schauer, abends abklingend. Im übrigen Land neben ein paar Wolken auch länger sonnig und meist trocken. Höchstwerte zwischen 3 Grad an den Alpen und 14 Grad am Niederrhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Donnerstag im Süden teils noch stärker bewölkt, aber meist trocken. Auch im Nordwesten zunehmend dichtere Wolken, aber allenfalls im Nordseeumfeld morgens etwas Regen. Ansonsten größere Wolkenauflockerungen und teils klar. Temperaturrückgang auf 3 bis -5 Grad.
für Donnerstag, 02.April 2026
Am Donnerstag im Nordwesten stark bewölkt und vereinzelt etwas Regen, im Tagesverlauf auf eine Linie Niederrhein - schleswig-holsteinische Ostseeküste vorrückend. Sonst heiter, am Alpenrand zeitweise wolkig und verbreitet trocken. Temperaturanstieg auf 7 Grad im Alpenvorland und 15 Grad im Westen und der Mitte. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag vom Nordwesten nach Nordosten und Osten ziehender leichter Regen, dazu stark bewölkt bis bedeckt. Sonst meist gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefsttemperaturen 4 bis -4 Grad.
für Freitag, 03.April 2026
Am Freitag meist wechselnd bis dicht bewölkt, nur vereinzelt
Auflockerungen. Von Nordwesten her zeitweise etwas Regen. Höchstwerte zwischen 9 Grad im Norden und 16 Grad am Oberrhein. Meist schwacher, an der Nordsee mäßiger Wind um West.
In der Nacht zum Samstag im Südosten vorübergehend Auflockerungen.
Sonst stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Tiefstwerte zwischen 8 Grad am Rhein und 0 Grad in Südostbayern, im Bergland örtlich Frost.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

 

Wetterlage

31-03-2026 05:40

 

Polarluft fließt nach Deutschland, in der sich das Wetter wechselhaft gestaltet.WIND:Im Tagesverlauf von der Nordsee bis in das norddeutsche Tiefland einzelne steife Böen (Bft 7) aus Nordwest, zum späten Nachmittag abschwächend. An exponierten Küstenabschnitten einzelne stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) aus Nordwest nicht ausgeschlossen.GEWITTER:Im Tagesverlauf am ehesten im Osten und Nordosten vereinzelte kurze Gewitter mit Böen bis 60 km/h (Bft 7) aus Nordwest.GLÄTTE/SCHNEE:Zunächst nur vereinzelte Schauer, am ehesten in den ost- und süddeutschen Mittelgebirgen noch geringer Neuschnee mit Glätte.Tagsüber auflebende Schauertätigkeit, oberhalb von etwa 600 bis 800 m oft als Schnee mit Glättegefahr und geringem Neuschneezuwachs.An den Alpen bis in den Mittwoch hinein andauernder Schneefall. Dabei im Gesamtzeitraum oberhalb 1000 m 20 bis 40 cm Neuschnee, in Staulagen teils darüber. Oberhalb 800 m meist 10 bis 20 cm Neuschnee, darunter 5 bis 10 cm.FROST/GLÄTTE:In der Früh im Bergland sowie gebietsweise im Süden leichter Frost. Stellenweise Glätte durch Überfrieren.In der Nacht zum Mittwoch im Süden und Nordosten verbreitet, sonst gebietsweise leichter Frost bis -3 Grad, im Bergland (besonders im Süden) teils auch mäßiger Frost. Im Westen häufig frostfrei.

 

Deutschlandvorhersage heute

31-03-2026 05:40

 

An den Alpen Schneefall, sonst zunächst nur vereinzelte, im Tagesverlauf wieder häufiger Schauer, im Bergland als Schnee. Vereinzelt kurze Gewitter.

 

Zunächst im Süden und im Bergland vereinzelte Schauer, im Bergland meist als Schnee, an den Alpen anhaltender Schneefall. Sonst wechselnd bewölkt. Tagsüber wechselnd bewölkt und noch einzelne Schauer, oberhalb von 600 m meist Schnee, vor allem im Osten und Nordosten vereinzelt auch kurze Gewitter möglich. An den Alpen weiterhin Schneefall. Im Lee der Mittelgebirge, im Westen und an den Küsten mehr Sonne und kaum Schauer. Höchstwerte 7 bis 12 Grad, am Alpenrand kaum 5 Grad, im höheren Bergland nur knapp über null Grad. Meist mäßiger, in Böen frischer bis starker, teils steifer Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Mittwoch vor allem im süddeutschen Bergland und an den Alpen noch etwas Schneefall. Im Norden und in der Mitte oft klar. Abkühlung auf 3 bis -4 Grad, an den Küsten milder.

 

Deutschlandvorhersage morgen

31-03-2026 06:41

 

Am Mittwoch an den Alpen zögerlich nachlassender Schneefall, ansonsten im Süden und Südosten noch vielfach stark bewölkt und einzelne Schauer, abends abklingend. Im übrigen Land neben ein paar Wolken auch länger sonnig und meist trocken. Höchstwerte zwischen 3 Grad an den Alpen und 14 Grad am Niederrhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Donnerstag im Süden teils noch stärker bewölkt, aber meist trocken. Auch im Nordwesten zunehmend dichtere Wolken, aber allenfalls im Nordseeumfeld morgens etwas Regen. Ansonsten größere Wolkenauflockerungen und teils klar. Temperaturrückgang auf 3 bis -5 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

31-03-2026 06:41

 

Am Donnerstag im Nordwesten stark bewölkt und vereinzelt etwas Regen, im Tagesverlauf auf eine Linie Niederrhein - schleswig-holsteinische Ostseeküste vorrückend. Sonst heiter, am Alpenrand zeitweise wolkig und verbreitet trocken. Temperaturanstieg auf 7 Grad im Alpenvorland und 15 Grad im Westen und der Mitte. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.In der Nacht zum Freitag vom Nordwesten nach Nordosten und Osten ziehender leichter Regen, dazu stark bewölkt bis bedeckt. Sonst meist gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefsttemperaturen 4 bis -4 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

31-03-2026 06:41

 

Am Freitag meist wechselnd bis dicht bewölkt, nur vereinzelt Auflockerungen. Von Nordwesten her zeitweise etwas Regen. Höchstwerte zwischen 9 Grad im Norden und 16 Grad am Oberrhein. Meist schwacher, an der Nordsee mäßiger Wind um West. In der Nacht zum Samstag im Südosten vorübergehend Auflockerungen. Sonst stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Tiefstwerte zwischen 8 Grad am Rhein und 0 Grad in Südostbayern, im Bergland örtlich Frost.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

31-03-2026 12:20

VHDL17 DWOG 311200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Freitag, 03.04.2026 bis Freitag, 10.04.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Dienstag, 31.03.2026, 13:58 Uhr

Insgesamt relativ ruhiges Wetter: Vor allem im Norden zeitweise etwas
windiger und etwas Regen, nach Süden hin wenig Regen und häufig
freundlicher. Mild, im Süden teils sehr mild.



Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 07.04.2026,
Am Karfreitag meist wechselnd bis dicht bewölkt, nur vereinzelt
Auflockerungen. Anfangs im Osten und Südosten etwas Regen, im höheren
Bergland noch ein paar Schneeflocken. Zum Abend von Nordwesten her
erneut etwas Regen. Dazwischen vorübergehend trocken, vor allem im
Südwesten mit Auflockerungen. Höchstwerte zwischen 8 Grad im Norden
und 15 Grad am Oberrhein. Meist schwacher, im Norden mäßiger Wind um
West. Anfangs an exponierten Küstenabschnitten der Ostsee stark böig
auffrischend, abends auch an der Nordsee.
In der Nacht zum Samstag im Südosten vorübergehend Auflockerungen.
Sonst stark bewölkt bis bedeckt, vom Nordwesten bis in die Mitte
zeitweise Regen. Tiefstwerte zwischen 8 Grad am Rhein und 0 Grad in
Südostbayern, im östlichen und südlichen Bergland leichter Frost. Im
Norden, vor allem an der See stark böiger Wind aus Südwest bis West.

Am Samstag zunächst überwiegend bewölkt, in der Mitte und im Norden
hier und da etwas Regen. Im Süden insgesamt meist niederschlagsfrei
und im Tagesverlauf dort zunehmende Auflockerungen.
Tageshöchsttemperaturen zwischen 13 und 19 Grad, vor allem im
Küstenumfeld kühler. Schwacher, im Norden mäßiger Wind aus
überwiegend westlichen Richtungen, anfangs im Ostseeumfeld böig
auffrischend.
In der Nacht zum Sonntag im Norden meist stärker bewölkt, aber kaum
noch Regen. Sonst wechselnd bis gering bewölkt. Temperaturrückgang
auf 10 bis 2 Grad, im Bergland im Süden darunter, teils leichter
Frost. Ausgangs der Nacht im Nordwesten auflebender Wind aus Süd bis
Südwest, im Nordseeumfeld und im Bergland teils stark böig.

Am Ostersonntag vom Nordwesten dicht bewölkt und zeitweise Regen, im
Tagesverlauf Ausbreitung in die Mitte und die östlichen Landesteile.
Im Süden häufig freundlicher Wechsel von Sonne und Wolken, teils
sonnig und trocken. Im Süden meist schwacher in der Mitte und im
Norden mäßiger Wind aus Südwest bis West. Höchsttemperaturen meist 15
bis 20 Grad, an den Küsten darunter, mit viel Sonnenschein vor allem
im Süden teils bis 23 Grad. In Böen im Nordwesten auffrischender Wind
aus Süd, später West. Starke bis stürmische Böen vor allem im
Mittelgebirgsraum und an der Küste sowie zumindest teilweise im
angrenzenden Binnenland.
In der Nacht zum Montag von der Mitte bis in den Süden dichtere
Bewölkung und etwas Regen, tendenziell abschwächend. Im Norden
Auflockerungen und trocken. Abkühlung auf 8 bis 2 Grad.

Am Ostermontag wechseln bewölkt, über der Mitte und im Süden anfangs
noch geringer Regen nicht ausgeschlossen. Im Tagesverlauf insgesamt
meist trocken und zunehmend auflockernde Wolken. Höchsttemperaturen
zwischen 15 und 21 Grad, an der See kühler, am Oberrhein bis 23 Grad.
Überwiegend schwacher Wind, zunehmend aus südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt bis klar, niederschlagsfrei.
Tiefstwerte 10 bis 2 Grad.

Am Dienstag zunächst gering bewölkt und trocken. Im späteren
Tagesverlauf im Westen zunehmend bewölkt, erst gegen Abend im Westen
aufkommender Regen. Meist nochmal sehr mild mit Höchstwerten zwischen
19 und 23 Grad, im Norden darunter. Schwacher bis mäßiger Wind um
Süd, abends im Westen auf West drehend.
In der Nacht zum Mittwoch ostwärts ausbreitende Bewölkung und Regen,
im Osten teils noch gering bewölkt und überwiegend trocken.
Tiefsttemperaturen meist zwischen 8 und 3 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 08.04.2026 bis Freitag,
10.04.2026,
Unter Tiefdruckeinfluss voraussichtlich insgesamt wechselhaft mit
zeitweiligem Regen, im höheren Bergland eventuell Schnee. Etwas
zurückgehendes Temperaturniveau: Maxima meist zwischen 13 und 18
Grad. Aufgrund der häufig stärkeren Bewölkung voraussichtlich keine
Nachtfrostgefahr.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Sabine Krüger
 

Thema des Tages

31-03-2026 13:20


Wissenschaft kompakt

Polynjen - besondere Orte in polaren Gebieten


Unter einer Polynja versteht man eine eisfreie Fläche offenen Wassers
inmitten eines eisbedeckten Gewässers, die einerseits durch eine
lokal wärmere Anströmung, andererseits durch Fallwinde der Umgebung
entstehen. Sie sind besonders für die ozeanische Tiefwasserbildung
und für die Ökologie in polaren Gebieten wichtig.

Eine Polynja ist ein von Meereis umgebenes Gebiet mit offenem Wasser.
Der Begriff wird heute als geographischer Begriff für ein Gebiet mit
nicht gefrorenem Meerwasser innerhalb eines ansonsten
zusammenhängenden Packeises oder Festeises verwendet. Es handelt sich
um ein Lehnwort aus dem Russischen "polynya", das sich auf ein
natürliches Eisloch bezieht. Es wurde im 19. Jahrhundert von
Polarforschern übernommen, um befahrbare Abschnitte des Meeres zu
beschreiben.

Es gibt zwei Haupttypen von Polynjen: Küsten-Polynjen, die das ganze
Jahr über in der Nähe der antarktischen und arktischen Küsten zu
finden sind sowie Polynjen auf offener See, die an bestimmten Orten,
insbesondere rund um die Antarktis, eher sporadisch inmitten des
Eisfeldes auftreten.

Küsten-Polynjen entstehen durch zwei Hauptprozesse: Eine Polynja mit
sensibler Wärme wird thermodynamisch angetrieben und tritt
typischerweise auf, wenn durch den Aufstieg von warmem Wasser die
Oberflächentemperatur auf oder über dem Gefrierpunkt gehalten wird.
Dies verringert die Eisbildung und kann sie sogar ganz zum Erliegen
bringen.

Eine Polynja mit latenter Wärme entsteht durch die Einwirkung von
sogenannten katabatischen Winden. Dies sind Fallwinde, die das Eis
von einer festen Grenze wie einer Küstenlinie, festem Eis oder einer
Eisbrücke wegtreiben.

Die Polynja entsteht zunächst, wenn einjähriges Packeis von der Küste
weggetrieben wird. Dadurch entsteht ein Bereich mit offenem Wasser,
in dem sich neues Eis bildet. Dieses neue Eis wird dann ebenfalls in
Windrichtung zum einjährigen Packeis getrieben. Wenn es das Packeis
erreicht, verbindet sich das neue Eis mit dem Packeis. Dieser Prozess
setzt sich im Laufe der Zeit fort. Diese sogenannten
Latentwärme-Polynjen sind daher eine wichtige Quelle für die
Meereisbildung in der Antarktis.

Latentwärme-Polynjen sind Gebiete mit hoher Eisbildung und daher
potentielle Orte der Dichtwasserbildung in beiden Polarregionen. Die
hohen Eisbildungsraten innerhalb dieser Polynjen führen dazu, dass
große Mengen an Salzlake in die Oberflächengewässer abgegeben werden.
Dieses salzige Wasser sinkt dann ab. Damit stellen
Latentwärme-Polynjen eine wesentliche Quelle für antarktisches
Tiefenwasser dar. Damit ist das dichte Wasser mit hohem Salzgehalt
gemeint, das in der Tiefseeschicht des Südlichen Ozeans vorkommt. Es
spielt eine wichtige Rolle im globalen Umwälzströmungssystem, welches
als thermohaline Zirkulation bekannt ist. Die Ausscheidung von Sole
während der Meereisbildung an diesen Polynjen erhöht den Salzgehalt
des Meerwassers, das dann als antarktisches Tiefenwasser auf den
Meeresboden absinkt.

Küstennahe antarktische Polynjen entstehen, wenn Eismassen von der
Küste abdriften und sich in Windrichtung bewegen. Dadurch entsteht
ein frei liegender Bereich mit Meerwasser, welcher anschließend unter
Ausscheidung von Sole zufriert und eine weitere Eismasse bildet. Im
Gegensatz dazu ist die Frage offen, ob die Polynjen der Arktis genug
Dichtwasser produzieren können, um einen wesentlichen Teil des
dichten Wassers zu bilden, das für den Antrieb der thermohalinen
Zirkulation erforderlich ist. Beispiele für küstennahe Polynjen sind
die Ellesmere-Polynja aus dem Jahr 2020 (3000 km²). Diese Polynja ist
ungewöhnlich, da die Eisdicke dort sonst 5 Meter beträgt. Weitere
Beispiele sind die Laptewsee-Polynja, die Kosmonautensee-Polynja, die
sich besonders zwischen 1973 und 1986 gebildet hat und 1980 eine
maximale Größe von 137.700 km² aufwies) und die Rossmeer-Polynja mit
einer Größe von 20.000 km².

Küstenferne Polynjen auf offener See entstehen, wenn bestimmte
atmosphärische Bedingungen über vorbestimmten ozeanographischen
Gebieten auftreten. Solche atmosphärischen Bedingungen sollten die
Eisdrift in entgegengesetzte Richtungen begünstigen, um das Eisfeld
aufzubrechen. Polare Tiefdruckgebiete sind ein typischer
atmosphärischer Auslöser für das Auftreten von küstenfernen Polynjen
auf offener See, da die zyklonalen Winde das Eis in entgegengesetzte
Richtungen vom Zentrum des Tiefs wegdrücken. Auch Kaltfronten, an
denen zwei Strömungen mit entgegengesetzter Richtung
aufeinandertreffen, sind ideal für die Entstehung einer Polynja auf
offener See. Eine andere Entstehungstheorie ist, dass wärmeres
Tiefenwasser durch Erhebungen des Meeresbodens, beispielsweise eines
submarinen Plateaus, zur Oberfläche abgelenkt wird und damit eine
Meereisfläche von unten beginnt, anzuschmelzen. Eine solche bekannte
küstenferne Polynjen ist die Weddell-Polynja aus den Jahren 1975 bis
1977 (Größe 350.000 km²) und 2017, die nahe des untermeerischen Maud
Rise-Plateaus entstand, sowie Beaufortsee-Polynja aus dem Jahr 2006.

Einige Polynjen, wie beispielsweise die North-Water-Polynja zwischen
Kanada und Grönland, treten jedes Jahr zur gleichen Zeit und am
gleichen Ort auf. Da Tiere ihre Lebensstrategien an diese
Regelmäßigkeit anpassen können, sind diese Arten von Polynjen für die
ökologische Forschung von besonderer Bedeutung. Im Winter bleiben
Meeressäugetiere wie Walrosse, Narwale und Belugas, die nicht nach
Süden wandern, dort. Es ist bekannt, dass Eisbären bis zu 65
Kilometer durch das offene Wasser einer Polynja schwimmen können.
Polynjen haben im Laufe der Geschichte auch menschliche
Gemeinschaften unterstützt. So dient beispielsweise die North
Water-Polynja, die größte und biologisch produktivste Polynja der
Arktis, als wichtige Nahrungsquelle in einer ansonsten kargen Region
und ermöglicht seit Jahrtausenden die Existenz menschlicher
Gemeinschaften in den hohen Breitengraden dieser Region. Sie könnte
den ersten Siedlern Grönlands als Sprungbrett gedient haben, als
diese vor 4500 Jahren das heutige Nordkanada durchquerten. Es gibt
auch Hinweise darauf, dass die North Water-Polynja im Laufe der
Geschichte den Thule, Inuit, Nordmännern und westlichen Entdeckern
geholfen hat. Heute ermöglicht die North Water-Polynja die Existenz
der nördlichsten Siedlungen Grönlands wie Qaanaaq, Qeqertat und
Siorapaluk.

Das Vorhandensein von offenem Wasser in einem ansonsten eisbedeckten
Gebiet kann zu einer lokal begrenzten Blüte von Meeresalgen führen,
die auch als Polynja-Blüte bezeichnet wird. Zwar kommen
Algengemeinschaften häufig unter Meereis vor, wie Eisalgen zeigen,
doch ist die Wachstumsrate des Phytoplanktons im offenen Wasser einer
Polynja wesentlich höher. Die Hauptursachen für Polynja-Blüten sind
Sonnenlicht und Nährstoffe. Insbesondere ermöglicht das Fehlen von
Meereis, dass Licht, eine notwendige Komponente für die
Photosynthese, tiefer in das Wasser eindringen kann und so ein
verstärktes Phytoplanktonwachstum im Vergleich zu den umgebenden,
eisbedeckten Gewässern ermöglicht. Darüber hinaus ist die Bildung von
Polynjen typischerweise mit Auftrieb verbunden. Dieser Prozess
transportiert nährstoffreiches Wasser vom Meeresboden an die
Oberfläche. Der Zufluss an Nährstoffen in Verbindung mit erhöhter
Lichteinstrahlung führt häufig zu Polynja-Blüten.

Dipl.-Met. Markus Eifried

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 31.03.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Dienstag, 31.03.2026, 16:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1025.6 7.3 87 0.0 W 23 32   ---
List/Sylt 26 1023.6 7.6 83 0.0 NW 41 54 wolkenlos Windböen
Schleswig 43 1022.7 9.4 66 0.0 NW 20 37 --- ---
Leuchtturm Kiel 5 1021.8 9.1 68 ---- NW 30 44 --- ---
Kiel 27 1021.9 10.0 64 0.0 NW 32 47 --- ---
Fehmarn 3 1021.1 7.3 80 0.0 W 30 40 wolkenlos ---
Arkona 42 1019.5 7.6 72 0.0 W 22 31 wolkenlos ---
Norderney 11 1026.7 8.5 77 0.0 NW 28 37 wolkenlos ---
Cuxhaven 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Hamburg-Flh. 11 1023.4 8.6 73 0.1 W 30 59 Regen Windböen
Schwerin 59 1021.3 10.2 60 0.0 NW 20 43 --- ---
Rostock 4 1021.0 6.3 89 0.7 NW 15 40 Regen ---
Greifswald 2 1019.9 8.7 72 0.4 W 22 38 Regen ---
Emden 0 1026.6 10.0 69 0.0 -- --- ---   ---
Bremen-Flh. 5 1025.3 9.9 59 0.0 NW 35 49 --- ---
Lüchow 17 1022.2 10.9 58 0.0 W 17 40 --- ---
Marnitz 81 1021.3 6.9 86 2.6 NW 17 36 Regen ---
Waren 70 1020.7 8.2 71 0.1 N 16 36   ---
Neuruppin 38 1021.4 8.7 81 0.9 NW 8 36 --- ---
Angermünde 56 1020.5 6.6 83 0.9 NW 8 35 Regen ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1026.6 9.7 61 0.0 NW 20 38 Regen ---
Hannover-Flh. 59 1024.6 9.3 67 0.1 -- --- ---   ---
Magdeburg 76 1022.8 10.7 53 0.0 W 17 41 --- ---
Potsdam 81 1022.3 4.9 87 0.9 N 27 67 Regen Sturmböen
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1021.6 8.3 76 0.1 W 18 38 Regen ---
Berlin-Tempelhof 48 1021.6 7.8 79 0.5 W 14 32 leichter Regen ---
Lindenberg 98 1021.8 7.6 78 0.0 W 15 34 Regen ---
Düsseldorf-Flh. 45 1027.6 10.1 58 0.0 NW 13 22 Regen ---
Essen 150 1027.3 9.1 67 0.0 W 10 21 Regen ---
Kahler Asten 839 ------ 0.8 88 0.0 N 12 34 Schneefall ---
Bad Lippspringe 157 1025.8 8.3 68 0.1 NW 9 35 Regen ---
Brocken 1142 ------ -0.8 93 0.0 W 30 40 --- ---
Leipzig-Flh. 142 1023.6 9.6 54 0.0 NW 17 30 --- ---
Dresden-Flh. 227 1022.8 7.5 64 0.0 NW 19 30 Regen ---
Cottbus 69 1022.1 8.1 74 0.5 SW 5 37 Regen ---
Görlitz 238 1022.1 7.6 63 0.0 N 15 29 leichter Regen ---
Aachen 231 1028.3 8.3 70 0.0 NW 9 21 --- ---
Nürburg 485 1027.9 6.2 63 0.0 N 17 37 Regen ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1027.8 9.9 56 0.0 W 21 36 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Wasserkuppe 921 ------ 2.3 77 0.0 N 24 42 Schneefall ---
Meiningen 450 1025.2 7.0 58 0.0 NW 16 37 --- ---
Erfurt 316 1025.0 6.4 66 0.0 NW 19 41 Regen ---
Gera 311 1024.1 7.5 62 0.0 NW 19 33 Regen ---
Fichtelberg 1213 ------ -1.6 95 0.0 NW 35 50 gefrierender Nebel Windböen
Trier 265 1027.8 8.6 56 0.0 N 15 26 Regen ---
Hahn-Flh. 497 1027.2 6.9 67 0.0 N 23 33 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1026.5 10.2 55 0.0 W 5 25 --- ---
OF-Wetterpark 119 1026.6 8.4 63 0.2 SW 8 32 Regen ---
Würzburg 268 1026.1 9.6 55 0.0 NW 11 23 --- ---
Bamberg 239 1025.4 8.3 55 0.0 NW 11 25 --- ---
Hof 567 1024.4 5.0 61 0.0 W 12 27 --- ---
Weiden 438 1024.5 6.4 60 0.0 W 17 31 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1028.2 7.0 67 0.0 NW 15 26 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1027.4 9.3 57 0.0 SW 11 19 --- ---
Mannheim 96 1026.8 10.3 48 0.0 NW 18 30 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1027.9 3.9 82 1.2 N 15 28 leichter Regen ---
Öhringen 276 1026.5 8.2 68 0.0 W 13 23 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1025.3 7.5 52 0.0 N 13 25 --- ---
Regensburg 366 1024.6 7.3 49 0.0 N 8 28 --- ---
Straubing 351 1024.5 6.8 51 0.0 W 12 29 --- ---
Großer Arber 1436 ------ -3.5 93 0.0 NW 33 48 gefrierender Nebel ---
Lahr 155 1028.0 8.6 55 0.0 NO 10 21 --- ---
Freudenstadt 797 ------ 2.1 70 0.0 N 14 24 --- ---
Stötten 734 1026.2 4.2 66 0.0 NW 16 29 Schneefall ---
Augsburg 462 1026.0 5.3 59 0.0 NW 13 22 --- ---
München-Flh. 444 1025.4 5.6 61 0.0 NW 17 30 --- ---
Fürstenzell 476 1023.0 7.0 55 0.0 NW 25 42 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ -4.3 95 0.9 N 27 44 Schneefall ---
Konstanz 443 1027.2 5.0 73 0.0 W 12 22 Regen ---
Kempten 705 1026.6 3.3 62 0.0 N 9 19 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 1.1 74 0.0 N 17 26 Niederschlag ---
Zugspitze 2960 ------ -14.7 84 ---- N 13 30 Schneefall ---
Hohenpeißenberg 977 ------ -0.4 82 0.0 N 13 28 --- ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

Copyright © Deutscher Wetterdienst

Wetterbericht Deutschland

Dienstag, 31.03.2026

 

 
Am Dienstag ist es wechselnd bewölkt und es gibt einzelne Regen- oder Graupelschauer. Am Erzgebirge und an den Alpen schneit es auch längere Zeit. Später lassen die Schauer im Nordwesten und an der Küste nach, und die Sonne scheint häufiger. Es bleibt recht kalt. Die Temperaturen liegen am Nachmittag zwischen 2 und 11 Grad. Es weht ein mäßiger bis frischer, im Norden und in den Mittelgebirgen auch noch starker Wind aus West bis Nordwest.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es wechselnd bis stark bewölkt. In Sachsen und Thüringen sowie im Süden fällt noch gebietsweise Regen oder Schnee. Im Norden und Westen entwickelt sich stellenweise Nebel. Bei Tiefsttemperaturen zwischen plus 5 und minus 3 Grad kann es stellenweise glatt sein.

Am Mittwoch beginnt gebietsweise mit Nebel oder Hochnebel. Dann wechseln sich Sonnenschein und Wolkenfelder ab. Südlich der Donau gibt es noch örtlich Regen-, Graupel- oder Schneeschauer. Sonst bleibt es weitgehend trocken. Mit Höchstwerten zwischen 3 und 13 Grad wird es nur wenig wärmer. Es weht ein meist schwacher, im Südwesten auch mäßiger bis frischer Wind aus verschiedenen Richtungen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bleibt es bei teils geringer, teils wechselnder Bewölkung weitgehend trocken. Örtlich bilden sich Nebel- oder Hochnebelfelder. Die Luft kühlt sich auf plus 6 bis minus 4 Grad ab.

Am Donnerstag setzt sich nach einzelnem Frühnebel fast überall freundliches und trockenes Frühlingswetter durch. Zwischen dem Südwesten und Osten scheint anfangs bei geringer Bewölkung die Sonne, sonst wechselnd sich Sonne und Wolken ab. Im Tagesverlauf können über den Norden und Nordwesten dichtere Wolkenfelder mit etwas Regen ziehen. Die Temperaturen steigen bis zum Nachmittag auf 7 bis 15 Grad. Im Nordwesten weht ein mäßiger bis frischer Südwestwind. Sonst ist der Wind nur schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen.

 

An Freitag (Karfreitag) wechseln sich nach örtlichem Nebel oder Hochnebel häufig Sonnenschein und Wolken ab. Dabei bleibt es größtenteils trocken. Lediglich an der Nordsee, im Osten und Süden fällt ganz vereinzelt etwas Regen. Die Höchsttemperaturen liegen im Norden und Osten zwischen 6 und 12, sonst zwischen 11 und 15 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, in Böen auch frischer Wind aus Südwest bis West.

Am Samstag (Karsamstag) scheint häufig längere Zeit die Sonne, an den Küsten und über den zentralen Mittelgebirgen ist es wolkiger. Hier können sich einzelne Regenschauer bilden, sonst bleibt es größtenteils trocken. Die Temperaturen steigen im Norden und Osten auf 9 bis 15, sonst auf 12 bis 19 Grad. Es weht ein im Süden schwacher, sonst meist mäßiger, an der Küste auch frischer Wind aus südlichen bis südwestlichen Richtungen.

 

Wetteraussichten Deutschland

31.03.2026, 08:17 Uhr | MSc Felix Dietzsch
Wetteraussichten
 

Polarluft fließt nach Deutschland, in der sich das Wetter wechselhaft gestaltet. An den Alpen Schneefall, sonst zunächst nur vereinzelte, im Tagesverlauf wieder häufiger Schauer, im Bergland als Schnee. Vereinzelt kurze Gewitter.

Heute zunächst im Süden und im Bergland vereinzelte Schauer, im Bergland meist als Schnee, an den Alpen anhaltender Schneefall. Sonst wechselnd bewölkt. Im weiteren Verlauf wechselnd bewölkt und noch einzelne Schauer, oberhalb von 600 m meist Schnee, vor allem im Osten und Nordosten vereinzelt auch kurze Gewitter möglich. An den Alpen weiterhin Schneefall. Im Lee der Mittelgebirge, im Westen und an den Küsten mehr Sonne und kaum Schauer. Höchstwerte 7 bis 12 Grad, am Alpenrand kaum 5 Grad, im höheren Bergland nur knapp über null Grad. Meist mäßiger, in Böen frischer bis starker, teils steifer Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Mittwoch vor allem im süddeutschen Bergland und an den Alpen noch etwas Schneefall. Im Norden und in der Mitte oft klar, teils jedoch auch Nebel oder Hochnebel. Abkühlung auf 3 bis -4 Grad, an den Küsten milder.