Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Sonntag, 28.06.2026, 10:15 Uhr
 

Schlagzeile:
Rekordhitzewelle geht dem Ende entgegen - "Unwetter drohen*
 
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 28.06.2026, 10:15 Uhr -

"Auch in der letzten Nacht ist ein neuer Rekord aufgestellt worden. Im sächsischen Kubschütz wurde ein Tiefstwert von 29.4°C gemessen. So warm war seit Aufzeichnungsbeginn noch nie eine Nacht in Deutschland. Den hohen Wert hat die Station, durch die die südlichen Winde, auch einer Überströmung des sächsischen Berglandes zu verdanken. Durch die damit leicht föhnigen Effekte, lag der Wert noch etwas höher als die ohnehin schon außergewöhnlich hohen Tiefstwerte in vielen Teilen von Deutschland.

Auch heute wird es nochmal extrem heißt mit gebietsweisen Werten über 40 Grad. In Deutschland gilt eine Warnung vor starker, in vielen Teilen sogar extremer Wärmebelastung (www.hitzewarnungen.de). Die höchsten Maxima werden heute in den östlichen Landesteilen erwartet. Ob damit am dritten Tag in Folge eine neuer Deutschlandrekord aufgestellt wird, bleibt aber zunächst abzuwarten. Gestern wurden einen Tag nach dem Allzeitrekord für das höchste Maximum in Deutschland seit Aufzeichnungsbeginn, ein neuer vorläufiger Rekord aufgestellt. In Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt wurde ein Spitzenwert von 41.5°C gemessen. Gefolgt von Seehausen (Sachsen-Anhalt), Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) und Saarbrücken-Burbach (Saarland) mit jeweils 41.4°C.
Hinweis:
Die Messwerte sind vorläufig und können sich nach einer vom DWD durchgeführten zeitnahen Qualitätsprüfung nochmals ändern

Morgen wird nach einer erneut sehr warmen Nacht die lang ersehnte Abkühlung erwartet. Dann werden nur noch von der Lausitz bis nach Südostbayern Werte oberhalb der 30 Grad erwartet.

Der Luftmassenwechsel geht nicht ohne Folgen von Statten. So werden am heutigen Sonntag, aber auch am Montag und Dienstag in Teilen Deutschlands teils heftige Gewitter erwartet, die lokal neben Großhagel und Starkregen (bis in den extremen Unwetterbereich) auch schwere Sturmböen und orkanartige Böen bringen können.

Bei der genauen Lokalisierung haben die Wettermodelle noch größere Fragzeichen. Heute tagsüber ist vor allem der Osten betroffen, aber auch im Westen und Nordwesten kann es am Nachmittag einzelne heftige Entwicklungen geben. In der Nacht auf den Montag könnte aus Südwesten und Westen kommend ein größeres Gewittersystem nordostwärts über Deutschland ausgreifen.

Auch am Montag gibt es abgesehen vom Nordwesten erneut gebietsweise teils schwere Gewitter mit hohem Unwetterpotential. Und auch am Dienstagnachmittag bis in die Nacht auf Mittwoch folgt nochmal eine überregionale Schwergewitterlage, ehe sich das Wettergeschehen zur Wochenmitte wieder beruhigt.

Für die Details verfolgen sich die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes über https://wettergefahren.de und https://www.naturgefahrenportal.de/de "

Das erklärt Dipl.-Met. Marcus Beyer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Deutschlandvorhersage:

für Sonntag, 28.Juni 2026
Heute im Tagesverlauf wechselnd bewölkt mit längerem Sonnenschein. Später vor allem im Osten, vereinzelt aber auch im Westen schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch schwere Sturmböen, heftigen Starkregen und großen Hagel. Im Süden zumeist nur im Bergland einzelne, aber kräftiger Gewitter. Höchstwerte in der Südosthälfte 37 bis 41 Grad, in der Lausitz 42 Grad nicht ausgeschlossen, sonst 30 bis 37 Grad, an der Küste kühler. Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Wind vielfach aus West bis Nordwest.
In der Nacht zum Montag vor allem aus Westen und Südwesten über die Mitte hinweg nordostwärts bis in den Osten und Nordosten vorankommend teils schwere Gewitter mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und Hagel, teils auch länger anhaltender kräftiger Regen, dabei erhöhte Unwettergefahr. Nach Südosten und Nordwesten kaum Gewitter und größere Auflockerungen. Tiefstwerte 24 bis 17 Grad.
für Montag, 29.Juni 2026
Am Montag vom Niederrhein bis nach Schleswig-Holstein wechselnd bewölkt, vereinzelt Schauer. Über der Mitte und der Südosthälfte Schauer und teils kräftige Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Nicht mehr so heiß wie zuvor bei Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad, lokal im Osten und Südosten bis 32 Grad. Im Küstenumfeld etwas kühler. Abseits der Gewitter schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Nordwestwind.
In der Nacht zum Dienstag im Osten und Südosten anfangs weiterhin Gewitter,
Unwetter nicht ausgeschlossen, später ostwärts abziehend. Sonst wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Tiefstwerte 20 bis 15 Grad, im Nordwesten 15 bis 10 Grad.
für Dienstag, 30.Juni 2026
Am Dienstag wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf von der Mitte bis in den Süden Entwicklung teils starker Gewitter mit lokal erhöhtem Unwetterpotential durch Starkregen und Hagel. Im äußersten Norden 21 bis 58 Grad, sonst 25 bis 30 Grad, im Südwesten lokal bis 32 Grad. Abseits der Schauer und Gewitter schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch abgesehen vom Nordwesten weitere teils starke Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr. Abkühlung auf 19 bis 11 Grad, mit den niedrigsten Werten im Nordwesten.
für Mittwoch, 01.Juli 2026
Am Mittwoch im Osten und Südosten noch länger andauernde und schauerartig verstärkte Niederschläge. Sonst wechselnd bewölkt mit auch längeren sonnigen Abschnitten und nur wenigen Schauern, vornehmlich im Nordwesten. Maximal 21 bis 29 Grad. Schwacher bis mäßiger nordwestlicher Wind.
In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen abklingender Regen. Im Nordwesten stärkere Bewölkung und im Nordseeumfeld einzelne Schauer. Sonst wechselnd bis gering bewölkt. Tiefstwerte 17 bis 10 Grad.
Hinweis:

Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

28-06-2026 05:42

 

Der Hitzeschwerpunkt verlagert sich allmählich gen Osten. Dabei verdrängt eine Tiefdruckrinne das bisherige Hoch und sorgt für teils schwere Unwetter. GEWITTER(UNWETTER):Heute Vormittag von Ems- und Ostfriesland bis nach Schleswig-Holstein gebietsweise schwere Gewitter (UNWETTER) mit heftigem Starkregen um 30 l/qm binnen kurzer Zeit, Hagel und schweren Sturm- bis Orkanböen 100-120 km/h (Bft 10 bis 12). Im Laufe des Vormittags abnehmende Unwettergefahr. Später vor allem in der Osthälfte, vereinzelt aber auch im Westen Gefahr der Entwicklung lokal schwerer Gewitter mit UNWETTERPOTENTIAL durch heftigen Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit, schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) und Hagel um 3 cm. Eng begrenzt auch Mengen bis 50 l/qm (EXTREMES UNWETTER) in einer Stunde nicht ausgeschlossen. Am Abend und in der Nacht zum Montag aus Westen und Südwesten neue, teils schwere Gewitter, nordostwärts verlagernd und teils mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen (bis 100 km/h) und Hagel. Gebietsweise auch mehrstündiger Starkregen zwischen 30 und 50, lokal bis 70 l/qm binnen weniger Stunden möglich. Bis Montagmorgen in den Osten vorankommend, dort bis Montagvormittag weiterhin UNWETTERGEFAHR vor allem durch teils extrem heftigen Starkregen über 60 l/qm binnen weniger Stunden, schweren Sturmböen und Hagel. Detaillierter Ablauf noch mit größeren Unsicherheiten. HITZE:Heute Schwerpunkt der extremen Wärmebelastung im Osten Deutschlands, aber auch in den übrigen Landesteilen noch hohe bis teils extreme Wärmebelastung, u.a. durch geringe nächtliche Abkühlung und hohe Luftfeuchtigkeit.

 

Deutschlandvorhersage heute

28-06-2026 05:42

 

Im Norden nachlassende unwetterartige Gewitter. Später vereinzelt schwere Gewitter, kommende Nacht erneut gebietsweise Unwettergefahr. In nahezu allen Landesteilen weiterhin starke bis extreme Wärmebelastung.

 

Am Morgen im Norden nachlassende, teils unwetterartige Gewitter. Im weiteren Tagesverlauf wechselnd bewölkt mit längerem Sonnenschein. Später vor allem im Osten, vereinzelt aber auch im Westen schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch schwere Sturmböen, heftigen Starkregen und großen Hagel. Im Süden vielfach nur über den Bergen vereinzelte Gewitter. Höchstwerte von Franken bis Brandenburg 39 bis 41 Grad, in der Lausitz 42 Grad nicht ausgeschlossen, sonst 32 bis 38 Grad, an der Küste kühler. Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Wind vielfach aus West bis Nordwest.In der Nacht zum Montag vor allem aus Westen und Südwesten über die Mitte hinweg bis in den Osten und Nordosten, im Verlauf aber auch erneut im Nordwesten und im Süden teils schwere Gewitter mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und Hagel, teils auch länger anhaltender kräftiger Regen, dabei erhöhte Unwettergefahr. Ganz im Nordwesten Wetterberuhigung und teils Aufklaren. Tiefstwerte 23 bis 17 Grad.

 

Deutschlandvorhersage morgen

28-06-2026 07:10

 

Am Montag vom Niederrhein bis nach Schleswig-Holstein wechselnd bewölkt, vereinzelt Schauer. Über der Mitte und der Südosthälfte Schauer und teils kräftige Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Nicht mehr so heiß wie zuvor bei Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad, lokal im Osten und Südosten bis 32 Grad. Im Küstenumfeld etwas kühler. Abseits der Gewitter schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Nordwestwind.In der Nacht zum Dienstag im Osten und Südosten anfangs weiterhin Gewitter, Unwetter nicht ausgeschlossen, später ostwärts abziehend. Sonst wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Tiefstwerte 20 bis 15 Grad, im Nordwesten 15 bis 10 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

28-06-2026 07:10

 

Am Dienstag wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf von der Mitte bis in den Süden Entwicklung teils starker Gewitter mit lokal erhöhtem Unwetterpotential durch Starkregen und Hagel. Im äußersten Norden 21 bis 58 Grad, sonst 25 bis 30 Grad, im Südwesten lokal bis 32 Grad. Abseits der Schauer und Gewitter schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch abgesehen vom Nordwesten weitere teils starke Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr. Abkühlung auf 19 bis 11 Grad, mit den niedrigsten Werten im Nordwesten.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

28-06-2026 07:10

 

Am Mittwoch im Osten und Südosten noch länger andauernde und schauerartig verstärkte Niederschläge. Sonst wechselnd bewölkt mit auch längeren sonnigen Abschnitten und nur wenigen Schauern, vornehmlich im Nordwesten. Maximal 21 bis 29 Grad. Schwacher bis mäßiger nordwestlicher Wind.In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen abklingender Regen. Im Nordwesten stärkere Bewölkung und im Nordseeumfeld einzelne Schauer. Sonst wechselnd bis gering bewölkt. Tiefstwerte 17 bis 10 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

28-06-2026 11:20

VHDL17 DWOG 281200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Mittwoch, 01.07.2026 bis Mittwoch, 08.07.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Sonntag, 28.06.2026, 13:10 Uhr

Wechselhaft und vor allem im Norden zeitweise windig und mäßig-warm,
im Südwesten heiß.


Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 05.07.2026,
Am Mittwoch im Osten und Südosten stark bewölkt bis bedeckt und
schauerartiger, teils gewittriger Regen, sonst bei wechselnder
Bewölkung örtlich Schauer oder kurze Gewitter. Im Westen überwiegend
trocken. Maximal 21 bis 28 Grad, am wärmsten am Oberrhein. Schwacher
bis mäßiger nordwestlicher Wind.
In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen abklingender Regen, sonst
meist trocken, oftmals gering bewölkt. Tiefstwerte 17 bis 10 Grad.

Am Donnerstag wolkig bis stark bewölkt und einzelne Schauer oder
etwas Regen, sonst locker bewölkt und trocken. Höchstwerte zwischen
20 und 29 Grad. Mäßiger, im Norden frischer in Böen starker
Nordwestwind.
In der Nacht zum Freitag wolkig bis stark bewölkt und gebietsweise
etwas Regen oder einzelne Schauer. Tiefstwerte zwischen 16 und 11
Grad.

Am Freitag wechselnd bewölkt und einzelne Schauer oder Gewitter.
Maxima zwischen 20 und 29 Grad. Mäßiger, im Nordosten frischer
Nordwestwind mit einzelnen starken Böen.
In der Nacht zum Samstag vor allem an der Küste und an den Alpen
einzelne Schauer, sonst meist trocken und gebietsweise klar bei 15
und 10 Grad.

Am Samstag vor allem im Nordosten leicht wechselhaft mitvereinzelte
Schauer, sonst mehr Sonne und trocken. Höchstwerte zwischen 20 und 25
Grad, am Oberrhein bis 31 Grad. Im Nordosten mäßiger in Böen frischer
Wind aus Nordwest, an den Küsten stürmische Böen möglich.
In der Nacht zum Sonntag wechselnd bewölkt und vor allem im Norden
weitere Schauer und kurze Gewitter. Abkühlung auf Werte zwischen 15
und 10 Grad.

Am Sonntag im Südwesten freundlich und trocken, sonst wolkiger und
vereinzelte Schauer, bei 20 bis maximal 31 Grad. Schwacher bis
mäßiger, in Nordosten frischer Nordwestwind.
In der Nacht zum Montag wolkig, kaum noch Schauer. Tiefstwerte
zwischen 16 und 11 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Montag, 06.07.2026 bis Mittwoch,
08.07.2026,
Weiterhin im Norden und Nordosten eher wechselhaft, nach Süden hin
meist trocken. In der Nordhälfte 23 bis 28, sonst 30 bis 35 Grad, am
Oberrhein auch leicht darüber.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Marco Manitta
 

Thema des Tages

28-06-2026 14:20

Wetter aktuel

Eine Hitzewelle für die Geschichtsbücher ? Eine erste vorläufige
Bilanz


Im heutigen Tagesthema wird eine erste Zwischenbilanz der
historischen Hitzewelle in Deutschland und Europa gezogen.

Die in einigen Regionen nun schon seit dem 18.06.2026 anhaltende
Hitzewelle kann ohne Umschweife als historisch eingestuft werden.
Noch nie zuvor seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat es in
Deutschland, aber auch in vielen Teilen von Europa, eine solch lange
und intensive Hitzewelle so früh im Sommer gegeben. Heute nun ist der
letzte Tag dieses Extremereignisses. Zeit eine erste Bilanz zu
ziehen.

Großwetterlage

Hitzewellen gibt es immer wieder und es lässt sich dabei häufig die
gleiche Konstellation in der Atmosphäre ausmachen. Verantwortlich ist
in den meisten Fällen eine sogenannte Omegalage mit einem in allen
Luftschichten sehr kräftigem Hochdruckgebiet über den betroffenen
Regionen, flankiert von tiefem Luftdruck westlich und östlich davon.
Eine solche Großwetterlage ist dafür bekannt recht stabil und lang
anhaltend zu sein. Auch das ist typisch für Hitzewellen, die sich
allmählich aufbauen.

Der Grund dafür ist, dass die Luft in Hochdruckgebieten absinkt und
sich dabei erwärmt. Hält dieser Prozess längere Zeit an, kann sich
eine sehr intensive Hitzewelle aufbauen. Schon im Vormonat gab es
eine ähnliche Konstellation bei der ebenso historischen
Mai-Hitzewelle.

Spitzenwerte

Die Hitzewelle in Deutschland erreicht seinen Höhepunkt an diesem
Wochenende, und die Temperatur zeigt Spitzenwerte ungekannten
Ausmaßes. An 252 Wetterstationen wurde ein neuer Allzeithöchstwert
gemessen. Dort war es also seit Aufzeichnungsbeginn noch nie so warm.
Dabei sind auch Wetterstationen mit sehr langen Messreihen (z.B.:
Jena Sternwarte mit 39.2 Grad, Aufzeichnungsbeginn 1824). An
insgesamt 46 Stationen in elf Bundesländern wurde die Temperaturmarke
von 40 Grad erreicht oder übertroffen. Selbst auf Deutschlands
einziger Hochseeinsel Helgoland, wurde die 30 Grad Marke knapp
geknackt und damit erstmals ein Hitzetag (>30 Grad) seit
Aufzeichnungsbeginn gemessen.

Der höchste Messwert wurde in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt am
gestrigen Samstag mit 41.5°C gemessen. Gefolgt von Seehausen
(Sachsen-Anhalt), Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) und
Saarbrücken-Burbach (Saarland) mit jeweils 41.4°C. Es ist nicht
ausgeschlossen, dass dieser Wert heute nochmal übertroffen wird.
Auch bei den Minimumtemperaturen gab es in der vergangenen Nacht neue
Höchstwerte. Die bisher wärmste Nacht wurde vom 12. auf den 13.
August 2003 auf dem Weinbiet in der Pfalz mit 27.2 Grad gemessen.
Dieser Wert wurde nun in Kubschütz im Kreis Bautzen (Ostsachsen)
deutlich übertroffen dort ging die Temperatur zwischen 20 Uhr am
Vorabend und 8 Uhr am heutigen Morgen, nicht unter 29.4 Grad zurück.

Es ist zu beachten, dass die Messwerte vorläufig sind und sich diese
nach einer vom DWD durchgeführten zeitnahen Qualitätsprüfung nochmals
ändern können.

Zeitraum und Andauer

Die heißeste Zeit des Jahres sind üblicherweise die ?Hundstage? Ende
Juli bzw. Anfang August. Daher überrascht es auch nicht, dass viele
der bisherigen Höchstwerte aus diesen beiden Monaten stammen.

Der Juni, der in der ersten Monatshälfte sogar leicht
unterdurchschnittlich verlaufen ist, hat nie zuvor eine solche
Hitzewelle hervorgebracht.

In einigen Regionen dauert die Hitzewelle seit dem 18.06.2026 und
damit seit insgesamt elf Tagen, an. Es gibt viele Kennzahlen, die
dies eindrücklich zeigen. So wurden bei der Anzahl an Sehr Heißen
Tagen (Maximum über 35 Grad) neue Spitzenwerte aufgestellt. Bisher
lag Sondershausen im Jahr 1947 ganz vorne, mit insgesamt sieben
Tagen. Nun gibt es in Kitzingen (Bayern) oder auch in
Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) eine neue höchste Anzahl von
elf.

Außerdem wurde zuvor noch nie in einem Juni ein Höchstwert von mehr
als 40 Grad gemessen (alter Spitzenwert in Bernburg an der Saale am
30.06.2019 mit 39.6 Grad)

Auch bei den Nachttemperaturen wurde eine neue Höchstzahl an
Tropennächten (Minimum >20 Grad) für einen Junimonat registriert.
Nimmt man die Prognose für die Nacht auf Montag mit hinzu, könnte es
beispielsweise in Mainz-Lerchenberg am ZDF-Studio insgesamt 11
Tropennächte geben. Der bisherige Höchstwert wurde in Freiburg im
Jahr 2003 mit acht gemessen.

Großräumigkeit
Nicht nur in Deutschland werden neue Höchst- und höchste
Tiefsttemperaturen erreicht. In vielen Ländern in Europa werden neue
Spitzenwerte vermeldet. Einen nicht vollständigen Überblick gibt die
folgende Tabelle. Da sich die Hitzewelle weiter ostwärts verlagert,
sind heute und zu Beginn der Woche auch in anderen Ländern neue
Höchstwerte zu erwarten.
Nie zuvor hat es in Europa eine vergleichbare Extremlage gegeben.

Der menschengemachte Klimawandel als Ursache

Die oben zitierte Studie ?World Weather Attribution? Team zeigt auch,
dass Temperaturen, wie sie in diesen Tagen gemessen werden, ohne den
menschengemachten Klimawandel nahezu ausgeschlossen sind.
Eine vergleichbare Juni-Hitzewelle wie in diesem Jahr, wäre demnach
im Jahr 1976 um 3.5 Grad kälter gewesen und im Jahr 2003 um etwa 2
Grad kälter gewesen.
Wichtig ist zu verstehen, dass Europa sich doppelt so stark erwärmt,
wie die globale Mitteltemperatur, die immer als Maß des globalen
Klimawandels herangezogen wird. Zudem sind Extremwerte um ein
Vielfaches höher, als die Mittelwerte. Ein Anstieg der globalen
Durchschnittstemperatur um 1.5 K, bedeutet für Europa eine Erwärmung
von etwa 3 K, die neuen Extremwerte können dabei nochmal deutlich
größere Anomalien aufweisen.

Anlässlich des 50ten Jahrestages der historischen Hitzewelle von 1976
hat das Mettoffice eine Studie gemacht, wie die Spitzenwerte von
damals heute und in Zukunft aussehen würden. Die 34 Grad von damals
entsprächen bis 39 Grad im heutigen Klima und würden bis 45 Grad im
Jahr 2056 bedeuten.

Auswirkungen

Die Auswirkungen dieser historischen Hitzewelle sind vielfältig.
Neben der Vielzahl an medizinischen Notfällen und Todesopfern, gibt
es auch ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag eines jeden
Menschen. Um nur zwei Beispiele zu nennen: In Leipzig wurde der
komplette Straßenbahnverkehr eingestellt, weil die Fugenmasse
zwischen Asphalt und Schiene sich verflüssigt hat. Asphaltschäden
gibt es auch auf vielen Autobahnen in Deutschland.
Ein anderes Beispiel ist die Stadt Offenbach, wo aufgrund des großen
Wasserverbrauchs die Förderkapazitäten überschritten werden könnten
und damit ein Engpass droht.

Die Extremhitze hat aber auch weitreichende Auswirkungen auf die
Tier- und Pflanzenwelt. Wenn man mal vom vertrocknenden heimischen
Garten absieht, so gibt es beispielsweise in vielen großen Flüssen
Temperaturwerte um 30 Grad, die das Leben vieler Fische gefährdet.


In den Meeren rund um Europa gibt es große Anomalien der
Wassertemperatur. Im Mittelmeer liegen diese zum Teil bei 7K über den
vieljährigen Mittelwerten, was große Auswirkungen auf das Leben in
den Meeren hat. Die NOAA beobachtet die Meere weltweit und hat die
zweithöchste Stufe bei der ?Marine Heat Watch? für Teile des
Mittelmeeres ausgerufen.

Aussichten

Nach diesen schweißtreibenden Zahlen bleibt festzuhalten, dass es
sich lohnt um jedes Zehntel der Erderwärmung zu kämpfen. Für die
kommenden Tage deutet sich ein Ende der derzeitigen Hitzewelle an. In
vielen Regionen Deutschlands liegen die Höchstwerte dann unter 30
Grad und auch nachts kann man endlich mal wieder durchlüften.

Bleibt zu hoffen, dass die sicher noch folgenden Hitzephasen im Juli
und August nicht ganz so intensiv ausfallen.

Dipl.-Met. Marcus Beyer

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 28.06.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Sonntag, 28.06.2026, 16:00 Uhr

 
STATION HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR1 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1018.0 22.7 82 0.0 W 20 28 wolkenlos ---
List/Sylt 26 1017.6 23.8 74 0.0 W 28 45 wolkenlos ---
Schleswig 43 ------ --- 62 0.0 W 15 30 wolkenlos ---
Leuchtturm Kiel 5 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
Kiel 27 1017.4 28.9 55 0.0 NW 16 33 --- ---
Fehmarn 3 1017.6 26.6 65 0.0 NO 7 12 wolkenlos ---
Arkona 42 1017.4 24.8 67 0.0 NW 14 33 wolkenlos ---
Norderney 11 1018.0 25.1 79 0.0 W 21 28 --- ---
Cuxhaven 5 1018.1 24.9 78 0.0 NW 16 23 wolkenlos ---
Hamburg-Flh. 11 1017.1 30.3 62 0.0 NW 12 20 --- ---
Schwerin 59 1016.5 31.0 53 0.0 W 13 22 wolkenlos ---
Rostock 4 1017.1 25.3 70 0.0 N 16 33 wolkenlos ---
Greifswald 2 1016.6 26.6 60 0.0 NO 9 18 --- ---
Emden 0 1017.6 29.6 59 0.0 W 15 30 --- ---
Bremen-Flh. 5 1017.3 31.7 48 0.0 W 18 35 wolkenlos ---
Lüchow 17 1016.3 33.1 50 0.0 NW 18 31 --- ---
Marnitz 81 1015.9 32.4 47 0.0 W 12 27 --- ---
Waren 70 1015.6 33.0 43 0.0 N 9 22 wolkenlos ---
Neuruppin 38 1014.8 35.1 40 0.0 W 9 19 --- ---
Angermünde 56 1014.1 35.7 41 0.0 W 10 19 wolkenlos ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1017.7 33.0 41 0.0 W 17 37 wolkenlos ---
Hannover-Flh. 59 1017.3 31.4 49 0.0 -- --- ---   ---
Magdeburg 76 1015.5 36.2 41 0.0 W 15 37 wolkenlos ---
Potsdam 81 1014.2 37.0 33 ---- W 18 33 --- ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1013.8 38.8 27 0.0 W 18 35 --- ---
Berlin-Tempelhof 48 1014.2 39.0 26 0.0 W 27 38 --- ---
Lindenberg 98 1013.7 37.1 30 0.0 W 14 36 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1018.3 31.0 44 0.0 W 16 27 --- ---
Essen 150 1018.2 29.9 47 0.0 W 9 24 --- ---
Kahler Asten 839 ------ 27.7 40 0.0 W 10 26 wolkenlos ---
Bad Lippspringe 157 1017.6 31.2 46 0.0 NW 14 33 --- ---
Brocken 1142 ------ 25.5 52 0.0 W 37 53 wolkenlos Windböen
Leipzig-Flh. 142 1014.9 37.2 27 0.0 W 18 36 --- ---
Dresden-Flh. 227 1013.8 39.0 23 0.0 SW 16 30 --- ---
Cottbus 69 1013.5 39.3 23 0.0 W 9 17 --- ---
Görlitz 238 1014.4 37.5 26 0.0 SO 13 20 --- ---
Aachen 231 1019.1 27.6 62 0.0 NW 13 26 --- ---
Nürburg 485 1017.8 30.1 36 0.0 W 10 27 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1017.9 32.7 37 0.0 N 17 31 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 1016.8 35.2 23 0.0 W 14 28 wolkenlos ---
Wasserkuppe 921 ------ 30.2 34 0.0 NW 11 28 wolkenlos ---
Meiningen 450 1015.5 35.0 27 0.0 W 17 31 --- ---
Erfurt 316 1015.6 35.3 27 0.0 W 19 34 wolkenlos ---
Gera 311 1014.8 36.9 26 0.0 NW 17 32 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ 28.5 59 0.0 O 9 19 leichter Regen ---
Trier 265 1018.1 31.5 40 0.0 W 18 33 --- ---
Hahn-Flh. 497 1017.5 30.7 35 ---- W 17 31 --- ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1016.4 37.3 24 0.0 W 20 35 wolkenlos ---
OF-Wetterpark 119 1016.4 36.8 26 0.0 N 11 30 --- ---
Würzburg 268 1016.2 37.1 25 0.0 NW 12 35 --- ---
Bamberg 239 1015.4 36.7 28 0.0 W 13 27 --- ---
Hof 567 1013.6 36.2 25 0.0 SW 13 28 wolkenlos ---
Weiden 438 1016.1 27.5 52 0.3 NW 19 46 leichter Regen ---
Saarbrücken-Flh. 320 1017.3 33.5 34 0.0 NW 14 24 --- ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1016.6 37.7 24 0.0 W 10 30 wolkenlos ---
Mannheim 96 1016.3 37.1 22 0.0 W 12 23 wolkenlos ---
Stuttgart-Flh. 371 1016.2 35.2 28 0.0 NW 10 26 --- ---
Öhringen 276 1016.0 36.7 29 0.0 W 8 21 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1015.5 35.8 28 0.0 W 24 44 --- ---
Regensburg 366 1014.2 37.4 27 0.0 W 21 43 --- ---
Straubing 351 1014.7 36.9 27 0.0 W 16 30 wolkenlos ---
Großer Arber 1436 ------ 28.1 37 0.0 SW 25 36 --- ---
Lahr 155 1017.3 34.6 37 0.0 NW 16 32 wolkenlos ---
Freudenstadt 797 ------ 31.2 37 0.0 NW 9 28 wolkenlos ---
Stötten 734 1015.8 32.0 33 0.0 W 14 33 --- ---
Augsburg 462 1017.4 30.4 33 0.0 W 9 21 --- ---
München-Flh. 444 1016.2 34.5 27 0.0 W 18 33 wolkenlos ---
Fürstenzell 476 1014.2 36.2 29 0.0 SW 10 25 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ 23.2 57 0.0 N 16 38 --- ---
Konstanz 443 1015.8 34.5 29 0.0 SO 8 24 wolkenlos ---
Kempten 705 1017.7 26.8 61 0.0 S 4 12 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 29.7 40 0.0 S 5 13 --- ---
Zugspitze 2960 ------ 12.5 68 ---- SO 9 14 --- ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 28.0 44 0.0 S 10 28 --- ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR1:
  • Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden


Copyright © Deutscher Wetterdienst

 

Wetterbericht Deutschland

Sonntag, 28.06.2026

 

 
Am Sonntag zeigen sich nach freundlichem Beginn immer mehr Quellwolken am Himmel, und gebietsweise entwickeln sich spätestens ab der Mittagszeit auch kräftige Schauer und Gewitter. Örtlich kann es zu Unwettern mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. An der Küste werden 24 bis 29 Grad erreicht, sonst wird es wieder zum Teil extrem heiß. Die Temperaturen steigen auf 30 bis 39 Grad, im Osten örtlich bis 41 Grad. Abseits der Gewitter weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Montag kommt es bei wechselnder bis starker Bewölkung zunächst in der Westhälfte, später dann vor allem von der Ostsee bis in den Südwesten und Süden zu kräftigen Regengüssen und Gewittern. Dabei besteht Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Im Nordwesten und Westen beruhigt sich das Wetter bis zum Morgen, und die Wolken lockern wieder auf. Die Temperaturen gehen auf 22 bis 16 Grad zurück.

Am Montag wechseln sich im Nordwesten Sonnenschein und Wolken ab, und es gibt nur vereinzelt Schauer. Sonst überwiegen die Wolken, und es gibt verbreitet zum Teil kräftige Regengüsse und Gewitter. Dabei kommt es örtlich erneut zu Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Es wird mit Höchstwerten von 21 bis 32 Grad nicht mehr so heiß wie am Wochenende. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste auch frisch aus Nordwest bis Nord.

In der Nacht von Montag auf Dienstag gehen im Osten und Südosten weiterhin Gewitter nieder, die örtlich unwetterartig ausfallen können. Im Laufe der nacht klingen die Gewitter dann meist ab. Sonst ist es wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 19 und 11 Grad.

Am Dienstag ist es wechselnd, zum Teil auch stark bewölkt, und es kommt zunächst in der Südosthälfte, im Tagesverlauf dann auch in den anderen Landesteilen häufig zu Schauern. Örtlich entladen sich auch kräftige Gewitter. Diese können auch wieder unwetterartig ausfallen. An der See und auf den Höhen werden 21 bis 24 Grad, sonst 25 bis 31 Grad erreicht. Der Wind weht meist nur schwach aus verschiedenen Richtungen.

 

Der Mittwoch bringt vor allem im Osten und Süden bei starker Bewölkung häufig Regen, örtlich entladen sich zum Teil kräftige Gewitter. Bis zum Abend wird es im Osten trockener und freundlicher, im Süden ziehen sich die Regengüsse allmählich an die Alpen zurück. In den übrigen Regionen ist es teils heiter, teils wolkig, und es bleibt von einzelnen Schauern abgesehen meist trocken. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 20 und 28 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Nordwestwind.

Am Donnerstag fällt an den Alpen anfangs noch etwas Regen, sonst ist es m Süden meist freundlich und trocken. Im Rest des Landes zeigt scih der Himmel wechselnd bewölkt und im Nordwesten breitet sich später Regen aus. Die Höchstwerte liegen zwischen 21 Grad an den Küsten und bis zu 29 Grad im Breisgau. Es weht ein schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.

 

Wetteraussichten Deutschland

28.06.2026, 07:21 Uhr | Dipl.-Met. Jacqueline Kernn
Wetteraussichten
 

Der Hitzeschwerpunkt verlagert sich allmählich gen Osten. Dabei verdrängt eine Tiefdruckrinne das bisherige Hoch und sorgt für teils schwere Unwetter. Im Norden nachlassende unwetterartige Gewitter. Später vereinzelt schwere Gewitter, kommende Nacht erneut gebietsweise Unwettergefahr. In nahezu allen Landesteilen weiterhin starke bis extreme Wärmebelastung.

Am Morgen im Norden nachlassende, teils unwetterartige Gewitter. Im weiteren Tagesverlauf wechselnd bewölkt mit längerem Sonnenschein. Später vor allem im Osten, vereinzelt aber auch im Westen schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch schwere Sturmböen, heftigen Starkregen und großen Hagel. Im Süden vielfach nur über den Bergen vereinzelte Gewitter. Höchstwerte von Franken bis Brandenburg 39 bis 41 Grad, in der Lausitz 42 Grad nicht ausgeschlossen, sonst 32 bis 38 Grad, an der Küste kühler. Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Wind vielfach aus West bis Nordwest. In der Nacht zum Montag vor allem aus Westen und Südwesten über die Mitte hinweg bis in den Osten und Nordosten, im Verlauf aber auch erneut im Nordwesten und im Süden teils schwere Gewitter mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und Hagel, teils auch länger anhaltender kräftiger Regen, dabei erhöhte Unwettergefahr. Ganz im Nordwesten Wetterberuhigung und teils Aufklaren. Tiefstwerte 23 bis 17 Grad.