Deutschlandwetter - aktuell
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Donnerstag, 16.04.2026, 10:15 Uhr
Schlagzeile:
Zunächst leicht unbeständig, dann freundlicher, am Wochenende von Nordwesten her erneut unbeständig
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 16.04.2026, 10:15 Uhr -
"Der Ausläufer des Islandtiefs VIRGINIA beschert Deutschland heute vor allem im Nordosten, Norden und Westen den ein oder anderen Schauer, auch ein vereinzeltes Gewitter, besonders in der
Nordosthälfte, kann dabei sein. In Süddeutschland ist noch der Einfluss von Hoch STEFAN, das zur Tatra weiter gewandert ist, spürbar. Doch auch dort ist der ein oder andere ganz leichte Schauer nicht
ausgeschlossen. In Berlin und Frankfurt werden 21 Grad erwartet, sonst liegen die Höchstwerte verbreitet an der oder knapp unter der 20-Grad-Marke. Am Oberrhein ist es mit 22 Grad am wärmsten. In der
Nacht zum Freitag ist es unterschiedlich bewölkt. Gebietsweise tritt Nebel auf. Besonders im Süden und Nordosten klart es auf und es wird frisch - Pflanzenliebhaber aufgepasst, es besteht dann Gefahr
von Frost in Bodennähe.
Am Freitag besucht uns von Frankreich kommend Hoch TILMAN und hat viel Sonne im Gepäck, besonders im Süden und Osten werden nur ganz wenige Wolken dem blauen Himmel weiße Konturen hinzufügen. Anders
präsentiert sich der Nordwesten. Dort kündigen Wolken den näher rückenden Ausläufer von Tief WALTRAUD bei den Britischen Inseln an. Sehr vereinzelte Schauer oder ein kurzes Gewitter sollten die
absolute Ausnahme bleiben, so dass ein schöner Frühlingstag bevorsteht. Nachmittags wird mit Ausnahme des Nordens und Nordostens die 20-Grad-Marke geknackt, am Oberrhein wird es mit 24 Grad am
wärmsten. In der Nacht zum Samstag ist es im Süden locker, im Norden stärker bewölkt, dort kann auch der ein oder andere Tropfen Regen niedergehen. An Oder und Neiße sowie in höheren Lagen
Süddeutschlands geht die Temperatur deutlich zurück mit der Gefahr von Frost in Bodennähe.
Am Samstag erreicht der Tiefausläufer den Nordwesten und dringt im Verlauf weiter ost- und südostwärts vor bis etwa auf eine Linie Eifel - Südniedersachsen - Mecklenburg. Damit regnet es dort
zeitweise, während im Osten und in der Südhälfte bei lockerer Bewölkung erneut viel Sonnenschein zu erwarten ist. Verbreitet steigt die Quecksilbersäule auf über 20 Grad, am Oberrhein, am Neckar, am
Main und an der Donau werden 24 Grad erreicht. In der Nacht zum Sonntag erreicht der Regen den Osten und den Süden, dabei kann es auch den ein oder anderen Blitz und Donner geben.
Am Sonntag dominieren Wolken den Himmel. Besonders im Süden regnet es zeitweise, mitunter auch schauerartig oder gewittrig verstärkt. In der Mitte zeigt sich im Tagesverlauf ab und an die Sonne, in
der Nordhälfte sind zunächst Schauer an der Tagesordnung, dann folgt von Norden her Regen nach. An der Nordsee wird der Nordwestwind deutlich auffrischen. Die Temperaturwerte gehen im Süden etwas, im
Norden unter die 15-Grad-Marke zurück. "
Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333
Deutschlandvorhersage:
für Donnerstag, 16.April 2026
Heute ein Mix aus Sonne und Wolken. Im Tagesverlauf vor allem vom Nordosten bis zu den zentralen Mittelgebirgen sowie im Westen vereinzelte Schauer oder kurze Gewitter. Höchsttemperaturen zwischen 17
und 22 Grad, an den Küsten und im Bergland etwas kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag wolkig, teils gering bewölkt und nur vereinzelt Schauer. Örtlich Nebel. Abkühlung auf 9 bis 2 Grad.
für Freitag, 17.April 2026
Am Freitag heiter, im Nordwesten zeitweise wolkig, aber kaum Schauer oder Gewitter. Temperaturmaxima an den Küsten 13 bis 18, sonst 18 bis 24 Grad. Schwacher, vorübergehend mäßiger Wind aus
unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag aufgelockert bewölkt, im Norden vereinzelt Schauer. Örtlich Nebel. Tiefsttemperatur 10 bis 2 Grad.
für Samstag, 18.April 2026
Am Samstag im Süden und Osten teils sonnig, teils locker bewölkt. Im Nordwesten zunehmend bewölkt und bis zum Abend im Nordwesten und Westen einsetzende Schauer, vereinzelt auch kurze Gewitter.
Erwärmung auf 18 bis 24 Grad, an der See um 15 Grad. Abseits von Schauern und Gewittern zunächst schwachwindig, in der Nordwesthälfte später mäßiger und mitunter böig auffrischender Wind aus
Nordwest.
In der Nacht zum Sonntag überwiegend stark bewölkt. Im Südosten und an Oder und Neiße bis in die Frühstunden trocken, sonst schauerartiger Regen, anfangs vereinzelt gewittrig. Im Nordwesten im
Verlauf abtrocknend, später Auflockerungen, Abkühlung auf 9 bis 5 Grad.
für Sonntag, 19.April 2026
Am Sonntag im Süden und Südosten zunächst stark bewölkt mit Schauern und Gewittern. Im übrigen Land meist stark bewölkt, in der Mitte im Verlauf wolkig, von Norden zeitweise Regen. Höchstwerte im
Süden bis örtlich 20, sonst 13 bis 17 Grad. An der Küste, im Bergland sowie bei Regen kühler. Mäßiger zumeist nordwestlicher Wind, an der Nordsee und im Bergland stark böig auffrischend.
In der Nacht zum Montag stark bewölkt und gebietsweise Regen, an den Alpen kräftiger und dort in Hochlagen Schnee. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Wetterlage
16-04-2026 00:41
Heute greift ein schwacher Tiefausläufer von Westen auf uns über und sorgt vorübergehend für wechselhaftes Wetter. NEBEL:In der Nacht zum Freitag im Norden
gebietsweise Nebel mit Sichtweiten von unter 150 m.GEWITTER:Heute im Tagesverlauf vom Norden über die Mitte bis in den Westen hinein einzelne kurze Gewitter mit Windböen Bft 7 aus West nicht
ausgeschlossen.
Deutschlandvorhersage heute
16-04-2026 02:41
Heute im Tagesverlauf Schauer und einzelne Gewitter. Nacht zum Freitag im Norden gebietsweise Nebel.
Heute ein Mix aus Sonne und Wolken. Im Tagesverlauf vor allem vom Nordosten bis zu den zentralen Mittelgebirgen sowie im Westen vereinzelte
Schauer oder kurze Gewitter. Höchsttemperaturen zwischen 17 und 23 Grad, an den Küsten und im Bergland etwas kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum
Freitag wolkig, teils gering bewölkt und nur vereinzelt Schauer. Örtlich Nebel. Abkühlung auf 9 bis 3 Grad.
Deutschlandvorhersage morgen
16-04-2026 05:42
Am Freitag heiter, im Nordwesten zeitweise wolkig, aber kaum Schauer oder Gewitter. Temperaturmaxima an den Küsten 13 bis 18, sonst 18 bis 24 Grad. Schwacher,
vorübergehend mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag aufgelockert bewölkt, im Norden vereinzelt Schauer. Örtlich Nebel. Tiefsttemperatur 10 bis 2 Grad.
Deutschlandvorhersage Übermorgen
16-04-2026 05:42
Am Samstag im Süden und Osten teils sonnig, teils locker bewölkt. Im Nordwesten zunehmend bewölkt und bis zum Abend im Nordwesten und Westen einsetzende Schauer,
vereinzelt auch kurze Gewitter. Erwärmung auf 18 bis 24 Grad, an der See um 15 Grad. Abseits von Schauern und Gewittern zunächst schwachwindig, in der Nordwesthälfte später mäßiger und mitunter böig
auffrischender Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Sonntag überwiegend stark bewölkt. Im Südosten und an Oder und Neiße bis in die Frühstunden trocken, sonst schauerartiger Regen, anfangs vereinzelt
gewittrig. Im Nordwesten im Verlauf abtrocknend, später Auflockerungen, Abkühlung auf 9 bis 5 Grad.
Deutschlandvorhersage Tag 4
16-04-2026 05:42
Am Sonntag im Süden und Südosten zunächst stark bewölkt mit Schauern und Gewittern. Im übrigen Land meist stark bewölkt, in der Mitte im Verlauf wolkig, von Norden
zeitweise Regen. Höchstwerte im Süden bis örtlich 20, sonst 13 bis 17 Grad. An der Küste, im Bergland sowie bei Regen kühler. Mäßiger zumeist nordwestlicher Wind, an der Nordsee und im Bergland stark
böig auffrischend. In der Nacht zum Montag stark bewölkt und gebietsweise Regen, an den Alpen kräftiger und dort in Hochlagen Schnee. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad.
10-Tage-Deutschlandvorhersage
16-04-2026 12:20
VHDL17 DWOG 161200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Sonntag, 19.04.2026 bis Sonntag, 26.04.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 16.04.2026, 13:52 Uhr
Nach Kaltfrontdurchgang mit Schauern und Gewittern anschließend noch
wechselhaft, zur Wochenmitte deutliche Wetterberuhigung. Insgesamt
etwas kühler als zuletzt, nachts ganz vereinzelt nochmals
Frostgefahr.
Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 23.04.2026,
Am Sonntag im Süden und Südosten zunächst stark bewölkt mit Schauern
und Gewittern. Sonst nach zwischenzeitlich kurzen Auflockerungen
erneut dichte Bewölkung und Regenschauer. Höchstwerte im Süden um 18,
sonst 12 bis 15 Grad, an der Küste teils nur bis 10 Grad. Mäßiger,
zumeist nordwestlicher Wind, an der Nordsee und im Bergland stark
böig auffrischend.
In der Nacht zum Montag stark bewölkt. Vorzugsweise im Nordosten
sowie an den Alpen weiterhin schauerartiger Regen, in alpinen
Hochlagen Schneefall. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad.
Am Montag meist wechselnd bis dicht bewölkt, gebietsweise Regen, im
Süden auch gewittrige Schauer nicht ausgeschlossen. Nachts noch
vereinzelt etwas Regen, sonst auflockernd. An der Küste stark böiger,
vereinzelt stürmischer Nordostwind. Höchstwerte 12 bis 17, an der
Küste bis 10 Grad. Nachts Temperaturrückgang auf 5 bis 0 Grad, im
Bergland örtlich Frost.
Am Dienstag im Norden heiter, im Süden sehr wechselhaft, dort
wiederholt Schauer und vereinzelt kurze Gewitter. Dazu lebhafter
Nordostwind, in Schauernähe stark böig. Am Abend nachlassende
Niederschläge, nachts verbreitet gering bewölkt oder klar.
Höchstwerte 10 bis 17 Grad, nachts Rückgang auf 5 bis 0 Grad,
vereinzelt Frost.
Am Mittwoch und Donnerstag verbreitet heiter bis sonnig. Am
Donnerstag Aufzug dichterer Bewölkung aus Norden nicht
ausgeschlossen. Trocken, nur im äußersten Südwesten vorübergehende
Regenfälle gering wahrscheinlich. Wieder milder bei Höchstwerten von
15 bis 20 Grad, nachts Rückgang auf 7 bis 0 Grad, örtlich erneuter
Frost nicht ausgeschlossen. Mäßiger, nachts schwacher Wind um
Nordost, in Böen tagsüber weiterhin frisch.
Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 24.04.2026 bis Sonntag,
26.04.2026,
In den Folgetagen wieder deutlich unbeständiger, voraussichtlich auch
deutlich windiger und etwas kühler. Wiederholt Regen.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc. Felix Dietzsch
Thema des Tages
16-04-2026 14:50
Wissenschaft kompakt
Geschichte der Meteorologie - Teil 3: Meteorologie der Spätantike
sowie im europäischen Frühmittelalter
Der dritte Teil der Serie Geschichte der Meteorologie beleuchtet die
Entwicklung der Meteorologie in der Spätantike zur Zeit der Römer und
im Übergangsbereich zum Frühmittelalter. Auch in den asiatischen
Kulturen in Indien und China tauchen neue Erkenntnisse zur
Meteorologie auf.
Im letzten Teil der Geschichte der Meteorologie wurde die Entwicklung
der Meteorologie im alten Indien und China einerseits und
ausführlicher die auf europäischem Boden im antiken Griechenland
beschrieben.
Ein Nachtrag zu dieser Zeit sei an dieser Stelle noch gestattet.
Blicken wir zurück in den Osten ins alte Indien: Im Werk
"Arthasastra", geschrieben vom indischen Minister Chanakya (um 350-um
283 v. Chr.), welcher als Berater des ersten Kaisers des indischen
Maurya-Reiches wirkte, wurde über die Einführung eines
Verwaltungssystems berichtet. Im Bereich der Landwirtschaft lagen aus
dieser Zeit systematische Niederschlagsmessungen vor, welche sich auf
verschiedene Bereiche des Subkontinents bezogen. Sie zeigen, dass
erste Regenmesser im alten Indien bis in die Zeit vor der
christlichen Zeitenwende zurückreichen.
Kommen wir wieder zurück in den europäischen Kulturkreis. Nach dem
Untergang des antiken Griechenlands ging die Weiterentwicklung der
Geschichte der Meteorologie über auf das Römische Reich. Im Vergleich
zum antiken Griechenland gelang im Römischen Reich kein so
umfangreicher Erkenntniszuwachs, vielmehr blieb das Wissen der
Griechen dominant.
Im sechsbändigen Werk "De rerum natura" des römischen Dichters und
Philosophen Lukrez (um 95-um 55 v. Chr.) wurde die Naturphilosophie
von Epikur (griechischer Philosoph, um 341-270 v. Chr.), die die
Entstehung von Gesellschaft und Kultur auf rein natürliche Ursachen
ohne Gottheiten abmünzt, wiedergegeben und zusammengefasst. Inhalte
des Werkes waren die Atomlehre, die Seelenlehre und die empirische
Welt, welche sich aus Kosmologie und Kulturentstehungsgeschichte
zusammensetzte. Im 6. Buch wurde die Meteorologie behandelt.
Der römische Dichter Vergil (70-19 v. Chr.) erfreute sich an der
Natur, suchte sie aber auch durch die Naturphilosophie, die
Wissenschaft jener Zeit, zu verstehen. Er nahm Wetterzeichen in ein
Handbuch zur Tierhaltung auf. Sein Werk "Georgica" umfasste etwa 2000
Verszeilen über Landwirtschaft und Wetter. Hier ein Auszug: "Was gibt
es zu sagen über die Herbststürme und die Sterne; und warum müssen
die Menschen wachsam sein; wenn nun die Tage kürzer werden und die
Sommerhitze nachlässt? Wenn der Frühling, der Regenbringer,
herabstürzt; Oder wenn sich die Ähren der Ernte auf der Ebene bereits
aufrichten..."
Der griechische Geograph und Geschichtsschreiber Strabon (um 63 v.
Chr.-23 n. Chr.) versuchte in seinem Werk "Geographie", welches er
kurz vor seinem Tod vollendete, das gesamte bekannte geographische
Wissen zusammenzufassen. Es umfasste alle Länder und Völker, die den
Römern und Griechen zu jener Zeit bekannt waren. Es enthält eine
frühe Beschreibung des Wetters auf den Britischen Inseln: "Das Wetter
dort ist eher regnerisch als schneereich; und an Tagen mit klarem
Himmel herrscht so lange Nebel, dass die Sonne den ganzen Tag über
nur etwa drei oder vier Stunden lang um die Mittagszeit zu sehen ist.
..."
Der römische Dichter Ovid (43 v. Chr.-17 n. Chr.) wurde von Kaiser
Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.) im Jahre 8 n. Chr. nach Tomis an die
Westküste des Schwarzen Meeres (heute das rumänische
Constanta/Konstanza) verbannt. In seinen Werken "Tristia" und
"Epistulae ex Ponto" beschrieb er das dortige vergleichsweise harsche
Klima, beispielsweise Kälte, Frost und Schnee, fehlende Tauphasen
inmitten des Winters und das Zufrieren der Donau.
Der römische Philosoph und Naturforscher Seneca der Jüngere (um 3 v.
Chr.-65 n. Chr.) sowie Plinius der Ältere (um 24-79 n. Chr.), ein
römischer Gelehrter, fassten beide aus griechischen Quellen die
Theorie der antiken griechischen Naturwissenschaft zusammen. In
Senecas "Quaestiones Naturales" ("Fragen über die Natur") wird
überwiegend Astronomie und Meteorologie behandelt, darunter alle
Wetterphänomene. Wind wird nicht nur als bewegte Luft beschrieben,
sondern mit der Verdunstung kombiniert. In Plinius' "Naturalis
historia" ("Naturgeschichte"), eine 37-bändige Enzyklopädie, wurde
das meteorologische Wissen von 20 bedeutenden griechischen Gelehrten
zusammengetragen. Auch Details über Windsysteme und Navigation in der
Seeschifffahrt fanden dort Erwähnung.
Der römische Geograph und Kosmograph Pomponius Mela (um 15-45 n.
Chr.) formulierte in seinem Werk "De situ orbis" im Jahr 43 n. Chr.
das System der Klimazonen. Er teilte die Erde in fünf Zonen ein, von
denen nur zwei bewohnbar waren, die nördliche und die südliche
Temperaturzone.
Aus dem ersten Jahrhundert nach Christus liegen aus dem römischen
Palästina Niederschlagsmessungen vor. Regenmengen wurden durch
Priester mittels spezieller Gefäße gemessen und in Mengenangaben
"tofahs" und "tefahs" versehen, einem alten Längenmaß, welches rund 9
cm entspricht. In den Frühjahrsmonaten wurden 6 tofahs Niederschlag
gemessen, was etwa 54 cm entspricht. Nimmt man die heutige Umrechnung
auf den Quadratmeter an, wäre es zu dieser Zeit etwas feuchter als
heute gewesen. Jüdische Priester nutzten die Messungen, um die
Fruchtbarkeit und damit das Erntepotential der Region zu
prognostizieren.
Der griechische Mathematiker, Geograph und Astronom Claudius
Ptolemäus (um 100-um 160) leistete einen Beitrag zur
Astrometeorologie, welche die Verbindung astronomischer Phänomene mit
dem Wetter beschreibt. In seinem Werk "Phasen der Fixsterne und
Sammlung von Wetterzeichen" beschrieb er Methoden zur
Wettervorhersage anhand astronomischer Ereignisse, die auf
geometrischen und mathematischen Modellen der Planetenbewegungen
beruhten. Diese basierten wiederum sowohl auf historischen
Beobachtungen als auch auf seinen eigenen Beobachtungen. Ptolemäus
beschrieb Positionsberechnungen der Planeten und gab Richtlinien zur
Deutung ihrer Auswirkungen auf das Wetter. Dies trug zur griechischen
Tradition astrometeorologischer Kalender bei, die astronomische
Phänomene mit Wettervorhersagen in Verbindung brachten. "Phasen der
Fixsterne und Sammlung von Wetterzeichen" ist auch deshalb von
Bedeutung, weil es eine Informationsquelle über frühere Autoritäten
in der Tradition des astrometeorologischen Kalenders darstellt,
darunter Hipparchos von Nicäa.
Der griechische Arzt und Naturforscher Galenos von Pergamon (um
130-um 210) war bei der Behandlungsmethode der Blutentnahme der
Ansicht, dass die Menge des abzulassenden Blutes nicht nur vom Alter,
der Konstitution und dem Wohnort des Patienten abhing, sondern auch
von der Jahreszeit und dem Wetter. Generell war Galenos der Meinung,
dass lebende Körper aus einer ungleichmäßigen Mischung aus Heißem,
Kaltem, Feuchtem und Trockenem bestehen - den "Gegensätzen" nach
Aristoteles, heute als Viersäftelehre oder Humoralpathologie bekannt.
Damit wären alle wesentlichen Entwicklungen im Römischen Reich
zusammengefasst. Werfen wir nun einen Blick weit nach Osten: Im
antiken China gibt es zu dieser Zeit eine etwas ausführlichere
Vorstellung, wie der Regen entsteht:
In seinem Werk "Lunheng" widerlegte der chinesische Philosoph Wang
Chong (27-um 97 n. Chr.) aus der Han-Dynastie den chinesischen
Mythos, dass Regen vom Himmel komme, und erklärt, dass Regen aus dem
Wasser auf der Erde in die Luft verdunstet und Wolken bildet. Er
stellte fest, dass Wolken zu Regen kondensieren und auch Tau bilden,
und er sagte, wenn die Kleidung von Menschen in hohen Bergen feucht
wird, liege dies an dem in der Luft schwebenden Regenwasser. Wang
Chong stützte seine Theorie jedoch auf eine ähnliche These von
Gongyang Gao, dessen Kommentar zu den "Frühlings- und Herbstannalen",
der "Gongyang Zhuan", bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. verfasst
wurde. Das zeigt, dass die chinesische Vorstellung, Regen verdunste
und steige auf, um Wolken zu bilden, weit vor Wang Chong
zurückreicht. Wang Chong schrieb: "Was diesen Regen betrifft, der aus
den Bergen kommt, so sind einige der Ansicht, dass die Wolken den
Regen mit sich führen und sich auflösen, sobald er niedergeht (und
sie haben Recht). Wolken und Regen sind eigentlich ein und dasselbe.
Wasser, das nach oben verdunstet, wird zu Wolken, die sich zu Regen
oder weiter zu Tau verdichten."
Auch aus Indien liegen einige weitere meteorologische Erkenntnisse
vor. Der indische Dichter Kalidasa, der um 500 n. Chr. lebte,
erwähnte in seinem Gedicht "Meghaduta" ("Wolkenbote") den Zeitpunkt
des Einsetzens des Südwestmonsuns über Zentralindien und zeichnete
den Weg der Monsunwolken von dort zum Berg Kailash in Tibet nach. Um
das Jahr 575 n. Chr. veröffentlichte der indische Astronom und
Mathematiker Varahamihira (505-587) sein Werk "Brihat-Samhita"
("Große Sammlung"), das eindeutige Belege dafür liefert, dass im
indischen Raum bereits fundierte Kenntnisse über atmosphärische
Vorgänge vorhanden waren.
Kommen wir nun wieder zurück nach Europa. Nach dem Zerfall des
Römischen Reiches, der den Übergang der Spätantike zum europäischen
Frühmittelalter einleitet, gab es keine signifikante
Weiterentwicklung in der Meteorologie. Lediglich wenige theologische
Gelehrte verfassten Abhandlungen, in welchen meteorologische Aspekte
erwähnt wurden, die jedoch im Wesentlichen den Stand der Dinge der
Antike wiedergaben.
Der hispanische Bischof und Historiker Isidor von Sevilla (um
560-636) schrieb in seinem Werk "De Natura Rerum" (Über die Natur der
Dinge) über Astronomie, Kosmologie und Meteorologie. In den Kapiteln
zur Meteorologie befasste er sich mit Donner, Wolken, Regenbogen und
Wind. Auch die "Verderbnis der Luft" (Pest) wurde behandelt.
Allerdings wurde er durch die vorherrschende theologische Ansicht
eingeschränkt, dass der einzige legitime Weg, Naturwissenschaften zu
studieren, über die Heilige Schrift führte.
Der angelsächsische Theologe und Benediktinermönch Beda Venerabilis
(um 672-735) gilt als einer der bedeutendsten Gelehrten des
europäischen Frühmittelalters. In seiner gleichnamigen Enzyklopädie
"De Natura Rerum", die um das Jahr 703 entstanden ist, handelte ein
großes Kapitel von den Naturwissenschaften, in dem auch
Wetterprognosen thematisiert wurden. Andere bedeutende Kapitel
stellten die Astronomie und die Komputistik, die Zeitrechnung, dar.
Beda Venerabilis schrieb als erster Angelsachse über das Wetter und
gilt als Begründer der Meteorologie in England.
Die weitere Entwicklung in der Geschichte der Meteorologie wird aus
Erkenntnissen der Araber abgeleitet. Die Araber dominierten im
Folgenden im europäischen Kulturraum sämtliche wissenschaftlichen
Entwicklungen des Früh- und Hochmittelalters. Der nächste Teil der
Serie Geschichte der Meteorologie wird diese Episode beleuchten und
einen Überblick über die nächsten meteorologischen Erkenntnisse in
Mesoamerika und im antiken China zusammenfassen.
Dipl.-Met. Markus Eifried
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 16.04.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland
Wetterbeobachtungen von Donnerstag, 16.04.2026, 17:00 Uhr
| STATION |
HÖHE |
LUFTD. |
TEMP. |
U% |
RR1 |
DD |
FF |
FX |
Wetter+Wolken |
Böen |
| Helgoland |
4 |
1021.2 |
10.3 |
87 |
0.0 |
W |
17 |
26 |
|
--- |
| List/Sylt |
26 |
1020.6 |
12.5 |
79 |
0.0 |
W |
22 |
31 |
--- |
--- |
| Schleswig |
43 |
1020.7 |
15.7 |
60 |
0.0 |
W |
17 |
31 |
--- |
--- |
| Leuchtturm Kiel |
5 |
1020.5 |
13.2 |
65 |
---- |
NO |
7 |
16 |
--- |
--- |
| Kiel |
27 |
1020.3 |
15.7 |
58 |
0.0 |
W |
22 |
33 |
--- |
--- |
| Fehmarn |
3 |
1020.3 |
14.3 |
66 |
0.0 |
NO |
7 |
12 |
--- |
--- |
| Arkona |
42 |
1021.3 |
7.0 |
86 |
0.0 |
O |
10 |
21 |
--- |
--- |
| Norderney |
11 |
1021.2 |
12.6 |
78 |
0.0 |
W |
17 |
24 |
--- |
--- |
| Cuxhaven |
5 |
1021.4 |
13.3 |
76 |
0.0 |
NW |
12 |
21 |
--- |
--- |
| Hamburg-Flh. |
11 |
1020.4 |
17.3 |
56 |
0.0 |
NW |
21 |
36 |
--- |
--- |
| Schwerin |
59 |
1019.4 |
18.8 |
50 |
0.0 |
W |
10 |
27 |
--- |
--- |
| Rostock |
4 |
1020.0 |
12.4 |
65 |
0.0 |
NO |
6 |
17 |
--- |
--- |
| Greifswald |
2 |
1020.3 |
12.4 |
70 |
0.0 |
NO |
15 |
24 |
--- |
--- |
| Emden |
0 |
1021.0 |
16.6 |
55 |
0.0 |
-- |
--- |
--- |
|
--- |
| Bremen-Flh. |
5 |
1020.5 |
18.9 |
44 |
0.0 |
W |
24 |
37 |
--- |
--- |
| Lüchow |
17 |
1020.7 |
15.8 |
75 |
0.3 |
NW |
3 |
29 |
Regen |
--- |
| Marnitz |
81 |
1019.4 |
18.8 |
43 |
0.0 |
W |
14 |
29 |
--- |
--- |
| Waren |
70 |
1019.4 |
17.2 |
45 |
0.0 |
SW |
6 |
19 |
--- |
--- |
| Neuruppin |
38 |
1019.7 |
18.8 |
40 |
0.0 |
W |
9 |
22 |
--- |
--- |
| Angermünde |
56 |
1019.5 |
18.7 |
37 |
0.0 |
NO |
9 |
15 |
|
--- |
| Münster/Osnabr.-Flh. |
48 |
1021.2 |
18.3 |
49 |
0.0 |
W |
18 |
31 |
--- |
--- |
| Hannover-Flh. |
59 |
1021.0 |
18.1 |
51 |
0.0 |
-- |
--- |
--- |
|
--- |
| Magdeburg |
76 |
1020.8 |
17.8 |
58 |
0.0 |
NW |
10 |
30 |
Regen |
--- |
| Potsdam |
81 |
1019.7 |
20.5 |
35 |
0.0 |
W |
8 |
27 |
--- |
--- |
| Berlin-Brandenburg-Flgh. |
46 |
1019.8 |
19.5 |
36 |
0.0 |
W |
18 |
30 |
--- |
--- |
| Berlin-Tempelhof |
48 |
1019.8 |
19.9 |
38 |
0.0 |
NW |
12 |
33 |
--- |
--- |
| Lindenberg |
98 |
1019.8 |
18.9 |
37 |
0.0 |
W |
17 |
29 |
--- |
--- |
| Düsseldorf-Flh. |
45 |
1021.4 |
18.1 |
52 |
0.0 |
SW |
5 |
13 |
--- |
--- |
| Essen |
150 |
1021.4 |
16.9 |
54 |
0.0 |
W |
7 |
12 |
--- |
--- |
| Kahler Asten |
839 |
------ |
12.9 |
60 |
0.0 |
W |
10 |
26 |
--- |
--- |
| Bad Lippspringe |
157 |
1021.4 |
16.9 |
55 |
0.0 |
W |
13 |
26 |
--- |
--- |
| Brocken |
1142 |
------ |
7.6 |
76 |
0.0 |
W |
23 |
51 |
--- |
Windböen |
| Leipzig-Flh. |
142 |
1020.4 |
18.6 |
47 |
0.0 |
NW |
5 |
14 |
--- |
--- |
| Dresden-Flh. |
227 |
1020.3 |
17.8 |
43 |
0.0 |
NW |
18 |
35 |
--- |
--- |
| Cottbus |
69 |
1019.8 |
19.3 |
35 |
0.0 |
NW |
11 |
32 |
--- |
--- |
| Görlitz |
238 |
1019.7 |
18.8 |
42 |
0.0 |
W |
10 |
23 |
--- |
--- |
| Aachen |
231 |
1021.0 |
16.8 |
63 |
0.0 |
NW |
6 |
14 |
--- |
--- |
| Nürburg |
485 |
1020.2 |
16.6 |
56 |
0.0 |
SW |
10 |
19 |
--- |
--- |
| Köln/Bonn-Flh. |
92 |
1021.3 |
18.2 |
50 |
0.0 |
SO |
5 |
11 |
--- |
--- |
| Gießen/Wettenberg |
203 |
1020.6 |
17.8 |
58 |
0.0 |
NO |
9 |
14 |
--- |
--- |
| Wasserkuppe |
921 |
------ |
13.7 |
62 |
0.0 |
NW |
15 |
24 |
Regen |
--- |
| Meiningen |
450 |
1021.0 |
16.1 |
54 |
0.0 |
NW |
10 |
17 |
Regen |
--- |
| Erfurt |
316 |
1020.9 |
16.6 |
54 |
0.0 |
NW |
19 |
32 |
--- |
--- |
| Gera |
311 |
1020.4 |
18.0 |
48 |
0.0 |
NW |
8 |
26 |
--- |
--- |
| Fichtelberg |
1213 |
------ |
11.6 |
63 |
0.0 |
W |
18 |
31 |
--- |
--- |
| Trier |
265 |
1020.8 |
18.6 |
43 |
---- |
W |
13 |
31 |
|
--- |
| Hahn-Flh. |
497 |
1020.5 |
16.9 |
50 |
0.0 |
W |
20 |
35 |
--- |
--- |
| Frankfurt/M-Flh. |
112 |
1021.3 |
18.5 |
58 |
0.0 |
N |
11 |
36 |
--- |
--- |
| OF-Wetterpark |
119 |
1021.5 |
17.7 |
55 |
0.0 |
N |
6 |
35 |
Regen |
--- |
| Würzburg |
268 |
1021.3 |
18.8 |
46 |
0.0 |
W |
3 |
17 |
|
--- |
| Bamberg |
239 |
1021.1 |
18.5 |
47 |
0.0 |
SW |
8 |
14 |
--- |
--- |
| Hof |
567 |
1020.7 |
15.6 |
56 |
0.0 |
SW |
9 |
23 |
--- |
--- |
| Weiden |
438 |
1021.1 |
16.7 |
49 |
0.0 |
W |
10 |
20 |
--- |
--- |
| Saarbrücken-Flh. |
320 |
1020.9 |
18.9 |
46 |
0.0 |
W |
12 |
21 |
--- |
--- |
| Karlsruhe-Rheinst. |
116 |
1021.5 |
19.2 |
55 |
0.0 |
SW |
10 |
24 |
--- |
--- |
| Mannheim |
96 |
1021.1 |
20.4 |
47 |
0.0 |
SW |
10 |
21 |
--- |
--- |
| Stuttgart-Flh. |
371 |
1021.0 |
18.7 |
48 |
0.0 |
O |
5 |
12 |
--- |
--- |
| Öhringen |
276 |
1020.9 |
19.9 |
44 |
0.0 |
SW |
6 |
21 |
--- |
--- |
| Nürnberg-Flh. |
314 |
1021.2 |
17.8 |
49 |
0.0 |
SW |
7 |
17 |
--- |
--- |
| Regensburg |
366 |
1021.7 |
15.8 |
58 |
0.0 |
W |
6 |
13 |
--- |
--- |
| Straubing |
351 |
1021.6 |
17.7 |
49 |
0.0 |
W |
13 |
24 |
--- |
--- |
| Großer Arber |
1436 |
------ |
6.5 |
90 |
0.0 |
W |
12 |
25 |
Niederschlag |
--- |
| Lahr |
155 |
1021.4 |
19.7 |
42 |
0.0 |
NW |
7 |
13 |
--- |
--- |
| Freudenstadt |
797 |
------ |
13.7 |
58 |
0.0 |
NW |
5 |
12 |
--- |
--- |
| Stötten |
734 |
1021.2 |
15.2 |
52 |
0.0 |
W |
5 |
12 |
--- |
--- |
| Augsburg |
462 |
1021.6 |
16.8 |
46 |
0.0 |
W |
6 |
14 |
--- |
--- |
| München-Flh. |
444 |
1021.5 |
16.9 |
47 |
0.0 |
N |
7 |
18 |
--- |
--- |
| Fürstenzell |
476 |
1021.8 |
15.3 |
59 |
0.0 |
W |
12 |
22 |
--- |
--- |
| Feldberg/Schw. |
1486 |
------ |
7.8 |
63 |
0.0 |
N |
7 |
15 |
--- |
--- |
| Konstanz |
443 |
1021.0 |
18.3 |
44 |
0.0 |
W |
11 |
18 |
--- |
--- |
| Kempten |
705 |
1020.2 |
17.7 |
43 |
0.0 |
NW |
10 |
23 |
--- |
--- |
| Oberstdorf |
806 |
------ |
16.4 |
49 |
0.0 |
N |
14 |
23 |
--- |
--- |
| Zugspitze |
2960 |
------ |
-2.0 |
87 |
---- |
W |
7 |
18 |
Nebel |
--- |
| Hohenpeißenberg |
977 |
------ |
14.2 |
52 |
0.0 |
N |
11 |
26 |
--- |
--- |
- HÖHE:
- m über NN
- LUFTD.:
- auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
- TEMP.:
- Lufttemperatur in Grad Celsius
- U%:
- Relative Luftfeuchte in %
- RR1:
- Niederschlagsmenge, einstündig, mm ist gleich Liter pro m²
- DD:
- Windrichtung
- FF:
- Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
- FX:
- höchste Windspitze während der letzten Stunde in km/h
- ---:
- Wert nicht vorhanden
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Wetterbericht Deutschland
Donnerstag, 16.04.2026
Am Donnerstag ziehen anfangs meist noch dichte Wolkenfelder vorüber. Später kommt die Sonne häufiger zum Vorschein. Dabei fallen im Norden zeitweise Regenschauer, mitunter
bilden sich Gewitter. Auch über den Mittelgebirgen und über den Höhen im Südosten gibt es örtliche Schauer, sonst bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen in den Nachmittagsstunden Höchstwerte
zwischen 11 und 21 Grad. Der Wind weht schwach, gebietsweise mäßig aus vor allem westlichen bis nördlichen Richtungen.
In der gering bis wechselnd bewölkten Nacht von Donnerstag auf Freitag bilden sich vor allem im Norden, aber vereinzelt auch im Westen und Süden Nebel- oder
Hochnebelfelder. Dabei bleibt es weitgehend trocken. Die Luft kühlt sich auf 10 bis 3 Grad ab.
Am Freitag lösen sich einige Nebelfelder vor allem im Norden in den Morgenstunden recht zögerlich auf. Sonst wechseln sich Sonnenschein und teilweise dichtere Wolken ab. Im Osten,
westlichen des Rheins und im Süden zeigt sich die Sonne auch mal längere Zeit. Schauer machen sich nur selten bemerkbar. Die Höchsttemperaturen liegen nachmittags zwischen 13 und 23 Grad. Der Wind
weht schwach, im Norden vereinzelt mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag bleibt es bei dichteren Wolken im Norden und lockeren im Süden weitgehend trocken. Dabei kühlt sich die Luft auf 11 bis 3
Grad ab.
Der Samstag beginnt im Norden, Westen und über der Mitte trotz vieler Wolken noch größtenteils noch trocken. Hier ziehen im weiteren Tagesverlauf immer mehr Regengüsse vorüber. Am
Nachmittag und Abend gehen örtlich auch Gewitter nieder. In Südbrandenburg, Sachsen und im Süden scheint nach örtlichem Nebel oder Hochnebel und bei zunehmender Wolkenzahl zeitweise die Sonne. Hier
bleibt es meist trocken. Die Temperaturen steigen auf 14 bis 24 Grad. Es weht ein schwacher, im Norden und Westen sowie an der Küste mäßiger Wind aus Nordwest bis unterschiedlichen Richtungen.
Am Sonntag zeigt sich das Wetter zweigeteilt. In der Westhälfte wechseln sich Sonne und Wolken ab. Hier lassen die Schauer nach. Im Osten und Südosten geht es mit dichten, grauen
Wolken und wechselhaft mit Regenschauern weiter. An den Alpen können sich örtlich auch Gewitter entladen. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen 11 und 20 Grad. Es weht ein oft mäßiger, an der
Küste und auf den Höhen frischer Wind aus nordwestlichen bis nördlichen Richtungen.
Am Montag beginnt die neue Woche größtenteils wechselnd bis stark bewölkt mit Regengüssen. Die dauern am Erzgebirge und an den Alpen an. Nur im äußersten Norden und Westen gibt es
Aufheiterungen und weniger Schauer. Die Temperaturen werden bis zum Nachmittag mit 8 bis 16 Grad nicht mehr ganz so mild wie zu vor. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen bis
nordöstlichen Richtungen. An der Küste un im äußersten Nordosten weht ein frischer bis starker, in Böen starker bis stürmischer Wind aus Ost.
Wetteraussichten Deutschland
16.04.2026, 07:00 Uhr | Dipl.-Met. Martin Jonas
Heute greift ein schwacher Tiefausläufer von Westen auf uns über und sorgt vorübergehend für wechselhaftes Wetter. Heute im Tagesverlauf Schauer und einzelne Gewitter. Nacht zum Freitag im
Norden gebietsweise Nebel.
Heute ein Mix aus Sonne und Wolken. Im Tagesverlauf vor allem vom Nordosten bis zu den zentralen Mittelgebirgen sowie im Westen vereinzelte Schauer oder kurze Gewitter. Höchsttemperaturen zwischen
17 und 23 Grad, an den Küsten und im Bergland etwas kühler. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Freitag wolkig, teils gering bewölkt und nur vereinzelt
Schauer. Örtlich Nebel. Abkühlung auf 9 bis 3 Grad.