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Deutschlandwetter - aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am
Freitag, 20.02.2026, 10:15 Uhr

 

Schlagzeile:
Wechselhaft, anfangs noch winterlich, am Wochenende zunehmend milder, zeitweise windig.
 
Deutschlandübersicht:
**

 
Hinweis:

Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

 

Deutschlandvorhersage:

für Freitag, 20.Februar 2026
Heute Früh südlich der Donau noch Schneefall, an den Alpen und im Vorland länger anhaltend. Sonst gering bewölkt, teils klar und meist trocken. Frühwerte im Westen und Südwesten +3 bis -1, sonst -2 bis -10, im Nordosten bis -12 Grad.
Tagsüber an den Alpen anfangs noch etwas Schnee, auch im Westen und Südwesten dichter bewölkt, dort gebietsweise leichter Regen, abends auf die Mitte übergreifend. Sonst teils sonnig, teils wolkig und trocken. Im Nordosten leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 5, in Rheinnähe bis 7 Grad. An der Küste auffrischender Wind aus Süd, sonst meist schwachwindig.
In der Nacht zum Samstag von West nach Ost Niederschläge, im Westen Regen, nach Osten zu teils Schnee, teils gefrierender Regen mit Glatteisgefahr. In der Osthälfte, gebietsweise auch in der Mitte nochmals leichter Frost zwischen 0 und -6 Grad, sonst mit Tiefstwerten zwischen 6 und 0 Grad allgemein frostfrei. Im Laufe der Nacht von Westen deutliche Milderung.

für Samstag, 21.Februar 2026
Am Samstag vom Nordwesten bis zur Mitte kaum mehr Regen und Auflockerungen. Sonst zunächst überwiegend bedeckt mit Regenfällen, in der Osthälfte anfangs teils noch gefrierend mit Glatteis. Mittags und nachmittags auch in der Osthälfte nachlassende schauerartige Niederschläge, im Südwesten gebietsweise ganztägig Regen. Erwärmung im Westen und Südwesten auf 8 bis 13 Grad, sonst 3 bis 8 Grad, am kühlsten an der Ostsee. Mäßiger, an der See, im höheren Bergland und im Südwesten frischer, in Böen teils stürmischer Südwestwind.
In der Nacht zum Sonntag vom Südosten bis zur Mitte anfangs noch Regen, später im Süden meist trocken. Sonst von Westen erneut Regen, bis in die Morgenstunden ganz nach Osten ausgreifend. Tiefsttemperatur in der Westhälfte 10 bis 4, sonst 6 bis 1, im östlichen Bergland lokal um 0 Grad.

für Sonntag, 22.Februar 2026
Am Sonntag verbreitet stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Lediglich im Süden und Südwesten meist trocken, vor allem an den Alpen vermehrt Auflockerungen und sonnige Abschnitte. Temperaturanstieg auf 5 Grad an der Ostsee und bis 15 Grad am Rhein und seinen Nebenflüssen. Oftmals mäßiger, an der Nordsee und im Bergland frischer und in Böen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind.
In der Nacht zum Montag in weiten Teilen Deutschlands weiterhin bedeckt und regnerisch. Lediglich ganz im Süden Auflockerungen und trocken. Tiefstwerte meist zwischen 10 und 5 Grad, an den Alpen und im Nordosten etwas kälter.

für Montag, 23.Februar 2026
Am Montag wechselnd bis stark bewölkt mit häufigen Schauern oder schauerartigem Regen. Höchsttemperatur meist zwischen 10 und 15 Grad. Nur im äußersten Norden mit 5 bis 10 Grad etwas kühler. Mäßiger bis frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen.
In der Nacht zum Dienstag etwas nachlassende Schaueraktivität und einige Auflockerungen. Zum Morgen hin erneut von Südwesten und Westen nordostwärts ausgreifender Regen. Tiefsttemperatur um 8 Grad am Rhein und 2 Grad an der Ostsee, im östlichen Bergland um 0 Grad.

 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Wetterlage

20-02-2026 04:11

 

Im Tagesverlauf greifen nach kurzem Zwischenhocheinfluss erste atlantische Tiefausläufer auf die Westhälfte über und leiten am Wochenende eine deutliche Milderung ein. SCHNEE:An den Alpen und im Alpenvorland zunächst noch Schneefall, im Tagesverlauf nachlassend. Bis zum späten Vormittag noch 1 bis 5 cm Neuschnee, in Staulagen westlich des Inns bis 10 cm. Danach keine nennenswerten Mengen mehr.In der Nacht zum Samstag in den zentralen, östlichen und ostbayerischen Mittelgebirgen sowie an den Alpen aufkommende Schneefälle mit 1 bis 5 cm Neuschnee, in Staulagen mehr. Schneefallgrenzen meist zwischen 400 und 600 m, an den Alpen auf 1000 m steigend.In der Osthälfte auch in tiefen Lagen vorübergehend Schneefall mit wenigen Zentimetern Neuschnee möglich.GLATTEIS:In der Nacht zum Samstag etwa östlich einer Linie Ostholstein-Harz-Schwäbische Alb gebietsweise gefrierender Regen. Unwetterartige Entwicklungen vor allem Richtung Vorpommern sowie in den östlichen Mittelgebirgen und in Ostbayern nicht ausgeschlossen. Nachfolgend rasche Milderung. TAUWETTER:Ab heute Abend von Westen einsetzender Regen und nachhaltige Milderung. In einigen Mittelgebirgslagen bis Montagabend als Summe aus Regenfällen und Schmelzwasser Mengen zwischen 50 und 70 l/qm. WIND/STURM:Auf den Nordseeinseln, ab den Mittagsstunden auch an einzelnen Abschnitten der Ostsee zeitweise steife Böen bis 60 km/h (Bft 7) aus Ost, später Süd bis Südost. Zudem ab mittags auf dem Brocken zunehmend stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8), in der Nacht zum Samstag auf sämtliche Kammlagen der Mittelgebirge ausweitend. Auf dem Brocken dann schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) aus Südwest.FROST/GLÄTTE:Heute Früh in den Niederungen West- und Südwestdeutschlands frostfrei, sonst leichter, nach Osten und Norden zu mäßiger Frost. Bei klarem Himmel über Schnee im Nordosten strenger Frost unter -10 Grad. Stellenweise Glätte durch Überfrieren.Tagsüber im Nordosten, besonders in Vorpommern gebietsweise Dauerfrost.Eingangs der Nacht zum Samstag in der Osthälfte nochmals leichter Frost bis -5 Grad. Im Laufe der Nacht von Westen Milderung.

 

Deutschlandvorhersage heute

20-02-2026 02:10

 

In Südbayern anfangs Schneefall, weiter nachlassend. Im Nordosten morgens strenger Frost. Später im Westen Regen, kommende Nacht auch in der Osthälfte, dort teils gefrierend.

 

Heute Früh südlich der Donau noch Schneefall, an den Alpen und im Vorland länger anhaltend. Sonst wolkig, teils klar und meist trocken. Frühwerte im Westen und Südwesten +3 bis -1, sonst -2 bis -10, im Nordosten bis -12 Grad. Tagsüber an den Alpen anfangs noch etwas Schnee, auch im Westen und Südwesten dichter bewölkt, dort gebietsweise leichter Regen, abends auf die Mitte übergreifend. Sonst teils sonnig, teils wolkig und trocken. Im Nordosten leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 5, in Rheinnähe bis 7 Grad. An der Küste auffrischender Wind aus Süd, sonst meist schwachwindig.In der Nacht zum Samstag von West nach Ost Niederschläge, im Westen Regen, nach Osten zu teils Schnee, teils gefrierender Regen mit Glatteisgefahr. In der Osthälfte, gebietsweise auch in der Mitte nochmals leichter Frost zwischen 0 und -6 Grad, sonst mit Tiefstwerten zwischen 6 und 0 Grad allgemein frostfrei. Im Laufe der Nacht von Westen deutliche Milderung.

 

Deutschlandvorhersage morgen

20-02-2026 07:41

 

Am Samstag vom Nordwesten bis zur Mitte kaum mehr Regen und Auflockerungen. Sonst zunächst überwiegend bedeckt mit Regenfällen, in der Osthälfte anfangs teils noch gefrierend mit Glatteis. Mittags und nachmittags auch in der Osthälfte nachlassende schauerartige Niederschläge, im Südwesten gebietsweise ganztägig Regen. Erwärmung im Westen und Südwesten auf 8 bis 13 Grad, sonst 3 bis 8 Grad, am kühlsten an der Ostsee. Mäßiger, an der See, im höheren Bergland und im Südwesten frischer, in Böen teils stürmischer Südwestwind.In der Nacht zum Sonntag vom Südosten bis zur Mitte anfangs noch Regen, später im Süden meist trocken. Sonst von Westen erneut Regen, bis in die Morgenstunden ganz nach Osten ausgreifend. Tiefsttemperatur in der Westhälfte 10 bis 4, sonst 6 bis 1, im östlichen Bergland lokal um 0 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Übermorgen

19-02-2026 19:41

 

Am Samstag vom Nordwesten bis zur Mitte kaum mehr Regen und Auflockerungen. Sonst zunächst überwiegend bedeckt mit Regenfällen, in der Osthälfte anfangs teils noch gefrierend mit Glatteis. Mittags und nachmittags auch in der Osthälfte nachlassende Niederschläge. Erwärmung im Westen und Südwesten auf 8 bis 13 Grad, sonst 3 bis 8 Grad, am kühlsten an der Ostsee. Mäßiger, an der See, im höheren Bergland und im Südwesten frischer, in Böen teils stürmischer Südwestwind.In der Nacht zum Sonntag im Südosten anfangs noch Regen, später im Süden meist trocken. Sonst von Westen erneut Regen, im östlichen Bergland stellenweise nochmals Glatteis. Tiefsttemperatur in der Westhälfte 10 bis 4, sonst 6 bis 1, im östlichen Bergland lokal um 0 Grad.

 

Deutschlandvorhersage Tag 4

20-02-2026 08:10

 

Am Montag wechselnd bis stark bewölkt mit häufigen Schauern oder schauerartigem Regen. Höchsttemperatur meist zwischen 10 und 15 Grad. Nur im äußersten Norden mit 5 bis 10 Grad etwas kühler. Mäßiger bis frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen.In der Nacht zum Dienstag etwas nachlassende Schaueraktivität und einige Auflockerungen. Zum Morgen hin erneut von Südwesten und Westen nordostwärts ausgreifender Regen. Tiefsttemperatur um 8 Grad am Rhein und 2 Grad an der Ostsee, im östlichen Bergland um 0 Grad.

 

10-Tage-Deutschlandvorhersage

20-02-2026 11:50

VHDL17 DWOG 201200
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Montag, 23.02.2026 bis Montag, 02.03.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Freitag, 20.02.2026, 12:25 Uhr

Nach Frühlingsintermezzo ab Donnerstag wieder unbeständiger und
kühler, teils auch windig. Winterlich dann aber voraussichtlich nur
im Bergland.


Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 27.02.2026,
Am Montag wechselnd bis stark bewölkt mit häufigen Schauern oder
schauerartigem Regen. Höchsttemperatur 6 bis 11 Grad im Norden, sonst
10 bis 16 Grad. Mäßiger bis frischer Westwind mit starken bis
stürmischen Böen, im höheren Bergland Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag etwas nachlassende Schaueraktivität und
einige Auflockerungen. In der zweiten Nachthälfte von Westen neuer
Regen. Tiefsttemperatur 9 Grad am Rhein bis 2 Grad an der Ostsee, im
östlichen Bergland um 0 Grad.

Am Dienstag vom Nordwesten bis in den Südosten zunächst stark bewölkt
und zeitweise Regen, nachmittags in den Nordosten verlagernd. Sonst
wechselnd, in Süddeutschland vielfach aufgelockert bewölkt und
besonders im Süden Bayerns und Baden-Württembergs zunehmend sonnig.
Höchsttemperaturen nordöstlich der Elbe 5 bis 11, sonst 10 bis 15
Grad, im Südwesten 15 bis 19 Grad. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

In der Nacht zum Mittwoch insbesondere nach Nordosten hin noch
stärker bewölkt und letzte Tropfen. Sonst vielfach gering bewölkt
oder klar und trocken. Tiefsttemperatur zwischen 9 Grad im äußersten
Westen und 0 Grad im Südosten. Vor allem in Bayern stellenweise
leichter Frost nicht ausgeschlossen.

Am Mittwoch Einzug des Frühlings mit viel Sonnenschein und lockeren
Wolken. Nur im Norden allgemein wolkiger, aber trocken. Dazu
verbreitet 13 bis 20 Grad, am wärmsten im Süden und Westen. Einzig
Richtung Küste sowie im höheren Bergland nach wie vor frischer.
Schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest bis Südost.
In der Nacht zum Donnerstag im Westen und Nordwesten Wolkenaufzug und
nachfolgend etwas Regen. Sonst meist gering bewölkt oder klar und
trocken. 10 bis 3, im Südosten 3 bis -1 Grad.

Am Donnerstag im Süden und Südosten noch längere Zeit aufgelockert
mit Sonne. Ansonsten von Nordwesten zunehmend wolkig bis stark
bewölkt und gebietsweise etwas Regen. Höchstwerte 10 bis 17 Grad, in
Küstennähe frischer. Im Südosten schwacher bis mäßiger, sonst mäßiger
bis frischer und in Böen teils starker Wind um Südwest. Auf
exponierten Gipfeln stürmische Böen.
In der Nacht zum Freitag im Südosten teils noch gering bewölkt, sonst
bei meist dichten Wolken gebietsweise Regen. Tiefstwerte 8 bis 0
Grad.

Am Freitag vielfach stark bewölkt mit zeitweiligen Regenfällen. Im
Südosten zum Teil noch trocken. Erwärmung auf 10 bis 16 Grad, direkt
an der Küste etwas kühler. Schwacher bis mäßiger, teils böig
auffrischender Südwestwind.
In der Nacht zum Samstag weiterhin viele Wolken und gebietsweise
Regen. Abkühlung auf 8 bis 0 Grad.


Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 28.02.2026 bis Montag,
02.03.2026,
Weiterhin meist wechselhaft mit zeitweiligen Regenfällen, im Bergland
teils wieder Schnee. Noch etwas zurückgehende Temperaturen, in den
Nächten lokal Frost nicht ausgeschlossen. Nicht mehr so windig.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Simon Trippler
 

Thema des Tages

20-02-2026 15:50


Wissenschaft Kompakt

Satelliten und Sahara-Staub in Suriname


Wir betrachten das Phänomen von Sahara-Staub der über den Atlantik
geweht wird und betreiben dabei Werbung für die zahllosen
Möglichkeiten auf dem EUMETSAT Portal.

Wenn man auf der Website von EUMETSAT (European Organisation for the
Exploitation of Meteorological Satellites; deutsch: Europäische
Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten) die Welt
von oben betrachtet, beziehungsweise den Teil der Welt den der
geostationäre MTG-I1 Satellit "sehen" kann, zeigt sich in den letzten
Tagen ein interessantes Phänomen: Eine Wolke aus Sand und Staub aus
der Sahara, wie sie von der Westküste Afrikas über den Atlantischen
Ozean westwärts hinweg weht.

Abbildung 1 zeigt eine Bildfolge der letzten 7 Tage jeweils um 12:50
UTC, basierend auf Messungen des MTG-I1 (Meteosat Third Generation
Imager 1) aus dem MTG-Satellitenverbund, welcher von EUMETSAT(link1)
in Zusammenarbeit mit der ESA (European Space Agency) entwickelt
wurde. MTG-I1 ist der erste Satellit dieser neuesten Generation
europäischer Wettersatelliten, und operiert in geostationärer
Umlaufbahn. Das heißt, er bleibt über einem festen Punkt über dem
Äquator und beobachtet dauerhaft dieselbe Region, in diesem Fall
Europa, Afrika und die angrenzenden Ozeane.

MTG-I1 liefert unter anderem RGB-Bilder wie sie in Abbildung 1 zu
sehen sind (wir empfehlen der interessierten Leserschaft unbedingt
das Experimentieren mit den verschiedensten zur Verfügung gestellten
Produkten im anfangs verlinkten EUMETSAT Portal). Die RGB-True-Color
Bilder werden aus Messungen der Sonnenstrahlung im sichtbaren
Spektrum erstellt. Dazu werden drei Mess-Kanäle genutzt, die den
Grundfarben entsprechen:
Rot-Kanal (R): misst Licht in etwa 0,64?0,70 µm
Grün-Kanal (G): misst Licht in etwa 0,51?0,58 µm
Blau-Kanal (B): misst Licht in etwa 0,45?0,50 µm
Die Sensoren des Satelliten erfassen dabei die von der Erdoberfläche,
Wolken und mitunter auch dem Saharastaub reflektierte Sonnenstrahlung
in diesen Wellenlängenbereichen. Anschließend werden die Signale der
drei Kanäle kombiniert um ein Bild zu erzeugen das die Erde so zeigt,
wie das menschliche Auge sie wahrnehmen würde.

Wäre MTG-I1 noch nicht in Betrieb würde sich jetzt umso mehr ein
Blick auf die Messungen der Satelliten Sentinel 3A und B lohnen, da
diese durch ihre marginal nähere Umlaufbahn um die Erde (ca. 800 km
für Sentinel im Vergleich zu 36000 km für MTG-I1) mit etwa 300 m eine
deutlich höhere Auflösung haben als die geostationären MSG (Second
Generation) Satelliten.

Abbildung 2 zeigt, dass dieser Unterschied bei MTG-I1 gar nicht mehr
so hervorsticht, beziehungsweise dass MTG-I1 umso beeindruckender
ist. Hier sei erwähnt, dass die horizontale Auflösung auch von der
gemessenen Wellenlänge abhängt und im sichtbaren Spektrum bei
vergleichsweise kurzen Wellenlängen noch schärfere Bilder erzeugt im
Vergleich zu der farblichen Übersetzung der Infrarot-Messungen.

Da wir nicht genug bekommen können von Satellitenbildern, untermauern
wir die eindrucksvollen Fähigkeiten von MTG-I1 noch einmal mit einer
weiteren Sequenz von RGB-Bildern, über einen Zeitraum von 4 Stunden
am gestrigen Donnerstag Nachmittag, in voller 10-Minuten Auflösung,
und in einem kleineren Ausschnitt über dem Atlantik und Westafrika.
Hier zeigt sich schön die komplexe vertikale Struktur der Troposphäre
- wie stark und in welche Richtung weht der Wind in verschiedenen
Höhen? Im Detail sieht man noch einmal eindrücklich wie weit der
Saharastaub nach Westen transportiert wird.

Sandstürme, die in der Sahara häufig vorkommen, entstehen, wenn große
Mengen von Wüstenstaub von starken Winden aufgewirbelt werden. Anfang
dieser Woche hatte sich südlich eines weiträumigen Hochdruckgebiets
über Nordafrika ein recht starker bodennaher Ostwind gebildet. Je
nach Trockenheit, Geschwindigkeit und Turbulenz der Luftmassen können
die aufgewirbelten Partikel mehrere Tage oder sogar Wochen in der
Luft schweben. Winde in der oberen Troposphäre transportieren den
Staub dann über Ozeane und Kontinente. Eine solche Staubwolke aus der
Sahara wird auch als Saharan Air Layer bezeichnet. Diese spielt
mitunter eine wichtige Rolle als Quelle für Minerale und Nährstoffe,
zum Beispiel für das Phytoplankton in den Ozeanen, aber auch für weit
entfernte Ökosysteme wie den Amazonas-Regenwald. Ob es der
Sahara-Sand als im Satellitenbild sichtbares Signal bis nach Suriname
schafft bleibt abzuwarten und zu beobachten!

Dr. rer. nat. Thorsten Kaluza (Meteorologe)
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 20.02.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst


Dipl.-Met. Thorsten Kaluza
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 20.02.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Beobachtungswerte - Deutschland

Wetterbeobachtungen von Freitag, 20.02.2026, 16:30 Uhr

 
Station HÖHE LUFTD. TEMP. U% RR30 DD FF FX Wetter+Wolken Böen
Helgoland 4 1014.8 2.0 91 0.0 S 29 43   ---
List/Sylt 26 1013.9 -0.5 95 0.0 S 35 47 Glatteisbildung ---
Schleswig 43 1016.6 0.4 67 0.0 S 20 41 Schneefall ---
Leuchtturm Kiel 5 1016.8 0.1 61 ---- S 42 55 --- Windböen
Kiel 27 1017.0 0.5 58 0.0 S 19 35 --- ---
Fehmarn 3 1017.9 -0.8 71 0.0 S 36 50 --- Windböen
Arkona 42 1021.5 -1.5 68 0.0 S 26 42 --- ---
Norderney 11 1015.2 2.5 89 0.0 S 20 32 --- ---
Cuxhaven 5 1016.6 2.2 71 0.0 S 14 25 --- ---
Hamburg-Flh. 11 1018.3 0.9 60 0.0 SO 23 31 --- ---
Schwerin 59 1019.9 0.5 54 0.0 S 20 42 --- ---
Rostock 4 1019.4 0.3 59 0.0 S 22 50 --- ---
Greifswald 2 1021.8 -0.8 65 0.0 SO 24 41 --- ---
Emden 0 1015.9 3.4 87 0.0 -- --- ---   ---
Bremen-Flh. 5 1018.2 2.8 77 0.0 S 17 28 --- ---
Lüchow 17 1020.9 0.4 64 0.0 SO 12 21 --- ---
Marnitz 81 1021.1 -0.7 65 0.0 SO 15 34 --- ---
Waren 70 1021.9 -0.5 62 0.0 S 20 35 --- ---
Neuruppin 38 1022.8 0.2 59 0.0 S 11 25 --- ---
Angermünde 56 1024.0 -0.9 63 0.0 SO 19 29 --- ---
Münster/Osnabr.-Flh. 48 1019.1 4.0 93 0.0 S 13 26 --- ---
Hannover-Flh. 59 1019.7 3.8 58 0.0 S 13 21 --- ---
Magdeburg 76 1021.9 1.6 66 0.0 SO 15 26 --- ---
Potsdam 81 1023.2 0.2 59 0.0 SO 19 35 --- ---
Berlin-Brandenburg-Flgh. 46 1023.7 0.5 58 0.0 SO 21 32 --- ---
Berlin-Tempelhof 48 1023.6 0.6 58 0.0 SO 18 27 --- ---
Lindenberg 98 1024.4 -0.5 63 0.0 SO 17 26 --- ---
Düsseldorf-Flh. 45 1019.9 6.5 77 0.0 S 19 30 --- ---
Essen 150 1019.9 4.7 83 0.0 S 11 24 --- ---
Kahler Asten 839 ------ -1.2 98 0.0 SW 17 27 gefrierender Nebel ---
Bad Lippspringe 157 1020.2 4.1 90 0.1 SW 8 17 leichter Regen ---
Brocken 1142 ------ -4.7 82 0.0 SW 48 58 --- Windböen
Leipzig-Flh. 142 1023.0 2.1 57 0.0 SO 10 18 --- ---
Dresden-Flh. 227 1023.9 1.3 56 0.0 SO 17 33 wolkenlos ---
Cottbus 69 1024.5 0.4 64 0.0 O 13 27 --- ---
Görlitz 238 1025.5 -1.0 61 0.0 O 11 21 wolkenlos ---
Aachen 231 1020.1 6.2 83 0.0 SW 21 29 --- ---
Nürburg 485 1021.6 3.2 93 0.0 SW 12 27 --- ---
Köln/Bonn-Flh. 92 1021.2 5.5 80 0.0 S 5 11 --- ---
Gießen/Wettenberg 203 1022.8 1.8 77 0.0 SW 2 5 leichter Schneefall ---
Wasserkuppe 921 ------ -1.6 84 0.0 S 22 32 --- ---
Meiningen 450 1023.2 1.7 67 0.0 S 18 28 --- ---
Erfurt 316 1022.2 2.0 67 0.0 N 5 8 --- ---
Gera 311 1022.2 4.2 54 0.0 S 14 18 --- ---
Fichtelberg 1213 ------ -5.1 75 0.0 S 45 52 Glatteisbildung Windböen
Trier 265 1022.6 5.2 88 0.0 SW 13 22 --- ---
Hahn-Flh. 497 1022.7 2.0 97 0.0 SW 11 19 Regen ---
Frankfurt/M-Flh. 112 1023.4 4.8 79 0.0 SW 16 31 Regen ---
OF-Wetterpark 119 1023.3 4.7 75 0.0 S 9 21 Regen ---
Würzburg 268 1024.7 2.2 77 0.0 S 8 11 --- ---
Bamberg 239 1024.6 3.2 75 0.0 S 11 21 --- ---
Hof 567 1023.2 1.9 63 0.0 S 14 23 --- ---
Weiden 438 1024.3 2.7 72 0.0 S 12 21 --- ---
Saarbrücken-Flh. 320 1023.3 4.8 95 0.0 SW 14 20 Regen ---
Karlsruhe-Rheinst. 116 1024.1 6.0 82 0.0 SW 13 23 --- ---
Mannheim 96 1023.6 5.5 77 0.0 S 9 16 --- ---
Stuttgart-Flh. 371 1024.0 4.9 80 0.0 N 3 8 --- ---
Öhringen 276 1024.2 4.1 83 0.0 W 8 12 --- ---
Nürnberg-Flh. 314 1025.0 1.6 82 0.0 SW 11 21 --- ---
Regensburg 366 1025.8 1.2 85 0.0 SW 5 11 --- ---
Straubing 351 1025.8 1.0 81 0.0 SW 4 8 --- ---
Großer Arber 1436 ------ -5.6 50 0.0 SW 26 28 --- ---
Lahr 155 1024.2 6.6 84 0.0 S 9 15 Regen ---
Freudenstadt 797 ------ 1.6 97 0.0 W 12 19 Regen ---
Stötten 734 1024.6 0.3 97 0.0 S 6 11 Dunst oder flacher Nebel ---
Augsburg 462 ------ --- --- ---- -- --- --- --- ---
München-Flh. 444 1025.5 1.6 81 0.0 O 3 8 --- ---
Fürstenzell 476 1026.2 -0.2 74 0.0 SW 6 11 --- ---
Feldberg/Schw. 1486 ------ -1.7 98 0.0 W 34 46 Glatteisbildung ---
Konstanz 443 1024.7 4.4 88 0.0 SO 9 14 --- ---
Kempten 705 1024.6 3.2 87 0.0 SW 8 18 --- ---
Oberstdorf 806 ------ 1.4 93 0.0 SO 9 13 leichter Regen ---
Zugspitze 2960 ------ -10.8 91 ---- NW 26 42 gefrierender Nebel ---
Hohenpeißenberg 977 ------ 0.0 97 0.0 W 18 27 gefrierender Nebel ---
  • HÖHE:
  • m über NN
  • LUFTD.:
  • auf Meereshöhe reduzierter Luftdruck in hPa
  • TEMP.:
  • Lufttemperatur in Grad Celsius
  • U%:
  • Relative Luftfeuchte in %
  • RR30:
  • Niederschlagsmenge, halbstündig, mm ist gleich Liter pro
  • DD:
  • Windrichtung
  • FF:
  • Windgeschwindigkeit letztes 10-Minutenmittel in km/h
  • FX:
  • höchste Windspitze während der letzten halben Stunde in km/h
  • ---:
  • Wert nicht vorhanden

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Wetterbericht Deutschland

Freitag, 20.02.2026

 

 
Am Freitag scheint vor allem im Osten längere Zeit die Sonne. Sonst werden die Wolken nach einem teilweise noch freundlichen Beginn oft zahlreicher. Aus Westen ziehen im Tagesverlauf einige Regen- und Schneefälle auf. Auch im äußersten Süden fällt gebietsweise noch Schnee, in tiefen Lagen Regen. Es besteht Glättegefahr. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen minus 2 und plus 8 Grad. Im Süden weht oft nur ein schwacher, in der Nordhälfte und im Westen mäßiger, im Nordwesten und an der Küste frischer Wind aus immer häufiger südlichen Richtungen.

In der Nacht zum Samstag breiten sich die Niederschläge vom Westen her nach Osten aus. Im Osten fällt dabei noch Schnee, zum Teil auch gefrierender Regen. Es besteht Gefahr von Glätte. Im Westen fällt überwiegend Regen. Die Temperaturen gehen auf 5 bis 0 Grad, im Osten auf 0 bis minus 5 Grad zurück.

Am Samstag erreicht uns milde und feuchte Luft. Vom Nordwesten bis in die Mitte ist es anfangs meist trocken, und die Wolken lockern auch mal auf. Sonst ist es bedeckt, und es regnet häufig. Im äußersten Osten und Südosten kann anfangs noch Schnee oder gefrierender Regen mit Glätte dabei sein. Im Tagesverlauf lassen die Regenfälle im Osten nach, vom Südwesten her zieht dagegen Regen in die Mitte. Die Temperaturen steigen im Westen und Südwesten auf 6 bis 13, sonst auf 3 bis 9 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch aus Südwest bis West. Es treten starke, gebietsweise auch stürmische Böen auf.

In der Nacht zum Sonntag bleibt es überwiegend stark bewölkt, und von Westen her breiten sich erneut Regenfälle ostwärts aus. Die Temperaturen gehen auf 10 bis 1 Grad zurück.

Am Sonntag ist es überwiegend stark bewölkt, und zeitweise fällt Regen. Ganz im Norden lassen die Regenfälle im Tagesverlauf nach, und vor allem im Küstenbereich zeigt sich auch mal die Sonne. Aber auch im Süden gibt es nachmittags längere trockene Phasen. Die Temperaturen steigen auf 6 bis 15 Grad. Der Wind weht mäßig, an der See frisch und mit starken, im Bergland auch stürmischen Böen.

 

Am Montag ist es wechselnd bis stark bewölkt, und gebietsweise gehen im Tagesverlauf zum Teil kräftige Regenschauer nieder. Dazwischen kommt aber auch mal die Sonne zum Vorschein. Dabei steigen die Temperaturen auf Höchstwerte von 6 Grad an der Ostsee bis 15 Grad entlang des Rheins. Der Wind weht verbreitet mäßig, zum Teil auch frisch aus westlichen Richtungen. Häufig gibt es starke, vor allem im Bergland auch stürmische Böen.

Am Dienstag fällt anfangs vom Nordwesten und Westen bis in den Süden gebietsweise Regen. Im Tagesverlauf ziehen die Regenfälle allmählich in den Osten, lassen dabei aber auch nach. Im Westen und Südwesten lockern die Wolken zum Abend hin immer mehr auf. Die Temperaturen erreichen 7 bis 17 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis West.

Wetteraussichten Deutschland

20.02.2026, 06:18 Uhr | Dipl.-Met. Jens Hoffmann
Wetteraussichten
 

Im Tagesverlauf greifen nach kurzem Zwischenhocheinfluss erste atlantische Tiefausläufer auf die Westhälfte über und leiten am Wochenende eine deutliche Milderung ein. In Südbayern anfangs Schneefall, weiter nachlassend. Im Nordosten morgens strenger Frost. Später im Westen Regen, kommende Nacht auch in der Osthälfte, dort teils gefrierend.

Heute Früh südlich der Donau noch Schneefall, an den Alpen und im Vorland länger anhaltend. Sonst wolkig, teils klar und meist trocken. Frühwerte im Westen und Südwesten +3 bis -1, sonst -2 bis -10, im Nordosten bis -12 Grad. Tagsüber an den Alpen anfangs noch etwas Schnee, auch im Westen und Südwesten dichter bewölkt, dort gebietsweise leichter Regen, abends auf die Mitte übergreifend. Sonst teils sonnig, teils wolkig und trocken. Im Nordosten leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 5, in Rheinnähe bis 7 Grad. An der Küste auffrischender Wind aus Süd, sonst meist schwachwindig. In der Nacht zum Samstag von West nach Ost Niederschläge, im Westen Regen, nach Osten zu teils Schnee, teils gefrierender Regen mit Glatteisgefahr. In der Osthälfte, gebietsweise auch in der Mitte nochmals leichter Frost zwischen 0 und -6 Grad, sonst mit Tiefstwerten zwischen 6 und 0 Grad allgemein frostfrei. Im Laufe der Nacht von Westen deutliche Milderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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